DE526833C - Ablassventil fuer Kesselwagen mit Gewindespindel - Google Patents

Ablassventil fuer Kesselwagen mit Gewindespindel

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DE526833C
DE526833C DEG75242D DEG0075242D DE526833C DE 526833 C DE526833 C DE 526833C DE G75242 D DEG75242 D DE G75242D DE G0075242 D DEG0075242 D DE G0075242D DE 526833 C DE526833 C DE 526833C
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Germany
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valve
cone
threaded spindle
spindle
drain valve
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DEG75242D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K1/00Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces
    • F16K1/32Details
    • F16K1/34Cutting-off parts, e.g. valve members, seats
    • F16K1/44Details of seats or valve members of double-seat valves
    • F16K1/443Details of seats or valve members of double-seat valves the seats being in series

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lift Valve (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Ablaßventil für Kesselwagen, das sich von bekannten Ventilbauarten vorteilhaft unterscheidet.
Bekannt ist ein Ablaßventil mit einer Gewindespindel und zwei gegenläufig bewegbaren Ventilkegeln. Im Gegensatz zu der bekannten Ausführung, bei der die Spindel an einem Ende Rechtsgewinde, am anderen Ende Linksgewinde trägt und beide Ventilkegel bei Drehung der Spindel auf ihr — ohne eigene Drehung — längsverschoben werden, ist erfindungsgemäß ein Ventilkegel mit der Gewindespindel fest verbunden und mit ihr drehbar, während der andere Ventilkegel auf ihr gegen Drehung gesichert ist. Bei einer bevorzugten Ausführungsform wird eine doppelte Abdichtung dadurch herbeigeführt, daß der nicht drehbare Kegel als Mutterkörper für die Gewindespindel ausgebildet ist, und daß bei einer in Schließrich.-tung erfolgenden Drehung der Spindel gleichzeitig beide Kegel gegen ihre Sitze gepreßt werden.
Durch diese Ausbildung soll einerseits eine
as besonders gute und sichere Abdichtung ermöglicht, andererseits erreicht werden, daß ein guter Abschluß auch mit nur einem Ventilkegel durchführbar ist, wenn der zweite entweder beim öffnen schon von seinem Sitz abgehoben ist und auf der Gewindespindel in seine Endstellung verschoben wird oder gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform, z. B. zwecks Vornahme von Ausbesserungen, ganz herausgenommen" ist. Bei einer bekannten Ventilbauart kann zwar auch bei Ausbau eines Ventilkegels der Durchgang durch einen zweiten Ventilkegel abgesperrt werden. Während des Betriebes ist aber bei der bekannten Bauart keine doppelte Abdichtung durch zwei Ventilkegel möglich.
Ein weiter bekannt gewordenes Ablaßventil für Kesselwagen hat außer einem — gewöhnlich nicht drehbaren — Ventilkegel eine auf einen mit diesem verbundenen Gewindebolzen von Hand aufschraubbare Kappe. Diese Ventilbauart soll aber einen anderen Zweck erfüllen als die Erfindung. Auch bietet sie nicht die Vorteile des Erfindungsgegenstandes.
Zur Vermeidung von Verschmutzungen des Gewindes der Spindel kann an dem nicht mit der Spindel fest verbundenen, nicht drehbaren Kegel ein hülsenförmiger Schutzansatz vorgesehen sein.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform eines Ablaßventils nach der Erfindung beispielsweise im Schnitt dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι das Ventil in geschlossenem Zustand, Fig. 2 in geöffnetem Zustand.
Das Ventilgehäuse ist am Kesselmantel unmittelbar, d. h. ohne Verwendung eines Stutzens, durch Schrauben befestigt. Das Gehäuse
weist zwei Ventilsitze auf, die durch zwei Kegel α und b abgedichtet werden. Im Gehäuse ist unten ein herausnehmbarer Deckel c vorgesehen.
Nach Entfernen des Deckels c kann der untere Kegel α bei gefülltem Kesselwagen — z. B. zu Reparaturen — herausgenommen werden. Der obere Kegel b schließt dann seinen Sitz ab. Auch der untere Ventilsitz kann herausnehmbar und auswechselbar, eingerichtet sein und ebenfalls nach Abnehmen des Deckels c ohne Entleeren des Kesselinhalts erneuert werden.
Sind beide Ventilkegel a, b von ihren Sitzen abgehoben (Fig. 2), dann fließt der Kesselinhalt in Richtung der Pfeile zu den beiden seitlichen Anschlußstutzen.
Die Ventilkegel α und b sitzen auf einer gemeinsamen Gewindespindel d. Der obere Kegel b ist mit der Spindel fest verbunden, während der untere Kegel α als Mutterkörper für das untere mit Gewinde versehene Ende ausgebildet ist. Im Deckel c sitzende Führungsstifte e sichern den unteren Ventilsitz α as gegen Drehen. Bei einer in der Schließ richtung erfolgenden Drehung der Gewindespindel d werden daher beide Kegel α und b gegen ihre Sitze gepreßt.
