DE76796C - Härteofen mit sich drehender Muffel - Google Patents
Härteofen mit sich drehender MuffelInfo
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- DE76796C DE76796C DENDAT76796D DE76796DA DE76796C DE 76796 C DE76796 C DE 76796C DE NDAT76796 D DENDAT76796 D DE NDAT76796D DE 76796D A DE76796D A DE 76796DA DE 76796 C DE76796 C DE 76796C
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- hardening furnace
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- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 claims description 9
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 1
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C21—METALLURGY OF IRON
- C21D—MODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
- C21D9/00—Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor
- C21D9/0043—Muffle furnaces; Retort furnaces
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der vorliegende Härteofen dient insbesondere zur Härtung von kleinen Gegenständen, wie
Nähnadeln etc.
In der beiliegenden Zeichnung ist:
Fig. ι ein Längsschnitt,
Fig. 2 eine Vorderansicht bei waagrechter Muffelstellung,
Fig. 3 ein Grundrifs unter Weglassung der Einmauerung,
Fig. 4 ein Querschnitt der Muffel des Härteofens, während
Fig. 5 und 6 ein paar andere Formen der Muffel zeigen.
A bezeichnet die Muffel (im vorliegenden Falle von cylindrischer Form) und B einen
Lagerhals, in welchem die Muffel A ruht, und welche in dem Lagerstuhl C drehbar gelagert
ist. Auf dem Kragen K des Halses B sitzt fest das Kammrad U. In das Kammrad D
greift das Kammrad E;· dieses sitzt ebenso wie die Riemscheibe F fest auf einer gemeinsamen
Achse G.
Die Heizkammer H umschliefst einen Theil des Muffelrohres und wird durch irgend eine
Wärmequelle, im vorliegenden Falle Heizgas, welches durch die beiden Rohre i derselben
zugeleitet wird und aus den Löchern III ausströmt,
geheizt. Beide Mündungen der cylindrischen Muffel sind offen, die eine ist mit m,
die andere mit η bezeichnet. Die Muffel mündet mit ihrer Oeffnung η in ein Schlufsstück
L, welches dieselbe so lose umschliefst, dafs es die Rotation derselben nicht hindert;
dasselbe ist in der hinteren Abschlufswand O der Heizkammer schräg abfallend befestigt und
reicht mit dem anderen offenen Ende in die in dem Behälter P befindliche Härteflüssigkeit
hinein.
Der Lagerstuhl C, der Lagerstuhl Q.,' in
welch letzterem die oben erwähnte Achse G gelagert ist, und die Einmauerung Z der Heizkammer
H sind auf einer Tischplatte T fest aufgebaut, welche mit dem einen Ende in einer
beweglichen Achse R drehbar auf einem Lagerbock S und an dem anderen Ende auf der
Spitze der Schraubenspindel U, deren Mutter V sich in einem verbindenden Querstück des
Lagerbockes befindet, ruht. Das auf der Schraubenspindel U befestigte Handrad W dient
zur Bewegung der Schraube, wodurch eine Hebung oder Senkung des einen Tischkopfendes
T bewerkstelligt werden kann.
Die Heizrohre i sind bei χ fest mit der
Heizkammerwand O verbunden und mit ihren Enden in entsprechenden Einbohrungen der
Heizkammerwand O1 gelagert.
Beim Arbeiten wird nun zunächst die Tischplatte T vermittelst der Schraube U in die
gewünschte schräge Lage gebracht und die Muffel vermittelst des Räderpaares D und E
in rotirende Bewegung gesetzt, während durch die entzündete Gasfeuerung die Härtemuffel A
in Glühhitze versetzt wird. Ist diese in dem erforderlichen Mafs vorhanden, so werden die
zu härtenden Waaren durch je nach Art der Waaren geeignete Hülfsvorrichtungen stetig
durch die Mündung m dem Innern der Muffel zugeführt, wo dieselben durch die beständige
Drehung der Muffel und die schräge Lage nach dem tiefsten Ende η der letzteren sich
hinbewegen. Auf diesem Wege haben sie von der innerhalb der Heizkammer glühenden
Muffelwandung den zum Härten nöthigen Hitzegrad angenommen und fallen dann durch das
Ansatzstück L in das Härtebad P hinein. Wenn die Einrichtungen zur Einbringung der
zu erglühenden Gegenstände in die Muffel so getroffen sind, dafs dieselbe bei m stetig vor
sich geht, so wird auch das Verlassen der Muffel derselben bei η in demselben Mafs stetig
erfolgen.
Durch die mehr oder weniger schräge Stellung der Muffel vermittelst der Schraube U
einerseits und der schnelleren oder langsameren Rotirung der Muffel andererseits kann die Geschwindigkeit'
der Fortschreitung der zu härtenden Gegenstände in der Muffel regulirt werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch: . :Ein Härteofen, gekennzeichnet' durch eine sich drehende rohrartige Muffel (A), welche von einer Heizkammer (H) umgeben ist und eine regulirbare Schrägstellung einnimmt, so dafs die an ihrem einen Ende (m) in dieselbe hineingebrachten zu härtenden Gegenstände entsprechend ihrer Schrägstellung und Rotationsgeschwindigkeit in ihrem Innern nach dem anderen Ende vorwärts schreiten und hier in ein Härtebad (P) fallen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE76796C true DE76796C (de) |
Family
ID=349664
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT76796D Expired - Lifetime DE76796C (de) | Härteofen mit sich drehender Muffel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE76796C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1290559B (de) * | 1962-06-09 | 1969-03-13 | Hazet Werk Zerver Hermann | Stossofen zum Anwaermen von Schmiederohlingen |
| FR2562911A1 (fr) * | 1984-04-16 | 1985-10-18 | Tecnor Sa | Four de traitement thermique de fil en continu |
-
0
- DE DENDAT76796D patent/DE76796C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1290559B (de) * | 1962-06-09 | 1969-03-13 | Hazet Werk Zerver Hermann | Stossofen zum Anwaermen von Schmiederohlingen |
| FR2562911A1 (fr) * | 1984-04-16 | 1985-10-18 | Tecnor Sa | Four de traitement thermique de fil en continu |
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