DE766040C - Zaehler- oder Verteilungsrahmentafel fuer Hausstromnetze od. dgl. aus Isolierpressstoff - Google Patents

Zaehler- oder Verteilungsrahmentafel fuer Hausstromnetze od. dgl. aus Isolierpressstoff

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DE766040C
DE766040C DEB191938D DEB0191938D DE766040C DE 766040 C DE766040 C DE 766040C DE B191938 D DEB191938 D DE B191938D DE B0191938 D DEB0191938 D DE B0191938D DE 766040 C DE766040 C DE 766040C
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Ludwig Buenger
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/02Constructional details
    • G01R11/04Housings; Supporting racks; Arrangements of terminals

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Description

  • Zähler- oder Verteilungsrahmentafel für Hausstromnetze od. dgl. - aus Isolierpreßstoff Das Patent 702 168 bezieht sich auf Zähler-oder Verteilungsrahmentafeln für elektrische Hausstromnetze oder andere Zwecke aus Isolierpreßstoff mit einem kastenartigen Gehäuse, das von einem unterteilten Rahmen und daran lösbar befestigten Deckplatten, an denen der Zähler angebracht wird (Zählerplatte), gebildet wird.
  • Eine wesentliche Verbesserung der den Gegenstand des Hauptpatents bildenden Zähler- und Verteilungstafel besteht gemäß der Erfindung darin, daß die Seitenwände des Tafelrahmens an den Enden miteinander biegungsfest nach Wahl durch eine aus Isolierpreßstoff bestehende Stirnwand oder durch einen mit entsprechenden Befestigungsmitteln versehenen metallischen Steg verbunden sind, an dem außen ein die Rahmenwandung ergänzendes Isolierpreßstoffstück befestigt ist.
  • Sodann besteht die Erfindung darin, daß die Seitenwände des Tafelrahmens zwischen den an den Enden angreifenden Stirnwänden miteinander durch eine das Gehäuseinnere passend durchsetzende Trennwand verbunden sind, die das Gehäuse in gegeneinander abgeschlossene Abteile unterteilt. Diese Trennwand kann ferner gemäß der Erfindung dazu benutzt werden, um die Halteschrauben der Zählerplatte so an ihr zu befestigen, daß die Zählerplatte erst nach Abnehmen des Zählers von -den Rahmenseitenwänden gelöst -,verden kann.
  • Ein weiteres :Merkmal des Erfindungsgegenstands erstreckt sich darauf, daß die Rahmenseitenwände miteinander lösbar durch aus Isolierpreßstoff bestehende Tragstege für Einbauapparate verbunden sind. Diese Tragstege können erfindungsgemäß mit Verstärkungsrippen versehen sein oder auch mit Mitteln, um an ihnen geeignete metallische Verstärkungsschienen zu befestigen, falls die Tragstege besonders schwere Einbauapparate zu halten haben.
  • Die Erfindung sieht außerdem vor, an der Innenseite der Rahmenseitenwände Rippen aus Isolierpreßstoff, gegebenenfalls lösbar, anzuordnen, in welche die Halteschrauben der Zähler- oder Deckplatten unmittelbar eingreifen.
  • Die Zählerplatte des Tafelgehäuses, die in an sich bekannter 'Weise mit einer Reihe von parallel zueinander verlaufenden Schlitzen für die Zählerhalteschrauben versehen ist, wird gemäß der Erfindung so ausgebildet, daß die stegartigen Teile der Platte zwischen diesen Schlitzen mit der rückseitigen Schlitzabdeckung verbunden sind, wodurch eine wesentliche Erhöhung der Haltbarkeit der Zählertragmittel erreicht wird.
  • Die besagten Schlitze für die Zählertragschrauben können gemäß der Erfindung auch in einem besonderen Isolierpreßstoffstück angeordnet sein, .das passend in eine Vertiefung der Zählerplatte eingesetzt ist. In diesem Fall dient der Boden der Plattenvertiefung als Schlitzabdeckung, und mit ihm sind auch die stegartigen Teile zwischen den Plattenschlitzen verbunden, beispielsweise durch Schrauben, Nut und Feder oder andere geeignete Mittel. Es ist gemäß der Erfindung aber auch möglich, .die Schlitzabdeckung in eine Vertiefung der Zählerplatte passend einzusetzen. In diesem Fall liegt selbstverständlich die Plattenvertiefung an der Unterseite der Zählerplatte.
