DE565405C - Tragbare Druckschmiereinrichtung mit Pressluftantrieb - Google Patents

Tragbare Druckschmiereinrichtung mit Pressluftantrieb

Info

Publication number
DE565405C
DE565405C DEH127419D DEH0127419D DE565405C DE 565405 C DE565405 C DE 565405C DE H127419 D DEH127419 D DE H127419D DE H0127419 D DEH0127419 D DE H0127419D DE 565405 C DE565405 C DE 565405C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lubricant
lubrication
compressed air
spray gun
container
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH127419D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
G HAUSHERR MASCHF
HAUHINCO
Hinselmann E & Co GmbH
Original Assignee
G HAUSHERR MASCHF
HAUHINCO
Hinselmann E & Co GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by G HAUSHERR MASCHF, HAUHINCO, Hinselmann E & Co GmbH filed Critical G HAUSHERR MASCHF
Priority to DEH127419D priority Critical patent/DE565405C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE565405C publication Critical patent/DE565405C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F13/00Transport specially adapted to underground conditions
    • E21F13/06Transport of mined material at or adjacent to the working face

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)

Description

  • Tragbare Druckschmiereinrichtung mit Preßluftantrieb Gegenstand der Erfindung bildet eine tragbare Schmiereinrichtung für bewegliche und feste Schmierstellen im Grubenbetrieb, bei der der Austritt des Schmiermittels unter dem Druck der Preßluft erfolgt. Die Schmiereinrichtung nach der Erfindung besteht in einer Spritzpistole, die sowohl in eine Einrichtung zum selbsttätigen Schmieren von beweglichen Schmierstellen einlegbar ist, als auch leicht von dieser trennbar ist und dann für sich zum Schmieren von Hand benutzt werden kann. Es wird dabei auf die Verhältnisse unter Tage in der Weise Bezug genommen, daß die sowieso vorhandene Preßluft für das Herausdrücken des Schmiermittels benutzt wird. Die Schmiereinrichtung wird daher unterteilt in den eigentlichen Schmierstoffbehälter und in die Spritzpistole, die- mit dem Schmierstoffbehälter beweglich verbunden ist, so daß sowohl zwischen dem Schmierstoffbehälter, der an sich tragbar sein kann, und der Preßluftleitung eine dem beliebigen Anschluß dienende Beweglichkeit entsteht, da der Behälter an beliebiger Stelle an die Preßluftleitung anschließbar ist, wie auch zwischen dem Schmierstoffbehälter und der Spritzpistole. Man ist dadurch in der Lage, mit der Spritzpistole freizügig zu arbeiten, so daß diese so ausgestaltet werden kann, daß sie in eine Einrichtung zum selbsttätigen Schmieren eingelegt werden kann, aber auch leicht von dieser zu trennen und für das Schmieren von Hand zu benutzen ist. Außerdem kann mit der Spritzpistole eine von ihr und der übrigen Einrichtung trennbare Abblasevorrichtung verbunden werden, die mit der Spritzpistole und wie diese angelassen wird und beim Schmieren von Kettenbolzen den vorhergehenden Bolzen durch Abblasen reinigt.
  • Diese Einrichtung hat für die Verhältnisse unter Tage besondere Bedeutung, denn eine einwandfreie Schmierung ist z. B. bei im Grubenbetrieb verwendeten Kettenfördermitteln heute nicht möglich. Durch Kohlenstaub und saure Wässer wird eine starke Verkrustung und erheblicher Verschleiß hervorgerufen. Ferner geht das in Ketten eingeschlossene Schmiermittel durch Auslaugen vielfach verloren. Die mit Fettspritzen versuchte Schmierung hat deshalb zu keinem brauchbaren Ergebnis geführt, weil die Spritzen meist gleichzeitig Fettbehälter waren und daher mitgetragen werden mußten. Das Schmieren wurde dadurch unhandlich und daher meistens auch nicht richtig durchgeführt. Durch den Aufbau nach der Erfindung ist sowohl beim Einlegen in entsprechende selbsttätige Schmiervorrichtungen wie auch beim Schmieren von Hand die Ausnutzung des gesamten Behälterinhalts ebenso möglich, wie das Schmieren in bequemer Weise durchgeführt werden kann.
