DE707629C - Staubabsaugevorrichtung, insbesondere bei Schleifmaschinen - Google Patents
Staubabsaugevorrichtung, insbesondere bei SchleifmaschinenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B55/00—Safety devices for grinding or polishing machines; Accessories fitted to grinding or polishing machines for keeping tools or parts of the machine in good working condition
- B24B55/06—Dust extraction equipment on grinding or polishing machines
Landscapes
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- Grinding-Machine Dressing And Accessory Apparatuses (AREA)
Description
Es sind bereits mancherlei Versuche gemacht worden, um den bei manchen
B earbeitungs vorgängen, insbesondere beim Schleifen, 'entstehenden trockenen Staub, der
sich im Augenblick der Entstehung in schneller Bewegung befindet, durch Absaugvorrichtungen
zu erfassen und seinen Austritt in den umgebenden Raum dadurch zu verhindern. Dabei soll sowohl aus hygienischen Gründen
die Bedienung der Maschinen vor dem Staub geschützt werden, als auch die Maschinen
selbst, ihre Lager, etwa optische Vorrichtungen usw. frei von Staub gehalten werden. Mit
den bisher bekannten Vorrichtungen konnte
»5 dieser Zweck jedoch nur sehr unvollkommen erreicht werden, da die Saugwirkung, solange
man sich mit den abzusaugenden und nachhex zu reinigenden Luftmenge» in irgendwie
tragbaren Grenzen hielt,, nicht vermeiden konnte, daß ein Teil des Staübes
durch die Saugzone hindurchgeschleudert wurde oder aus anderen Gründen von ihr inner faßt blieb.
Es ist zu Entstaubungszwecken auch bereits vorgeschlagen worden, den abzusaugenden
Staub durch einen auf die Saugdüse zu richtenden Luftstrahl dieser zuzutreiben; jedoch
wurde auch hierbei, abgesehen von der wesentlichen Verteuerung, welche derartige Anordnungen
nach Anlage und Betrieb mit sich bringen, ein befriedigender Erfolg nicht erzielt.
Je höher die Geschwindigkeit der Staubteilchen ist, um so schwieriger gestaltet sich die Absaugung des Staubes.
Der vorliegenden Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, zunächst die Geschwindigkeit
des Staubes dadurch zu vernichten, daß ihr ein Luftstrahl entgegengerichtet wird. Soll
beispielsweise der von einer Schleifscheibe absprühende Staub erfaßt werden, der eine Anfangsgeschwindigkeit
hat, die annähernd gleich ist der Umfangsgeschwindigkeit der Schleifscheibe, <so wird diesem Staub ein Luftstrahl
entgegengerichtet, welcher annähernd die gleiche Geschwindigkeit hat und in der Lage
ist, die Geschwindigkeit des Staubes an-
nähernd auf Null zu vermindern. Die Absaugvorrichtung wird alsdann in die Nähe der
Zone gebracht, in welcher die Staubteilchen zur Ruhe kommen, so daß sie nunmehr leicht
von dem Saugstrom in die Saugdüse hineingerissen werden können.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung wiedergegeben, welches zugleich eine besonders zweckmäßige ίο Ausführungsform darstellt für die Anwendung
der Erfindung auf Schleifmaschinen mit optischer Beobachtung des Schleifvorganges.
Um die Welle ι läuft eine Schleifscheibe 2 in Richtung des Pfeiles 3 um zur Bearbeitung
des Werkstückes 4, welches auf einer Werkstückauflage 5 befestigt ist. Durch den
Schleifvorgang wird der Schleifstaub etwa in der gestrichelt dargestellten Büschelform 6
abgeschleudert. Unterhalb der Bearbeitungsstelle befindet sich das optische Gerät 7, welches
vor dem Zutritt des Staubes geschützt werden muß. Zu diesem Zweck ist zwischen
dem optischen Gerät und der Bearbeitungsstelle ein Ringrohr 8 angebracht, welches
durch ein Zuleitungsrohr 9 mit einer nicht dargestellten Druckluftleitung in Verbindung
steht. Der Düsenring 8 besitzt an seiner Innenseite eine Anzahl kleiner Düsenöffnungen
10, welche dem abgeschleuderten Staub entgegengerichtet sind, so daß die in Richtung
der Pfeile 11 austretende Luft in der Lage ist, die Geschwindigkeit der ihr entgegengeschleuderten
Staubteilchen annähernd auf Null zu vermindern. Diese geringste Geschwindigkeit wird naturgemäß in der Nähe
des Ringrohres 8 auftreten. Ein neben dem Ringrohr angeordneter Saugstutzen 12, der an
eine nicht dargestellte Sauganlage angeschlossen ist, saugt aus der Umgebung des Düsenrings
Luft an, die nun infolge der verminderten Geschwindigkeit der Staubteilchen in der
Lage ist, auch diese zu erfassen und restlos abzufordern. Auf diese Weise ist es möglich,
die optische Vorrichtung 7 staubfrei zu halten und ein sicheres Arbeiten der Maschine
zu gewährleisten. Gleichzeitig wird auch eine besonders gute Sauberkeit der übrigen Maschinen
und der umgebenden Luft mittels der erfundenen Vorrichtung erzielt. Ein weiterer wesentlicher Vorteil dieser
Ausführungsform der Erfindung ist die jederzeit ungehinderte Beobachtung der Arbeitsstelle
mittels der optischen Vorrichtung, ohne daß für deren Reinhaltung besondere Mittel
aufgewandt werden müßten, die, wie beispielsweise ein Abwischen, überdies bei scharfen
Stäuben, leicht zu Beschädigungen der Gläser führen könnte.