  • Die Öffnung für die zum Zähler zu führenien Leitungen in der Zählerplatte bzw. der laran anstoßenden Deckplatte wird gemäß der Erfindung durch ein Einsatzstück abgeschlos-;en, das an der Platte mittels an deren Unterseite liegenden, aber von der Vorder-@eite der Tafel aus zu betätigenden Befesti-;ungsmitteln gehalten wird. Die Verschlußeile werden vorteilhaft erfindungsgemäß mit ier Zählerplatte und miteinander durch ein auf der Unterseite der Platte angeordnetes Klemmstück und eine darauf wirkende, von der Vorderseite lösbare Stellschraube verbunden, die unverlierbar angebracht ist. Vorzugsweise wird erfindungsgemäß ein zweiteiliges Verschluß- oder Einsatzstück benutzt. so daß zwei verschieden große Öffnungen gebildet werden können.
  • Gemäß der Erfindung können ferner öffnungen zum Durchführen von Leitungen aus dem Gehäuseinnern zum Zähler sowohl in der Zählerplatte als auch in der daran stoßenden Deckplatte vorgesehen werden. Hierdurch ergibt sich die Möglichkeit, die Drahtdurchführung in verschiedenem Abstand von den Zählerbefestigungsschrauben anzuordnen. Sind beispielsweise in der Zählerplatte zwei Reihen von Befestigungsschlitzen für die Zählertragschrauben angeordnet und die beiden Durchführungsöffnungen in der Zählerplatte bzw. Deckplatte einander zugewandt und mittels der erwähnten zweiteiligen Verschlußstücke versehen, so kann die Drahtdurchführung in sechs verschiedenen Abständen von den Zählertragschrauben vorgesehen werden. Es ist daher möglich, an der erfindungsgemäßen Zählertafel praktisch alle in Betracht kommenden Zählergrößen zu befestigen, ohne daß die Zahl der Befestigungsschlitze in der Zählerplatte erhöht zu werden braucht.
  • Für die Anordnung anomal großer Zähler an der Zählerplatte, die nur mit zwei Reihen Befestigungsschlitzen versehen ist, benutzt die Erfindung besondere Laschen, die in den Plattenschlitzen verstellbar befestigt «-erden und an denen andererseits die Zählertragschrauben angebracht werden. Diese Laschen sind mit derartigen Bohrungen für die Halteschrauben ausgestattet, daß sie sowohl waagerecht als auch senkrecht oder auch schräg an der Zählerplatte anzubringen sind.
  • Schließlich sieht die Erfindung noch vor, die Zählerplatte am Tafelrahmen mittels Schrauben zu befestigen, die erst nach Abnehmen der an die Zählerplatte angrenzenden plombierten Deckplatte gelöst «-erden können.
  • Die praktische Verwirklichung der Erfindung wird nunmehr an Hand der Zeichnung näher erläutert, in der darstellen Abb. z, 2 und 3 Oberansichten von verschiedenen Rahmenteilen, Abb. d. eine Seitenansicht der Rahmenteile nach Abb. 2 und 3, Abb. 5 eine Oberansicht des Endes einer Rahmenseitenwand, Abb.6 einen senkrechten Schnitt gemäß Linie @'I-VI nach Abb. 5, Abb.7 eine Oberansicht des Endes einer aus Isolierpreßstoff bestehenden Rahmenstirnwand, Abb.8 eine Seitenansicht eines zur @'erbindung der Seitenwandenden dienenden Metallsteges, Abb.9 eine Oberansicht des Steges nach Abb. 8, Abb. io eine Oberansicht eines Teils des Tafelrahmens mit Tragsteg für Einbauapparate und mittlerer Trennwand, Abb. i i einen Schnitt durch den Tragsteg nach Abb. io, Abb. 12 eine Oberansicht einer erfindungsgemäßen Zählerplatte, Abb. 13 eine Unteransicht eines Teils der Zählerplatte, Abb. 14 einen Schnitt nach Linie XIV-XIV der Abb. 13 und Alb. 15 einen Schnitt nach Linie XV-XV der Abb. i3. .
