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Zähler- oder Verteilungsrahmentafel für Hausstromnetze od. dgl. -
aus Isolierpreßstoff Das Patent 702 168 bezieht sich auf Zähler-oder Verteilungsrahmentafeln
für elektrische Hausstromnetze oder andere Zwecke aus Isolierpreßstoff mit einem
kastenartigen Gehäuse, das von einem unterteilten Rahmen und daran lösbar befestigten
Deckplatten, an denen der Zähler angebracht wird (Zählerplatte), gebildet wird.
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Eine wesentliche Verbesserung der den Gegenstand des Hauptpatents
bildenden Zähler- und Verteilungstafel besteht gemäß der Erfindung darin, daß die
Seitenwände des Tafelrahmens an den Enden miteinander biegungsfest nach Wahl durch
eine aus Isolierpreßstoff bestehende Stirnwand oder durch einen mit entsprechenden
Befestigungsmitteln versehenen metallischen Steg verbunden sind, an dem außen ein
die Rahmenwandung ergänzendes Isolierpreßstoffstück befestigt ist.
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Sodann besteht die Erfindung darin, daß die Seitenwände des Tafelrahmens
zwischen den an den Enden angreifenden Stirnwänden miteinander durch eine das Gehäuseinnere
passend durchsetzende Trennwand verbunden
sind, die das Gehäuse
in gegeneinander abgeschlossene Abteile unterteilt. Diese Trennwand kann ferner
gemäß der Erfindung dazu benutzt werden, um die Halteschrauben der Zählerplatte
so an ihr zu befestigen, daß die Zählerplatte erst nach Abnehmen des Zählers von
-den Rahmenseitenwänden gelöst -,verden kann.
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Ein weiteres :Merkmal des Erfindungsgegenstands erstreckt sich darauf,
daß die Rahmenseitenwände miteinander lösbar durch aus Isolierpreßstoff bestehende
Tragstege für Einbauapparate verbunden sind. Diese Tragstege können erfindungsgemäß
mit Verstärkungsrippen versehen sein oder auch mit Mitteln, um an ihnen geeignete
metallische Verstärkungsschienen zu befestigen, falls die Tragstege besonders schwere
Einbauapparate zu halten haben.
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Die Erfindung sieht außerdem vor, an der Innenseite der Rahmenseitenwände
Rippen aus Isolierpreßstoff, gegebenenfalls lösbar, anzuordnen, in welche die Halteschrauben
der Zähler- oder Deckplatten unmittelbar eingreifen.
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Die Zählerplatte des Tafelgehäuses, die in an sich bekannter 'Weise
mit einer Reihe von parallel zueinander verlaufenden Schlitzen für die Zählerhalteschrauben
versehen ist, wird gemäß der Erfindung so ausgebildet, daß die stegartigen Teile
der Platte zwischen diesen Schlitzen mit der rückseitigen Schlitzabdeckung verbunden
sind, wodurch eine wesentliche Erhöhung der Haltbarkeit der Zählertragmittel erreicht
wird.
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Die besagten Schlitze für die Zählertragschrauben können gemäß der
Erfindung auch in einem besonderen Isolierpreßstoffstück angeordnet sein, .das passend
in eine Vertiefung der Zählerplatte eingesetzt ist. In diesem Fall dient der Boden
der Plattenvertiefung als Schlitzabdeckung, und mit ihm sind auch die stegartigen
Teile zwischen den Plattenschlitzen verbunden, beispielsweise durch Schrauben, Nut
und Feder oder andere geeignete Mittel. Es ist gemäß der Erfindung aber auch möglich,
.die Schlitzabdeckung in eine Vertiefung der Zählerplatte passend einzusetzen. In
diesem Fall liegt selbstverständlich die Plattenvertiefung an der Unterseite der
Zählerplatte.
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Die Öffnung für die zum Zähler zu führenien Leitungen in der Zählerplatte
bzw. der laran anstoßenden Deckplatte wird gemäß der Erfindung durch ein Einsatzstück
abgeschlos-;en, das an der Platte mittels an deren Unterseite liegenden, aber von
der Vorder-@eite der Tafel aus zu betätigenden Befesti-;ungsmitteln gehalten wird.
