DE754352C - Verfahren zur Herstellung von Mundstueckzigaretten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Mundstueckzigaretten

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DE754352C
DE754352C DEM128504D DEM0128504D DE754352C DE 754352 C DE754352 C DE 754352C DE M128504 D DEM128504 D DE M128504D DE M0128504 D DEM0128504 D DE M0128504D DE 754352 C DE754352 C DE 754352C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24CMACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
    • A24C5/00Making cigarettes; Making tipping materials for, or attaching filters or mouthpieces to, cigars or cigarettes
    • A24C5/52Incorporating filters or mouthpieces into a cigarette rod or a tobacco rod

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  • Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Mundstückzigaretten Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung von Mundstückzigaretten. Es ist bekannt, Tabakteile und Mundstückteile abwechselnd zuzuführen und durch Herumlegen eines Verbindungsstreifens miteinander zu vereinigen. Bei den bekannten Einrichtungen dieser Art besteht der Tabakteil aus einzelnen Tabakfasern, die lose oder von einem Tabakstrang abgeschnitten auf einen Papierstreifen gebracht werden, und in die Lücken zwischen. den einzelnen Tabakteilen werden Mundstücke eingefügt, worauf alsdann Tabak- und Mundstücke in den Papierstreifen eingehüllt werden. Hierbei ist der Nachteil vorhanden, daß sich oft Tabajkfasern um die Mundstücke legen und dadurch die Zigaretten unansehnlich machen.
  • Nun ist es allerdings beim Herstellen von Filterzigaretten auch bekannt, bereits mit einer Hülle versehene Tabakteile mit dem Mundstück dadurch zu vereinigen, daß ein gummierter Streifen um die- Stoßstelle der beiden Teile herumgelegt wird. Bei diesen Vorrichtungen erfolgt jedoch das Verbinden der Tabak- und der Mun dstückteile miteinander in sogenannten Wickelnestern, d. h. es wird der mit Klebstoff versehene Streifen um die Stoßstelle herumgewickelt, während die zu v-z#rbind@end@en Teile in axialer Richtung stillstehen.
  • Dizse Einrichtung hat den Nachteil, daß eine; verhältnismäßig verwickelte Vorrichtung für die Durchführung erforderlich ist und außerdem leine guten Zigaretten erhalten werden können, weil beim Aneinander fügen von Mundstück- und' Tabakteil vielfach zwischen dien beiden Teilen ein Zwischenraum.vcrble@ibt, der, sobald der Klebstreifen anfaßt, nicht mehr beseitigt werden kann: Der Tabakteil sitzt also lose an dem Mundstück.
  • Um diesen Nachteil zti vermeiden, wird bei Verwendung der an sich bekannten, mit einer Hülle versehenen Zigarettenteile erfindungsgemäß das Herumlegen der Verbindungsstreifen durch Hindurchführen in axialer Richtung durch eine Faltvorrichtung, z. B. die bei Strangzigarettenmaschinen zum Herumlegen des Papierbandes um den Tabakstrang benutzte Vorrichtung, vorgenommen. Man kann nach. diesem Verfahren einzelne oder doppelte Zigaretten herstellen, indem man immer nur jede zweite Fuge durch einen Klebstreifen vereinigt. Man kann aber auch vorzugsweise einen fortlaufenden Strang bilden, der in einzelne Zigaretten unterteilt wird. Die Strangbdldung kann durch Herumk1:eb"en einzelner Streifen um die Stoßstellen zwischen Tabakteil und Mundstückteil oder aber, wie für die Strangbildung an sich bekannt, mittels eines fortlaufendenUmhüllungsstrcifens erfolgen.