  • Bei der in Abb. i, 2 und 3 dargestellten Ausführungsform der Erfindung ist in Abb. 2 die Rahmenseitenwand, gebrochen wiedergegeben, mit i bezeichnet. Die Wand i hat an der Innenseite einen Längsvorsprung 2, an dem Tragstege für Einbauapparate befestigt werden können. Zu diesem Zweck hat derVorsprung eine Reihe von Bohrungen 3. Abb. 3 gibt ein zur Verlängerung der Rahmenseitenwand dienenden Rahmenteil wieder, von dem der im Zuge der Seitenwand i liegende Teil mit 4 bezeichnet ist. Auch an der Verlängerungswand 4 ist innen ein Längsvorsprung 5 vorgesehen, :der im Zuge und in der gleichen Ebene wie der Längsvorsprung 2 der Hauptseitenwand i liegt. Abb. i zeigt einen Teil einer Rahmenstirnwand 6. Diese hat an den beiden Enden einen Vorsprung 7, welcher einen Teil der Rahmenseitenwandbildet.
  • Die Verbindung der Rahmenteile miteinander ist folgendermaßen ausgebildet: Die Rahmenteile besitzen den Vorsprung 8 (vgl. Abib.-2' 3 und 4). In diesem Vorsprung ist eine Vertiefung 9 vorgesehen, in deren Verlängerung die Seitenwand eine Nut io hat. Auf der Oberseite des Vorsprungs 8 ist eine Rippe i i angebracht. Wie Abb. 4 erkennen läßt, reicht der Vorsprung 8 bis unter den Längsvorsprung 5 des anderen Rahmenteils. An der Unterseite des Längsvorsprungs 5 ist eine Nut i2 vorgesehen, in welche die Rippe i i .des Vorsprungs 8 eingreifen kann, und zwar gut passend. Ferner hat der Rahmenteile (vgl. Abb. 3) einen Vorsprung 13, der in die Vertiefung 9 des Vorsprungs 8 (Abb. 4) paß.t. Der Vorsprung 13 ist nach oben verlängert und dort so ausgebildet, daß er passend in die Nut io des anderen Rahmenteils eingeschoben werden kann.
  • Um die beiden in Abb.4 dargestellten Rahmenteile miteinander zu verbinden, ist es lediglich notwendig, den Teil 4 seit seinem Vorsprung 13 in die Vertiefung 9 des Rahmenteils i von oben einzuschieben. Wenn dann die Seitenwände i und 4 einander verlängern, greift die Rippe i i in die an der Unterseite des Längsvorsprungs 5 vorgesehene Nut 12 ein. Durch die Rippe i i und den Vorsprung 9 wird danacheine in,allenRichtungen biegungsfeste Verbindung zwischen den Rahmenteilen i und 4 hergestellt, wobei die Fuge zwischen den Rahmenteilen durch den Vorsprung 13, der in die Nut io eingreift, abgedeckt wird. Das Innere .des Gehäuses ist daher durch die Trennfuge zwischen den verschiedenen Rahmenteilen nicht zugänglich.
  • Die beiden, in der beschriebenen Weise miteinander verbundenen Rahmenteile werden in ihrer Lage zueinander durch Halteschrauben gesichert. Für diese Schrauben sind die Bohrungen 14 (Abb. 3) und 15 (Abb. 2) vorgesehen. Unter .dem Vorsprung 8 ist ein freier Raum vorgesehen, in .dem eine Metallasche 16 angeordnet ist, die an dem Vorsprung 8 mittels einer Schraube 17 gehalten wird,deren Kopf versenkt ist. Die Metallasche 16 hat ferner im Zuge der Bohrung 15 ein Gewinde.-loch, in das die zum Festhalten der Rahmenteile dienende Schraube eingreift.
  • Wie aus Abb.2 und 3 ersichtlich, ist schließlich an dem Vorsprung 8 noch eine Öse 18 vorgesehen, in welchen die zur Befestigung des Rahmens an der Wand dienenden Schrauben angeordnet werden können.
  • Die einander zugewandten Eieden aller Rahmenteile sind entsprechend der Ausführung nach Abb. 4 ausgebildet. Dadurch ist es möglich, alle Rahmenteile wahlweise miteinander zu kombinieren. Es kann also beispielsweise ein Gehäuserahmen aus zwei Stirnwänden 6 und zwei Seitenwänden i gebildet werden. Andererseits ist es auch möglich, den Rahmen aus zwei Stirnwänden 6, zwei Seitenwänden i und zwei Verlängerungsstücken 4 aufzubauen oder irgendeine andere geeignete Kombination vorzunehmen.
