DE753293C - Bodenventil fuer Kesselwagen - Google Patents

Bodenventil fuer Kesselwagen

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Publication number
DE753293C
DE753293C DEV37624D DEV0037624D DE753293C DE 753293 C DE753293 C DE 753293C DE V37624 D DEV37624 D DE V37624D DE V0037624 D DEV0037624 D DE V0037624D DE 753293 C DE753293 C DE 753293C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sieve
boiler
valve
housing
tank wagons
Prior art date
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Expired
Application number
DEV37624D
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Zoelzer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vereinigte Westdeutsche Waggonfabriken AG
Original Assignee
Vereinigte Westdeutsche Waggonfabriken AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Vereinigte Westdeutsche Waggonfabriken AG filed Critical Vereinigte Westdeutsche Waggonfabriken AG
Priority to DEV37624D priority Critical patent/DE753293C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE753293C publication Critical patent/DE753293C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K27/00Construction of housing; Use of materials therefor
    • F16K27/07Construction of housing; Use of materials therefor of cutting-off parts of tanks, e.g. tank-cars

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lift Valve (AREA)

Description

  • Bodenventil für Kesselwagen Bei Ablaßventilen für Kesselwagen ist es erwünscht, daß alle Teile der Absperrvorrichtung zwecks Vornahme von Instandsetzungsarbeiten ohne großen Arbeitsaufwand laicht herausnehmbar sind und daß beim Entleeren des Kessels Unreinigkeiten aus dem abfließenden Ladegut ausgeschieden werden. Auch soll das zur Reinigung des Ladegutes vorgesehene Sieb so. angeordnet sein, daß der Ablauf des Ladegutes nicht gehemmt und das Sieb, jederzeit, also auch bei beladenem Kessel, abgenommen und leicht gereinigt werden kann.
  • Es sind: bereits Ablaßventile bekannt, bei dienen. der Ventilkörper durch eine im Ventilgehäuse vorgesehene Öffnung zusammen mit dem dass Ventil glockenartig umschließenden, in das Kesselinnere hineinragenden Sieb durch eine im unteren Teil des Ventilgehäuses vorgesehene Öffnung herausgenommen werden kann. Das Aus- und Einbauen des Ventilkörperis- ist jedoch besonders bei Eisenbahnkesselwagen, wo er ein ganz beträchtliches Gewicht hat, beschwerlich und, umständlich. Auch kann hier das Herausnehmen des Ventilkörpers oder des Siebes nur nach vorheriger Entleerung deis. Kessels vorgenommen werden. Es wurde daher, um ein zu häufiges Ausbauen des Siebes, bei Verschmutzung zu ersparen, vorgeschlagen, das am unteren Ende der Ventilspindel -geführte Sieb mit Hilfe der Ventilspindel abnehmbar zu machen, so d..aß zwischen der Unterkante des Siebes und der K ,e.ssc:lwandung ein Zwischenraum entsteht, durch den die angesammelten Fremdkörper mit- dem abfließenden Ladegut ausgespült werden. Hierbei können aber nur lose Fremdkörper, die sich vor dem Sieb angesammelt haben, ausgespült werden. Die sich mit der Zeit an dem Sieb festsetzende filzige Masse aber kann mit dieser Maßnahme nicht beseitigt werden. Außerdem hat diese Reinigungsart noch den Nachteil, daß das zur Spülung benutzte Ladegut in einen besonderen Behälter abgelassen und vor seiner Nutzbarmachung wieder auf anderem Wege gereinigt werden muß. Bei . dieser Anordnung des Siebes wurde: der Durchmesser desselben gewöhnlich auch größer gewählt als der Durch-Messer des in das Kesselinnere hineinragenden Ventilkörpers, so daß das Sieb mit seiner Unterkante frei auf d-um mit dem Kesselmantel verschweißten oder vernieteten Ventilgehäuse: aufsaß. Es konnte alsä in diesem Fall nicht mehr nach unten herausgenommen werden.