Damit der in den unteren Kegel α eingreifende Gewindezapfen nicht durch Unreinigkeiten beschädigt wird, ist der untere Kegel a mit einem hülsenförmigen Ansatz f versehen, der alle Unreinigkeiten mit seiner zugeschärften Kante von der Spindel abstreift und das Gewinde auch bei geöffnetem Ventil (Fig. 2) verdeckt und schützt.
Der Hauptvorteil der Erfindung besteht darin, daß die beiden Kegel a, b eine große Sicherheit gegen Undichtigkeiten bieten, wenn sie bei gefülltem Kessel beide auf ihrem Sitz ruhen. Von großer Bedeutung ist ferner, daß sich beim Öffnen und Schließen, d. h. also bei jeder Betätigung des Ventils, der mit der Gewindespindel fest verbundene Kegel selbsttätig einschleift und etwa eingeklemmte Unreinigkeiten o. dgl. zerrieben werden. Der obere Kegel b wird während des Öffnens durch sein Gewicht und den Druck der auf ihm lastenden Flüssigkeit so lange auf seinen Sitz niedergepreßt und führt dabei die schleifende Drehbewegung aus, bis der untere Kegel α an einen Anschlag anstößt. Das Ventil wirkt ferner selbsttätig als Rückschlagventil, indem der eine Kegel b durch den Flüssigkeitsdruck auf seinen Sitz gedrückt wird, wenn das Ventil etwa durch Nachlässigkeit nicht vollständig geschlossen sein sollte.
Die Erfindung bietet weiter den Vorteil, daß durch Drehung einer gemeinsamen Gewindespindel d drei Ventilkegellagen eingestellt werden können: einmal können beide Kegel a, b auf ihrem Ventilsitz ruhen; der Kesselwagen zeigt in diesem Falle einen doppelten Abschluß, wie in Fig. 1 dargestellt ist. Außerdem kann lediglich der eine Kegel abgehoben werden, während der andere Kegel noch auf dem Ventilsitz ruht; diese Ausführungsform ist in der Zeichnung nicht besonders dargestellt. Schließlich können, wie es in Fig. 2 gezeigt ist, auch beide Ventile geöffnet sein.
Die feste Verbindung des einen Kegels b mit der Spindel d macht eine besondere Abdichtung zwischen Spindel und Kegel überflüssig. Durch die Ausbildung des nicht drehbaren Kegelsa als Mutterkörper für die Gewindespindel d wird ein besonderer Ventildeckel vermieden, der bei den üblichen \rentilen das Spindelgewinde aufnimmt. Trotz der doppelten Kegel wird-der Flüssigkeitsstrom nicht behindert. Das Gehäuse des Ventils wird zweckmäßig in Stromlinienform ausgebildet, um den Strömungswiderstand noch weiter zu verringern.
Da keine Fuhrungsteile für die Spindel d usw. im Flüssigkeitsstrom liegen, können auch dickflüssige Stoffe ungehindert abfließen, ohne Störungen zu verursachen.
Die Herausnehmbarkeit des unteren Kegels α ist von Vorteil, weil sich bei Kesselwagen Undichtigkeiten meist erst dann bemerkbar machen, wenn der Kessel nach Entleerung wieder aufgefüllt ist. Man kann bei Verwendung dieser Bauart die Undichtigkeiten nach Herausnehmen des unteren Kegels α beheben, ohne daß der Kessel wieder entleert zu werden braucht. Der obere Kegel b dichtet während dieser Zeit die Kesselöffnung ab.
Der Gewindebolzen e kann statt am unteren Kegel α auch am oberen, b, befestigt sein, in den der Bolzen e dann greift. Der Schutzansatz / wird in diesem Fall am oberen Kegel b angebracht.
Patentansprüche:
1. Ablaßventil für^Kesselwagen mit Gewindespindel und zwei gegenläufig bewegbaren Kegeln, dadurch gekennzeichnet, daß einyKegel (&) mit der Gewindespindel fesl verbunden und mit ihr drehbar i§f, während der andere Kegel (a) gegen Drehung gesichert ist.
2. Ablaßventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der nicht drehbare Kegel (a) als Mutterkörper für die Gewindespindel ausgebildet ist, bei deren in Schließrichtung erfolgender Drehung gleichzeitig beide Kegel (a, b) gegen ihre "Sitze gepreßt werden.
3. Ablaßventil nach Anspruch 1 und 2,
DEG75242D 1929-01-08 1929-01-08 Ablassventil fuer Kesselwagen mit Gewindespindel Expired DE526833C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE753293C (de) * 1941-04-13 1952-10-13 Ver Westdeutsche Waggonfabrike Bodenventil fuer Kesselwagen
DE1096945B (de) * 1955-11-03 1961-01-12 Gerdts Gustav F Kg Bodenventil fuer grossraeumige, insbesondere fahrbare Behaelter
DE1111662B (de) * 1955-11-03 1961-07-27 Gerdts Gustav F Kg Bodenventil fuer grossraeumige, insbesondere fahrbare Behaelter

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE753293C (de) * 1941-04-13 1952-10-13 Ver Westdeutsche Waggonfabrike Bodenventil fuer Kesselwagen
DE1096945B (de) * 1955-11-03 1961-01-12 Gerdts Gustav F Kg Bodenventil fuer grossraeumige, insbesondere fahrbare Behaelter
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