  • In :den Abb. 5 bis 9 ist eine andere Verbindungsart für die Rahmenteile gemäß der Erfindung wiedergegeben. Bei dieser Ausführungsform erstrecken sich die Hauptseitenwände 2o und entsprechend auch die etwa vorgesehenen Seitenwandverlängerungen und Ergänzungsteile über einen Teil der Rahmenstirnwände mit einem Endvorsprung 21. In diesem sind nachder Stirnseite zu offeneVertiefungen 22, 23 und 24 vorgesehen, deren Form und Lage aus Abb. 5 in Verbindung mit Abb. 6 ersichtlich sind. Die Vertiefungen 22, 23 und 24 nehmen passend entsprechende Vorsprünge der mit der Seitenwand 2o zu verbindenden Stirnwandteile auf.
  • Mit der Seitenwand 2o kann wahlweise die aus Isolierpreßstoff bestehende Stirnwand 25 (Abb. 7) oder ein metallischer Verbindungssteg 26 (Abb. 8) verbunden werden. Wie Abb. 8 zeigt, hat der Verbindungssteg 26 ein U-förmiges Profil. An seinen beiden Enden besitzt er einen Vorsprung 27, der von oben passend in die Vertiefung 24 der Seitenwand 2o (Abb. 5 und 6) eingeschoben werden kann. Wenn der Vorsprung 27 innerhalb der Vertiefung 24 liegt, umgreift der U-förmige Metallsteg 26 von oben eine auf dem Seitenwandvorsprung 2i vorgesehene Rippe 28, die eine Bohrung -29 für eine zum Festhalten des Steges in seiner Lage gegenüber der Rippe dienende Schraube besitzt, welche andererseits in ein Gewindeloch einer von unten gegen die Bohrung anstoßenden Metallasche 3o eingreift. Dadurch, daß der Steg 26 einerseits mit einem U-förmigen Körper die Rippe 28 passend umfaßt und andererseits mit dein Vorsprung 27 passend in die Vertiefung 24 der Seitenwand eingreift, ist eine inallen Richtungen biegungsfeste Verbindung zwischen diesen beiden Rahmenteilen hergestellt.
  • Der in Abb. 7 dargestellte Stirnwandteil25 aus Isolierpreßstoff ist grundsätzlich wie der Metallsteg 26 ausgebildet. Er ist also im wesentlichen U-förmig im Ouerschnitt und an den Enden mit Vorsprüngen versehen, die in die Vertiefungen 22, 23 und 24 der Seitenwandenden eingeschoben werden können. Der Teil 25 umfaßt ferner von oben auch die Rippe 28 und besitzt schließlich eine Bohrung 31 für die Sicherungs- bzw. Halteschraube, welche die Bohrung 29 der Seitenwände durchsetzt. Zum Unterschied von dem Metallsteg besitzt aber der Stirnwandteil 25 eine äußere Flanke 32, die sich über die ganze Hölle des Rahmens erstreckt und im Zuge der Außenseite des Seitenwandvorsprungs21 liebt, wenn der Stirnwandteil 25 mit der Seitenwand verbunden ist.
  • Wenn der Metallsteg zur Verbindung der Rahmenseitenwände benutzt wird, wird der in Abb.9 dargestellte Isolierpreßstoffteil 33 verwendet, um .den Metallsteg nach außen mit einem elektrisch nicht leitenden Werkstoff zu verkleiden.
  • Der Teil 33 (vgl. Abb. 9) hat eine Bohrung 34, in welche eine Schraube eingreift, die den Teil 33 mit dem Metallsteg verbindet und die Isolierstoffverkleidung 33 in ihrer Lage gegenüberder Seitenwand festhält.
  • Wie Abb. io zeigt, dienen bei der erfindungsgemäßen Zähler- oder Verteilungstafel zur Anordnung von Einbauapparaten Tragstege 4o, die aus Isolierpreßstoff bestehen und mittels Schrauben 41 auf den Längsv orsprün-5en 42 der Seitenwände 43 des Tafelrahmens befestigt werden. Der Längsvorsprungq.2 entspricht im wesentlichen dem Vorsprung 2 und 5 gemäß Abb. i bis 4.