Die Verschlußeile werden vorteilhaft erfindungsgemäß mit ier Zählerplatte und miteinander
durch ein auf der Unterseite der Platte angeordnetes Klemmstück und eine darauf
wirkende, von der Vorderseite lösbare Stellschraube verbunden, die unverlierbar
angebracht ist. Vorzugsweise wird erfindungsgemäß ein zweiteiliges Verschluß- oder
Einsatzstück benutzt. so daß zwei verschieden große Öffnungen gebildet werden können.
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Gemäß der Erfindung können ferner öffnungen zum Durchführen von Leitungen
aus dem Gehäuseinnern zum Zähler sowohl in der Zählerplatte als auch in der daran
stoßenden Deckplatte vorgesehen werden. Hierdurch ergibt sich die Möglichkeit, die
Drahtdurchführung in verschiedenem Abstand von den Zählerbefestigungsschrauben anzuordnen.
Sind beispielsweise in der Zählerplatte zwei Reihen von Befestigungsschlitzen für
die Zählertragschrauben angeordnet und die beiden Durchführungsöffnungen in der
Zählerplatte bzw. Deckplatte einander zugewandt und mittels der erwähnten zweiteiligen
Verschlußstücke versehen, so kann die Drahtdurchführung in sechs verschiedenen Abständen
von den Zählertragschrauben vorgesehen werden. Es ist daher möglich, an der erfindungsgemäßen
Zählertafel praktisch alle in Betracht kommenden Zählergrößen zu befestigen, ohne
daß die Zahl der Befestigungsschlitze in der Zählerplatte erhöht zu werden braucht.
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Für die Anordnung anomal großer Zähler an der Zählerplatte, die nur
mit zwei Reihen Befestigungsschlitzen versehen ist, benutzt die Erfindung besondere
Laschen, die in den Plattenschlitzen verstellbar befestigt «-erden und an denen
andererseits die Zählertragschrauben angebracht werden. Diese Laschen sind mit derartigen
Bohrungen für die Halteschrauben ausgestattet, daß sie sowohl waagerecht als auch
senkrecht oder auch schräg an der Zählerplatte anzubringen sind.
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Schließlich sieht die Erfindung noch vor, die Zählerplatte am Tafelrahmen
mittels Schrauben zu befestigen, die erst nach Abnehmen der an die Zählerplatte
angrenzenden plombierten Deckplatte gelöst «-erden können.
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Die praktische Verwirklichung der Erfindung wird nunmehr an Hand der
Zeichnung näher erläutert, in der darstellen Abb. z, 2 und 3 Oberansichten von verschiedenen
Rahmenteilen, Abb. d. eine Seitenansicht der Rahmenteile nach Abb. 2 und 3, Abb.
5 eine Oberansicht des Endes einer Rahmenseitenwand, Abb.6 einen senkrechten Schnitt
gemäß Linie @'I-VI nach Abb. 5, Abb.7 eine Oberansicht des Endes einer aus Isolierpreßstoff
bestehenden Rahmenstirnwand, Abb.8 eine Seitenansicht eines zur @'erbindung
der
Seitenwandenden dienenden Metallsteges, Abb.9 eine Oberansicht des Steges nach Abb.
8, Abb. io eine Oberansicht eines Teils des Tafelrahmens mit Tragsteg für Einbauapparate
und mittlerer Trennwand, Abb. i i einen Schnitt durch den Tragsteg nach Abb. io,
Abb. 12 eine Oberansicht einer erfindungsgemäßen Zählerplatte, Abb. 13 eine Unteransicht
eines Teils der Zählerplatte, Abb. 14 einen Schnitt nach Linie XIV-XIV der Abb.
13 und Alb. 15 einen Schnitt nach Linie XV-XV der Abb. i3. .
