CH146339A - Absperrventil. - Google Patents

Absperrventil.

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CH146339A
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valve
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Kurt Dr Karnath
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Kurt Dr Karnath
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K1/00Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces
    • F16K1/24Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces with valve members that, on opening of the valve, are initially lifted from the seat and next are turned around an axis parallel to the seat

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


  .Absperrventil.    Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf     Absperrventile    für Hochdruckleitungen.  Um die Betriebssicherheit dieser Ventile zu  gewährleisten, ist es erforderlich, den Öff  nungsvorgang langsam zu gestalten, um  nachteilig     wirkende    schnelle Spannungsver  änderungen zu verhindern und     insbesondere     bei     Heissdampfleitungen    eine allmähliche Er  wärmung der abgesperrten Leitung zu er  möglichen. Ferner erheischt die Aufrecht  erhaltung der Betriebssicherheit, bei     etwa     eintretenden Gefahren, zum Beispiel durch  Rohrbruch und dergleichen, die Möglichkeit,  das geöffnete Ventil schnell schliessen     züz          können.     



  Gemäss der Erfindung wird dies erreicht  durch einen Ventilteller, welcher beim Öff  nen des Ventils parallel zur Strömungsrich  tung und ausserhalb des Rohrdurchganges       verschwenkbar    ist und durch eine zum     Ver-          schwenken    des     Ventiltellers    dienende, dreh  bare, jedoch nicht längsverschiebbare Steuer  spindel, zu deren Betätigung zwecks Erzie-         lung    eines langsamen     Offnens    des Ventiltel  lers ein     Untersetzungsgetriebe    vorgesehen ist,  welch letzteres beim Schliessvorgang     auskup-          pelbar    ist.  



  Auf den Zeichnungen sind Ausführungs  beispiele gemäss der Erfindung veranschau  licht.  



       Fig.    1 zeigt ein erstes Ausführungsbei  spiel, teilweise im Längsschnitt;       Fig.    2 zeigt einen Längsschnitt des ersten  Beispiels;       Fig.    3 ist ein senkrechter Querschnitt  eines Teils des Ventils gemäss     Fig.    2;       Fig.    4 ist ein     wagrechter    Querschnitt  nach der Linie     11--B    von     Fig.    2;       Fig.    5 bis 8 zeigen Innenteile des Ventils  nach     Fig.    4, in grösserem     Massstabe,    in zwei  verschiedenen Stellungen;

         Fig.    9 stellt die Lagerung eines Steuer  getriebes für das Ventil gemäss den     Fig.    1  und 2 dar;       Fig.    10 zeigt im Grundriss Steuerungs  bügel für den Ventilteller;           Fig.    11 zeigt ein weiteres Ausführungs  beispiel des Absperrventils in einem senk  rechten Längsschnitt;       Fig.    12 und 13 sind Querschnitte nach  den Linien     C-D    und     E-F    der     Fig.    11;       Fig.    14 und 15 zeigen den obern Teil des  Ausführungsbeispiels nach     Fig.    11 in grö  sserem     Massstabe    in zwei verschiedenen Stel  lungen;

         Fig.    16 und 17 zeigen die zum Öffnen der  Ventilteller nach     Fig.    11 dienende Einrich  tung in zwei verschiedenen Stellungen       Fig.    18 zeigt einen Teil des Ventiltellers  und des Ventilgehäuses der Ausführung nach       Fig.    11 in grösserem     Massstabe;          Fig.    19, 20 und 21 stellen einen Längs  schnitt, einen Grundruss und einen Quer  schnitt einer abgeänderten Ausführungsform  der Steuerbügel für den Ventilteller gemäss       Fig.    11 dar,     lind    zwar in gegenüber     Fig.    11.

    grösserem Massstab;       Fig.    22 und 23 zeigen eine andere Aus  führung des Ventiltellers.  



  Bei der ersten Ausführungsform nach den       Fig.    1 bis 10 ist in dem mit den Anschluss  stutzen 1 und 2 ausgerüsteten Ventilgehäuse  3 ein     Dichtungsring    4 für den Ventilteller     i     angeordnet. Dieser ist als eine nachgiebige,  elastische Platte ausgebildet und trägt den       Dichtungsring    8, der in der Schliesslage ge  mäss     Fig.    2 und 4 mit dem Dichtungsring 4  zusammenwirkt.  