  • Zunächst ist davon auszugehen, daß die Kettenbolzen und sonstigen Schmierstellen sämtlich mit Einrichtungen ausgerüstet werden, die eine periodische Druckschmierung zulassen, also Stopfen usw. aufweisen, die etwa nach der Art der Kugelverschlußöler aufgebaut sind. Diese Verschlußstücke werden durch die Spritzpistole beiseitegedrückt und der Einlaß für das Schmiermittel geöffnet. Für diesen Vorgang wird nach der Erfindung ein besonders einfacher Aufbau möglich, indem nämlich der Schmiermittelbehälter mit einem Anschluß an die vorhandene Preßluftleitung 'versehen wird, so daß die Preßluft auf einen Kolben wirkt, der das Schmiermittel aus dem Behälter über eine Schlauchleitung usw. zur Spritzpistole drückt. Diese braucht dadurch nur aus einer Hülse zu bestehen, in der das Austrittsstück als Aniaß- und Verschlußstück geführt ist, das durch Aufdrücken dem Schmiermittel den Austritt freigibt. Der einfache Aufbau eignet sich dann gleicherweise auch für die Einführung der Spritzpistole in eine Vorrichtung, durch die z. B. bei zusammenhängenden Ketten Bolzen um Bolzen selbsttätig mit Schmierstoff versehen werden.
  • Es sind für das Schmieren bewegter Triebwerksteile Einrichtungen bekannt geworden, bei denen die Laufrollen des bewegten Triebwerkes die an der Antriebs- oder Umkehrscheibe angelenkte Schmiereinrichtung steuern, indem der Spurkranz der Laufrollen eine Schmierhülse gegen die Laufrollenachse schwingt und dadurch dem Schmiermittel den Auslaß öffnet. Bei diesen Einrichtungen ist an dem schwingend verlagerten Hebel in der Schmierhülse ein Dorn geführt, der unter Wirkung einer Feder steht und der durch das Ausschwingen gegen die Laufrollenachse entgegen der Feder verschoben wird und dadurch Querbohrungen für den Durchtritt und Austritt des Schmiermittels freilegt. Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß eine Spritzpistole, die an einen Schmiermittelbehälter, der an sich tragbar ist, mittels Schlauches beweglich angeschlossen ist und über den Behälter von der Preßluftleitung Schmiermittel zugedrückt erhält, sowohl in eine Einrichtung zum selbsttätigen Schmieren von beweglichen Schmierstellen eingelegt werden kann, als auch leicht von dieser zu trennen und für sich zum Schmieren von Hand zu benutzen ist.
  • Aufbau und Wirkungsweise werden an Hand der Zeichnung näher erläutert. Abb. i ist ein Aufriß mit teilweise geschnittener Spritzpistole; Abb.2 ist ein Längsschnitt durch die Mündung von Spritzpistole und Kettenbolzen und zeigt den Vorgang während des Schmierens.
  • Die Erfindung geht davon aus, daß es bei der erheblichen Menge der Schmierstellen, besonders von Bändern, notwendig ist, einen genügend großen Schmierstoffbehälter zu schaffen, der zwar an sich tragbar sein kann, aber beim Schmiervorgang nicht mitbewegt werden muß. Es wird deshalb ein Behälter io vorgesehen, der. durch einen geeigneten Deckel i i verschlossen wird und in dem ein Kolben 12 geführt ist. Auf den Kolben 12 drückt die Preßluft, so daß diese den Kolben voranbewegt und das Schmiermittel aus dem Behälter herauspreßt. Der Deckel i i weist daher einen Anschlußstutzen 13 für den Einlaß der Preßluft auf, während am Boden des Behälters ein Stutzen 14 für die Weiterleitung des Schmierstoffes über den Schlauch 15 o. dgl. zur Spritzpistole vorgesehen ist. Die Spritzpistole selbst besteht aus- dem Handgriff 16, der zugleich Zuführrohr sein kann, und der Hülse 17, in der der Verschluß-und Auslaßdorn geführt ist. Der Dorn 18 erhält einen Bund i9, der einesteils an der inneren Stirnwand 2o der Kappe 21, andernteils an der Stirnfläche 22 der Hülse 17 Anschläge findet. Der Dorn 18 weist eine Längsbohrung 23 auf, die gegen das hintere Ende in Querbohrungen 24 endigt, die außer Betrieb durch die Wandung der Führungsbohrung 25 des Dorns 18 abgeschlossen werden.
