DE75689C - Antriebsvorrichtung für zahnärztliche Werkzeuge - Google Patents
Antriebsvorrichtung für zahnärztliche WerkzeugeInfo
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- DE75689C DE75689C DENDAT75689D DE75689DA DE75689C DE 75689 C DE75689 C DE 75689C DE NDAT75689 D DENDAT75689 D DE NDAT75689D DE 75689D A DE75689D A DE 75689DA DE 75689 C DE75689 C DE 75689C
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- Germany
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- screw
- drive device
- roller
- drive
- dental tools
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- Expired - Lifetime
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61C—DENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
- A61C1/00—Dental machines for boring or cutting ; General features of dental machines or apparatus, e.g. hand-piece design
- A61C1/02—Dental machines for boring or cutting ; General features of dental machines or apparatus, e.g. hand-piece design characterised by the drive of the dental tools
- A61C1/07—Dental machines for boring or cutting ; General features of dental machines or apparatus, e.g. hand-piece design characterised by the drive of the dental tools with vibratory drive, e.g. ultrasonic waves
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61C—DENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
- A61C1/00—Dental machines for boring or cutting ; General features of dental machines or apparatus, e.g. hand-piece design
- A61C1/08—Machine parts specially adapted for dentistry
- A61C1/18—Flexible shafts; Clutches or the like; Bearings or lubricating arrangements; Drives or transmissions
- A61C1/185—Drives or transmissions
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
- Dentistry (AREA)
- Epidemiology (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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- General Health & Medical Sciences (AREA)
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- Veterinary Medicine (AREA)
- Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 30: Gesundheitspflege.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 13. Mai 1893 ab.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung zum Treiben von Goldfüllungen
für den Gebrauch des Zahnarztes. Die Vorrichtuug, welche sich leicht an jeder Ausbohrmaschine anbringen läfst, ermöglicht
auf einfache Art nicht blos die Ausführung eines Schlages nach vorn, sondern auch eines
Gegenschlages, das ist nach hinten, wodurch die Bearbeitung kranker Zähne auch von der
Rückseite ohne Schwierigkeit für den Zahnkünstler und ohne Unbequemlichkeit für den
Kranken vollzogen werden kann.
In den beiliegenden Zeichnungen ist der Treibhammer dargestellt und zeigt
Fig. ι einen Schnitt durch den Hohlcylinder, Fig. 2 einen Schnitt durch die Führungsschraube
des Hohlcylinders,
Fig. 3 einen Schnitt durch das Gehäuse,
PIg. 4 einen Schnitt durch den Deckel desselben,
PIg. 4 einen Schnitt durch den Deckel desselben,
Fig. 5 eine Seitenansicht der Steuerung,
Fig. 6 eine Seitenansicht der Schubstange,
Fig. 7 eine Seitenansicht des Schraubenganges, Fig. 8 einen Schnitt durch das ganze Werkzeug,
Fig. 6 eine Seitenansicht der Schubstange,
Fig. 7 eine Seitenansicht des Schraubenganges, Fig. 8 einen Schnitt durch das ganze Werkzeug,
Fig. 9 einen senkrechten Schnitt durch die Steuerung in vergröfsertem Mafsstabe und
Fig. 10 einen waagrechten Schnitt durch dieselbe.
Der Theil, von dem die erforderlichen Bewegungen abgeleitet werden, ist der Schraubengang
K (Fig. 7). Dieser Gang K sitzt fest auf der Welle SL, welche in der Hülse N drehbar
gelagert und gegen Verschiebung gesichert ist. An der einen Seite der Schraubenfläche
liegt ein Röllchen H an, welches an der Schubstange EDC durch einen Drehzapfen G befestigt
ist. Diese Schubstange wird mit ihrer Abkröpfung D E in einer Klammer I geführt
und ist an ihrem Ende bei B mit einer Platte verbunden.
Diese Platte ist in der Cylinderhülse M verschiebbar und trägt an der vorderen Seite einen
Hohlcylinder C, der sich in der der Hülse M vorgeschraubten Buchse m führt. Um eine
Drehung des Cylinders A zu vermeiden, wird derselbe durch Schraube V in einem Längsschlitz
geführt. Die Hülse M ist am zweiten Ende bei L mit einem Boden versehen. Zwischen
diesem Boden und der bei B befindlichen Platte sitzt eine Schraubenfeder R, welche
bei B und L durch Schräubchen ν bezw. ν1
befestigt ist.
