DE77021C - Bügel-Verschlufs - Google Patents
Bügel-VerschlufsInfo
- Publication number
- DE77021C DE77021C DENDAT77021D DE77021DA DE77021C DE 77021 C DE77021 C DE 77021C DE NDAT77021 D DENDAT77021 D DE NDAT77021D DE 77021D A DE77021D A DE 77021DA DE 77021 C DE77021 C DE 77021C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- bracket
- opening
- pendulum
- nose
- spring
- Prior art date
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- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45C—PURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
- A45C13/00—Details; Accessories
- A45C13/04—Frames
- A45C13/06—Frame closures
Landscapes
- Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE ,33: Hand- und Reisegeräthe.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. März 1894 ab.
In beiliegender Zeichnung ist ein Bügel dargestellt, der eine eigenthümliche Vorrichtung
zum Oeffnen besitzt, wodurch es nur dem, der die Einrichtung kennt, möglich wird, den
Bügel zu öffnen.
Fig. ι stellt den Bügel in Ansicht dar; Fig. 2 ist eine obere Ansicht, bei der ein Theil
des Bügels entfernt ist, Fig. 3 ein Theil eines Schnittes durch den geschlossenen Bügel, Fig. 4
ein Theil eines Schnittes durch den Bügel, die Verschlufsvorrichtung zum Oeffnen bereit; Fig. 5
ist eine Einzelheit der Feder in gröfserem Mafsstabe, Fig. 6 eine obere und innere Seitenansicht
der Verschlufsvorrichtung; Fig. 7 stellt die zum Oeffnen des Bügels nöthige Vorrichtung
in gröfserem Mafsstabe dar, so eingestellt, dafs der Verschlufs nicht geöffnet werden kann,
und Fig. 8 dieselbe Vorrichtung so eingestellt, dafs der Verschlufs durch die vorspringende
Nase al geöffnet werden kann.
Die Einrichtung des Bügels ist folgende:
Im Innern des Bügels ist auf einem Bügeltheil, hier an f, eine Feder b befestigt, welche
einen Ansatz c hat, mit welchem dieselbe durch eine in der Seitenwand des Bügels befindliche
kleine Oeffnung aus der Bügelwand herausragt.
Am Bügeltheil g ist ein kleines Rahmenstück r befestigt, hinter dessen Schliefskante
die hakenförmige Feder b beim Schlufs des Bügels treten kann.
Am äufseren Bügeltheil befindet sich, unabhängig von der Feder und ohne mit derselben
verbunden zu sein, die Vorrichtung zum Oeffnen des Verschlusses.
Diese Vorrichtung ist ein beliebig geformtes und gestaltetes kleines Pendel (Fig. 3, 4, 7
und 8), welches in zwei an der äufseren Bügelwand befindlichen Lagern drehbar ist.
Das Pendel hat vorn eine Nase a\ ' die so
eingerichtet ist, dafs, wenn man das Pendel hebt, die Nase al auf den Ansatz c der Feder
aufdrückt und die Feder dadurch aus ihrer Schliefslage befreit, so dafs der Bügel sich
leicht öffnen läfst.
Das Pendel besteht aus drei Theilen: dem Stift s, dem mit Gewinde versehenen Theil d
und dem unteren, mit Mutter versehenen Theil a
(Fig. 7 und 8).
Mit Hülfe dieser Einrichtung kann man die Verschlufsvorrichtung, welche sich beim Heben
des Pendels öffnet, auch nicht functioniren lassen.
Man schraubt zu diesem Zwecke den Theil a, in welchem der Stift s vernietet ist, herunter;
dann verschwindet der die Nase α1 bildende obere Theil des Stiftes in den Theil d. Das
Pendel kann nun beliebig bewegt werden, ohne dafs der Verschlufs sich öffnet. Damit
der untere Theil der Vorrichtung nicht vollständig abgedreht werden kann, ist der Stift
oben mit einer Verbreiterung a1 versehen, mit
welcher er sich in der oberen Hälfte d der Vorrichtung nur bis zu einer bestimmten Stelle
einlegen kann.
Um den Verschlufs zu öffnen, ist nur eine Drehung von α nach der entgegengesetzten
Seite nöthig; dann kommt die Nase des Stiftes zum Vorschein und drückt beim Aufheben des
Pendels die Feder nach unten.
Der Stift mit seiner Nase kann auch auf andere Weise zum Verschwinden gebracht
werden. Es können statt durch Mutter und
Gewinde die beiden Theile in einander gesteckt sein und die Nase α1 durch Verschieben
der beiden Theile gegen einander zum Verschwinden und Erscheinen gebracht werden.
Durch die beschriebene Einrichtung wird an Geld- und sonstigen Taschen ein Schlüssel
vollständig entbehrlich und ein guter Geheimverschlufs erzielt. Der Schlüssel ist auf diese
Weise immer am Schlofs befestigt und kann nicht verloren werden. Es genügt ein Druck
oder Zug an dem Pendel, um zu verhindern, dafs der Bügel geöffnet werden kann.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Ein Bügel-Verschlufs, gekennzeichnet durch eine in der einen Bügelhälfte befestigte hakenförmige Feder b, welche — mit einem kleinen Ansatz c versehen — durch eine in der Seitenwand des Bügels befindliche Oeffnung herausragt und beim Oeffnen des Bügels mit Hülfe des Pendels α durch die an dem Pendel befestigte Nase al heruntergedrückt wird, wodurch sich der Verschlufs öffnet.
- 2. Bei dem im Anspruch i. gekennzeichneten Bügel die verstellbare Vorrichtung zum Oeffnen desselben, welche aus den gegen einander beweglichen Theilen α und d besteht, wodurch es möglich ist, die Nase α1 des Stiftes s, welche gegen das Ende c der Feder drückt, zu entfernen, so dafs ein Oeffnen des Bügels unmöglich gemacht wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE77021C true DE77021C (de) |
Family
ID=349861
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT77021D Expired - Lifetime DE77021C (de) | Bügel-Verschlufs |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE77021C (de) |
-
0
- DE DENDAT77021D patent/DE77021C/de not_active Expired - Lifetime
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