DE767554C - Verfahren zur Erzielung eines dauerhaften, knirschenden Griffes und zum gleichzeitigen Schmaelzen von Fasermaterial aus regenerierter Cellulose - Google Patents

Verfahren zur Erzielung eines dauerhaften, knirschenden Griffes und zum gleichzeitigen Schmaelzen von Fasermaterial aus regenerierter Cellulose

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DE767554C
DE767554C DEP78916D DEP0078916D DE767554C DE 767554 C DE767554 C DE 767554C DE P78916 D DEP78916 D DE P78916D DE P0078916 D DEP0078916 D DE P0078916D DE 767554 C DE767554 C DE 767554C
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Germany
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crunchy
fiber material
achieving
regenerated cellulose
grip
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DEP78916D
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English (en)
Inventor
Ruth Anschuetz
Hugo Vom Dr Hove
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KURMAERKISCHE ZELLWOLLE
Rheinische Kunstseide A G
Rheinische Zellwolle A G
Schlesische Zellwolle A G
Zellulose A G
ZELLWOLLE und ZELLULOSE A G KU
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KURMAERKISCHE ZELLWOLLE
Rheinische Kunstseide A G
Rheinische Zellwolle A G
Schlesische Zellwolle A G
Zellulose A G
ZELLWOLLE und ZELLULOSE A G KU
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06MTREATMENT, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE IN CLASS D06, OF FIBRES, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR FIBROUS GOODS MADE FROM SUCH MATERIALS
    • D06M13/00Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with non-macromolecular organic compounds; Such treatment combined with mechanical treatment
    • D06M13/10Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with non-macromolecular organic compounds; Such treatment combined with mechanical treatment with compounds containing oxygen
    • D06M13/224Esters of carboxylic acids; Esters of carbonic acid

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatments For Attaching Organic Compounds To Fibrous Goods (AREA)

Description

  • Verfahren zurErzielung eines dauerhaften, knirschenden Griffes und zum gleichzeitigen Schmälzen von Fasermaterial aus regenerierter Cellulose Um Textilien aus regenerierter Cellulose mit einem knirschenden oder krachenden Griff zu versehen, behandelt man die Faser vor der Ver"spinnung bzw. vor der Vliesbildung mit den im Handel befindlichen Produkten, die einen derartigen Effekt hervorrufen. Gleichzeitig müssen die zur Erzielung des knirschenden Griffes dienenden Produkte aber auch geeignet sein, die Verspinnbarkeit des Fasermaterials zu bessern, d. h. also die Fasern zu schützen und gleichzeitig gleit-und haftfähig zu machen, um sie für die Verarbeitung auf der Krempel bzw. Karde und den Spinnmaschinen vorzubereiten. Weiter wird selbstverständlich von diesen Materialien verlangt, daß sie chemisch neutral sind und die Metallteile der Maschine nicht angreifen.
  • Die bisher im Handel befindlichen Schmähmittel dieser Art, es sind nur wenige. befriedigen insofern nicht vollkommen. als sie entweder eine fettende, d. h. die Spinnfähigkeit verbessernde Eigenschaft nur in ungenügendem Maße aufweisen oder im anderen Fall einen Knirscheffekt hervorrufen. der bereits nach kurzer Lagerzeit nachläßt. Es handelt sich bei den hier erwähnten Handelsprodukten um Ester bzw. Estergemische. die eine niedrigere Gesamtkettenlänge als C.,,i oder aber eine ungesättigte Säurekomponente aufweisen. Sie rufen bei völlig gleicher Einhaltung der Faserbehandlung keinen so dauerhaften, d.li. jahrelang haltbaren Knirscheffekt im Zusammenhang mit einer hervorragenden Verbesserung der Spinnfähigkeit hervor wie die im Rahmen der vorliegenden Erfindung beanspruchten Produkte.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Erzielung eines knirschenden Griffes durch die Behandlung von regenerierter Cellulose. wie Zell"volle oder Kunstseide, mit Estern bzw. Estergemischen aus höheren aliphatischen gesättigten oder ungesättigten Alkoholen mit höheren aliphatischen gesättigten Säuren bzw. natürlichen Gemischen solcher Säuren, die ungesättigte Bestandteile nur in geringfügiger Menge enthalten.
  • Als alkoholische Esterkomponente kommen alle aliphatischen Alkohole zwischen 12 und 15 CAtomen in Frage. als Säurekomponenten alle gesättigten aliphatischen Säuren von C12 bis C1$. Die beiden hauptsächlich in Frage kommenden natürlichen Säuregemische sind die Säuren des Kokosfettes und des Palmöles. Beide Gemische enthalten vorwiegend Laurinsäure, die für das Zustandekommen des Knirscheffektes als wesentlicher Bestandteil bezeichnet werden kann. Der dauerhafteste Effekt wurde mit einem Ester erzielt, der aus Laurinalkohol und Laurinsäure hergestellt worden war. also eine Kettenlänge von aufwies. Die Veresterung des Säure Alkohol-Geinisches kann auf jede bekannte Weise durchgeführt werden. Die resultierenden Ester sind gut kristallisierende, sich fettig anfühlende und bereits beim Reiben der Substanz knirschende Substanzen.
  • Die Schmelzpunkte liegen bei 20 bis 25°. Die Behandlung des Fasermaterials erfolgt am besten mit einer Emulsion des Esters oder Estergemisches, wobei zur Erhöhung des Effektes eine geringe Menge (bis zu io °/o) der im Ester enthaltenen Fettsäure frei zugesetzt werden kann. Selbstverständlich ist es auch möglich, das Fasermaterial mit einer Lösung des betreffenden Ester: zu behandeln.
  • Man erhält nach diesem -erfahren eine «-achsartige Faserauflage. die die Faser in hervorragendem Maße beeinflußt und ihr einen unbegrenzt haltbaren. knirschenden Griff verleiht. -

Claims (3)

  1. PATEXTANSPPÜCHE: i. Verfahren zur Erzielung eines dauerhaften, knirschenden Griffes und zum deichzeitigen Schmälzen von Fasermaterial aus regenerierter Cellulose, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle der bekannten Verwendung von Estern höhermolekularer Alkohole und ungesättigter Fettsäuren, Ester oder Estergemische höherer aliphatischer Alkohole mit gesättigten Fettsäuren oder Fettsäuregemischen von 12 bis 18 CAtomen, also einer Gesamtkettenlänge von C2, bis Cis verwendet werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet. daß als Ester Laury1-Laurat verwendet wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet, daß als natürliche Fettsäuregemische die Säuren des Kokosfettes oder des Palmöles verestert werden. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschrift \; r. 562 921; USA.-Patentschrift 1 r. -- 0;7C) 228.
DEP78916D 1939-03-25 1939-03-25 Verfahren zur Erzielung eines dauerhaften, knirschenden Griffes und zum gleichzeitigen Schmaelzen von Fasermaterial aus regenerierter Cellulose Expired DE767554C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1013832B (de) * 1953-12-18 1957-08-14 Spinnfaser Ag Verfahren zur Erzielung eines rucklosen Verzuges beim Verspinnen von Fasern aus regenerierter Cellulose durch Avivieren

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE562921C (de) * 1930-05-04 1934-01-15 Deutsche Hydrierwerke Ag Spinn- und Schmaelzmittel
US2079228A (en) * 1931-07-17 1937-05-04 Unichem Chemikalien Handels A Unsaturated esters and sulphates thereof

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