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Bei der in Abb. i, 2 und 3 dargestellten Ausführungsform der Erfindung
ist in Abb. 2 die Rahmenseitenwand, gebrochen wiedergegeben, mit i bezeichnet. Die
Wand i hat an der Innenseite einen Längsvorsprung 2, an dem Tragstege für Einbauapparate
befestigt werden können. Zu diesem Zweck hat derVorsprung eine Reihe von Bohrungen
3. Abb. 3 gibt ein zur Verlängerung der Rahmenseitenwand dienenden Rahmenteil wieder,
von dem der im Zuge der Seitenwand i liegende Teil mit 4 bezeichnet ist. Auch an
der Verlängerungswand 4 ist innen ein Längsvorsprung 5 vorgesehen, :der im Zuge
und in der gleichen Ebene wie der Längsvorsprung 2 der Hauptseitenwand i liegt.
Abb. i zeigt einen Teil einer Rahmenstirnwand 6. Diese hat an den beiden Enden einen
Vorsprung 7, welcher einen Teil der Rahmenseitenwandbildet.
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Die Verbindung der Rahmenteile miteinander ist folgendermaßen ausgebildet:
Die Rahmenteile besitzen den Vorsprung 8 (vgl. Abib.-2' 3 und 4). In diesem Vorsprung
ist eine Vertiefung 9 vorgesehen, in deren Verlängerung die Seitenwand eine Nut
io hat. Auf der Oberseite des Vorsprungs 8 ist eine Rippe i i angebracht. Wie Abb.
4 erkennen läßt, reicht der Vorsprung 8 bis unter den Längsvorsprung 5 des anderen
Rahmenteils. An der Unterseite des Längsvorsprungs 5 ist eine Nut i2 vorgesehen,
in welche die Rippe i i .des Vorsprungs 8 eingreifen kann, und zwar gut passend.
Ferner hat der Rahmenteile (vgl. Abb. 3) einen Vorsprung 13, der in die Vertiefung
9 des Vorsprungs 8 (Abb. 4) paß.t. Der Vorsprung 13 ist nach oben verlängert und
dort so ausgebildet, daß er passend in die Nut io des anderen Rahmenteils eingeschoben
werden kann.
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Um die beiden in Abb.4 dargestellten Rahmenteile miteinander zu verbinden,
ist es lediglich notwendig, den Teil 4 seit seinem Vorsprung 13 in die Vertiefung
9 des Rahmenteils i von oben einzuschieben. Wenn dann die Seitenwände i und 4 einander
verlängern, greift die Rippe i i in die an der Unterseite des Längsvorsprungs 5
vorgesehene Nut 12 ein. Durch die Rippe i i und den Vorsprung 9 wird danacheine
in,allenRichtungen biegungsfeste Verbindung zwischen den Rahmenteilen i und 4 hergestellt,
wobei die Fuge zwischen den Rahmenteilen durch den Vorsprung 13, der in die Nut
io eingreift, abgedeckt wird. Das Innere .des Gehäuses ist daher durch die Trennfuge
zwischen den verschiedenen Rahmenteilen nicht zugänglich.
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Die beiden, in der beschriebenen Weise miteinander verbundenen Rahmenteile
werden in ihrer Lage zueinander durch Halteschrauben gesichert. Für diese Schrauben
sind die Bohrungen 14 (Abb. 3) und 15 (Abb. 2) vorgesehen. Unter .dem Vorsprung
8 ist ein freier Raum vorgesehen, in .dem eine Metallasche 16 angeordnet ist, die
an dem Vorsprung 8 mittels einer Schraube 17 gehalten wird,deren Kopf versenkt ist.
Die Metallasche 16 hat ferner im Zuge der Bohrung 15 ein Gewinde.-loch, in das die
zum Festhalten der Rahmenteile dienende Schraube eingreift.
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Wie aus Abb.2 und 3 ersichtlich, ist schließlich an dem Vorsprung
8 noch eine Öse 18 vorgesehen, in welchen die zur Befestigung des Rahmens an der
Wand dienenden Schrauben angeordnet werden können.
