DE761940C - Foerdereinrichtung fuer staubfoermiges Gut - Google Patents
Foerdereinrichtung fuer staubfoermiges GutInfo
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- DE761940C DE761940C DEL107363D DEL0107363D DE761940C DE 761940 C DE761940 C DE 761940C DE L107363 D DEL107363 D DE L107363D DE L0107363 D DEL0107363 D DE L0107363D DE 761940 C DE761940 C DE 761940C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G33/00—Screw or rotary spiral conveyors
- B65G33/24—Details
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
- Fördereinrichtung für staubförmiges Gut Zur Förderung von staubförmigem Gut (Kohlenstaub, Zement, Mehl usw.) auf größere Entfernungen werden im allgemeinen Staubförderpumpen verwendet, :die nach dem Emulsionsprinzip arbeiten. Sie bestehen im wesentlichen aus einem zylindrischen Gehäuse mit eingeschlossener Förderschnecke, ferner einem Einlauftrichter und einem Düsenkrümmer. Im Düsenkrümmer wird .dem aus der Schnecke austretenden Staub Druckluft zur Auflockerung zugesetzt (Bildung einer Emulsion). Hierbei dient also die Luft Überwiegend zur Erzeugung eines fließenden, aus Staub und Luft bestehenden Gemisches, während die eigentliche Förderung des Gemisches überwiegend durch den Druck der Förderschnecke auf die in: dem Düsenkrümmer gebildete Emulsion erfolgt. Diese Emulsion wird durch entsprechend bemessene und angeordnete Leitungen mit verhältnismäßig kleinen Geschwindigkeiten von etwa 8 bis 10 m/s fortgeleitet, zum 'Unterschied von dem Blasverfahren, bei dem die Förderung mit Luft bei Geschwindigkeiten von etwa 2o m/s erfolgt, bei dem aber ein doppelt so großer Teil Förderluft erforderlich ist wie bei dem beschriebenen Emulsionsverfahren. Die jeweilige Förderleistung solcher Pumpen ist von der Gangtiefe sowie der Stilgong und dür Drehzahl der Förderschnecke ab@.iängig. Das Drehzahlmaximum liegt bei etwa iooo U/min.
- Im allgemeinen strebt man an, mit solchen Einrichtungen eine bestimmte Menge staubförmigen Gutes über .eine bestimmte Entfernung mit kleinstem Energie- und Luftverbrauch sowie möglichst geringem Einblasedruck der Luft zuverlässig zu fördern. Durch Versuche wurde festgestellt, da13 der in dem Düsenkrümmer aus Staub gebildete Pfropfen auf die Arbeitsweise solcher Pumpen von wesentlichem Einfloß ist. Der Pfropfen muß eine bestimmte Dichte haben, um so da: Zurückschlagen der durch den Düsenkranz eingeblasenen Luft nach der Schilecke Ihm zu verhindern. Die einzelnen Luftstrahlen dringen in das nach vorn geschoben;:, y:rdiLhtete staubförmige Gut ein und lockern -dieses derart, daß eine Ern,aision entstellt. Die den Luftstrahlen innen-ol:nende Energie wirkt :sch hierbei auch auf .die Schneckenwelle aus und bewirkt an der Stelle, wo diese die WeHe treffen, einen Verschleiß. -Man hat sich finit einer Verstärkung der Welle an dieser Stelle oder auch mit Hilfe einer Schutzbuchse aus besonders zähem. verscheihfestem Werkstoff geholfen. Das angegebene Förderverfahren und auch die beschriebenen Einrichtungen und Maßnahmen sind an sich bekannt. G°genüber diesem Stand der Technik beruht die Erfindung auf der Erkenntnis, daß durch eine entsprechende Bemessung und Lage der SclAutzbuchse oder auch Verdickung der Welle sowohl die Pfropfenbildung an sich als auch die Arbeistweise und die Förderleistung der Pumpe günstig beeit:fluit werden, so daß, der spezifische Strom- und Druckluftverl}raucli verringert werden kann. Zach vor'iegenden Ermittlungen. ergeben sich dann günstigste Werte der Förderung, wenn das Verhältnis vom äußeren Durchmesser der B-iclise bzw. der NVellenverd:chturg zu &rn inneren Durchinesser des Düsenkranzes 1 :1,5 bis 1 :2 beträgt. Die Buchse wird dabei vorzugswe'se auf der @ci:neckenweile verschiebbar an geo:dnet, um so die für die Förderung iewei::g günstigste LaZe einstellen zu können.
- Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erflt:dung in einem Längsschnitt. Die Fördereinrichtung besteht im wesentlichen ans dem Förderzylinder io, der in diesem untergebrachten Förderzylinder i i und dem an den Zvlinder io anschliefenden Düsenkrümmer 12. Die Welle 13 der Förderschnecke i i ist durch den Düsenkrümmer hindurchgeführt und in derWandung des Krümmers gelagert.
- An der Übergangsstelle vom Förderzylinder io zum Düsenkrümmer 12 ist eine Ringkammer 14. vorgesehen, von der aus die Förderiuft durch die auf dein Umfang verteilten Düsen 15 in den Düsenkrümmer 12 eingeführt wird. Die Düsen 1 3 sind so angeordnet, daß die Luftstrahlen schräg- auf die Schneckenwelle 13 treffen.
- An der letztgenannten Stelle ist nun die nach der Erfindung vorgeschlagene Veretigung des Förderquerschnittes ,durch Verdickung der Welle oder durch eine Buchse vorgesehen. Beim Ausführungsbeispiel der Erfindung ist eine Buchse 16 vorhanden, deren Außendurchmesser d so gewählt ist, daß der Innendurchmesser D des Düsenkranzes 15 etwa das i.5- bis 2fache des Außendurchinessers d der Buchse beträgt. Durch axiales Verschieben der Buchse 16 kann dabei die Verengung des Förderquerschnittes je nach den vorl:egerden Verhältnissen nach links oler nach rechts verlegt ,werden. Eine so mögliche zweite Stellung der Buchse 16 ist in der Zeichnung gestrichelt angedeutet.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i . Einrichtung zum Fördern staubförmigen Gutes (Kohlenstaub. Zement. 'Mehl usw.) mittels einer Förderschnecke. die das Fördergut i2--,cm Düsenkranz zuleitet, durch welclienDruckluft zur Bildung einer Staubemulsion eingeführt wird. dadurch gekennzeichnet. daß der vom Strahlenkegel des Düsenkranzes (i-l. 15) getroffene Teil der Tragwelle (1E3) der Schnecke (ii) so vcrd:ckt oder durch eine Buchse (16) so verstärkt ist. daß der Außendurchmesser (d) der Wellenverdickung bzw. der Buchse zu dem inneren Durchmesser (D) des Düsenkranzes ein Verhältnis von i : i,;z bis 1 : 2 aufweist.
- 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung einer @-erstärkungsbachse (16) diese in der Längsrichtung der Welle (13) verschiebbar ist. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschriften Nr. 518 483, 602 57 0 , 650 988, 703 097.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL107363D DE761940C (de) | 1942-03-31 | 1942-03-31 | Foerdereinrichtung fuer staubfoermiges Gut |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL107363D DE761940C (de) | 1942-03-31 | 1942-03-31 | Foerdereinrichtung fuer staubfoermiges Gut |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE761940C true DE761940C (de) | 1954-01-18 |
Family
ID=7290363
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL107363D Expired DE761940C (de) | 1942-03-31 | 1942-03-31 | Foerdereinrichtung fuer staubfoermiges Gut |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE761940C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4500228A (en) * | 1982-04-15 | 1985-02-19 | Joy Manufacturing Company | Granular material pneumatic transport apparatus |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE518483C (de) * | 1930-01-04 | 1931-02-16 | Peters Ag Claudius | Foerderschnecke, insbesondere fuer Staubpumpen |
| DE602570C (de) * | 1934-09-12 | Adolf Kreuser G M B H | Vorrichtung zum Aufrechterhalten gleicher Schmiedetemperatur durch Abschirmung des Werkstueckes beim Freiformschmieden unter der Schmiedepresse o. dgl. | |
| DE650988C (de) * | 1932-05-20 | 1937-10-06 | Fuller Co | Staubpumpe mit den Gutseinlauf durchsetzender und in der Pumpentrommel und beim Gutsauslauf frei tragend angeordneter Foerderschnecke |
| DE703097C (de) * | 1936-07-31 | 1941-02-28 | Europ Fuller Vervoermij N V | Foerdereinrichtung fuer staubfoermiges Gut |
-
1942
- 1942-03-31 DE DEL107363D patent/DE761940C/de not_active Expired
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE602570C (de) * | 1934-09-12 | Adolf Kreuser G M B H | Vorrichtung zum Aufrechterhalten gleicher Schmiedetemperatur durch Abschirmung des Werkstueckes beim Freiformschmieden unter der Schmiedepresse o. dgl. | |
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