  • Der aus Isolierpreßstoff bestehende Tragsteg 4o hat an der Unterseite eine Vertiefung 44, in der (Vbl. Abb. i i) eine aus Metall bestehende Verstärkungsschiene 45 angeordnet «erden kann, beispielsweise wenn der Steg für den Einbau von besonders schweren Apparaten benutzt werden soll. In dem Steg I .Io sind ferner eine Reihe von in geeigneter Weise verteilten Bohrungen 46 für die Befestigungsschrauben der Einbauapparate vorgesehen.
  • Das Gehäuse der Tafel kann -einäl) der Erfindung durch eine besondereTrennwand iri völlig gegeneinander abgeschlossene Abteile unterteilt werden, wie Abb. io zeigt. Dort ist die Trennwand mit 47 bezeichnet; sie ist all den Enden so ausgebildet, daß sie den Längsvorsprung 42 der Rahmeilseitenwand .13 ttinfaßt und an diesem Vorsprung mittels der Schraube48 befestigt werden kann, die in eine der Bohrungen 3 eingreift. Die Trennwand 47 kann also an beliebiger Stelle im Rahmen bzw. in dem Tafelgehäuse angeordnet werden.
  • In der -Titte kann die Trennwand -.7 noch mit einer weiteren Bohrung 49 versehen sein, in welche eine die Zählerplatte mit der Trenil-,vand verbindende Schraube eingeschraubt wird. Dadurch wird eine besonders einfache und wirksame Sicherung der Zählerplatte gegen unbefugtes Abnehmen erzielt. -Man kann beispielsweise die in die Bohrung 49 einzusetzende Schraube unter dem Zähler anordnen. was durch geeignete Anbringung der Trennwand im Tafelrahmen leicht möglich ist. Werden darauf der Zähler oder die ihn haltenden Schrauben in üblicher Weise durch Plomben gesichert, so ist ein Abnehmen der Zählerplatte ohne vorheriges Lösen der Zählerhalteschrauben oder der diese sichernden Plomben unmöglich.
  • Die Befestigung des Zählers an der Zählerplatte ist im einzelnen in Abb. 12, 14 und 15 dargestellt. In Abb.12 ist die den Zähler tragende Deckplatte des Tafelgehäuses. die sogenannte Zählerplatte, mit 5o bezeichnet. Die Zählerplatte 5o und die darunter angeordnete Deckplatte 51 sind am Rahmenwerk j52 beispielsweise mittels Schrauben 53 (_ A1>1). 12.) befestigt.
  • Der Zähler wird mit der Zählerplatte mittels Schrauben verbunden, die in eine Reihe von senkrechten und waagerechten Schlitzen 54, 55 der Zählerplatte eingreifen. Diese Schlitze haben an einem Ende eine Erweiterung, welche gestattet, einen mit einem Gewindeloch versehenen -Metallkörper 56 (Abb.14) nach Art eines Steines in den Schlitz einzuführen. Der Körper 56 ist im Schlitz uridrehbar, aber verschiebbar. Er umfaßt mit einem oberen und unteren Vorsprung 57.58 die Schlitzwand, so daß er nicht zurückgedrückt werden kann. wenn die Zählerhalteschraube 59 eingesetzt wird. Je nach der Größe des an der Zählerplatte zu befestigenden Zählers werden .die beiden oberen oder die beiden unteren der Schlitze 55 benutzt. Es ist nach der Erfindung aber auch .möglich, übergroße Sonderausführungen von Strommessern an der normalen Zählerplatte anzubringen. Zu diesem Zweck werden die Traglaschen 6o benutzt, die mit zwei Bohrungen, davon eine vorzugsweise als Langloch ausgebildet, ausgestattet .sind, so daß die Lasche ähnlich wie eine Zählerlasche mittels,der Schrauben 59 und Gewindeteile 56 in den Schlitzen 54/55 befestigt werden kann. Wie aus Abb. 12 ohne weiteres ersichtlich, ist es möglich, durch Veränderung der Lage der die Lasche haltenden Schrauben 59 und der damit verbundenen Gewindeteile 56 in den Schlitzen 55 das freie Ende der Lasche 6o und damit :den dort angeordneten Haltestift 6 z für den Zähler in eine,solche Stellung zu bringen, daß beispielsweise- ein übergroßer Zähler von der durch strichpunktierteLinienangedeuteten Umrißform 62 an der Zählertafel befestigt werden kann. Ein derartiger Zähler wäre ohne die Laschen 6o nicht in den Schlitzen der Zählerplatte anzubringen.
