DE767006C - Stahldrahtfoerderband - Google Patents
StahldrahtfoerderbandInfo
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- DE767006C DE767006C DEST59249D DEST059249D DE767006C DE 767006 C DE767006 C DE 767006C DE ST59249 D DEST59249 D DE ST59249D DE ST059249 D DEST059249 D DE ST059249D DE 767006 C DE767006 C DE 767006C
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Classifications
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-
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Description
- Stahldrahtförderband Stahldrahtförderbänder haben sich auf vielen Gebieten der Technik für die Förderung stückiger und heißer Güter gut bewährt, besonders ist die Unempfindlichkeit der Kanten dieser Förderbänder im Betrieb hervorzuheben.
- Die Erfindung beschäftigt sich mit der Aufgabe, solche Stahldrahtförderbänder in gewebter, geflochtener oder zusammengesetzter Drahtausführung vollkommen dicht herzustellen, so daß sie vielseitiger als bisher anwendbar sind.
- Es wurde gefunden, daß Stahldrahtbänder aus Polyvinylchlorid, in die ein Stahldrahtgewebe eingebettet ist, die gestellte Aufgabe in besonders guter Weise lösen. Polyvinylchlorid ist gegenüber der inneren Reibungswärme, z.B. bei Gelenkbändern, unempfindlich, während andere Abdichtungsmittel, z. B.
- Gummi, von dieser Reibungswärme gespalten werden. Auch das Haftungsvermögen des Polyvinylchlorids an der eingebetteten Stahleinlage ist besonders groß, desgleichen die Adhäsion zwischen Förderband und Antriebsscheibe, so daß IJmfüllrungsscheiben mit kleinerem Durchmesser als bisher für die Förderbänder verwendet werden können. Auch die Adhäsion zwischen den Bändern und dem zu fördernden Gut erreicht eine beachtliche Größe. Sie können daher mit einer steileren Steigung und mithin bei t'berwindung einer gegebenen Höhe häufig wesentlich kürzer gehalten werden, als es bisher beispielsweise bei Stahl oder Gummibändern möglich war.
- Überraschenderweise spielt es ferner weder für die Herstellung noch für das Verhalten im Betriebe eine lresentliche Rolle, ob die Stahlteile innerhalb des Förderbandes in regelmäßigen oder unregelmäßigen Abständen angeordnet sind und ob die Ouerschnitte der Bauteile des Stahldrahtbandes überall gleichen oder an dicht aufeinanderfolgenden Stellen einen sehr weiten Querschnitt besitzen. Die neue Erfindung besteht daher in einem Stahldrahtförderband, dessen Besonderheit ein dichter zusammenhängender, das Metallband durchsetzender Überzug aus Polvvillylclllorid ist.
- Zwar ist es bekannt, Laufriemen und Förderbänder aus Drahtgeflecht und Drahtgewebe herzustellen, das mit einem Kittmittel, Gummi o. dgl. gefüllt oder das ganz in Gummi eingebettet ist. Diesen Ausführungen gegenüber zeichnet sidl das neue Förderband durch Unbrennbarkeit aus, ferner durch größere Beständigkeit gegen vom Fördergut herrührende Einflüsse, ferner durch starke Haftung des Überzuges an dem Stahldraht, durch größere Adhäsion zlvischen dem beförderten Gut und dem Förderband und nicht zuletzt durch das Fehlen von Schwefel, der die Drahteinlagen beschädigt. Auch fällt bei dem neuen Stahldrahtförderband das Vulkanisieren fort, das bei der Verwendung von Gummi immer notwendig ist und eine nicht voraussehbare Veränderung der mechanischen Eigenschaften der Stahleinlage zur Folge haben kann. Auch hat man die Herstellung von Treibriemen aus Polyvinylchloridbereits vorgeschlagen. Reines Polyvinylchlorid leidet jedoch an dem Nachteil, daß es besonders bei höheren Temperaturen stark zu einer Verformung neigt. Demgegenüber ist die Formbeständigkeit des neuen Stahldrahtförderbandes hervorzuheben. Sie hat besondere Bedeutung für Bergbaubetriebe unter Tage, in denen immer mit erhöhten Temperaturen zu rechnen ist.
- Nach der Erfindung ergibt sich ein dichtes, hohen Betriebsbeanspruchungen gewachsenes Stahlförderband, das für Anwendungen gut geeignet ist, die bisher dieser Art Förderbänder verschlossen waren. Es eignet sich hervorragend zur Förderung feinkörniger Güter, deren staubende Eigenschaften infolge der eigentümlichen Oberflächenbeschaffenheit des Polyvinylchlorids und möglicherweise auch infolge noch nicht geklärter elektrischer Eigenschaften in auffallendem Maße herabgemindert werden. Auch Güter mit besonders glatten Oberflächen, wie Briketts, aber auch Sande, lassen sich unter erheblicher spezifischer Belastung des Förderbandes (Belastungsgewicht je Quadratmeter Bandoberfläche) sehr gut fördern. Das gleiche gilt für chemisch angreifende Güter, auch dann, wenn sie außerdem stauben und glatte Oberflächen haben oder durch chemische Bäder geleitet werden müssen. Schließlich erstreckt sich das Anwendungsgebiet dieser neuen dichten Stahldrahtförderbänder auch auf die Förderung solcher Güter, die, wie z. B. Schlämme, einen bestimmten hohen Feuchtigkeitsgehalt v-ährend der Förderung beibehalten sollen und bei denen es darauf ankommt, große Gutmengen in kurzer Zeit auf kleinen Bandoberflächen zu fördern.
