DE76437C - Kehrmaschine - Google Patents
KehrmaschineInfo
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- DE76437C DE76437C DENDAT76437D DE76437DA DE76437C DE 76437 C DE76437 C DE 76437C DE NDAT76437 D DENDAT76437 D DE NDAT76437D DE 76437D A DE76437D A DE 76437DA DE 76437 C DE76437 C DE 76437C
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Links
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01H—STREET CLEANING; CLEANING OF PERMANENT WAYS; CLEANING BEACHES; DISPERSING OR PREVENTING FOG IN GENERAL CLEANING STREET OR RAILWAY FURNITURE OR TUNNEL WALLS
- E01H1/00—Removing undesirable matter from roads or like surfaces, with or without moistening of the surface
- E01H1/02—Brushing apparatus, e.g. with auxiliary instruments for mechanically loosening dirt
- E01H1/04—Brushing apparatus, e.g. with auxiliary instruments for mechanically loosening dirt taking- up the sweepings, e.g. for collecting, for loading
- E01H1/045—Brushing apparatus, e.g. with auxiliary instruments for mechanically loosening dirt taking- up the sweepings, e.g. for collecting, for loading the loading means being a rotating brush with horizontal axis
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Structural Engineering (AREA)
- Cleaning In General (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 19: Eisenbahn-, Strassen- und Brückenbau.
HANS GROEGER in WIEN. Kehrmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. Juni 1893 ab.
Auf beiliegender Zeichnung ist die Kehrmaschine in Fig. ι in der Längsansicht bei abgenommener
Seitenwand, in Fig. 2 in der Draufsicht bei abgenommenem Kasten, in Fig. 3
in der Rückansicht dargestellt, während Fig. 4 und 5 Einzelheiten derselben zeigen.
In dem auf den Wagenachsen ruhenden Rahmen R ist durch Arme A und Nabe N
eine Trommel T drehbar gelagert. Diese Trommel T besteht aus den auf der Welle T1
sitzenden Armkreuzen, auf deren Kranz eine Anzahl Leisten L lösbar befestigt sind. Je eine
Leiste L ist mit kürzeren Stahlbürsten C, die nächste Leiste dagegen mit Besen B besetzt.
An beiden Enden der Trommelwelle T1 sitzen Schnurscheiben oder Kettenräder S1, welche
die Bewegung von den auf den Hinterrädern sitzenden Scheiben S auf die Trommel T übertragen.
Vor der Trommel T befinden sich die beiden Sammeltröge F und hinter diesen
ein Staubfänger W. Dieser Staubfänger W besteht aus einem über Rollen geführten endlosen
Gewebe D, welches in das mit Wasser gefüllte Gefäfs W reicht. Vor und hinter der
Trommel T sind noch Rollen H in den Seitenwänden gelagert, welche-von den Doppelscheiben
S1 gedreht werden. Von einer dieser Rollen H wird auch die Bewegung des endlosen
Gewebes D abgeleitet. Die Rollen H sind mit weichem Stoff überzogen und dienen
nur dazu, den Staubabschlufs zu bewirken. Hinter der Trommel T befindet sich noch an
der Rückwand und am Kastenboden ein Gebläse P, welches einen Windstrom gegen die
Trommel T erzeugt.
Diese Kehrmaschine arbeitet nun in folgender Weise:
Wird der Wagen in der Richtung des Pfeiles 1 nach vorwärts bewegt, so werden
durch die Drehung der Hinterräder .und der auf denselben sitzenden Scheiben S1 durch
Ketten oder Seiltrieb die Scheiben S1 S1 und mit diesen die Trommel T in der Richtung
des Pfeiles 2 gedreht. Die Trommel lagert nun derart, dafs die Stahlbürsten C den
Strafsenboden berühren und alle Unreinigkeiten desselben lockern können, so dafs die infolge
der Umdrehung der Trommel T nun folgenden Besen B den ganzen Staub u. s. w. nach
vorn kehren können. Die vordere, der Trommel T nächste Rolle H dreht sich zur
Trommel und hebt im Verein mit dem Besen B den Kehricht auf die schiefe Ebene d, auf welcher
der Besen B denselben nach aufwärts schiebt und am Ende dieser Ebene in die
Sammeltröge F wirft. Bei weiterer Drehung der Trommel T trifft nun der Besen B auf
eine zwischen dem Rahmen in der ganzen Breite angeordnete Abstreifwand O. Durch
das Aufschlagen auf diese Wand werden alle gegebenenfalls an dem Besen anhaftenden
Kehrichttheile abgeschüttelt und fallen ebenfalls in die Sammeltröge F. Gleichzeitig mit der
Trommel wird aber auch das Gebläse P in Betrieb gesetzt. Der von demselben gegen die
Trommel gerichtete Windstrom wird nun allen infolge des Kehrens um die Trommel T sich
ansammelnden Staub mitreifsen und gegen die siebartig gelochten Wände G1 G'2 G3 treiben.