An den Düsenring können gegenüber der Saugöffnung des Saugstutzens 12 noch Austrittsöffnungen
13 angebracht werden, welche in Richtung des Pfeiles 14 einen auf die Saugöffnung
15 zu gerichteten Luftstrom erzeugen, und auch hierdurch die Wirkung der Vorrichtung
in der Weise unterstützen, daß einzelne besonders schwere Staubteilchen, deren
Verzögerung noch nicht voll erreicht wurde, auf die Saugöffnung zutreiben. Hierdurch
ist die Möglichkeit gegeben, den gesamten dem Staub entgegengerichteten Luftstrahl
etwas schwächer und daher wirtschaftlicher zu halten, als dies der Fall wäre, wenn sie
dauernd auf die schwersten auftretenden Staubteilchen bemessen wären.
Der Erfindungsgedanke braucht nicht unbedingt durch eine Ringdüse verwirklicht zu
werden. Es würde auch die Anwendung irgendeiner anderen Düse möglich sein, insbesondere
wenn es nicht darauf ankommt, den leichten Durchgang von der Schleifstelle 8<>
zu einer Optik frei zu halten. Wesentlich ist, daß der den Staubteilchen entgegenwirkende
Luftstrahl in Richtung auf die Staubteilchen zu eine so hohe Geschwindigkeit besitzt,
daß er in der Lage ist, die Geschwindig;-keit der Staubteilchen im Bereich der
Saugdüse auf annähernd Null zu vermindern. Es können beispielsweise auch Luftstrahlen
zur Anwendung kommen, welche an sich schräg zur Richtung der Staubteilchen verlaufen,
deren Bewegungskomponente in Richtung gegen die Staubteilchen jedoch die vorstehend
erläuterte Wirkung hervorzubringen in der Lage ist.
In weiterer Ausbildung der Erfindung kann die Druckluftdüse zusätzlich Austrittsöffnungen
besitzen, durch welche Luftstrahlen auf irgendwelche besonderen, von Staub frei zu
haltenden Teilen, beispielsweise eine Optik, gerichtet sind. Dabei ist zudem zu berück- »00
sichtigen, daß solche Teile nicht nur von dem Schleif staub verschmutzt werden, sondern auch
von dem allgemein in der Luft vorhandenen Staub, so daß selbst bei absoluter Fernhaltung
des Schleif staubes immer noch eine «05
Verschmutzungsmöglichkeit vorhanden wäre.
Während in der dargestellten Ausführungsform die Druckluftzuleitung 9 außerhalb des
Saugstutzens 12 liegt und sich dadurch beispielsweise
ausschwenkbar anbringen läßt, ist «·ο
es z. B. bei Anwendung der Erfindung auf Flächenschleifmaschinen vorteilhafter, die*'
Druckluftzuleitung durch das Saugrohr hindurchzuführen. Hierdurch ergibt sich eine
günstigere räumliche Anordnung. l|5
Claims (6)
- Patentansprüche:i. Staubabsaugevorrichtung, insbesondere bei Schleifmaschinen, mit einem seitlich der Bewegungsrichtung des Staubes angeordneten Saugrohr, dadurch gekennzeichnet, daß mittels mindestens einerDrackluftdüse ein Luftstrahl derart zur Bewegungsrichtung des abgeschleuderten Staubes gerichtet wird, daß eine dem Staub entgegengerichtete Bewegungskomponente von solcher Größe entsteht, daß sie die Eigenbewegung des Staubes im Saugbereich des Saugrohres auf annähernd Null vermindert.
- 2. Staubabsaugevorrichtung nach Anspruch i, insbesondere für Schleifmaschinen mit optischer Beobachtung· des Schleifvorganges, dadurch gekennzeichnet, daß gegenüber dem von der Schleifscheibe absprühenden Staubstrahl, diesen umfassend, ein Düsenring angeordnet ist, dessen Düsen dem Staubstrahl entgegengerichtet sind.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß, die Anfangsgeschwindigkeit der aus dem Düsenring austretenden Luftstrahlen annähernd gleich der Umfangsgeschwindigkeit der Schleifscheibe ist."
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckluftdüse zusätzlich von der Scheibe wegweisende Ausströmöffnungen besitzt, welche auf die Saugdüse zu gerichtet sind.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckluftdüse zusätzlich mit Ausströmöffnungen versehen ist, welche auf staubfrei zu haltende Stellen, beispielsweise die Optik, gerichtet sind.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckluftzuleitung (9) durch den Saugstutzen (12) hindurchgeführt ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEU14866D DE707629C (de) | 1939-09-26 | 1939-09-26 | Staubabsaugevorrichtung, insbesondere bei Schleifmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEU14866D DE707629C (de) | 1939-09-26 | 1939-09-26 | Staubabsaugevorrichtung, insbesondere bei Schleifmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE707629C true DE707629C (de) | 1941-06-28 |
Family
ID=7568730
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEU14866D Expired DE707629C (de) | 1939-09-26 | 1939-09-26 | Staubabsaugevorrichtung, insbesondere bei Schleifmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE707629C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4986703A (en) * | 1989-05-01 | 1991-01-22 | The United States Of America As Represented By The Department Of Health And Human Services | Auxiliary control technology for routers |
-
1939
- 1939-09-26 DE DEU14866D patent/DE707629C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4986703A (en) * | 1989-05-01 | 1991-01-22 | The United States Of America As Represented By The Department Of Health And Human Services | Auxiliary control technology for routers |
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