  • Die Schlitze der Zählerplatte sind auf der Rückseite der Platte abgedeckt, so daß das Innere des Tafelgehäuses durch die Schlitze nicht zugänglich ist. Zu diesem Zweck ist in der Zählerplatte rings um die Schlitze 55 eine Ausnehmung 70 (Abb. 15) vorgesehen, in welche passend das Ab:deckstück 71 eingesetzt werden kann, das die Schlitze 55 rückseitig abschließt.
  • Die Abdeckung 71 besitzt ihrerseits eine mittlere Vertiefung, in die der stegartige Teil 72 der Zählerplatte zwischen den Schlitzen 55 passend eingreift. Hierdurch wind dieser Teil der Zählerplatte, der .durch das Gewicht des Zählers unter Umständen stark belastet ist, wirksam entlastet bzw. verstärkt.
  • Eis ist statt dessen aber auch möglich, die Schlitze 55 in einem ähnlichder Abdeckung7i ausgebildeten, aber auf der Vorderseite der Tafel angebrachten Isolierstoffteil anzuordnen. In diesem Fälle ist auf der Vorderseite der Tafel eine Vertiefung vorgesehen, in welche der mit Schlitzen versehene Isolierstoffteil passend eingesetztwerdenkann. Hierbei können ebenfalls die stegartigen Teile zwischen den Schlitzen durch Schrauben oder in sonst geeigneter Weise mit dem Boden der Zählerplattenvertiefung verbunden und dadurch verstärkt werden.
  • Zur Verbindung der Zählerplatte und der anderen Deckplatten mit dem Tafelrahmen dienen im allgemeinen die mit 53 (Abb. 12) bezeichneten Schrauben, die von der Vorderseite der Tafel aus betätigt werden. Unter Umständen ist es jedoch erwünscht, die Zählerplatte mittels Schrauben mit-,dem Tafelrahmen zu --verbinden, die nicht von der Vorderseite der Tafel nach Aufsetzen der Deckplatten zugänglich sind. Ein solcher Fall liegt beispielsweise vor, wenn nicht die Zählerplatte, sondern die angrenzende Deckplatte (s. Deckplatte 51 in Abb. 12) plombiert werden soll.
  • Um diese Aufgabe zu lösen, benutzt die Erfindung einen Z-förmigen metallischen Verbindungsteil 8o (Abb. 14 und r5), der mittels Schraubenbi an dem inneren Längsvorsprung 82 der Rahmenseitenwände 52 befestigt wird. Die Verbindung des Teils 8o mit der Zählerplatte wird :durch eine Schraube 83 hergestellt, die von unten in eine entsprechende Bohrung der Zählerplatte eingeschraubt wird, bevor die Zählerplatte auf .den Tafelrahmen aufgesetzt wird. Wie aus Abb. 14 ersichtlich, ist es möglich, die Schraube 81 nach dem Aufsetzen der Zählerplatte auf den Tafelrahmen durch :den noch freien Raum zu erreichen, der später von der Deckplatte 5T (Abb. 12) verschlossen wird. Sobald diese Deckplatte mit dem Tafelrahmen verbunden ist, kann die Schraube 81 von außen nicht mehr gelöst werden.
  • Bei der in Abb. 12 dargestellten Ausführungsform der Erfindung ist ,sowohl die Zählerpl2tte 5o als auch die Deckplatte 5 r mit Einrichtungen versehen, um Leitungen aus dem Innern des Tafelgehäuses zu den Klemmen des außenliegenden Zählers :zu führen. Es ist :,dabei die Aufgabe zu lösen, die Durchführungsöffnung so anzuordnen und auszubilden, daßLeitungen zu Zählern verschiedener Größe geführt werden können, ohne daß die Durchführungsöffnung unzweckmäßige Abmessungen erhält.
