DE76080C - Spitzenscblufsanzeiger für Weichen - Google Patents
Spitzenscblufsanzeiger für WeichenInfo
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- DE76080C DE76080C DENDAT76080D DE76080DA DE76080C DE 76080 C DE76080 C DE 76080C DE NDAT76080 D DENDAT76080 D DE NDAT76080D DE 76080D A DE76080D A DE 76080DA DE 76080 C DE76080 C DE 76080C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L9/00—Illumination specially adapted for points, form signals, or gates
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Signalvorrichtung,
deren Wesen darin besteht, dafs bei jeder Umstellung der Weichen durch Einwirkung
eines elektrischen Stromes auf einen Elektromagneten ein Hebel bewegt wird, welcher die Aus- oder Einschaltung des das
Signal stellenden Mechanismus bewirkt.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung zeigt eine Ansicht der Signalvorrichtung und gleichzeitig
deren Zusammenhang mit der Weiche, Fig. 2 den Bewegungsmechanismus in Vorderansicht
und Fig. 3 denselben im Grundrifs.
Wie ersichtlich, besteht die Vorrichtung aus der in Lagern A und A1 drehbar gehaltenen
Welle B, auf welcher zur Aufnahme der Aufhängeschnur D eine Trommel C befestigt ist.
Auf der Welle B befindet sich ferner ein Zahnrad E, dessen Zähne in den auf der in den
Lagern Fund F1 drehbar gehaltenen Achse G
angebrachten Trieb H eingreifen. Auf der Achse G sind die beiden Scheiben J und J1
aufgezogen, welche Scheiben sich mit der Achse gleichzeitig drehen. Diese Scheiben
halten einen um seine Achse drehbaren Stift K, welcher durch den einen Arm des Hebels L Lx
zeitweilig gehalten wird und hierdurch zeitweilig die Drehung der Achse G und des mit
derselben fest verbundenen Rades M hindert, und zwar so lange der Elektromagnet N den
Hebel L1 anzieht.
Wird der elektrische Strom unterbrochen, so hört die Wirkung des Elektromagneten auf.
Der obere Arm des Hebels L wird infolge der Schwere des auf den Hebel L stellbaren Gewichtes
O in die Höhe gehoben, infolge dessen der durch die Schwere des Gewichtes D hervorgebrachten
Drehung der Achse G kein Hindernifs mehr im Wege steht und die Achse eine halbe Umdrehung beschreibt, nämlich bis der
Stift K an den mit dem oberen Hebelarm L gleichzeitig gehobenen unteren Hebelarm anstöfst
und durch letzteren in seiner Kreisbewegung aufgehalten wird. Damit das Anschlagen
des Stiftes K an den Hebelarm L auf den Mechanismus keine nachtheilige Wirkung
ausübt, ist das auf der Achse G befindliche Rad M mit einem beliebig spannbaren Stahlband
P umfafst, mit dessen Hülfe die Drehung der Achse G beliebig gebremst und daher der
Anstofs des Stiftes an den Hebel L regulirt und unschädlich gemacht werden kann. Mit
dem Rade M ist das eine Ende der Triebstange Q verbunden, deren anderes Ende mit
der an der Welle S befindlichen Kurbel T drehbar verbunden ist. Die in den Lagern R
und R1 drehbare Welle S trägt an ihrem oberen Ende eine beleuchtbare Signalscheibe S1
(Fig· ')· So oft nun der Elektromagnet in Wirksamkeit
tritt, beschreibt die Achse G eine halbe und mit derselben gleichzeitig die Stange S
jedesmal eine viertel Kreisumdrehung. Die hier beschriebene Vorrichtung ist mit den
elektrischen Strom erzeugenden elektrischen Elementen UU1 und U2 in einem verschliefsbaren
Blechkasten B1 verwahrt.
Die Einrichtung zur Bethätigung des Elektromagneten bei Umstellung der Weiche ist durch
Fig. ι in verkleinertem Mafsstabe dargestellt.
Damit der Elektromagnet in dem Moment in Wirksamkeit tritt, in welchem die Weichenzunge
b die Stockschiene α berührt, wird der
elektrische Strom nur in diesem Moment mit dem Elektromagneten verbunden. Es wird nämlich
auf den an der unteren Fläche des Kastens angebrachten gewöhnlichen Zimmertelegraphentaster
m oder m1 mittelst der Schrauben g oder g1 (Fig. i) durch Berührung
ein Druck ausgeübt.