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Die einander zugewandten Eieden aller Rahmenteile sind entsprechend
der Ausführung nach Abb. 4 ausgebildet. Dadurch ist es möglich, alle Rahmenteile
wahlweise miteinander zu kombinieren. Es kann also beispielsweise ein Gehäuserahmen
aus zwei Stirnwänden 6 und zwei Seitenwänden i gebildet werden. Andererseits ist
es auch möglich, den Rahmen aus zwei Stirnwänden 6, zwei Seitenwänden i und zwei
Verlängerungsstücken 4 aufzubauen oder irgendeine andere geeignete Kombination vorzunehmen.
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In :den Abb. 5 bis 9 ist eine andere Verbindungsart für die Rahmenteile
gemäß der Erfindung wiedergegeben. Bei dieser Ausführungsform erstrecken sich die
Hauptseitenwände 2o und entsprechend auch die etwa vorgesehenen Seitenwandverlängerungen
und Ergänzungsteile über einen Teil der Rahmenstirnwände mit einem Endvorsprung
21. In diesem sind nachder Stirnseite zu offeneVertiefungen 22, 23 und 24 vorgesehen,
deren Form und Lage aus Abb. 5 in Verbindung mit Abb. 6 ersichtlich sind. Die Vertiefungen
22, 23 und 24 nehmen passend entsprechende Vorsprünge der mit der Seitenwand 2o
zu verbindenden Stirnwandteile auf.
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Mit der Seitenwand 2o kann wahlweise die aus Isolierpreßstoff bestehende
Stirnwand 25 (Abb. 7) oder ein metallischer Verbindungssteg 26 (Abb. 8) verbunden
werden.
Wie Abb. 8 zeigt, hat der Verbindungssteg 26 ein U-förmiges
Profil. An seinen beiden Enden besitzt er einen Vorsprung 27, der von oben passend
in die Vertiefung 24 der Seitenwand 2o (Abb. 5 und 6) eingeschoben werden kann.
Wenn der Vorsprung 27 innerhalb der Vertiefung 24 liegt, umgreift der U-förmige
Metallsteg 26 von oben eine auf dem Seitenwandvorsprung 2i vorgesehene Rippe 28,
die eine Bohrung -29 für eine zum Festhalten des Steges in seiner Lage gegenüber
der Rippe dienende Schraube besitzt, welche andererseits in ein Gewindeloch einer
von unten gegen die Bohrung anstoßenden Metallasche 3o eingreift. Dadurch, daß der
Steg 26 einerseits mit einem U-förmigen Körper die Rippe 28 passend umfaßt und andererseits
mit dein Vorsprung 27 passend in die Vertiefung 24 der Seitenwand eingreift, ist
eine inallen Richtungen biegungsfeste Verbindung zwischen diesen beiden Rahmenteilen
hergestellt.
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Der in Abb. 7 dargestellte Stirnwandteil25 aus Isolierpreßstoff ist
grundsätzlich wie der Metallsteg 26 ausgebildet. Er ist also im wesentlichen U-förmig
im Ouerschnitt und an den Enden mit Vorsprüngen versehen, die in die Vertiefungen
22, 23 und 24 der Seitenwandenden eingeschoben werden können. Der Teil 25 umfaßt
ferner von oben auch die Rippe 28 und besitzt schließlich eine Bohrung 31 für die
Sicherungs- bzw. Halteschraube, welche die Bohrung 29 der Seitenwände durchsetzt.
Zum Unterschied von dem Metallsteg besitzt aber der Stirnwandteil 25 eine äußere
Flanke 32, die sich über die ganze Hölle des Rahmens erstreckt und im Zuge der Außenseite
des Seitenwandvorsprungs21 liebt, wenn der Stirnwandteil 25 mit der Seitenwand verbunden
ist.
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Wenn der Metallsteg zur Verbindung der Rahmenseitenwände benutzt wird,
wird der in Abb.9 dargestellte Isolierpreßstoffteil 33 verwendet, um .den Metallsteg
nach außen mit einem elektrisch nicht leitenden Werkstoff zu verkleiden.
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Der Teil 33 (vgl. Abb. 9) hat eine Bohrung 34, in welche eine Schraube
eingreift, die den Teil 33 mit dem Metallsteg verbindet und die Isolierstoffverkleidung
33 in ihrer Lage gegenüberder Seitenwand festhält.