  • Gemäß der Erfindung ist zu diesem Zweck am unteren Ende der Zählerplatte 5o und am oberen Rand der Deckplatte 5 i ein Ausschnitt 9o bzw. 9r vorgesehen, in dem passende Abschlußstücke eingeschoben werden können.
  • Wie aus Abb. r2 und 15 ersichtlich, wird der Ausschnitt 9o bzw. 9r zunächst von einem rahmenartigen Teil 9:2 teilweise abgeschlossen. Innerhalb des Teils 92 bleibt dabei eine° Öffnung, zu deren Abschluß der Verschlußteil 93 dient. Zwischen dem Teil 92 und dem Rand des Plattenausschnittes einerseits und zwischen dem Teil 92 und dem Teil 93 ist eine Nut-und Federverbindung derart vorgesehen, daß die Trennfugen zwischen diesen Tafelteilen verdeckt ,sind.
  • Um :die Plattenausschnitte vollständig abzuschließen, werden also die beiden Teile 92 und 93 benutzt. Sie werden indem Ausschnitt mittels eines U-förmigen Halters 94 befestigt, wie aus Abb. 15 ersichtlich. Der Halter 94 ist mit dem Teil 92 durch die Schraube 95 verbunden. Er braucht, um entweder den Teil 93 zu lösen oder den Teil 92 aus dem Ausschnitt herauszunehmen, nicht abgenommen zuwerden, sondern es ist nur notwendig, die Schraube 95 zu lockern. Dies ist insofern von Vorteil, als dadurch ein Verlieren der Befestigungsmittel der Abschlußteile 92, 93 verhindert oder doch zum mindesten erschwert wird.
  • Gemäß Abb. 12, ist der Ausschnitt 9o der Zählerplatte 5o verschlossen. In dem Ausschnitt 9i .der unten anschließenden Deckplatte ist dagegen derrahmenartigeVerschlußteil 92 belassen, also nur der Teil 93 herausgenommen. Es entsteht dadurch die in Abb.12 mit 96 bezeichnete Durchführungsöffnung . Am unteren Rand dieser Durchführungsöffnung sieht man den Kopf des U-förmigen Halters 94., der etwas hervorragt und der sonst zum Festhalten .des herausgenommenen Teils 93 dient. Ferner erkennt man am unteren Rand der Öffnung 96 auch die Randvorsprünge, mit 97 bezeichnet, die die Fuge zwischen den Teilen 92 und 93 abdecken, -wenn das letztere sich in der Schließstellung befindet.
  • Die Anordnung der beiden gemäß der Erfindung ausgebildeten Durchführungsöffnungen an den aneinanderstoßenden Enden der Zähler- und Deckplatte ergibt die Möglichkeit, die Durchführungsöffnung in verschiedener Größe und in verschiedener Lage relativ zu den Zählerbefestigungsschlitzen 55 in der Zählerplatte anzuordnen. Hierdurch wird der Einbau verschieden großer Zähler an der Zählertafel wesentlich erleichtert.
  • Bei Abb. io sind an der Innenseite der Rahmenseitenwände Rippen 98, gegebenenfalls lösbar, angeordnet, die eine Bohrung 99 haben, in welche die Halteschrauben der Zähler- oder Deckplatten unmittelbar eingreifen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zähler- oder Verteilungsrahmentafel für Hausstromnetze od. dgl. aus Isolierpreßstoff mit kastenartigem aus Rahmen und Deckplatten bestehendem Gehäuse nach Patent 7o2 168, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsseiten (2o) des Gehäuserahmens an ihren Enden miteinander biegungsfest durch eine aus Isolierstoff bestehende Stirnwand (25) oder durch einen mit entsprechenden Befestigungsmitteln versehenen Metallsteg (26) zu ver- binden sind, an dem außen ein dieRahmenwandung ergänzendes Isolierpreßstoffstück (33) befestigt ist.
  2. 2. Zähler- oder Verteilungstafel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände des Rahmens zwischen den Stirnwänden an beliebiger Stelle durch eine lösbare Trennwand (47) verbunden sind, die das Innere des Gehäuses unterteilt (Abb. io).