  • Bei kleinen Tankfahrzeugen sind auch Reinigungsvorrichtungen bekannt, die au,s zwei zylindrischen Sieben bestehen, von denen das eine: senkrecht stehend und in das Kesselinnere hineinragend oberhalb und das andere in dem waagerecht verlaufenden. Ablaufstutzen unterhalb des Ventilkörpers vorgesehen ist, dass letztere so, daß es in einer entsprechenden. _ Ausbauchung des. Ablaufstutzens von dem abfließenden Ladegut umspült wird. Bei dieser besonders für Eisenhahnkesselwagen nicht vorteilhaften Anordnung kann die, Reinigung des oberen Siebes nur bei leerem Kessel und nach. Abnehmen dies Ventilgehäuses und des Ablaufstutzens vorgenommen werden. Lediglich das untere Sieb kann bei beladenem Kessel nach. Abnehmen einer Verschlußkapsel aus, dem Ablaufstutzen herausgenommen und, gereinigt werden. Da sich aber bei dieser Anordnung die. im Ladegut enthaltenen Unreinigkeiten außerhalb dies Siebes in dem Ablaufstutzen ansammeln, ist auch eine, Reinigung des .Ablaufstutzens erforderlich. Bei nicht sorgfältigcr Durchführung dieser Reinigung können Unreinigleiten oder Fremdstoffe in die Ablaufleitung geraten, was besonders nachteilig ist, wenn die Ladung aus flüssigem Brennstoff besteht. Auch ist bei einer derartigen Anordnung die Abflußgeschw indigkeit verhältnismäßig gering und die Möglichkeit, das Ladegut von dem Ventilgehäuse aus nach mehreren Richtungen abfließen zu lassen, nicht gegeben.
  • Die Erfindung betrifft ein Bodenventil für Kesselwagen mit einem unterhalb des Ventilkörpers angeordneten, auch bei gefüllten Kessel herausnehmbaren Filtersieb. Sie besteht darin, daß das zy l.inderförmige Sieb senkrecht stehend auf dem in waagerechter Ebene liegenden @ Verschlußdeckel des Gehäuses angeordnet ist, so daß ein topfartiges, mit seinem Innern an den Kesselauslauf angeschlossenes und nach unten abnehmbares Gebilde entsteht, das die in dem abfließenden Ladegut enthaltenen. Unreinigkeiten in sich aufnimmt; während das gereinigte Ladegut von dem das Siel),-umgebenden Raum aus in be@lie ):iger Richtüng durch einen oder mehrere Ablaufstutzen abgeleitet werden kann.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei#spiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen Querschnitt durch einen unterbrochen dargestellten Kessel mit Bodenventil, Abb.2 einen waagerechten Schnitt durch das Ventilgehäuse, Ab.b. 3 eine Ansicht mit teilweisem Schnitt der - aus dem Gehäuse' herausgenommenen Absperrvorrichtung und Abb. d. einen Schnitt durch den abgenommenen Verschlußdeckel mit dem Filtersieb. In der Zeichnung ist a der Kesselmantel, b das Ventilgehäuse, c die daran angeschlosselneln. Ablaufstutzen, die an ihren nicht gezeichneten Enden in an sich bekannter Weisei mit je einem Zapfhahn und einer Versc.hlußka.ppe versehen sind. Am oberen Teil des Gehäuses b ist mittels Schrauben d die Al>sperrvor'richtung befestigt, die aus dem Gerüst e mit Ventilsitz f, dem Ventilteller g und dem Anschlußstutzen 1r für die Ventilspindel i besteht. Der mittels Gewinde in dem Gerüst e geführte Anschlußstutzen h hat am oberen; Ende eine Bohrung und einen Schlitz Z zur Aufnahme der mit seitlichen Zapfen versehenen. Ventilspindel i. Im unteren Teil des Gehäuses befindet sich der mittels Schrauben in befestigte, Verschlußdeckel n, der eine Öffnung verschließt, die so groß ist, daß sie das Herausnehmen der Absperrvorrichtung aus dem Gehäuse b ermöglicht. Zwischen dein Verschlußdeckel ir und der Al)sperrvorrichtüng bzw. dem Ventilsitz f ist ein zyl-indrisches Filtersieb s eingesetzt, durch das die nach Öffnen des Ventils aus dem Kessel entweichende Flüssigkeit hindurchtreten muß, bevor sie in die Ablaufstutzen c gelangt. Um dass Entweichen der Flüssigkeit nach allen Seiten hin zu ermöglichen, ist das Gehäuse b um das Filtersieb .s herum derart ausgebaucht, d@aß das Filtersieb rundherum von einem die Ablaufstutzen verbindenden Raum umgeben ist (vgl. Abb.2). Wie die Abb. 4 zeigt, ist das auf den Verschlußdecl:el n aufgesetzte Siebs mit ersterem herausnehmbar, so daß es leicht von dem darin angesetzten Schmutz gereinigt werden kann. Besonders vorteilhaft ist dabei, daß das Herausnehmen und Reinigen des Siebeis jederzeit, also. auch bei gefülltem Kessel, möglich. ist. Will man eine besonders grün.dliche Reinigung des Ladegutes erzielen, dann können auf den Verschlußdeckel statt nur einem Sieb auch zwei mit etwas Abstand ineinandergeschachtelte Siebe vorgesehen -,verden, von dienen das äußere die Nachreinigung bewirkt.