  • Die Zeichnung zeigt beispielsweise eine Ausführungsform des Erfindungsgedankens, utid zwar ist Fig. i eine, Seitenansicht, Fig. 2 eine Draufsicht; Fig. 3 zeigt in vergrößertem Maßstab einen Schnitt in Richtung der Linie 3-3 der Fig. i, in Pfeilrichstung gesehen, Fig. d. einen Schnitt in Richtung der Linie 4-4 der Fig. i, in Pfeilrichtung gesehen; Fig. 5 ist eine Draufsicht eines Teiles der in Fig. .I dargestellten Stopfenzuführungsvorrichtung in vergrößertem Maßstab; Fig.6 zeigt in vergrößertem Maßstab die Vorrichtung zum Zuführen der Verbindungsstreifen ; Fig. 7 zeigt in vergrößertem Maßstab ein Mundstückblättchen und veranschaulicht die Art und Weise, in welcher das Blättchen durch die in Fig.6 dargestellte Vorrichtung mit Klebstoff versehen wird; Fig. 8 isst eine Einzelansicht einer Vorrichtung zum Aneinanderdrücken der Zigaretten und der Stopfen in axialer Richtung; Fig. 9, 1o und i i zeigen einen endlosen Strang, der abwechselnd aus aneinandergeschob,enen und miteinander verbundenen Zigaretten- und Stopfenabschnitten besteht. und lassen ferner die Stellen erkennen, an denen der Strang zur Herstellung der Mundstückzigare:tte:n durchtrennt wird.
  • In den Fig. i und 3 isst 14 ein die Zigaretten aufnehmender Vorratsbehälter, aus welchem die Zigaretten mittels einer im entg-,genbmesetztesn Uhrzeigersinn umlaufenden Nutcntro:mm"el 15 entnommen und nach unten gefördert werden. Ein Teil des Umfangs der Trommel i 5 wird von einer Ahde:ckplatte 16 umschlossen, die die Zigaretten bis zum Eintreffen.an der Entnahmestelle daran hindert. aus d-er Nutentromme:l herauszufallen. Sobald die Zigaretten das Ende der Abdeckplatte- 16 erreichen, werden sie durch Flügel 17 auf einer im entgegengesetzten Uhrzeigersinn in Umlauf versetzten Welle 18 aus den Nuten entfernt. Um die Enden der Zigaretten in eine Lage zu bringen, in welcher sie von den Flügeln 17 e@rfaßt werden können, ist eine Führung 16o vorgesehen, die die Zigaretten in dein Nuten der Trommel 15 axial verschiebt. Die Welle 18 ist etwas schief gestellt, so, daß der Flügel 17, welcher jeweils auf die in einer der Nuten befindlicben Zigaretten wirkt, hei der weiteren Bewegung der Trommel 15 der Bewegung der Nut folgt und somit eine Beschädigung der Zigaretten oder der Nuten vermieden wird.
  • Nachdem die Zigaretten in der vorstehend beschriebenen Weise aus der Trommel 15 entfernt sind, werden sie über eine Plattform i9 zu einem endlosen Förderband 20 geführt.
  • Das axiale Vorschieben der Zigaretten auf das Förderband 2o wird durch ein umlaufendes Förderglied 21 bewirkt. Die Zigaretten werden hierauf auf dem Band 2o unter Aufrechterhaltung von Zwischenräumen vorbewegt, und währenddessen werden in die Zwischenräume mittels der in Fig. 1, 2, und 5 dargestellten Stopfenzufiihrungsvorrichtung Stopfen von doppelter- Länge eingeführt.
  • Die: Stopfenzuführungsvorrichtung besteht aus einem Vorratsbehälter 22, der mit Stopfen verhältnismäßig großer Länge gefüllt ist. Die längen Stopfen fällen bei dem Verlassen des Vorratsbehälters 22 in Umfangsnuten einer Trommel 23, die gemäß Fig. i und i so unterteilt ist, daß die in den Nuten befindlichen verhältnismäßig langen Stopfen durch Schne.idm"e,ssser 2.I in je drei Stopfei von Doppellänge zerschnitten werden können. Die Messer 24 sind als umlaufende Kreismesser ausgebildet und auf ortsfest gelagerten Achsen 25 angebracht. Zum Schärfen beider Seiten der Messer sind Schleifscheibwen 26 vorgesehen.
  • Durch Abdeckplatten 27 und 28 werden die Stopfen so lange in den Nuten der Trommel 23 gehalten, bis sie die Trommel verlaissen sollen.
  • Das untere Ende der Abdeckplatte 28 ist in der aus Fig. 5 ersichtlichen Weis,: abgestuft. Der Grund hierfür ist weiter unten erläutert.
  • Die! doppelt langen Stopfen werden nach unten zwischen Stößel 29 gefördert, die an einem endlosen Förderer 30 angebracht sind, der in Form einer im Uhrzeige.rsinn in Umlauf versetzten Scheibe ausgeführt ist. Der Förderer 3o wird durch ein beliebiges Getriebe gedreht und synchron mit dem Förderband 2o so, angetrieben, daß die Stopfen zwischen aufeinanderfodgende Zigaretten auf dem Band 20 ,cin:geführt und in richtiger Lage auf das Band gelegt werden können.