Die Luft tritt ungehindert durch die Lochung
der Wände, während alle mitgeführten Staubtheilchen,
welche gröfser als Lochweite sind, längs diesen Wänden in den Sammeltrog F
fallen. Die' durch das Sieb G3 tretende Luft trifft nun auf den Staubfänger W, dessen endloses
Gewebe D gleichzeitig mit den Rollen H in Bewegung gesetzt wurde; dadurch, dafs dasselbe
immer wieder in die mit Wasser gefüllte Wanne taucht, bleibt es beständig feucht, und
da das Gewebe D weitmaschig ist, läfst es die
durch G3 tretende Luft durch die Maschine hindurchgehen, nimmt aber vermöge seiner
Feuchtigkeit alle in der Luft sich befindenden Staubtheilchen ab, welche dann beim Wiedereintauchen
in die Wanne W in das dort befindliche Wasser ■ gelangen. Die durch das
Gewebe D strömende Luft tritt dann durch die gelochte oder durch ein Gitter gebildete
Stirnwand vollkommen staubfrei aus. Die Rollen H bilden den Staubabschlufs vor und
hinter der Trommel; der längs denselben offenbleibende Raum wird durch ein über die
Achsen dieser Rollen H geführtes, mit Borsten oder weichem Faserstoff wie diese Rollen besetztes
endloses Band gebildet, so dafs der beim Kehren von der Trommel T bezw. deren
Besen B entwickelte Staub nicht aufserhalb der Maritelwände M gelangen kann. Das Kehren
mit dieser Maschine ist also ein staubfreies, die Umgebung und die Passanten nicht durch
Staubentwickelung belästigendes. Sind die Sammeltröge F mit Kehricht gefüllt, so zieht
man dieselben an den beiden1 Langseiten des Wagens aus dem Mantel M heraus und entleert
sie in den Sammelkasten K. Diese Sammeltröge F treffen beim Einschieben in
den Mantel mit ihrer Rückseite an eine Wand Q, welche oben abgedeckt ist, um ein Durchfallen
des Kehrichts zwischen dieser Wand Q und der Trogrückwand zu verhindern (Fig. 4). . Der
Boden b jedes Troges ist in Nuthen der Längswände verschiebbar. Beim Ausziehen
eines vollen Troges aus dem Mantel M wird dieser Trog oben durch einen passenden
Deckel verschlossen und auf die Einfüllöffnung E mit seinem Boden b aufgeschoben.
Hierbei trifft der Winkel c des Bodens b an die oberste Kante des Kastens K und hält den
Boden zurück, während der Trog F weiter über die Einwurföffnung geschoben wird, so
dafs der Kehricht durch diese in den Kasten K fällt. Beim Herausziehen des Troges F schiebt
der Arbeiter den Boden b wieder ein, nimmt den Deckel ab, welcher gleichzeitig auf die
Einwurföffnung pafst, schliefst diese mit dem Deckel und schiebt den Sammeltrog wieder in
den Mantel M ein. Selbstverständlich sind auf dem Kasten K mehrere Einwurföffnungen E
vorgesehen oder der aufgeschüttete Kehricht ist im Kasten K gleichmäfsig zu vertheilen. Will
man das Verschliefsen der Einwurföffnung und Oeffnen des Bodens b unabhängiger vom Arbeiter
machen, so braucht man nur den Deckel jeder Einwurföffnung E in Schlitzen an der
Kastendecke zu führen und mit einer Schnur zu verbinden, deren anderes Ende ein Gewicht
trägt, welches dann den Deckel selbstthätig zuzieht. Um das Aus- und Einschieben des
Bodens selbstthätig zu bewirken, sind an der-Kastenwand eine oder mehrere Klinken anzuordnen,
welche sich wohl gegen die Kastenwand bewegen, also den Winkel c des Bodens
frei hingehen lassen, die Rückbewegung aber durch Anschlag des Winkels an dieselben hindern,
bis der ganze Trog abgezogen und über diese Klinken gehoben werden kann. An dem Wesen der Erfindung wird nichts geändert,
wenn man die Trommelwelle T1 in bekannter Weise einstellbar lagert.
An Stelle der Trommel T kann man auch endlose Ketten, welche mit solchen Bürsten
und Besenleisten L besetzt sind, anwenden, die dann über Kettenräder geführt werden, um
eine gröfsere Angriffsfläche zu erzielen. Diese Kehrmaschine kann in entsprechender Gröfse
auch zum Kehren aller anderen offenen oder geschlossenen Räumlichkeiten verwendet werden,
gleichwie der Wagen selbst auch ein Handwagen sein kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Kehrmaschine, gekennzeichnet durch eine drehbar gelagerte Walze (T), welche bei ihrer Drehung durch einen Belag (C) aus steifem Fasermaterial den Staub u. s. w. lockert und aufreifst und durch überragende Besen oder Bürsten (B) aufkehrt, wobei eine Staubentweichung durch in den Kastenwänden gelagerte, mit Fasermaterial belegte Walzen (H) und seitlich geführte, ebenso belegte endlose Bänder verhindert und die staubgeschwängerte Luft bei ihrem Austritt durch gelochte Wände (G1... G3) und endlose, durch Wasser oder nicht gefrierbare Flüssigkeit geführte Gewebe (D) von den mitgerissenen Staubtheilchen gereinigt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE76437C true DE76437C (de) |
Family
ID=349330
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT76437D Expired - Lifetime DE76437C (de) | Kehrmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE76437C (de) |
-
0
- DE DENDAT76437D patent/DE76437C/de not_active Expired - Lifetime
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