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Wie Abb. io zeigt, dienen bei der erfindungsgemäßen Zähler- oder Verteilungstafel
zur Anordnung von Einbauapparaten Tragstege 4o, die aus Isolierpreßstoff bestehen
und mittels Schrauben 41 auf den Längsv orsprün-5en 42 der Seitenwände 43 des Tafelrahmens
befestigt werden. Der Längsvorsprungq.2 entspricht im wesentlichen dem Vorsprung
2 und 5 gemäß Abb. i bis 4.
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Der aus Isolierpreßstoff bestehende Tragsteg 4o hat an der Unterseite
eine Vertiefung 44, in der (Vbl. Abb. i i) eine aus Metall bestehende Verstärkungsschiene
45 angeordnet «erden kann, beispielsweise wenn der Steg für den Einbau von besonders
schweren Apparaten benutzt werden soll. In dem Steg I .Io sind ferner eine Reihe
von in geeigneter Weise verteilten Bohrungen 46 für die Befestigungsschrauben der
Einbauapparate vorgesehen.
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Das Gehäuse der Tafel kann -einäl) der Erfindung durch eine besondereTrennwand
iri völlig gegeneinander abgeschlossene Abteile unterteilt werden, wie Abb. io zeigt.
Dort ist die Trennwand mit 47 bezeichnet; sie ist all den Enden so ausgebildet,
daß sie den Längsvorsprung 42 der Rahmeilseitenwand .13 ttinfaßt und an diesem Vorsprung
mittels der Schraube48 befestigt werden kann, die in eine der Bohrungen 3 eingreift.
Die Trennwand 47 kann also an beliebiger Stelle im Rahmen bzw. in dem Tafelgehäuse
angeordnet werden.
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In der -Titte kann die Trennwand -.7 noch mit einer weiteren Bohrung
49 versehen sein, in welche eine die Zählerplatte mit der Trenil-,vand verbindende
Schraube eingeschraubt wird. Dadurch wird eine besonders einfache und wirksame Sicherung
der Zählerplatte gegen unbefugtes Abnehmen erzielt. -Man kann beispielsweise die
in die Bohrung 49 einzusetzende Schraube unter dem Zähler anordnen. was durch geeignete
Anbringung der Trennwand im Tafelrahmen leicht möglich ist. Werden darauf der Zähler
oder die ihn haltenden Schrauben in üblicher Weise durch Plomben gesichert, so ist
ein Abnehmen der Zählerplatte ohne vorheriges Lösen der Zählerhalteschrauben oder
der diese sichernden Plomben unmöglich.
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Die Befestigung des Zählers an der Zählerplatte ist im einzelnen in
Abb. 12, 14 und 15 dargestellt. In Abb.12 ist die den Zähler tragende Deckplatte
des Tafelgehäuses. die sogenannte Zählerplatte, mit 5o bezeichnet. Die Zählerplatte
5o und die darunter angeordnete Deckplatte 51 sind am Rahmenwerk j52 beispielsweise
mittels Schrauben 53 (_ A1>1). 12.) befestigt.
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Der Zähler wird mit der Zählerplatte mittels Schrauben verbunden,
die in eine Reihe von senkrechten und waagerechten Schlitzen 54, 55 der Zählerplatte
eingreifen. Diese Schlitze haben an einem Ende eine Erweiterung, welche gestattet,
einen mit einem Gewindeloch versehenen -Metallkörper 56 (Abb.14) nach Art eines
Steines in den Schlitz einzuführen. Der Körper 56 ist im Schlitz uridrehbar, aber
verschiebbar. Er umfaßt mit einem oberen und unteren Vorsprung 57.58 die Schlitzwand,
so daß er nicht zurückgedrückt werden kann. wenn die Zählerhalteschraube 59 eingesetzt
wird.
Je nach der Größe des an der Zählerplatte zu befestigenden
Zählers werden .die beiden oberen oder die beiden unteren der Schlitze 55 benutzt.