  • Statt die Bohrung 23 an der Spitze des Dorns gerade endigen zu lassen, kann schließlich auch eine Gabelung in zwei Bohrungen 26 vorgenommen werden (Abb.2). Wenn dann die Stirnseite des Dorns 18 leicht kegelig gestaltet wird, entsteht ein Druckkegel 27, durch den das in dem Kettenbolzen 28 angeordnete Verschlußstück 29 entgegen der Wirkung der Feder 3o beim Aufsetzen der Spritzpistole zurückgedrückt wird und dem Schmierstoff den Eintritt freigibt. In dem Trichter 31 des Bolzens 28 dichtet die Außenkante des Dorns 18 während des Einspritzens ab.
  • Da in der Grube Preßluft überall vorhanden ist, kann der Behälter io überall an die Preßluftleitung angeschlossen werden. Der Schmierstoff wird unter der Einwirkung der Preßluft in die Hülse 17 gedrückt und schließt den Austritt des Schmiermittels so lange ab, bis der Dorn 18 auf eine Schmierstelle gedrückt und dem Schmiermittel durch Zurückdrücken des Dorns 18 und Freilegen der Querbohrungen 24 bzw. Eintritt dieser Bohrungen in die Schmierkammer der Hülse der Austritt freigegeben wird. Man hat es dabei in der Hand, die Mündung der Bohrung 23 entsprechend zu führen oder die Stirnseite des Dorns 18 den Schmierstellen anzupassen, so daß nicht nur in einfacher Weise von Hand geschmiert werden kann, sondern auch kein Schmierstoff verlorengeht.
  • Eine solche Einricfitung kann nach der Erfindung benutzt werden, um in besonders einfacher Weise eine selbsttätige Schmierung der Kettenbolzen von Bändern usw. vorzunehmen. Es ist deshalb der Aufbau der Spritzpistole so, daß sie leicht in die Einrichtung zum selbsttätigen Schmieren eingelegt und von ihr getrennt werden kann, so daß maschinell und von Hand zu schmieren ist.
  • Weiter kann gemäß einer Weiterbildung den Grubenverhältnissen noch insofern Rechnung - getragen werden, als gleichzeitig mit der Spritzpistole zum Schmieren noch eine Reinigungsvorrichtung verbunden wird. Wie eingangs erwähnt, ist durch das Stauben in der Grube leicht eine Verkrustung der Schmierstellen möglich. Um daraus kein Hindernis für das Schmieren von Kettenbolzen usw. entstehen zu lassen, kann mit der Spritzpistole eine Abblasevorrichtung verbunden werden, die, von der Preßluftquelle des Schmiermittelbehälters gespeist, mit der Spritzhülse gegen den nachfolgenden Kettenbolzen geführt wird. Der Abstand der Abblasedüse kann entsprechend der Kettenteilung einstellbar gemacht werden. Das Abblasen kann ebenfalls durch das Andrücken gesteuert werden, daß also ähnlich wie bei der Spritzpistole der Schmierstoff, hier die Preßluft, den Durchgang verschließt und beim Aufdrücken freigibt. Diese Ausbildung kann sowohl für Handschmierung wie für selbsttätige Schmierung Verwendung finden und leicht trennbar mit der Spritzpistole und der selbsttätigen Schmiereinrichtung verbunden sein.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Tragbare Druckschmiereinr ichtung mit Preßluftantrieb für den Grubenbetrieb, dadurch gekennzeicbnet, daß die Spritzpistole in die Einrichtung zum selbsttätigen Schmieren in Bewegung befindlicher Schmierstellen einlegbar und leicht von ihr trennbar ist, derart, daß sie nach dem Herausnehmen aus dieser Einrichtung zur Schmierung von Hand benutzt werden kann.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Anlaß- und Verschlußdorn der Spritzpistole unter der unmittelbaren Einwirkung der vom Preßluftdruck belasteten Schmierstoffmenge im Schmiermittelbehälter steht und mit dem Schmierstoffbehälter, etwa- durch einen Schlauch, beweglich verbunden ist, sowie daß der Schmierstoffbehälter tragbar und an die vorhandene Preßluftleitung anschließbar ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Druckmitteleinlaß des Schmiermittelbehälters und dem Schmiermittel ein Druckkolben eingeschaltet ist. q.. Einrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß- mit der Spritzpistole eine von ihr und der übrigen Einrichtung trennbare, den vorhergehenden Kettenbolzen reinigende Abblasevorrichtung verbunden ist.
DEH127419D 1930-05-17 1930-05-17 Tragbare Druckschmiereinrichtung mit Pressluftantrieb Expired DE565405C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH127419D DE565405C (de) 1930-05-17 1930-05-17 Tragbare Druckschmiereinrichtung mit Pressluftantrieb