  In einer Aussparung 9 des Ventilgehäu  ses 3, sowie in einem     stopfbüchsenartig    aus  gebildeten Ansatz 10 dieses Gehäuses ist eine  Spindel 11 drehbar, jedoch nicht längsver  schiebbar gelagert, die zur Steuerung des  nachgiebigen     Ventiltellers    7 dient. Zur Ab  dichtung der     Spindelführung    dient in an sich  bekannter Weise. eine in dem hülsenförmigen  Ansatz 10 angeordnete Dichtungspackung 12,  die in der üblichen Weise     mittelst    eines' Stop  fens 13 abdichtend gegen die Spindel 11. und  den Gehäuseansatz 10 gepresst wird.  



  Auf dem aus dem Gehäuse 3 heraus  ragenden Ende der Steuerspindel 11 ist ein  Handrad 14 befestigt, während an der Spin  del im Innern des Ventilgehäuses gegenüber    dem Rand des Ventiltellers Abziehnocken 15  und 16 für den Ventilteller angeordnet sind  (Fug. 10 und 3), die mit bügelförmigen, die  Steuerspindel 11 umfassenden, am Ventiltel  ler 7 befestigten Steuergliedern 17 zusam  menwirken, um bei Drehung der Steuerspin  del 11 das Abheben des Ventiltellers von  seinem Sitz zu bewirken. Die Abziehnocken  15, 16 der Steuerspindel kommen nur mit  den Ansätzen 20 der Bügel 17 in Berührung,  welche die Nocken also frei umschliessen.

   Die  Nocken 15, 16 der Steuerspindel 11 weisen  insofern voneinander abweichende Formen  auf, als gemäss     Fig.    10 der Nocken 16 auf  einem grösseren     Umfang    der Spindel sich  erstreckt, als der Nocken 15.    Zwischen den Nocken 15, 1.6 ist ein wei  terer Nocken 18 auf der Steuerspindel 11  angeordnet, der beim Schliessen des Ventils  mit einem Ansatz 19 des Ventiltellers zu  sammenwirkt und diesen mit dem Dich  tungsring 8 fest gegen den Ventilsitz 4  presst.  



       Beize.    Öffnen des Ventils werden die  Steuerspindel 11 und damit: die Nocken 1.5,  1.6 durch das Steuerrad 14 gedreht. Bei die  ser Drehung gibt der Drucknocken 18 den  Ansatz 19 des Ventiltellers 7 frei, während  gleichzeitig auf der einen Seite des     Ventil-          tel.lerumfanges    der Nocken 16 mit dem     bü-          gelförmigen    Steuerglied 1.7 zusammenwirkt  und den im übrigen noch auf dem Sitz 4  aufruhenden Ventilteller 7 an einer Stelle       anlüftet.    In dieser einseitig     angelüfteten          Stellung    findet     infolge    der     Durchströmung     des 

  Fördermittels ein Druckausgleich zwi  schen den beiden durch den Ventilteller ge  trennten Seiten des     Ventils    statt, was     ermiig-          licht,    bei nur geringem Kraftaufwand den  Ventilteller 7 durch Weiterdrehen der  Steuerspindel 11     bezw.    der     Nocl,:en    15, 7 6 in die  in     Fig.    5 ausgezogen gezeichnete Lage anzu  heben. Hierbei wird der Ventilteller 7 durch  die im Gehäuse 3 fest angeordnete Schiene 30  (Fug. 4) geführt.  



  Der Nocken 18, der in der Schliessstel  lung des Ventils (Fug. 4) mit dem Ansatz 19      des Tellers zusammenwirkte und diesen fest  auf seinen Sitz presste, ist     inzwischen    so weit  geschwenkt worden     (Fig.    6), dass er nunmehr  mit seinem vorspringenden Teil 31 hinter den  Ansatz 19 des Ventiltellers greift.  