Es ist nach der Erfindung aber auch .möglich, übergroße Sonderausführungen von Strommessern
an der normalen Zählerplatte anzubringen. Zu diesem Zweck werden die Traglaschen
6o benutzt, die mit zwei Bohrungen, davon eine vorzugsweise als Langloch ausgebildet,
ausgestattet .sind, so daß die Lasche ähnlich wie eine Zählerlasche mittels,der
Schrauben 59 und Gewindeteile 56 in den Schlitzen 54/55 befestigt werden kann. Wie
aus Abb. 12 ohne weiteres ersichtlich, ist es möglich, durch Veränderung der Lage
der die Lasche haltenden Schrauben 59 und der damit verbundenen Gewindeteile 56
in den Schlitzen 55 das freie Ende der Lasche 6o und damit :den dort angeordneten
Haltestift 6 z für den Zähler in eine,solche Stellung zu bringen, daß beispielsweise-
ein übergroßer Zähler von der durch strichpunktierteLinienangedeuteten Umrißform
62 an der Zählertafel befestigt werden kann. Ein derartiger Zähler wäre ohne die
Laschen 6o nicht in den Schlitzen der Zählerplatte anzubringen.
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Die Schlitze der Zählerplatte sind auf der Rückseite der Platte abgedeckt,
so daß das Innere des Tafelgehäuses durch die Schlitze nicht zugänglich ist. Zu
diesem Zweck ist in der Zählerplatte rings um die Schlitze 55 eine Ausnehmung 70
(Abb. 15) vorgesehen, in welche passend das Ab:deckstück 71 eingesetzt werden
kann, das die Schlitze 55 rückseitig abschließt.
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Die Abdeckung 71 besitzt ihrerseits eine mittlere Vertiefung, in die
der stegartige Teil 72 der Zählerplatte zwischen den Schlitzen 55 passend eingreift.
Hierdurch wind dieser Teil der Zählerplatte, der .durch das Gewicht des Zählers
unter Umständen stark belastet ist, wirksam entlastet bzw. verstärkt.
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Eis ist statt dessen aber auch möglich, die Schlitze 55 in einem ähnlichder
Abdeckung7i ausgebildeten, aber auf der Vorderseite der Tafel angebrachten Isolierstoffteil
anzuordnen. In diesem Fälle ist auf der Vorderseite der Tafel eine Vertiefung vorgesehen,
in welche der mit Schlitzen versehene Isolierstoffteil passend eingesetztwerdenkann.
Hierbei können ebenfalls die stegartigen Teile zwischen den Schlitzen durch Schrauben
oder in sonst geeigneter Weise mit dem Boden der Zählerplattenvertiefung verbunden
und dadurch verstärkt werden.
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Zur Verbindung der Zählerplatte und der anderen Deckplatten mit dem
Tafelrahmen dienen im allgemeinen die mit 53 (Abb. 12) bezeichneten Schrauben, die
von der Vorderseite der Tafel aus betätigt werden. Unter Umständen ist es jedoch
erwünscht, die Zählerplatte mittels Schrauben mit-,dem Tafelrahmen zu --verbinden,
die nicht von der Vorderseite der Tafel nach Aufsetzen der Deckplatten zugänglich
sind. Ein solcher Fall liegt beispielsweise vor, wenn nicht die Zählerplatte, sondern
die angrenzende Deckplatte (s. Deckplatte 51 in Abb. 12) plombiert werden soll.
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Um diese Aufgabe zu lösen, benutzt die Erfindung einen Z-förmigen
metallischen Verbindungsteil 8o (Abb. 14 und r5), der mittels Schraubenbi an dem
inneren Längsvorsprung 82 der Rahmenseitenwände 52 befestigt wird. Die Verbindung
des Teils 8o mit der Zählerplatte wird :durch eine Schraube 83 hergestellt, die
von unten in eine entsprechende Bohrung der Zählerplatte eingeschraubt wird, bevor
die Zählerplatte auf .den Tafelrahmen aufgesetzt wird. Wie aus Abb. 14 ersichtlich,
ist es möglich, die Schraube 81 nach dem Aufsetzen der Zählerplatte auf den Tafelrahmen
durch :den noch freien Raum zu erreichen, der später von der Deckplatte 5T (Abb.