  • Zwischen dem Förderer 3o und einer äußeren Wand 3 i ist in der aus Fig. 4. und 5 ersichtlichen -Weise ein ringförmiger Raum vorgesehen. Die Wand 31 wird von einer feststehenden Stützplatte 32 getragen. Die Platte 32 bildet einen Boden für den zwischen dem Förderer 3o -und dem Rand V i befindlichen Raum, jedoch mit Ausnahme einer Stelle, welche unmittelbar über der Bewegungsbahn -der Zigaretten liegt. An dieser Stelle: isst der Boden der Platte und ebenso auch die Wand 31 unterbrochen (Fig.2). Die Bewegungen der Trommel 23 und deis Förde-reirs 3o sind so abgestimmt, daß in der Zeit, in welcher sich eine Nut über den zwischen dem Förderer 3.o und dem äußeren Ring 3 i befindl.i.chen Raum hinwegbewegt, drei Stößel 2g an dem unteren. Ende der Abdcekplatte 28 vorbeigehen.
  • Die Abdeckplatte 2'8 ist, wie bereits erwähnt, an- ihrem unteren Ende! abgestuft. Hierdurch wird erreicht, daß bei dem Eintreffen der Stopfen 33 an dem unteren Ende der Platte 28 zuerst der rechts. liegende Stopfen 33 aus seiner Nut in den: Ringraum zwischen dem Förderer 30 und dem Führungsring 3i hineinfällt.
  • Die Geschwindigkent des Förderers 3o ist, wie oben erwähnt, so bemessen., daß drei Stößel 29 an dem unteren Ende der Platte 28 vorbeigehen, während eine Nut dieir Trommel 23 sich über die .ringförmige Rinne hin@v-gbewegt. Nachdem der rechts liegende Stopfen 33 in den Raum zwischen zwei Stößel 29 gefallen ist, geht demnach die Drehung des Förderers 30 in der Weise vor sich, daß der am weitesten links liegende Stopfen 33 bei dem Austritt aus der Trommelnut und dem Hineinfallen in die, ringförmige Rinne hinter den Stößel 29 zu liegen kommt, welcher den am, weitesten rechts liegenden Stopfen 33 weiterbefördert. In entsprechender Weise fällt der mittlere oder letzte Stopfen 33 in den darauffolgen:den dritten Abschnitt der durch den Förderer 30 und den Ring 31 gebildeten Rinne. Auf diese Weise wird durch dlie Stößel 29 des endlosen Förderers 30 je ein Stopfen doppelter Länge im Kreise mitgeführt.
  • . Da nun die Führungsplatte 32 unmittelbar über dem. Förderband 2o unterbrochen ist, fallen die doppelt langen Stopfen in dem Augenblick auf das. Band 20, in welchem sie sich in der gleichen Richtung -wie dieses bewegen.
  • Die Drehung des Förderers 30 ist so-- abgestimmt, daß jeder Stößel 29 einen Stopfen zu der Austrittsstelle führt, so, daß der Stopfen zwischen zwei aufeinanderfolgenden Zigaretten auf das Band 2o herabfallen kann. Auf diese Weise werden von dem Förderband 20 abwechselnd Zigaretten- und Stopfen, die in gleicher Achsrichtung liegen, mitgeführt und zu einer Fördervorrichtung 34., 35- gefördert, die mit geringerer Geschwindigkeit angetrieben. wird als das Band 20, wenn es, nötig ist, die Zigaretten und Stopfen miteinander in Berührung zu bringen.
  • Zum Überführen der Stopfen und Zigaretten von dem Band 2o zu der Fördervorrichtung 3-a-, 35 ist eine feststehende Brücke 36 zwischen den Bändern 2o und 35 vorgesehen, und das Band 34. erstreckt sich. über die Brücke 36 und. einen Teil des Bandes 2o, so daß das Band 34. die Zigaretten und Stopfen zwangsläufig über die Brücke bewegt.
