DE708546C - Erntemaschine fuer Kartoffeln u. dgl. Feldfruechte mit Foerderband - Google Patents

Erntemaschine fuer Kartoffeln u. dgl. Feldfruechte mit Foerderband

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DE708546C
DE708546C DEST56616D DEST056616D DE708546C DE 708546 C DE708546 C DE 708546C DE ST56616 D DEST56616 D DE ST56616D DE ST056616 D DEST056616 D DE ST056616D DE 708546 C DE708546 C DE 708546C
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DE
Germany
Prior art keywords
frame
conveyor belt
main frame
lever
sieves
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Expired
Application number
DEST56616D
Other languages
English (en)
Inventor
Adolf Stoecker
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ADOLF STOECKER
Original Assignee
ADOLF STOECKER
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Publication date
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D17/00Digging machines with sieving and conveying mechanisms
    • A01D17/10Digging machines with sieving and conveying mechanisms with smooth conveyor belts, lath bands or rake bands

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvesting Machines For Root Crops (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Erntemaschine, bei welcher die Feldfrüchte, und zwar insbesondere Kartoffeln, durch ein in der Eingriffstiefe einstellbares Schar aus dem Boden genommen und durch ein Förderband Sieben zugeführt werden, die verschiedene Maschenweite besitzen und, in schüttelnde Bewegung versetzt, eine Reinigung der Früchte von Erde und gleichzeitig eine Trennung der Größe nach vornehmen. Diese Vorrichtungen sind in ihrer Verwendung auf ebenes Ackergelände beschränkt und somit zur allgemeinen Anwendung nicht geeignet. Man ist daher in der Hauptsache auf die Kartoffelroder angewiesen, welche durch ein senkrecht zur Fahrrichtung wirkendes Wurfrad die Früchte mehr oder weniger weit seitlich abwerfen. Das Ernten und Aufsammeln der Kartoffeln ist daher mühevoll und zeitraubend, und die Leistung ist kaum höher als bei dem sonst gebräuchlichen Rodepflug.
Die Erfindung bezweckt nun, eine solche Erntemaschine, die das Aufnehmen, Reinigen und Sortieren der Früchte durchführt, so auszubilden, daß sie an den Boden und das Gelande anpaßbar in weitgehendem Maße für die Erntearbeit eingesetzt werden, kann.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß das an das Schar anschließende Förderband in seinem Neigungswinkel zum Boden und die Siebe in ihrer Neigung längs und quer zum Fahrgestell einstellbar angeordnet sind. Zu diesem Zweck wird der Rahmen des Vorderwagens mit dem das Förderband tragenden Rahmen gelenkig verbunden und dieser Rahmen mit dem die Siehe aufnehmenden hinteren Fahrzeugrahmen gleichfalls gelenkig verbunden. Die Einstellung des das Schar tragenden Förderbandrahmens gegenüber dem Vorderwagengestell erfolgt hierbei durch einen am Rahmen des letzteren gelagerten Rastenhebel und die Einstellung des Neigungswinkels des Förderbandrahmens zum Fahrzeughauptrahmen durch ein Seilgetriebe, welches über Rollen am vorderen Fahrzeugrahmen geführt und mit seinen Enden

Claims (5)

