DE834293C - Parzellen-Drillmaschine - Google Patents

Parzellen-Drillmaschine

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Publication number
DE834293C
DE834293C DET681A DET0000681A DE834293C DE 834293 C DE834293 C DE 834293C DE T681 A DET681 A DE T681A DE T0000681 A DET0000681 A DE T0000681A DE 834293 C DE834293 C DE 834293C
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Germany
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sowing
sowing unit
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seed drill
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Expired
Application number
DET681A
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DE1613736U (de
Inventor
Otto Weitz
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TROESTER A J FA
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TROESTER A J FA
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C7/00Sowing
    • A01C7/08Broadcast seeders; Seeders depositing seeds in rows
    • A01C7/10Devices for adjusting the seed-box ; Regulation of machines for depositing quantities at intervals
    • A01C7/107Calibration of the seed rate

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Sowing (AREA)

Description

(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 17. MÄRZ 1952
T 681 III 1 45b
Parzellen-Drillmaschine
Oie Erfindung bezieht sich auf eine Panzellen-Drillmaschine, d.h. auf eine verhältnismäßig einfache und von Hand zu führende Sämaschine für kleinere Äcker, Beete u. dgl. Bei derartigen Drillmaschinen erfolgt das sog. Abdrehen des Saatgutes, um die richtige Einstellung der Sävorrichr tungen entsprechend der für eine bestimmte Fläche gewünschten Aussaatmenge vorzunehmen, dadurch, daß man das Saatgut einfach auf den Boden fallen läßt oder in einer besonderen Mulde auffängt.
Zu diesem Zweck sind besondere Vorrichtungen nötig, die in Form von Umlenkklappen das Saatgut der Mulde zuführen oder auch die Trichter der Saatleitungsrohre verschieben, so daß die Mulde unter die Sävorrichtungen zu liegen kommt.
Eine wesentliche Vereinfachung läßt sich dadurch erreichen, daß der Saatkasten geschwenkt wird, wodurch zwischen den Sävorrichtungen und den Trichtern der Saatleitungsrohre ein genügend großer Abstand entsteht, damit die Auffangmulde für das Saatgut zwischengeschoben werden kann. Gleichzeitig wird mit der Schwenkbewegung der Antrieb der Sävorrichtungen ausgeschaltet. Wird die Schwenkbewegung so weit durchgeführt, daß die Auffangmulde zwischengeschoben werden kann, so kommt jedoch der Saatkasten in eine derart große Schräglage, daß eine genügend große Genauigkeit des Abdrehergebnisses nicht mehr gegeben ist. Deshalb wurde bisher das Schwenken des Saatkastens nur zum Zweck des Ausschaltens des Antriebes der Sävorrichtungen benutzt, da hierzu eine relativ kleine Schwenkbewegung bereits genügt, während zum Zweck des Abdrehens die obenerwähnten Vorrichtungen eingebaut wurden.

Claims (6)