  3. 3. Zähler- oder Verteilungstafel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die den Zähler tragende Deckplatte (5o) des Gehäuses an der inneren Gehäusetrennwand (.I7) befestigt ist. Zähler- oder Verteilungstafel nach den Ansprüchen 1. 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmenseitenwände durch aus Isolierpreßstoff bestehende lösbare Tragstege (4o) für Einbauapparate verbunden sind, wobei die Tragstege mit Verstärkungsrippen (-LI) und gegebenenfalls mit .Mitteln zur Anbringung metallischer Verstärkungsschienen (45) versehen sind (Abb. i i). 5. Zähler- oder Verteilungstafel nach den Ansprüchen 1, 2, 3 oder -., dadurch gekennzeichnet, daß an der Innenseite des Rahmens Rippen, gegebenenfalls lösbar, angeordnet sind, in -welche die Befestigungsschrauben der Zähler- und Deckplatten unmittelbar eingreifen. 6. Zähler- oder Verteilungstafel nach Anspruch i mit einer Reihe parallel zueinander verlaufender Schlitze in der Zählerplatte für die Halteschrauben des Zählers, dadurch gekennzeichnet, daß die stegartigen Teile der Platte zwischen den Schlitzen mit einer lösbaren rückseitigen Schlitzabdeckung verbunden sind und gegebenenfalls in diese eingreifen. 7. Zähler- oder Verteilungstafel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze in einem mit der Zählerplatte lösbar verbundenen Isolierpreßstoffteil angeordnet sind, der in einer Vertiefung der Platte herausnehmbar angeordnet ist. B. Zähler- oder Verteilungstafel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Gehäusedecke vorgesehene Öffnung für die zum Zähler zu führenden Leitungen durch Einsatzstücke (92.93) abgeschlossen wird, die mittels von der Vorderseite der Tafel lösbarer, aber an der Unterseite der Tafel angreifender Befestigungsmittel, etwa einer Klemmvorrichtung 194a 95) befestigt werden. 9. Zähler- oder Verteilungstafel nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dal.l die in der Gehäusedecke vorgesehene Durchführungsöffnung durch mehrere Verschlußstücke abgeschlossen wird, die über verschiedene Zonen der Öffnung reichen. io. Zähler- oder Verteilungstafel nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitungsöffnung mittels zwei Verschlußstücken verschlossen wird. von denen das eine in das andere. rahmenartig ausgebildete Stück eingreift. i i. Zähler- oder Verteilungstafel nach den Ansprüchen 8, 9 oder iodadurch gekennzeichnet, daß am unteren Rand der Zählerplatte und in dem anstoßenden Rand ,der daran unten anschließenden Deckplatte eine Öffnung zur Durchführung von Leitungen aus dem Gehäuseinnern zum Zähler vorgesehen ist. 12. Zähler- oder Verteilungstafel nach Anspruch i i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden aneinander angrenzenden Durchführungsöffnungen gleich ausgebildet und mit gleichartigen Verschlußmitteln abgeschlossen werden. 13. Zähler- oder Verteilungstafel nach Anspruch i, bei welcher in der Zählerplatte für die Befestigung des Zählers mehrere waagerechte und senkrechte Schlitze vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Zähler in den Schlitzen (55) der Zählerplatte unter Vermittlung von Laschen (6o) befestigt wird, die von mindestens zwei Schrauben (59) in den Schlitzen (55) derart gehalten werden, daß die Laschen sowohl waagerecht und senkrecht als auch schräg zur Senkrechten an der Zählerplatte unverdrehbar festgestellt werden können. 14. Zähler- oder Verteilungstafel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zählerplatte mit dem Tafelrahmen durch Schrauben verbunden ist, welche nach außen verdeckt im Tafelgehäuse angeordnet .sind und erst nach Abnehmen der an .die Zählerplatte angrenzenden Deckplatte erreichbar sind. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik ist im Erteilungsverfahren folgende Druckschrift in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschrift 1Tr. 663 744.
DEB191938D 1940-09-29 1940-09-29 Zaehler- oder Verteilungsrahmentafel fuer Hausstromnetze od. dgl. aus Isolierpressstoff Expired DE766040C (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE663744C (de) * 1935-04-17 1938-08-13 Stotz Kontakt Gmbh Rahmen fuer Zaehlertafeln

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DE663744C (de) * 1935-04-17 1938-08-13 Stotz Kontakt Gmbh Rahmen fuer Zaehlertafeln

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