  • Eine Vorschubvorrichtung (Fig.8) dient dazu, die Zigaretten zwangsläufig der Fördervorrichtung 34.; 35 zuzuführen, und sorgt dafür, daß die Enden der Zigaretten -in der richtigen. Entfernung voneinander liegen, wenn sie mit der Fördervorrichtung 34, 35 in' Eingriff kommen.
  • Die Vorschubvorrichtung besteht aus einer umlaufenden Trommel 37, an deren zylindrischer Oberfläche, zwei Öffnungen 38 vorgesehen sind:. An einem Ringflansch der Trommel sind zwei unter Federwirkung stehende Finger 39 sc hwenkbar angebracht. Die Finger 39 liegen gegen eine feststehende Ku.rvenscheiib-e! 4o an, die so gestaltet ist, daß bei der Bewegung der Finger 39 in der Längsrichtung des Förderbandes, d. h. wenn sie mit den Zigaretten im Eingriff sind, die Angriffsfläche jedes Fingers 39 so lange ihre rechtwinkelige Lage beibehält, wie sie mit der Endfläche der Zigarette in Berührung stecht. Auf diese Weise werden -die Zigaretten und Stopfen durch die Finger 39 in die richtige Entfernung voneinander gebracht, ohne- daß eine Beschädigung der Enden der Zigaretten eintritt. Wenn, die Zigaretten und Stopfen nicht richtig in Eingriff miteinander gebracht sind, können weitere, Finger vorgesehen sein, um die Entfernung der Stopfen voneinander gleichmäßiger zu gestalten.
  • Der langsamer laufenden Vorrichtung 3q., 35 wird in der aus Fig. 6 ersichtlichen Weise Umhüllungsmaterial zum Umhüllen der Enden der aneinan:derliegenden. Stopfen und Zigaretten zugeführt. Das - Umhüllungsmaterial 41, welches im vorliegenden Fall aus Mundstückblättchen besteht, läuft von einer Vorratsspule 42 über eine ortsfeste Platte 43 zwischen Fö@rde@rwa1ze!n 44, 45. Von dem fortlaufenden Streifen des Umhüllungsmaterials werden durch ein schwingendes Messer 46, welches in zeitlicher Übereinstimmung mit einer umlaufenden Messerschneide 47 arbeitet, Streifen abgeschnitten. Der abgeschnittene Mundstückstreifen wird dann über eine mit Durchbeechungen versehene Walze 48 bewegt, um die ein endloser Förderriemeln 35 herumläuft.
  • Durch eine Auftragwalze 49 bekannter Art wird auf den abgetrennten Mundstüeks.treifen Klebstoff aufgetragen. Der Klebstoff wird durch Walzen 49i und 492 aus einem Klebstoffbehälter 490 zugeführt.
  • Der Riemen 35 ist porös oder mit Durchbrechungen versehen, und die Mundstückblättchen 5o werden von dem Zeitpunkt des Eintreffens an der Walze 48 bis zu einer etwa in der halben Länge einer Abdeckplatte 148 liegenden Stelle 16o durch Saugwirkung an dem Riemen festgehalten. Die Walze! 149 ist ebenfalls mit Durchbrechungen versehen, und die Saugwirkung wird vom Innern eines Gehäuses i5o her auf den Riemen 35 von einer Abdeckplatte 151 an bis zu der- Ab deckplatte 148 ausgeübt. Die Mundstückblättchen werden demnach von dem Riemen 35 freigegeben, sobald sie sich in der richtigen Lage zu den Zigaretten und Stopfen befinden. Da die Zigaretten vorher durch die Finger 39 in die richtige Entfernung voneinander gebracht sind, überlappt der Mu.ndstückstreeifen das Ende einer jeden Zigarette um den gleichen Betrag.
  • Die Klebstoffauftragwalze 49 kann so ausgebd.ldet sein, daß der Klebstoff auf den Umhüllungsstreifen 5o in der in Fig. 7 durch schraffierte Flächen angedeuteten Weise aufgetragen wird.
  • Die Klebstreifen 51 und 52 der Fig. 7 entsprechen den zu der Längsrichtung der Zigaretten und Stopfen parallelen Kanteln, und diese Klebstreifen dienen dazu, zuerst eine Längskante des Streifens oder Blättchens an dem Stopfen und den Enden der Zigaretten zu befestigen, während durch den anderen Klebstreifen die andere Längskante deis Blättchens zum Abschluß der Umhüllung festgeklebt wird.
