DE767602C - Schaltanordnung fuer drahtlose Sende-Empfangsanlagen fuer Telegraphie - Google Patents

Schaltanordnung fuer drahtlose Sende-Empfangsanlagen fuer Telegraphie

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DE767602C
DE767602C DEL86249D DEL0086249D DE767602C DE 767602 C DE767602 C DE 767602C DE L86249 D DEL86249 D DE L86249D DE L0086249 D DEL0086249 D DE L0086249D DE 767602 C DE767602 C DE 767602C
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DE
Germany
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receiver
resistance
low
telegraphy
circuit
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Expired
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DEL86249D
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English (en)
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Alcatel Lucent Deutschland AG
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Standard Elektrik Lorenz AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L15/00Apparatus or local circuits for transmitting or receiving dot-and-dash codes, e.g. Morse code
    • H04L15/24Apparatus or circuits at the receiving end
    • H04L15/28Code reproducing apparatus
    • H04L15/285Telegraph sounders; Apparatus for acoustic reception

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Transceivers (AREA)

Description

  • Schaltanordnung für drahtlose Sende-Empfangsanlagen für Telegraphie Es ist vorgeschlagen worden, bei einer drahtlosen Sende- undEmpfangsanlage durch die Tästeinrichtung den Sender zu tasten und bei jedem Zeichen den eigenen Empfänger niederfrequenzseitig unwirksam zu machen. Dieses Verfahren wird vorzugsweise derart durchgeführt, daß der Empfänger etwas vor Beginn des Zeichens unwirksam gemacht und kurz nach Beendigung desselben wieder wirksam gemacht wird. Außerdem werden durch eine Kontrolleinrichtung die Zeichen des eigenen Senders direkt dem Empfangsindikator zugeführt.
  • Die Erfindung betrifft eine Verbesserung der vorgeschlagenen Anordnungen. Erfindungsgemäß wird eine Schaltanordnung für drahtlose Sende- und Empfangsanlagen für Telegraphie, bei der durch eine Tasteinrichtung der Sender getastet und gleichzeitig der Empfänger unwirksam gemacht wird, vorgeschlagen, die dadurch gekennzeichnet ist, daß der Kreis, in welchem die Abschaltelemente zur Unwirksammachung des Empfängers liegen, niederohmig ist, dergestalt, däß die niederohmigen Wicklungen zweier Transformatoren in Serie mit der Tast- bzw. Unterbrechereinrichtung liegen, daß an der Hochohmwicklung des einen Transformators der Empfänger und an der des anderen der Empfangsindikator (Kopfhörer) liegt und die Abschaltung des Empfangsindikators durch einseitige Auftrennung des- niederohmigen Kreises erfolgt.
  • Weiterhin ist eine Gegensprechanordnung für drahtlose Telegraphie bekanntgeworden, bei welcher Sender und Empfänger mit einer Antenne zusammenarbeiten, die wechselweise zur Wirkung gebracht werden. Bei dieser bekannten Anordnung erfolgt eine Abschaltung des Empfangstelephons vom Tastkreis durch Kurzschließen des Telephons, und der Abschaltkreis ist hochohmig. Eine hocholimige Abtrennung des Empfangstelephons bedeutet keine wirksame Unterbrechung, so daß nach wie vor das Telephon praktisch angeschaltet bleibt.
  • Weiterhin ist eine Anordnung bekanntgeworden, bei der das Telephon in Serie mit der Sekundärwicklung des Ausgangstransformators liegt und diese Leitung einseitig aufgetrennt wird. Auch bei dieser Anordnung handelt es sich nicht um einen rein niederohmigen Kreis, da die - Kopfhörer bekanntlich ziemlich hochohmig sind, so daß ebenfalls keine vollkommene Abtrennung des Hörers durch die einpolige Abschaltung erreicht wird.
