DE72643C - Selbsttätige Glätt- oder Bürstenvorrichtung zur Bearbeitung rotirender cylindrischer Flächen, insbesondere während ihrer elektrolytischen Niederschlagung - Google Patents

Selbsttätige Glätt- oder Bürstenvorrichtung zur Bearbeitung rotirender cylindrischer Flächen, insbesondere während ihrer elektrolytischen Niederschlagung

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DE72643C
DE72643C DENDAT72643D DE72643DA DE72643C DE 72643 C DE72643 C DE 72643C DE NDAT72643 D DENDAT72643 D DE NDAT72643D DE 72643D A DE72643D A DE 72643DA DE 72643 C DE72643 C DE 72643C
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    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D5/00Electroplating characterised by the process; Pretreatment or after-treatment of workpieces
    • C25D5/22Electroplating combined with mechanical treatment during the deposition

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei der Herstellung von Metallrohr auf elektrolytischem Wege bedient man sich beweglicher Glättwerkzeuge, welche das sich niederschlagende Metall gleichzeitig glätten, verdichten und geschmeidig machen. Derartige Glättwerkzeuge erhielten einen besonderen Antrieb, welcher bei Verwendung mehrerer elektrolytischer Bäder auf sämmtliche Glättwerkzeuge gleichzeitig übertragen wurde. Selbst in den Fällen, wo die Antriebstheile für jeden Apparat besondersaus- und eingeschaltet werden konnten, ist die Handhabung eine recht unbequeme.
Der vorliegende Apparat arbeitet vollkommen selbstthätig, indem derselbe durch die rotirende Bewegung des als Kathode dienenden Dornes hin-und herbewegt wird.
Der in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Apparat kann nicht nur zum Glätten elektrolytisch er Niederschläge dienen, sondern findet überall Anwendung, wo cylindrische Flächen geglättet, polirt, gebürstet oder sonstwie bearbeitet werden sollen, welche zu irgend einem beliebigen Zweck in Drehung versetzt werden oder sich in Drehung befinden.
Die zu behandelnde Walze e ist mit ihren Zapfen c auf Böcken d gelagert und trägt mit Hülfe einer Rolle j ein leichtes bewegliches Gestell j1, an welchem die Glättwerkzeuge k1 angeordnet sind. Die Arme a, welche die Glättwerkzeuge A1 tragen, sind am Gestell j1 drehbar befestigt und mit einander mit Hülfe eines Schraubenbolzens / einstellbar verbunden, so dafs durch Anziehen oder Lockern der Flügelmutter m die Glättwerkzeuge k1 mit gröfserem oder geringerem Druck auf die Fläche der Walze e einwirken können. Die Rolle j ist mit Hülfe eines lothrechten Zapfens η derart im Gestell j1 beweglich gelagert, dafs sie auf der Walze e sich in schräger Richtung abrollen kann. An dem oben durch das Gestell j1 herausragenden Ende des Zapfens η ist ein Arm ο befestigt, mittels dessen die Richtung der Rolle j in ihrer schrägen Stellung gewechselt wird. Zwei Anschläge w und w1, welche auf der zur Führung des Gestells dienenden Längsschiene k vorgesehen sind, veranlassen die Umstellung. Der Arm ο trägt an seinem Ende eine Querleiste p, welche zu beiden Seiten mit einem Stift q bezw. q1 versehen ist. An dem Gestell ist oben ein Hebel r bei s drehbar gelagert, welcher zwischen den Stiften q und ^1 durchgreift und zeitweilig den einen oder anderen Stift erfafst. Zwei an einem Schieber u vorgesehene Stifte ν und vl bethätigen den Hebel. Der Schieber u, welcher am Gestell jl verschiebbar angeordnet ist, liegt in einer Linie mit den Anschlägen w und w1 und wird, wenn das Gestell j1 am Ende seiner Bewegung anlangt, von denselben zurückgehalten, so dafs einer der Stifte ν vl den Hebel r umlegt, dieser einen der Stifte q q1 erfafst und somit unter weiterer Vermittelung des Armes ο und Zapfens η die Schrägstellung der Rolle j wechselt. Damit sich die Umstellung unfehlbar

Claims (2)

und in dem erforderlichen Mafsstabe vollziehe, ist an dem Gestell eine nach beiden Seiten abfallende Gleitführung t tl vorgesehen, über welche der Hebel r bei jeder Umstellung hinweggleiten mufs. Die Vorrichtung wird also nicht nur von der sich drehenden Walze e in Thätigkeit versetzt, sondern ihre Bewegungsrichtung wird auch vollständig selbstthätig gewechselt. Dreht sich die Walze e im Sinne des Pfeiles ι, so wird sich die Vorrichtung bei der gezeichneten Stellung des Rades j in Richtung des Pfeiles 2 unbehindert weiterbewegen, bis der Schieber u an den Anschlag w anschlägt. Bei der nun folgenden Weiterbewegung der Vorrichtung bleibt der Schieber u stehen und hält mit seinem Stift ν den Hebel r zurück. Dieser wird durch die sich weiter bewegende Gleitführung 111 an der Fläche t entlang gehoben, bis er den höchsten Punkt dieser Führung erreicht hat. Von da gleitet der Hebel r infolge seines Eigengewichtes an der Fläche i1 selbstthätig herab, und nimmt hierbei den Stift q1 mit, so dafs der Querstab ρ in seine entgegengesetzte Stellung gebracht wird. Die Umstellung des Querstabes ρ ist, wie oben beschrieben, gleichbedeutend mit der Umstellung der Rolle j, so dafs dieselbe nunmehr die Vorrichtung in einem dem Pfeil 2 entgegengesetzten Sinne bewegt. Ist das Gestell in der Nähe des anderen Endes der Walze e angelangt, so stöfst der Schieber u gegen den Anschlag wx und bewirkt in ähnlicher Weise wie beschrieben die Umstellung. Pateντ-Ansprüche:
1. Selbsttätige Glatt- oder Bürstvorrichtung zur Bearbeitung rotirender cylindrischer Flächen insbesondere während ihrer elektrolytischen Niederschlagung, dadurch gekennzeichnet, dafs das die Glättwerkzeuge oder Bürsten aufnehmende Gestell von einer Rolle getragen wird, welche in schräger Lage auf dem rotirenden Cylinder ruht, wobei die Werkzeuge an letzterem entlang geführt werden.
2. Bei einer Vorrichtung der unter Anspruch 1. gekennzeichneten Art ein Wendehebel fr), welcher in der Endstellung der Vorrichtung angehalten, durch eine nach zwei Seiten abfallende Führung (t tl) angehoben wird und an der zweiten Fläche dieser Führung selbstthätig herabgleitet, wodurch die Bewegungsrichtung der Vorrichtung gewechselt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT72643D Selbsttätige Glätt- oder Bürstenvorrichtung zur Bearbeitung rotirender cylindrischer Flächen, insbesondere während ihrer elektrolytischen Niederschlagung Expired - Lifetime DE72643C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2369358A1 (fr) * 1976-10-27 1978-05-26 Fiat Spa Procede et appareillage pour le chromage de barres

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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