  • Die Klebsto,ffstreife 53 können in einem solchen Abstand voneinander liegen, daß die Verbindungsstelle zwischen einem Stopfen und einer Zigarette sich in der Mitte eines jeden Streifens befindet, wie in Fig. i i für den Fall gezeigt ist, wenn die Zigaretten und Stopfen mit den Stirnseiten miteinander im Eingriff sind.
  • Nach der Zuführung des Jlundstückblättchens 5o zu Zigaretten und doppelt langen Stopfen werden diese auf ein endloses Band 54 geschafft, das mit der gleichen Geschwindigkeit läuft wie die Fördervorrichtung34 und 35 und über dem eine Faltvorrichtung angeordnet ist. In dieser Vorrichtung wird die, eine Kante, beispielsweise die, Kante 51 des Mundstückblättehens 5o, durch einen feststehenden Falter 55 und im Anschiuß daran die andere Kante 52 des Blättchens durch einen feststehenden Falter 56 niedergefaltet. Oberhalb der Zigaretten und Stopfen ist eine ortsfeste Zunge 55o angebracht, durch die sie biss zum Eintritt in die Faltvorrichtung in der richtigen Lage zueinander gehalten werden sollen..
  • Der untere Teil 57 der Faltvorrichtung ist in bekannter Weise ausgebildet und denn Querschnitt der Zigaretten und Stopfen arngepaßt. Auf diese Weise wird das Mundstückblättchen vollständig herumgelegt und angedrückt, um die Zigaretten und Stopfen miteinander zu verbinden. Nach dem Austritt aus der Faltvorrichtung werden die Zigaretten und Stopfen, die durch das Umschlagblatt verbunden sind, unter einem Heizkörper 58 bekannter Art vorbeigeführt, durch den der Klebstoff zum Trocknen gebracht wird. Nach dem Vorbeigang an dem Heizkörper gelangen die miteinander verbundenen Zigaretten und Stopfen zu einer bekannten Schneidvorrichtung 59, durch die die vereinigten Zigaretten und. Stopfen in der Mitte der, Streifen durchgeschnitten werden. Wie die Fig. 9 biss i i erkennen lassen, besitzen die Zigaretten eine solche Länge, daß sie durch die Schneidvorrichtung 59 ebenfalls in ihrer Mitte durchschnitten werden. Hinter der Schneidvo@rrichtung 59 «-erden die Zigaretten durch eine Ablenkvorrichtung bekannter Art, beispielsweise Ablenker 61, auf ein in der Querrichtung bewegtes Sammelband 6o befördert.
  • Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel haben die Zigaretten und Stopfen doppelte Länge, und es wird ein zusammengesetzter endloser Strang hergestellt, der in der bei Ziga,rettenma:schinen üblichen Weise zerschnitten wird. Die Verwendung einer Schneidvorrichtung ist jedoch nicht unbedingt erforderlich, vielmehr kann die Vorrichtung auch so, ausgebildet werden, daß Zigaretten und Stopfen einfacher Länge durch die Vorrichtung hindurchgeführt werden und durch das zugeführte -Mundstiickmaterial je ein Stopfen an nur einem Ende jeder Zigarette befestigt wird. Auf diese Weise können. Mundistückzigaretten unter axialer Bewegung hergestellt werden, ohne daß ein Zerschneiden erforderlich ist. Weiter kann die Anordnung auch so getroffen werden:, daß an Stelle einer langen Zigarette zwei kurze Zigaretten paarweise zugieführt und zwischen jedem Paar ein Zwischenraum frei gelassen wird. Die doppelte Länge besitzenden Stopfen werden dann in die Zwischenräume eingeführt und mit den Enden der gegen den Stopfen anliegenden Zigaretten verbunden. In diesem Fall brauchen nur die Stopfen durchschnitten zu werden. Eine weitore Möglichkeit besteht darin, daß an Stelle der Zuführung von kurzen: Streifen des. Mundstückmaterials eiin fortlaufender Umhüllungsistreifen zugeführt wird, der die Zigaretten und Stopfen vollständig umhüllt. Die Bildung der Hülse kann. in diesem Fall in der gleichen Weise erfolgen wtie dieUmhüllung des endlosen Tabakstranges bei Strangzigarettenmasehinen, und der zusammengesetzte Strang mini dann in der Mitte der Stopfen und Zigaretten, durchschnitten werden. Wenn es erwünscht ist, Zigaretten herzustellen, bei welchen die Stopfen ein zusammengesetztes Mundstück bilden, also z. B. Zigaretten, die zu einem Teil ihrer Länge aus einem Zigarettenstrang und zu einem Teil aus einem Filterstück oder einem kurzen Rohr bestehen, dann werden die Zwischenräume zwischen den Zigaretten auf dem Band 2o mit einem kleinem Filterstopfen oder einem Papierrohr gefüllt, auf das dann ein kurzes Stück des Zigarettenstranges folgt, worauf wieder ein anderer kleiner Filterstopfen oder ein Rohr kommt und dann die nächste Zigarettenlänge. In einem solchen Fall würde man drei Stopfenzuführungen hintereinander vornehmen.