Das ganze System ist nun so eingestellt, dafs sich Feder R dann im Gleichgewicht befindet,
wenn die Achse des Drehzapfens G genau in der Mitte zwischen den beiden Stirnflächen des
Schraubenganges K stehen würde, was allerdings nur dann eintritt, wenn, wie später erläutert
werden wird, das Röllchen H ganz aufser Berührung mit der Antriebsschraube K
gebracht wird.
Das Röllchen H wird daher, mag es an der rechten oder linken Stirnfläche des Schraubenganges
K gleiten, durch die Feder R stets gegen eine der beiden Schraubenflächen geprefst, da
die Feder in einem Falle auf Druck, im anderen Falle auf Zug beansprucht wird.
Zur Hervorbringung eines Schlages in der Richtung von B nach A wird Welle SL und
mit ihr gleichzeitig Schraubengang K rechts herum gedreht. Das an der Stirnfläche der
Schraube anliegende Röllchen H wird hierbei in der Richtung von L nach S zurückgedrängt
und nimmt bei dieser Bewegung die Platte B mittelst der Schubstange ED C mit. Bei dieser
Bewegung der Platte B wird die Feder R gespannt, und wenn das Ende des Schraubenganges
am Röllchen H ankommt, hat dieses den weitesten Punkt seiner seitlichen Verschiebung
erreicht. Beim Weiterdrehen der Welle verliert das Röllchen H seine Berührung mit
der Schraubenflä'che, die gespannte Feder R schnellt ungehindert zurück und treibt das an
der Hülse A befestigte Schlagwerkzeug gegen die zu bearbeitende Zahnfüllung.
Bei der stetig fortgesetzten Drehung der Welle SL wiederholt sich der geschilderte
Arbeitsvorgang in schnell auf einander folgenden Zeiträumen. Will man mittelst dieses Instrumentes
einen Gegenschlag (d. i. in Richtung von A nach B) ausführen, so braucht man
das Röllchen H blos an die andere Stirnseite des Schraubenganges K zur Anlage zu bringen
und die Welle SL links herum zu drehen.
Um nun das Röllchen H an die zweite Stirnseite zur Anlage zu bringen, bedient man
sich folgender Vorrichtung.
Eine Klammer oder Oese I, welche für die Schubstange DE eine Art Geradführung bildet,
ist in der aus der Zeichnung erkennbaren Weise mittelst der Mutter V1 am Gehäuse verstellbar
befestigt.
Wenn man nun durch Drehung an der Mutter F1 die Oese I radial nach aufsen bewegt,
so wird bei diesem Anhub endlich einmal das Röllchen H über den Schraubengang K
herausgehoben worden sein, die Wirkung der Feder R wird sich geltend machen und das
ganze bewegliche System in seiner Achsrichtung verschoben werden. Hilft man dieser Verschiebung
mit der Hand nach und schraubt die Spange / mit Hülfe der Mutter V wieder
zurück, d. h. radial nach innen hinein, so legt sich das Röllchen H gegen die entgegengesetzte
Arbeitsfläche der Schraube if, womit die Umsteuerung
zur Richtungsänderung des Schlages beendet ist. Das ganze Gehäuse MiV ist
cylindrisch und am hinteren Theile mit einem aufsteckbaren Deckel Q versehen.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι . Eine Antriebsvorrichtung für zahnärztliche Werkzeuge, bestehend in einer von zwei Schraubenflächen begrenzten, an der Antriebsspindel angebrachten Platte (K), welche je nach Bedarf entweder mit der einen oder mit der anderen ihrer Schraubenflächen zum Ausheben des Werkzeughalters benutzt wird.
- 2. Bei der unter i. gekennzeichneten Antriebsvorrichtung eine Umsteuerung, gekennzeichnet durch eine mittelst Schraube verstellbare Klammer (J), durch welche die Werkzeughalterstange (BCDE) aufser Eingriff mit der einen der beiden Antriebsschrauben (K) gebracht werden kann, um hierauf mit der anderen Antriebsschraube (K) in Eingriff gebracht zu werden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE75689C true DE75689C (de) |
Family
ID=348628
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT75689D Expired - Lifetime DE75689C (de) | Antriebsvorrichtung für zahnärztliche Werkzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE75689C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0221460A3 (en) * | 1985-11-06 | 1987-10-14 | Peter Reinhard | Method and device to clean a tooth |
-
0
- DE DENDAT75689D patent/DE75689C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0221460A3 (en) * | 1985-11-06 | 1987-10-14 | Peter Reinhard | Method and device to clean a tooth |
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