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH127419D DE565405C (de) 1930-05-17 1930-05-17 Tragbare Druckschmiereinrichtung mit Pressluftantrieb

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE565405C true DE565405C (de) 1932-11-30

Family

ID=7175364

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH127419D Expired DE565405C (de) 1930-05-17 1930-05-17 Tragbare Druckschmiereinrichtung mit Pressluftantrieb

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE565405C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3409725A1 (de) Spritzvorrichtung in form einer fugenpistole
DE2122858B2 (de) Einrichtung zum pneumatischen bilden und foerdern von durch druckluftpolster voneinander getrennten materialpfropfen in einer leitung
DE565405C (de) Tragbare Druckschmiereinrichtung mit Pressluftantrieb
DE2163530A1 (de) Einrichtung zum Versprühen von Flüssigkeiten
DE1973730U (de) Pumpe zur abgabe von fett od. dgl.
DE1010883B (de) Vorrichtung zum Spuelen und OElen der Spindelgehaeuse von Spinn- und Zwirnmaschinen
DE1227201B (de) Langgestreckte Spruehvorrichtung zum Bespruehen von Formflaechen von Druckgiessformen mit Trenn- und/oder Schmiermittel
DE360213C (de) Druckluftschmiervorrichtung fuer Foerderseile
DE923297C (de) Strangpresse zur Herstellung von konischen Koerpern aus bildsamen, z. B. keramischen Massen
DE612222C (de) In Druckmittelleitungen, z.B. von Pressluft oder Dampf, eingeschaltete Vorrichtung zum Zufuehren von Schmiermitteln, insbesondere von Fett, in das Druckmittel mittels eines Kolbens
DE2642984B2 (de) Blasversatzleitung mit stirnseitigem Austrag
DE843933C (de) Schmiervorrichtung fuer Kettenfraesen
DE811695C (de) Einrichtung zum selbsttaetigen Abschmieren wandernder Schmierstellen z. B. von Gliederfoerderbaendern
DE344443C (de)
DE440102C (de) Radflanschschmierer
DE707619C (de) Eine beim Aufsetzen auf die Schmierstelle als Widerlager durch Verschieben des aufgesetzten Ausspritzrohres betriebene Schmierpresse fuer Fette und dickfluessige OEle
DE483699C (de) Vorrichtung zum Besetzen von Bohrloechern
DE565404C (de) Schmiereinrichtung fuer die Kettenbolzen von Foerdereinrichtungen mittels Spritzpistolen
DE549557C (de) Spuelvorrichtung, insbesondere zum Reinigen von Koerperhoehlen
DE352161C (de) Schmiervorrichtung fuer Maschinen mit beliebig vielen Schmierstellen
DE938823C (de) Druckluftbeschickte, mehrkolbige Hubpresse fuer Fahrzeuge mit kippbarem Aufbau
DE494203C (de) Maschine zur Herstellung nahtloser Metallrohre
DE7204120U (de) Spruehvorrichtung zum bespruehen der formhaelften von druckgiessformen
DE1251204B (de) Maschine zum kontinuierlichen Füllen von Behaltern
DE1942123U (de) Schmiervorrichtung.