  • Der Erfindungsgedanke ist im nachstehenden an Hand der Abbildung näher erläutert. In der Abbildung sind jedoch nur die Kreise eingezeichnet, die für das Verständnis der Erfindung notwendig sind. Das Tastrelais des Hauptsenders H ist mit i bezeichnet, der Empfänger mit R. Die Beeinflussung bzw. die niederfrequenzseitige Abschaltung des Empfängers erfolgt mit einer Taste T. Die Taste T ist als Rücktaste ausgebildet, jedoch läßt sich natürlich unter sinngemäßer Abänderung der Schaltung auch dasselbe mit einer einfachen Taste und Relais erreichen. Im Ausgangskreis des Empfängers liegt ein Transformator T,, der den hochohmigen Empfangsausgang auf niederohmig herabtransformiert. Der Kopfhörer K liegt an einem Transformator T2, der wieder von dem niederohmigen Kreis auf den hochohmigen Kreis für den Kopfhörer übersetzt. Die niederohmigen Wicklungen der Transformatoren Ti und T2 liegen in Reihe mit dem Kontakt b des Relais 5 und dem Rückkon takt a der Taste T. Wird der Sender getastet, so wird zunächst der Kontakt a geöffnet, wobei der niederohmige Empfangskreis für den Kopfhörer unterbrochen wird. Beim Schließen des Tastrelais durch die Taste T wird gleichzeitig das Relais 5 betätigt. Das Relais 5 ist mit einem Parallelkondensator C und gegebenenfalls mit einem Serienwiderstand ff,' ausgerüstet, um ein verzögertes Abfallen zu erreichen. Beim Ansprechen des Relais 5, d. h. beim Tasten des Senders, wird der niederohmigeKreis auch durch den Relaiskontakt b des Relais geöffnet. Dies hat zur Folge, daß der Empfänger, da Relais 5, wie angegeben, ein Verzögerungsrelais ist, etwas länger abgeschaltet bleibt als das Tastenzeichen selbst dauert. Diese Schaltung wirkt sich aber auch für das Tastrelais günstig aus, da für das Tastrelais der Kondensator C in Serie liegt. Das Tastrelais zieht hierdurch beschleunigt an.
  • Die niederohmige Abschaltung des Empfängers hat folgenden Vorteil: bei der vorgeschlagenen Schaltung wurde der Kopfhörer durch Unterbrechung eines hochohmigen Kreises abgeschaltet. Die Isolationswiderstände der Relaiskontakte bzw. sonstigen hierzu verwendeten Schalteinrichtungen sind ebenfalls hochohmig. Dies bedeutet, daß die Abtrennung des Kopfhörers wegen dieser hochohmigen Widerstände keine vollständige ist. Dies ist besonders dann der Fall, wenn man einpolig abschaltet, was man in der Praxis meist macht, da die zweipolige Abschaltung bei den schnellen Zeiten, die hier in Frage kommen, schwer durchführbar ist. Beim einpoligen Abschalten bleibt der Kopfhörer einseitig direkt und über den abgeschalteten Pol kapazitiv bzw. hochohmig weiterhin angeschaltet. Wird dagegen gemäß der Erfindung in einem niederohmigen Kreis unterbrochen, dann können diese Schwierigkeiten nicht auftreten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltanordnung für drahtlose Sende-und Empfangsanlagen für Telegraphie, bei der durch eine Tasteinrichtung der Sender getastet und gleichzeitig der Empfänger unwirksam gemacht wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Kreis, in welchem die Abschaltelemente zur Unwirksammachung des Empfängers liegen, niederolimig ist, dergestalt, daß die niederohmigen Wicklungen zweier Transformatoren in Serie mit der Tast- bzw. Unterbrechereinrichtung liegen, daß an der Hochohmwicklung des einen Transformators der Empfänger und an der des anderen der Empfangsindikator (Kopfhörer) liegt und die Abschaltung des Empfangsindikators durch einseitige Auftrennung des niederolimigen Kreises erfolgt. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen werden: Deutsche Patentschriften 1r. 300 054, 319 396; britische Patentschrift Nr. 185.475; B a n n e i t z , »Taschenbuch der drahtlosen Telegraphie und Telephonie« 1927, insbesondere S. 875, Abb. 97;.I a.
DEL86249D 1934-07-17 1934-07-17 Schaltanordnung fuer drahtlose Sende-Empfangsanlagen fuer Telegraphie Expired DE767602C (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE300054C (de) *
DE319396C (de) * 1911-04-11 1920-03-04 Drahtlose Telegraphie M B H Ge Schaltung fuer benachbarte Stationen der drahtlosen Telegraphie
GB185475A (en) * 1921-05-23 1922-08-23 Paul Newell Ware Improvements in and relating to radiotelegraphy

Patent Citations (3)

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DE319396C (de) * 1911-04-11 1920-03-04 Drahtlose Telegraphie M B H Ge Schaltung fuer benachbarte Stationen der drahtlosen Telegraphie
GB185475A (en) * 1921-05-23 1922-08-23 Paul Newell Ware Improvements in and relating to radiotelegraphy

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