  Wird nun die Steuerspindel 11 im Sinne  des in     Fig.    5 eingezeichneten Pfeils y weiter  gedreht, so nimmt der Nocken 18, vermittelst  des Ansatzes 19, den Ventilteller 7 aus der  in     Fig.    5 dargestellten Stellung in die in       Fig.    7, 8 veranschaulichte     Offenlage        mit,    in  der sich der Ventilteller 7 gegen den im Ven  tilgehäuse 3 vorgesehenen Anschlag 32 legt       (Fig.    7). Diese Lage entspricht der in     Fig.    4       mit    gestrichelten Linien veranschaulichten  Stellung des Tellers.

   In dieser Stellung wir  ken die abgeflachten Teile 15a und 16a der  Nocken 15, 16 mit den Ansätzen 20 der     bü-          gelförmigen    Steuerglieder 17 zusammen, so  dass eine Selbsthemmung der Steuerglieder  für den Ventilteller 7 gewährleistet ist und  der Ventilteller sich nicht etwa unter der       Einwirkung    des Fördermittels wieder in die  Schliesslage bewegt. Ausserdem wird durch       U     den vorspringenden Teil 31 des Nockens 18       (Fig.    8) ein selbsttätiges     Zurückschwenken     des Tellers 7 verhindert.  



  Um den Ventilteller 7 beim Schliessvor  gang in die Lage nach     Fig.    5 zurückzufüh  ren, ist folgende Vorrichtung vorgesehen:  Auf der Steuerspindel 11 ist zwischen den  Nocken 15 und 16 eine     segmentförmige     Steuerscheibe 24 fest angeordnet, die unge  fähr auf einem Viertelkreis ihres     Umfanges     abgeflacht ist. Auf diese Weise wird an der  Übergangsstelle von dem kreisförmigen Um  fang auf den abgeflachten Teil der Scheibe  eine Nase 25 gebildet     (Fig.    5). Das Steuer  glied 24 wirkt mit einem Ansatz 26 eines       schwanenhalsförmig    ausgebildeten Hebels 27  zusammen.

   Dieser Hebel ist an einem fest im  Ventilgehäuse 3 angeordneten Träger 28  schwenkbar gelagert und wirkt mit seinem  vordern freien Ende zeitweise mit einem An  satz 29 des Ventiltellers 7 zusammen, und  zwar wird der Hebel 27 beim Öffnen des  Ventils durch den Ansatz 29 aus der Lage  nach     Fig.    5 in die Lage nach     Fig.    7 mitge-    führt, da die Scheibe 24 sich ebenfalls in der  Pfeilrichtung y dreht und dabei der Ansatz  26 auf dem abgeflachten Teil dieser Scheibe  sich bewegt.  



  Beim Schliessen des Ventils wird die  Steuerspindel im Sinne des in     Fig.    7 und 8  eingezeichneten     Pfeils    Z gedreht. Bei dieser  Drehung gibt der von der Spindel mitgenom  mene Nocken 18 den Ansatz 19     bezw.    den  Ventilteller 7 frei. Gleichzeitig wird aber  auch der Ansatz 26 des Hebels 27 von dem  abgeflachten Teil des Steuergliedes 24 auf  den konzentrischen Teil dieses Gliedes 24 ge  hoben, so dass auch der Hebel 27 im Sinne des  in     Fig.    7 eingezeichneten Pfeils Z geschwenkt  wird.

   Da das freie Ende des Hebels 27 hin  ter dem Ansatz 29 des Tellers 7 greift, wird  dieser Teller aus der ausgeschwenkten Lage  nach der     Fig.    7 wieder in die Lage der     Fig.         )     überführt. Bei der weiteren Drehung der       Spindel    11 findet eine Bewegung des     schwa-          nenhalsförmigen    Hebels     \?7    nicht statt,

   da  der Ansatz 26 auf dem konzentrisch zur       Spindelachse    verlaufenden Umfang des  Steuergliedes 2'4     entlanggleitet.    Der     An-          drüeknocken    18 aber wird in Richtung des       Pfeils    Z weitergeschwenkt. Hierbei wird  der Teller 7 unter Vermittlung des An  satzes 19 allmählich wieder aus der Stellung  nach     Fig.    5 in die Schliesslage     (Fig.    4) über  führt und fest auf den Dichtungsring 4 des  Ventilgehäuses 3 gepresst.  