  1. 708540
    an einer am hinteren Fahrzeugrahmen angebrachten Winde festgelegt ist. Die Siebe sind zweckmäßig an einem besonderen Rahmen aufgehängt, der gegenüber dem Hauptrahmen quer verschwenkbar ist. Somit wird es durch diese Ausführung der Erntemaschine möglich, die Neigung des Geländes auszugleichen, und zwar derart, daß die Erntemaschine sowohl bergauf als auch bergab und auch längs des ίο Abhanges gleich gut verwendbar wird.
    Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erlindungsgegenstandcs in vorwiegend schematischer Darstellung veranschaulicht. Es zeigen :
    Abb. ι die Maschine in betriebsbereitem Zustande in der Seitenansicht und
    Abb. 2 eine Draufsicht auf die Maschine, Abb. 3 und 4 die Siebanordnung im Querschnitt nach Linie ^4-Z? der Abb. 2 in zwei Siebstellungen.
    Abb. 5 und 6 zeigen die Einstellung der Vorrichtung auf steigendem und auf fallendem Gelände.
    Das auf den Rädern 1 ruhende Gestell 2 des as mit Haken 3 zum Einhängen des Gespanns versehenen Vorderwagens ist mit seinem hinteren Ende 4 gelenkig mit dem Rahmen 5 verbunden. Dieser Rahmen 5 trägt in seiner Verlängerung unten das Schar 6 und ferner das über Rollen 7 geführte Förderband 8. Die Einstellung des Winkels des Rahmens 5 zum Vorderwagengestell 2 erfolgt durch ein Hebelgestänge 9, 10 mittels des Rastenhebels 11, der mit seinem Rastengliede in einen am Vorderwagengestell 2 befestigten Rastenbogen 12 eingreift. Der Teil 10 ist als Bogenstück ausgebildet und durch eine Verriegelung, beispielsweise Steckbolzen 13, am Einstellhebel 11 festgelegt. Das Bogenstück 10 des Hebels kann, wenn das Schar 6 für den Transport der. Maschine möglichst weit vom Boden entfernt werden soll, verschwenkt am Hebel 11 festgelegt werden. Der Rahmen 5 ist durch die Gelenkachse 14 mit dem hinteren Fahris zeughauptrahmen 15 verbunden. Am hinteren Ende des Rahmens 15 ist eine windenartige Vorrichtung 16 angebracht, an welcher die Enden des Seilzuges 17 festgelegt sind, der über Rollen iS am Ende des Vorderwagengestelle 2 läuft. Durch die Winde 16 wird der Seilzug 17 verkürzt oder verlängert und damit der Einstellwinkel zwischen den Rahmen 5 und 15 bestimmt sowie auch die Einstellung des Neigungswinkels der Schüttelvorrichtung herbeigeführt. Diese Schüttelvorrichtung besteht aus der schwingbar gelagerten Lade mit Siebfläche 19 und den Schüttelsieben 20 und 21. Die Lade 19 ist an ihrem einen Ende über den Lenker 22 am Hauptrahmen 15 schwingbar gelagert. Weiter ist die Schwinglade 19 durch den Gelenkhebel 23 mit der Kurbelwelle 24 verbunden, welche gleichfalls am Hauptrahmen gelagert ist. Die Schüttelsiebe 20, 21 sind an Federbändern 25, 26 gegeneinander schwingbar aufgehängt. Das ■Federband 26 kann bis zum Hauptrahmen 15 ■•'geführt oder an der Sieblade 19 festgelegt : werden, wodurch dann ein besonderes Stoßgestänge für die Schüttelbewegungen der Siebe 20, 21 erspart wird. Die Schwingbänder 25, 26 können aber auch, wie dies in Abb. 3 und 4 gezeigt ist, an ei.iem besonderen Rahmen 27 festgelegt sein, der an seinen Enden vorn und hinten durch Gelenke 28 mit dem Hauptrahmen 15 verbunden ist. Die Einstellung der Winkellage der Rahmen 27, 15 erfolgt dann durch eine Spindel 29 mit Handrad 30, wie dies in Abb. 3 und 4 gezeigt ist. Der Antrieb der Maschine bzw. ihrer Betriebsteile erfolgt ausrückbar durch die Fahrräder 31, deren eines mit einem Innenverzahnung tragenden Zahnrade 32 verbunden ist, welches über Zwischenräder 33, 34 die Kurbelwelle 24 antreibt. Die Kurbelwelle 2 4 besitzt auf ihrem verlängerten Ende ein Kettenrad 3 S, welches über eine Kette 36 mit dem auf der Achse der Rolle 7 für die Bewegung des Transportbandes befindlichen Kettenrad 37 verbunden ist.
