DE77207C - Vorrichtung zum Verstellen der Flügel von Schiffsschrauben während der Fahrt - Google Patents

Vorrichtung zum Verstellen der Flügel von Schiffsschrauben während der Fahrt

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DE77207C
DE77207C DENDAT77207D DE77207DA DE77207C DE 77207 C DE77207 C DE 77207C DE NDAT77207 D DENDAT77207 D DE NDAT77207D DE 77207D A DE77207D A DE 77207DA DE 77207 C DE77207 C DE 77207C
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Germany
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adjusting
propellers
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hollow body
shaft
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT77207D
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English (en)
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C. MEISSNER, Hamburg, Mefsberg 1
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H3/00Propeller-blade pitch changing
    • B63H3/02Propeller-blade pitch changing actuated by control element coaxial with propeller shaft, e.g. the control element being rotary
    • B63H3/04Propeller-blade pitch changing actuated by control element coaxial with propeller shaft, e.g. the control element being rotary the control element being reciprocatable
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H3/00Propeller-blade pitch changing
    • B63H2003/004Propeller-blade pitch changing comprising means for locking blades in position

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  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
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  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Sliding-Contact Bearings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Vorrichtung zum Verstellen der Flügel von Schiffsschrauben während der Fahrt, welche im wesentlichen aus einem mit der Flügelstellstange verbundenen Gleitstück besteht j das verschiebbar in einem die gewöhnliche Kuppelung ersetzenden Hohlkörper ■ angeordnet ist. Der vordere Kammzapfen dieses Hohlkörpers ruht in einem Drucklager, während der Innenraum gleichzeitig zur Aufnahme von Schmiermaterial dient, das durch die hohle Schraubenwelle den Flügelzapfen und dem Stevenlager zugeführt wird.
Wie aus der beiliegenden Zeichnung ersichtlich, ist die verbesserte Einrichtung in Fig. 1 im Verticalschnitt und in Fig. 2 im Horizontalschnitt zur Veranschaulichung gebracht. Fig. 3 ist ein Querschnitt durch den Hohlkörper.
Das vordere Ende der Stellstange f ist beispielsweise mittelst Gewindezapfen und Mutter in einem Gleitstück g befestigt, welches, beim Ausführungsbeispiel kreuzförmig gestaltet, in einem Hohlkörper h axial verschiebbar ist. Mit der hinteren Stirnseite des letzteren ist das vordere Ende der Welle e verbünden; die vordere Stirnseite endigt als Kammzapfen i, welcher im Drucklager ν ruht und am vorderen Ende an die Motorwelle u angeschlossen ist. Mittelst Stopfbüchsen abgedichtet, reichen in den gewissermafsen als Kuppelung der Motor- und Propellerwelle wirksamen Hohlkörper h beim Ausführungsbeispiel zwei Stangen I hinein, welche einerseits an das Gleitstück g, andererseits an einen auf der Welle e sich führenden Gleitklotz in angeschlossen sind. In eine ringförmige Nuth j«1 des letzteren greift ein Ring η ein, der mit einer zur Wellenaxe parallel laufenden Zahnstange ο fest verbunden ist.
Die Zähne dieser Zahnstange sind derart schräg gestellt, dafs sie in richtigem Eingriff mit den Spiralgängen ρ1 einer Scheibe ρ kämmen, deren Axe q mit Handrad ^1 in einem gleichzeitig als Führung der Zahnstange 0 dienenden Gestell r schräg zur Schraubenwelle gelagert ist. Beim Ausführungsbeispiel greifen zwei solcher Spiralgänge pl gleichzeitig in die Zahnstange 0 ein. Das bei der Drehung der Schraubenwelle vom Widerstand des Wasses hervorgerufene Bestreben, eine Verdrehung der Flügel herbeizuführen, wird auf solche Weise unschädlich gemacht.
Der von dem Hohlkörper h umschlossene Raum ist dazu bestimmt, nach Herausnehmen eines Schraubstöpsels s mit einem flüssigen Schmierstoff gefüllt zu werden, um diesen durch eine Nuth e1 der Welle e sowohl in den Hohlraum der Nabe α als auch durch die radialen Bohrungen e2 hindurch an die Lauffläche der Welle in dem nicht besonders dargestellten Stevenrohr gelangen zu lassen. Zwei an der hinteren Stirnseite des Hohlkörpers h angebrachte, in die Bahn des Gleitstückes g reichende Stellschrauben t haben den Zweck, den Hub des Gleitstückes derart zu regeln, dafs in dessen Endstellung die Schraubenflügel b die erfahrungsmäfsig günstigste Stellung einnehmen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei Schiffsschrauben mit axialen Stangen zum Verstellen der Schraubenflügel während der Fahrt: eine Stellvorrichtung, gekennzeichnet durch ein Gleitstück (gj, welches in einem die übliche Kuppelung' ersetzenden Hohlkörper (h) verschiebbar ist, dessen vorderer Kammzapfen (i) in einem Drucklager ruht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT77207D Vorrichtung zum Verstellen der Flügel von Schiffsschrauben während der Fahrt Expired - Lifetime DE77207C (de)

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