  Beim Absperrventil der zweiten     AusfÜh-          rungsform    nach     Fig.    11 bis 21 sind zwei  Ventilteller 7 und 7a, die in ihrer Schliess  lage mit Dichtungsringen 4, 4a des Gehäuses  3 zusammenwirken, durch die Spindel 11  steuerbar. Zu diesem Zwecke ist der Ventil  teller 7 mit zwei Rippen 19, der Ventilteller  7a mit einer mittleren Rippe 19a ausgerüstet,  die mit entsprechenden     Anpressnocken    18,     18','     der Steuerspindel zusammenwirken, sofern  die Absperrplatten auf ihre Sitze 4, 4a ge  presst werden sollen.

   Die Rippe 19a ist     aus:     strömungstechnischen Gründen im Quer  schnitt etwa elliptisch, wie in     Fig.    11 und  12 in gestrichelten Linien dargestellt, ausge  bildet. Nahe dem Rande der Ventilteller 7,      7a sind je zwei Bügel 17, 17a vorgesehen,  welche an der Steuerspindel 1 1 angeordnete  Abziehnocken 15, 16, 15a, 16a umschliessen.  Mit Hilfe dieser Nocken können bei Drehung  der Steuerspindel 11 die Ventilteller 7,     7a     aus ihrer Schliesslage auf den Dichtungsrin  gen 4, 4a in die in     Fig.    11 veranschaulichte  Stellung überführt werden, in der die Teller  von ihren Sitzen abgehoben sind.  



  Mit dem Ventilteller 7 ist der Ventiltel  ler 7a so verbunden, dass bei der Bewegung  der Steuerspindel 11 beide Teller geöffnet  und geschlossen, das heisst geschwenkt wer  den können.  



  Zur Verbindung beider Teller weisen die  Bügel 17 an ihren äussern Enden Ansätze 33  auf, die in entsprechende Nuten 34 der Bü  gel 17a eingreifen. Gleiche Ansätze     33    sind  auch an den Bügeln 17a angebracht und grei  fen in entsprechende Nuten 34 der Bügel 1 7  ein. Diese Nuten sind in den Bügeln derart  angeordnet, dass sie bei geschlossenen Ab  sperrplatten parallel zur     Bewegungsrichtung     der     Absperrplatten    während des     Abhebens     von ihren Sitzen verlaufen.

   Auf diese Weise  ist erreicht, dass die parallel zueinander lie  genden Ventilteller beim Öffnen     bezw.     Schliessen des Ventils zunächst aufeinander  zu-     bezw.    voneinander bewegt werden kön  nen, dass aber der Teller 7 bei seiner  Schwenkbewegung auch den Teller 7a in der  selben Drehrichtung mitnimmt. Das Mit  schwenken des Tellers 7a wird durch die An  sätze     33    bewirkt, die sich hierbei gegen die       Seitenwandungen    der Nuten 34 legen und  daher den Teller 7a mitnehmen.  



  Die Bügel 17 und 17a sind gemäss     Fig.    11  mit den Ventiltellern aus einem Stück. Sie  können aber auch, wie in den     Fig.    19 und  20 dargestellt, mit     schwalbenschwanzförmi-          gen    Aussparungen 57 oder dergleichen ver  sehen sein, die mit entsprechenden, an den  Ventiltellern 7, 7a anzuordnenden, zum Bei  spiel     T-förmig    ausgebildeten Ansätze zusam  menwirken und diese umfassen.

   Diese Bau  art ist besonders zweckmässig bei grösseren  Dimensionen des Absperrventils, um die    Nachgiebigkeit der Ventilteller wie bei der  .ersten Ausführungsform zu erhalten und  beim Öffnungsvorgang das     Anlüften,    wie bei  der ersten     Ausführungsform    beschrieben, zu  erreichen.  



  Bei der ersten Ausführungsform erfolgt  der langsame Öffnungsvorgang, wie aus     rlon          Fig.    1 und 2 ersichtlich, durch ein als  Schneckengetriebe ausgebildetes     Unterset-          zungsgetriebe.    Zu diesem Zwecke ist auf der  Spindel 11 ein Schneckenrad 58 fest angeord  net, in welches eine Schnecke 59 eingreift,  die auf der Welle 60a zentrisch befestigt ist.  Diese ist in den     Exzenterbüchsen    60 gelagert,  welche in den Lageraugen     62.drehbar    sind.