    Unter dem hinteren Ende der Schwinglade 19 ist kippbar am Fahrzeugrahmen 15 der das Kraut aufnehmende Behälter 38 gelagert, der nach seiner Füllung gekippt wird. An dem hinteren Ende des Rahmens 15 ist eine Haltevorrichtung 39 zum auswechselbaren Einstellen von Behältern für das Erntegut angebracht. Der in diesen Halter eingestellte Behälter befindet sich am hinteren Ende des Schüttelsiebes 20. Das untere Schüttelsieb 21 ist verschränkt nach hinten zu geneigt, so 'oo daß die Früchte seitlich zur Maschine abgelegt werden.
    Die Schwinglade 19 besitzt eine Siebfläche verschiedener Maschenweite derart, daß nach der Seite des Förderbandes die Maschen weite '°5 eng gewählt ist, während sie in der Mitte der Schwinglade vergrößert ist und das Ende der Schwinglade ein grobmaschiges Sieb besitzt. Die Maschenweite der Siebfläche des Schüttelsiebes 20 ist jeweils so gewählt, daß ί» die in der Größe guten Kartoffeln nicht durchfallen, während das untere Schüttelsieb die für Futterzwecke u.dgl. verwendbaren Kartoffeln zurückhält und ablegt.
    IΆ τ ι: ν τ λ ν s r κ ϋ C υ ε :
    ι. Erntemaschine für Kartoffeln u.dgl. Feldfrüchte, bei welcher die durch ein in der Eingriffstiefe einstellbares Schar auf- »ao genommenen Früchte über ein Förderband übereinanderliegenden, in schüttelnde Be-
    wegung versetzten Sieben zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß das Förderband in seinem Neigungswinkel zum Boden sowie gegenüber dem Vorderwagen und die Siebe in ihrer Neigung längs und quer zum Fahrgestell einstellbar angeordnet sind.
  2. 2. Erntemaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen. (2) des Vorderwagens durch ein Gelenk (4) mit dem das Förderband (8) tragenden Rahmen (5) verbunden ist, der mit dem die Siebe (19, 20, 21) auf nehmenden Fahrzeughauptrahmen (15) durch die die obere Führungswalze (7) für das Förderband (8) tragende Achse (14) gelenkig verbunden ist.
  3. 3. Erntemaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, 'daß zur Einstellung des Neigungswinkels des Förderbandrahmens (s) zum Fahrzeughauptrahmen (15) ein Seilgetriebe (17) vorgesehen ist, welches über Rollen (18) am Vorderwagengestell (2) geführt ist und mit seinen Enden an einer am Fahrzeughauptrahmen (15) angeordneten Winde (16) festgelegt ist.
  4. 4. Erntemaschine "nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verstellung des das Schar (6) tragenden Rahmens (5) gegenüber dem Vorderwagengestell (2) ein am letzteren gelagerter Rastenhebel (11) mit einem am vorderen Ende des Rahmens (5) angreifenden Lenker (9) vorgesehen ist.
  5. 5. Erntemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebe (19, 20, 21) an einen besonderen Rahmen (27) aufgehängt sind, der um eine Achse (28) quer verschwenkbar und durch eine Spindel (29, 30) gegenüber dem Hauptrahmen (15) feststellbar ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEST56616D 1937-09-17 1937-09-17 Erntemaschine fuer Kartoffeln u. dgl. Feldfruechte mit Foerderband Expired DE708546C (de)

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DE (1) DE708546C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE877226C (de) * 1950-09-27 1953-05-21 Bernhard Wecker Kartoffelerntemaschine
DE1038817B (de) * 1956-03-23 1958-09-11 Heinrich Lanz Ag Kartoffelsammelroder

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE877226C (de) * 1950-09-27 1953-05-21 Bernhard Wecker Kartoffelerntemaschine
DE1038817B (de) * 1956-03-23 1958-09-11 Heinrich Lanz Ag Kartoffelsammelroder

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