12) verschlossen wird. Sobald diese Deckplatte mit dem Tafelrahmen verbunden ist,
kann die Schraube 81 von außen nicht mehr gelöst werden.
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Bei der in Abb. 12 dargestellten Ausführungsform der Erfindung ist
,sowohl die Zählerpl2tte 5o als auch die Deckplatte 5 r mit Einrichtungen versehen,
um Leitungen aus dem Innern des Tafelgehäuses zu den Klemmen des außenliegenden
Zählers :zu führen. Es ist :,dabei die Aufgabe zu lösen, die Durchführungsöffnung
so anzuordnen und auszubilden, daßLeitungen zu Zählern verschiedener Größe geführt
werden können, ohne daß die Durchführungsöffnung unzweckmäßige Abmessungen erhält.
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Gemäß der Erfindung ist zu diesem Zweck am unteren Ende der Zählerplatte
5o und am oberen Rand der Deckplatte 5 i ein Ausschnitt 9o bzw. 9r vorgesehen, in
dem passende Abschlußstücke eingeschoben werden können.
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Wie aus Abb. r2 und 15 ersichtlich, wird der Ausschnitt 9o bzw. 9r
zunächst von einem rahmenartigen Teil 9:2 teilweise abgeschlossen. Innerhalb des
Teils 92 bleibt dabei eine° Öffnung, zu deren Abschluß der Verschlußteil 93 dient.
Zwischen dem Teil 92 und dem Rand des Plattenausschnittes einerseits und zwischen
dem Teil 92 und dem Teil 93 ist eine Nut-und Federverbindung derart vorgesehen,
daß die Trennfugen zwischen diesen Tafelteilen verdeckt ,sind.
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Um :die Plattenausschnitte vollständig abzuschließen, werden also
die beiden Teile 92 und 93 benutzt. Sie werden indem Ausschnitt mittels eines U-förmigen
Halters 94 befestigt, wie aus Abb. 15 ersichtlich. Der Halter 94 ist mit dem Teil
92 durch die Schraube 95 verbunden.
Er braucht, um entweder den
Teil 93
zu lösen oder den Teil 92 aus dem Ausschnitt herauszunehmen, nicht
abgenommen zuwerden, sondern es ist nur notwendig, die Schraube 95 zu lockern. Dies
ist insofern von Vorteil, als dadurch ein Verlieren der Befestigungsmittel der Abschlußteile
92, 93 verhindert oder doch zum mindesten erschwert wird.
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Gemäß Abb. 12, ist der Ausschnitt 9o der Zählerplatte 5o verschlossen.
In dem Ausschnitt 9i .der unten anschließenden Deckplatte ist dagegen derrahmenartigeVerschlußteil
92 belassen, also nur der Teil 93 herausgenommen. Es entsteht dadurch die in Abb.12
mit 96 bezeichnete Durchführungsöffnung . Am unteren Rand dieser Durchführungsöffnung
sieht man den Kopf des U-förmigen Halters 94., der etwas hervorragt und der sonst
zum Festhalten .des herausgenommenen Teils 93 dient. Ferner erkennt man am unteren
Rand der Öffnung 96 auch die Randvorsprünge, mit 97 bezeichnet, die die Fuge zwischen
den Teilen 92 und 93 abdecken, -wenn das letztere sich in der Schließstellung befindet.
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Die Anordnung der beiden gemäß der Erfindung ausgebildeten Durchführungsöffnungen
an den aneinanderstoßenden Enden der Zähler- und Deckplatte ergibt die Möglichkeit,
die Durchführungsöffnung in verschiedener Größe und in verschiedener Lage relativ
zu den Zählerbefestigungsschlitzen 55 in der Zählerplatte anzuordnen. Hierdurch
wird der Einbau verschieden großer Zähler an der Zählertafel wesentlich erleichtert.
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Bei Abb. io sind an der Innenseite der Rahmenseitenwände Rippen 98,
gegebenenfalls lösbar, angeordnet, die eine Bohrung 99 haben, in welche die Halteschrauben
der Zähler- oder Deckplatten unmittelbar eingreifen.