  • Der Umschlag ist dann rund um die Enden der Zigaretten herumgelegt und umschließt die das Mundstück bildenden Bestandteile. Al,sd#ann wird der zusammengesetzte Gegenstand, der zwei Zigarettenlängen umfaßt, die mit den zwischen ihnen liegenden Mundstückelementen verbunden sind, an einer Stelle zwischen den beiden aneinanderistoßenden Zigarettenlängen durchschnitten.
  • Wenn die Zigaretten die doppelte Länge haben, so können sie in der Mitte ihrer Länge durchgeschnitten werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Mundstückzigaretten, bei welchem mit einer Hülle versehene Tabakteile und Mundstückteile abwechselnd zugeführt und durch. das Herumlegen eines Verbindungsstreifens miteinander vereinigt werden, dadurch gekennzeichnet, daß das Herumlegen der Verbindungsstreifen durch Hindurchführen in axialer Richtung durch. eine Faltvorrichtung, z. B. die bei Strangzigarettenmaschinen zum Herumlegen des Papierbandes um den Tabakstrang benutzte Vorrichtung, vorgenommen. wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Bildung eines fortlaufenden Stranges, der in einzelne Zigaretten unterteilt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Strangbildun!g in an sich bekannter Weise mittels eines fortlaufenden Umhüllungsstreifens erfolgt.
  4. 4. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, bei welchem die mit einer Hülle versehenen Tab@akteile und die Mundstückeinlagen durch .eine Fördervorrichtung in axialer Richtung nach einer Vorrichtung zum Herumfalten eines. Verbindungsstreifens geführt werden, dadurch gekennzeichnet, d.aß sich an die die Tabakteile und die Mundstüdkteile zuführende Fördervorrichtung (2o) eine zweite in axialer Richtung angeordnete Fördervorrichtung (34, 35) anschließt, die langsamer läuft als die erste.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, d@aß zur Reglung der Entfernung zwischen den Teilen und zum Ausrichten der Teile gegenüber den Verbindungsstreifen und der Abschneidvorrichtung ein sich gegen die hinteren Enden dar Teile legender Stößel (39) vorgesellen ist, der schwenkbar an einem Umlaufkörper (38) sitzt und durch eine Steuervorrichtung, z. B. eine Kurvenscheibe (40), in die Arbeitsstellung und in die Ruhestellung geschwenkt wird.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, bei der der Einhüllstreifen zum Vereinigen der mit einer Hülle versehenen Tabakteile und der Mundstückteile in zugeschnittenem Längen zugeführt wird., dadurch, gekennzeichnet, daß die zugeschnittenen Längen (5o) in zeitlich bestimmter Folge der als Saugförderband ausgebildeten, langsamer laufenden Fördervorrichtung (35) zube5führt und von dieser freigegeben werden, wenn die Streifenlängen in der gewünschten Lage gegenüber den miteinander zu verbindenden Teilen liegen.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 4, 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zuführen der Tabakteile zur Fördervorrichtung (20) im Abstand voneinander eine an sich bekanntet, mit Nuten versehene Fördertrommel (i5) dient. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein umlaufendes Förderglied (2r) mit der Fördervorrichtung (2o) zusammenwirkt und durch unmittelbaren Eingriff die Entfernung der Zigaretten aus den Nuten der Trommel (15) unterstützt. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Britische Patentschriften Nr. 373 745, 392 266; USA.-Patentschrift Nr. 609 74i.
DEM128504D 1933-09-21 1934-09-07 Verfahren zur Herstellung von Mundstueckzigaretten Expired DE754352C (de)

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