Claims (1)

  1. iATENTANSPRUCFI: Bodenventil für Kesselwagen mit einem unterhalb. des Ventilkörpers angeordneten, auch bei gefülltem Kessel herausnehmbaren Filtersieb" dadurch gekennzeichnet, daß das zylinderförmige Sieb, (s) senkrecht stehend auf dem in waagerechter Ebene; liegenden Verschlußdeckel (za) dies Gehäuses (b) angeordnet ist, so daß ein topfartiges, mit seinem Innern: an den Kesselauslauf angeschlossenes, und nach unten, abnehmbares Gebilde entsteht, das die in dem abfließenden Ladegut enthaltenem Unreinigkeiten in sich aufnimmt, während das gereinigte von dem da;s Sieb umgeb,-@nden Raum aus in. beliebiger Richtung durch einen oder mehrere Ablaufstutzen (c) abgeleitet werden kann. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen. worden: Deutsche Patentschriften Nr. 526833, 577 862, 580 438.
DEV37624D 1941-04-13 1941-04-13 Bodenventil fuer Kesselwagen Expired DE753293C (de)

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DEV37624D DE753293C (de) 1941-04-13 1941-04-13 Bodenventil fuer Kesselwagen

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DEV37624D DE753293C (de) 1941-04-13 1941-04-13 Bodenventil fuer Kesselwagen

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DE753293C true DE753293C (de) 1952-10-13

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ID=7590386

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DEV37624D Expired DE753293C (de) 1941-04-13 1941-04-13 Bodenventil fuer Kesselwagen

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DE (1) DE753293C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1111662B (de) * 1955-11-03 1961-07-27 Gerdts Gustav F Kg Bodenventil fuer grossraeumige, insbesondere fahrbare Behaelter

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE526833C (de) * 1929-01-08 1931-06-11 Gustav Friedrich Gerdts Ablassventil fuer Kesselwagen mit Gewindespindel
DE577862C (de) * 1930-11-02 1933-06-06 Gustav Friedrich Gerdts Ablassventil fuer Tank- oder Kesselwagen mit einem auf einem Zwischenkoerper angeordneten Absperrventil
DE580438C (de) * 1933-07-11 Gustav Friedrich Gerdts Ablassventil fuer Tank- oder Kesselwagen

Patent Citations (3)

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DE577862C (de) * 1930-11-02 1933-06-06 Gustav Friedrich Gerdts Ablassventil fuer Tank- oder Kesselwagen mit einem auf einem Zwischenkoerper angeordneten Absperrventil

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1111662B (de) * 1955-11-03 1961-07-27 Gerdts Gustav F Kg Bodenventil fuer grossraeumige, insbesondere fahrbare Behaelter

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