An der Weichenzunge ist die mit c bezeichnete Oese angebracht, mit welcher das
eine Ende einer Stange d gelenkig verbunden ist. Das andere Ende dieser Stange ist mit
dem unteren Ende des auf dem Kastenstützenverbindungsstück f1 angebrachten Bolzens f
drehbaren Hebelarm e ebenfalls gelenkig verbunden. Am oberen Ende des Hebels e sind
die der Bewegung der Stange d entsprechend stellbaren Schrauben g und g1 angeordnet,
welche zur Hervorrufung des Contactes in den Tastern m und m1 dienen.
Sobald die in der Zeichnung mit b bezeichnete Weichenzunge die Stockschiene α berührt,
drückt das Ende der Schraube g auf den Taster m, wodurch der elektrische Strom geschlossen
wird und der Elektromagnet in Wirksamkeit tritt, infolge dessen die Signalscheibe
der Vorrichtung eine viertel Kreisumdrehung beschreibt, freie Einfahrt zeigt und
in dieser Stellung so lange verbleibt, so lange die Berührung der Weichenzunge und Stockschiene
dauert, d. h. so lange das Ende der Schraube g auf dem Taster m einen Druck
ausübt. Sobald bei jedesmaligem Umstellen der Weiche die Berührung der Stockschiene
und Weichenzunge aufhört, entlastet gleich-. zeitig die Schraube den Taster m, wodurch
eine Unterbrechung des elektrischen Stromes hervorgerufen wird, infolge dessen der Elektromagnet
seine Kraft verliert, die Vorrichtung in Wirksamkeit tritt, die Signalscheibe eine viertel
Kreisumdrehung in entgegengesetzter Richtung beschreibt und »Halta-Stellung einnimmt, d. h.
mit ihrer rothen Fläche senkrecht zur Geleiserichtung zu stehen kommt. In dieser Stellung
verbleibt die Signalscheibe so lange, bis nicht eine Berührung der zweiten Weichenzunge an
die zweite Stockschiene erfolgt. In diesem Moment berührt aber auch gleichzeitig die
Schraube g1 den Taster m\ übt auf denselben
einen Druck aus und schliefst den elektrischen Strom abermals, wodurch die Vorrichtung in
Wirksamkeit gebracht wird, die Signalscheibe wieder eine viertel Kreisumdrehung in entgegengesetzter
Richtung beschreibt und bis zur abermaligen Umstellung der Weiche freie Einfahrt
zeigt.
Im Falle zwischen Stockschiene und Weichenzunge irgend ein harter Gegenstand gerathen
ist, wenn sich etwa Eis oder Schnee daselbst befindet, wodurch das Schliefsen der Stockschiene
und Weichenzunge verhindert wird, so ist dieses durch die Signalscheibe erkennbar.
Durch Verbinden der Vorrichtung und der Weiche mittelst einer Telegraphenleitung ist es
ermöglicht, die Vorrichtung nicht nur unmittelbar bei der Weiche aufzustellen, sondern
auf jedem beliebigen Punkt der Station oder der Bahnlinie, von welchem aus die Controle
ermöglicht ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Spitzenschlufsanzeiger für Weichen, bestehend aus einem mit den Weichenzungen verbundenen Taster e und einem von denselben unabhängigen Signal S1, welches letztere so lange in Gefahrstellung bleibt, bis bei der Bewegung der Weichenzungen auf linkes oder rechtes Gleis der Taster e in einer Endlage bei m oder m1 den Strom einer Batterie schliefst und durch die vom Elektromagneten N beeinflufste Doppelsperrklinke L L1 ein Laufwerk EHP freigiebt, das die Signalscheibe S1 in Fahrtstellung bringt, während das Sperrrad selbst, eine halbe Umdrehung machend, aus der Sperrung durch L in die durch L1 übergeht.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE76080C true DE76080C (de) |
Family
ID=348996
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT76080D Expired - Lifetime DE76080C (de) | Spitzenscblufsanzeiger für Weichen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE76080C (de) |
-
0
- DE DENDAT76080D patent/DE76080C/de not_active Expired - Lifetime
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