- Bei allen Anwendungen kommt zustatten, daß das neue Förderband in einer für andere Förderbänder bekannten Weise im Betriebe muldenartig geformt bewegt werden kann.
- Diese Betriebsweise ist bisher bei Stahldrahtbändern noch nicht bekannt und möglich gewesen; sie kommt hauptsächlich der Schlammförderung zugute sowie rieselnden Schüttgütern mit kleinen Böschungswinkeln.
- Das neue dichte Stahldrahtförderband besitzt ferner zahlreiche Vorzüge, die auf der Wechselwirkung zwischen dem Stahlband und dem des allenthalben umgebenden Polyvinylchloridüberzuges beruhen, insbesondere mit Rüclssicht auf die neuen Anwendungsgebiete.
- Das Polyvinylchlorid überzieht das Stahldrahtband allenthalben. Seine Gelenke können daher weder verstauben noch in unerwünschter Weise aufeinanderreiben, so daß ein vorzeitiger Verschleiß eintritt. Vielmehr wird das Stahldrahtband weitgehend geschont, seine innere Beweglichkeit lvächst. Man kann es daher mit beachtlich größerer t'mlaufgeschwindigkeit und noch dazu ohne jedes Geräusch betreiben.
- Weitere Eigenarten des neuen Bandes ergeben sich daraus, bestimmte Eigenschaften des Polyvinylchlorids dem neuen Verwendungszweck anzupassen. Durch entsprechende, im anderen Zusammenhang bekannte Zusätze, z. B. Weichmacher, kann dem Polyvinylchlorid eine bestimmte regelbare Elastizität erteilt werden, welche wiederum den Lauf und sonstige betriebswichtige Eigenschaften des Förderbandes günstig beeinflußt. Die Ausbesserung der Bänder ist leicht, da die Polurinylchloridmasse ohne Vulkanisation an Ort und Stelle aufgetragen werden kann. Schließlich ist Polyvinylchlorid auch unbrennbar.
- Alle diese Vorzüge vereinigen sich zu der Wirkung, daß die bekannten Stahldrahtförderbänder in großem Umfange neuen Anwendungsgebieten unter Vereinfachung und Verbilligung des bisherigen Betriebes zugeführt werden können.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Stahldrahtförderband, gekennzeichnet durch einen dichten zusammenhängenden, das Metallband durchsetzenden Überzug aus Polyvinylchlorid.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST59249D DE767006C (de) | 1939-04-18 | 1939-04-18 | Stahldrahtfoerderband |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST59249D DE767006C (de) | 1939-04-18 | 1939-04-18 | Stahldrahtfoerderband |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE767006C true DE767006C (de) | 1951-04-02 |
Family
ID=7468116
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST59249D Expired DE767006C (de) | 1939-04-18 | 1939-04-18 | Stahldrahtfoerderband |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE767006C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE930526C (de) * | 1952-12-05 | 1955-07-18 | Saeureschutz Rheinruhr Ober In | Verwendung von Kunstharzueberzuegen als Gleitflaeche an der inneren Oberflaeche von Foerderwagen |
| DE1038476B (de) * | 1954-11-17 | 1958-09-04 | Staatssalinen Duerrheim Rappen | Foerdervorrichtung mit einer Fuehrung des aus duennem Kunststoff, insbesondere Polyvinylchlorid, bestehenden Bandes |
| DE1086178B (de) * | 1957-08-02 | 1960-07-28 | Fritz Froelich | Auskleidung fuer Schuettgutbehaelter |
| DE19518223A1 (de) * | 1995-05-11 | 1996-11-14 | Danny Marquering | Bauschuttrutschensegment und Verfahren zu seiner Herstellung |
-
1939
- 1939-04-18 DE DEST59249D patent/DE767006C/de not_active Expired
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE930526C (de) * | 1952-12-05 | 1955-07-18 | Saeureschutz Rheinruhr Ober In | Verwendung von Kunstharzueberzuegen als Gleitflaeche an der inneren Oberflaeche von Foerderwagen |
| DE1038476B (de) * | 1954-11-17 | 1958-09-04 | Staatssalinen Duerrheim Rappen | Foerdervorrichtung mit einer Fuehrung des aus duennem Kunststoff, insbesondere Polyvinylchlorid, bestehenden Bandes |
| DE1086178B (de) * | 1957-08-02 | 1960-07-28 | Fritz Froelich | Auskleidung fuer Schuettgutbehaelter |
| DE19518223A1 (de) * | 1995-05-11 | 1996-11-14 | Danny Marquering | Bauschuttrutschensegment und Verfahren zu seiner Herstellung |
| DE19518223C2 (de) * | 1995-05-11 | 1998-02-26 | Danny Marquering | Konisches, rohrförmiges Bauschuttrutschensegment mit einem metallischen Kern |
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