Diese Nachteile zu vermeiden, dient die Erfindung. Hier ist die Anordnung so getroffen, daß l>eim Aufprotzen der Schare am Ende der Aussaat ; der Vorratsbehälter samt dem Säwerk unter gleichzeitiger Ausschaltung des Antriebes desselben von den Trichtern der Särohre abgehoben wird, so daß ein Zwischenraum zwischen dem Säwerk und den Trichtern entsteht, in den eine Auffangschale für das abzudrehende Gut eingeschoben werden kann. ίο Da hierbei der Vorratsbehälter und das Säwerk in eine schräge Lage kommen, so muß dann die ganze Maschine etwas um ihre Drehachse gedreht werden, damit Behälter und Säwerk wieder in die senkrechte Stellung gelangen und durch die Schräglage das genaue Abdrehen nicht beeinflußt wird. In dieser Schräglage wird dann die Fahrstange der j Maschine dadurch abgestützt, daß die Lenkstange i seitlich umgeschwenkt wird, bis der eine Handgriff den Boden berührt. Zu diesem Zweck ist die Lenk- ao stange unsymmetrisch aber drehbar mit der Fahrstange verbunden. Eine beispielsweise Ausführungsforrn einer derartigen Drillmaschine ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Bild 1 teilweise im Schnitt, die Stellung der Maschine 1>eim Abdrehen bzw. l>eim Entleeren, während Bild 2 die Maschine in Arbeitsstellung zeigt. Mit der Achse 1 der beiden Laufräder 2 ist die Fahrstange 3 verbunden, die als Rohr ausgeführt ist und in der sich die Lenkstange 4 verschwenken läßt. Diese Lenkstange greift in die Fahrstange mit einem Rohr 5 ein und kann so weit herumgeschwenkt werden, daß, wie Bild 1 zeigt, der eine Handgriff 6 sich auf den Boden aufstützt und dadurch die Maschine in der dargestellten Lage hält. Anschläge, die gegebenenfalls auch feststellbar sein können, sind vorgesehen, um die Lenkstange in dieser Lage zu halten. Die Maschine selbst besteht in bekannter Weise aus dem Vorratsbehälter 7 mit dem die Säwalze ! enthaltenden Säwerk 8, das durch die Zahnräder 9, 10 und 11 von den Laufrädern angetrieben wird. Dabei sitzt der Vorratsbehälter 7 mit dem Säwerk 8 auf zwei Schienen 12, in deren einer das Zwischenrad 10 zum Antrieb des Säwerkes gelagert ist. Die Schienen 12 sind in ziwei Stützen 14 drehbar ge- | lagert, die mit einem Seitenteil 15 des Fahrgestells fest verbunden sind. An ihrem anderen Ende werden die Schienen 12 durch Lenker 13 geführt, mit denen auch der Arm 18 des Aufprotzhebels 17 verbunden ist. j Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende: In der Arbeitsstellung, also beim Aussäen, befinden sich alle Teile in der Lage, die in Bild 2 dargestellt j ist, und mittels der Handgriffe 6 wird die Maschine über das Feld geführt. Am Ende der Aussaat werden durch Niederdrücken des Aufprotzhebels 17 die Schare aus dem Boden gehoben. Dadurch wird gleichzeitig das Säwerk 8 ausgeschaltet, da das Zahnrad 10 nicht mehr in das Zahnrad 9 eingreift. Bei dieser Bewegung des Aufprotzhebels 17 nach unten wird der Vorratsbehälter 7 samt dem Säwerk von den Trichtern 25 der Särohre abgehoben, so daß nunmehr ein Zwischenraum zwischen Säwerk und den Trichtern entsteht, in dem durch eine Schale od. dgl. das aus dem Behälter 7 abzudrehende oder zu entleerende Saatgut aufgefangen werden kann. Da in dieser Lage der Teile das Säwerk und der Vorratsbehälter schräg liegen, muß durch Schwenken der ganzen Maschine um ihre Drehachse die senkrechte Lage wiederhergestellt werden. Man braucht also nur die Fahrstange 3 so weit nach unten zu drücken, daß die seitlich ausgeschwenkte Lenkstange 4 sich mit dem Handgriff 6 auf den Boden aufstützt. In dieser Lage kann dann das Abdrehen ordnungsgemäß erfolgen. Als Auffanggefäß wird zweckmäßig der Deckel 26 des Vorratsbehälters 7 benutzt, wie in Bild 1 dargestellt ist. P A T E X T A N S P R C C HE:
1. Parzellen-Drillmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß beim Aufprotzen der Scharen der Vorratsbehälter für das Saatgut samt dem Säwerk von den oberen Trichtern der Särohre abgehoben wird, um in dem Zwischenraum zwischen Säwerk und Trichtern l>eim Abdrehen oder Entleeren des Behälters das Saatgut auffangen zu können.
2. Parzellen-Drillmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Säwerk (8) mit dem Vorratsbehälter (7) für das Saatgut auf Schienen (12) ruht, die mittels einer vom Aufprotzhebel (17) l>etätigten Lenkvorrichtung gehol>en und gesenkt werden können.
3. Parzellen-Drillmaschine nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufprotzhel>el (11) als Winkelhebel ausgeführt ist und mit seinem freien Arm über einen Lenker (13) an die das Säwerk tragenden Schienen (12) angreift.
4. Parzellen-Drillmaschine nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß an der einen dieser Schienen (12) ein Zwischenrad (10) des Zahnradgetriebes für das Säwerk (8) behufs Auskupplung des Getriebes gelagert ist.
5. Parzellen-Drillmaschine nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Lenkstange (4) der Maschine unsymmetrisch an die Fahrstange angreift und um' deren Achse (5) umgelegt werden kann, so daß sie als Stütze für die Schwenklage der Maschine dient, wenn abgedreht wird.
6. Parzellen-Drillmaschine nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß als Auffanggefäß beim Abdrehen der Deckel (26) des Vorratsbehälters benutzt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
O 3466 3.
DET681A 1950-04-04 1950-04-04 Parzellen-Drillmaschine Expired DE834293C (de)

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