    Eine Schiene 64 verbindet die Naben 63 der       Exzenterbüchsen    60, so dass diese gemeinsam  durch einen mit der Schiene 64 verbundenen  Handhebel 61 gedreht werden können, wo  durch auch über die Welle 60a die Schnecke  59 in und ausser Eingriff mit dem     Schnek-          kenrad    58 gebracht werden kann. Soll das  Ventil geöffnet werden, dann wird das  Schneckengetriebe eingeschaltet, worauf  durch Betätigung des auf der Welle 60a sit  zenden Handrades 14a die Spindel 11 lang  sam gedreht wird, wodurch über die auf der       Spindel    angeordnete und beschriebene Ab  hebe- und Schwenkvorrichtung der Ventiltel  ler 7 zunächst von seinem Sitz abgehoben und  dann in die Öffnungslage ausgeschwenkt  wird.

   Um das Ventil schnell schliessen zu  können, wird das Schneckengetriebe ausge  schaltet und die Spindel nunmehr durch das  Handrad 14 gedreht.  



  In     Fig.    2     is,    der Deutlichkeit wegen die  Schnecke 59 im Schnitt unter     Fortlassung     der     Exzenterbüchsen    dargestellt.  



  Bei der zweiten Ausführungsform gemäss       Fig.    11 bis 21 ragt die Spindel 11 durch den  Deckel 35 des Gehäuses 3 nach aussen und  ist an ihrem freien Ende mit einem Gehäuse  36 fest verbunden, so dass die Bewegungen  dieses Gehäuses auf die Steuerspindel 11.  übertragen werden. In diesem Gehäuse ist  ein zweites Gehäuse 37 um die gleiche  Längsachse drehbar gelagert, dessen oberer  Hals 38 drehbar geführt ist in einem äussern      Traggestell 39. In das Innere des Gehäuses  37 ragt durch den Gehäusehals 38 eine     Spin-          delachse    40 hinein, die im Innern des Gehäu  ses 37 ein     Ritzel    41 trägt.

   Dieses     Ritzel     wirkt mit dem Rad 42 eines in dem Gehäuse  37 gelagerten     Untersetzungsgetriebes    42, 43,  44 zusammen. Das Rad 44 kämmt seiner  seits mit einem an der Innenwandung des  Gehäuses 36 vorgesehenen     Zahnkranz    45.  



  Das aus dem Traggestell 39     bezw.    dem  Gehäusehals 38 herausragende Ende der       Spindelachse    40 ist     mit    einem flachen     Ge,     winde 46 ausgerüstet, das zur Lagerung eines.  Handrades 14     bestimmt    ist.  



  Je nachdem in welcher Richtung das  Handrad 14 gedreht     wird,    verschiebt sich die  Nabe 48 des Handrades auf dem Gewinde 46  und kommt     entweder    mit dem obern Rand  des Gehäusehalses 38 oder mit dem Kopf 49  der     Spindelachse    40 in Berührung.  



  In Ansätzen 50 des Traggestelles 39 ist  ein gabelförmig ausgebildeter Hebel 51 ge  lagert, der unter der Wirkung einer am Trag  gestell 39 angreifenden Zugfeder 52. steht.  Diese Zugfeder hat das Bestreben, den-Hebel  51 im Sinne des in     Fig.    14 eingezeichneten  Pfeils X so zu schwenken, dass der an dem  einen Ende des Hebels 51 vorgesehene An  schlag 53 mit der Nabe 48 des Handrades 14  in Berührung kommt. An dem gegenüberlie  genden Ende des Hebels 51 ist ein Ansatz     5!1     angebracht, der bei angehobener Handrad  nabe 48     (Fig.    15) unter der Wirkung der  Zugfeder 52 in Aussparungen 55, 55a ein  greift. Diese Aussparungen sind einerseits  im     Gehäusehals    38, anderseits im Traggestell  39 vorgesehen.

   Mit Hilfe des Ansatzes 54 ist  es also in der Stellung nach.     Fig.    15 mög  lich, eine Drehbewegung des Gehäuses 37 zu  verhindern, da das Traggestell 39 ortsfest auf  dem Gehäusedeckel 35 befestigt ist.  



  Die Wirkungsweise dieses Absperrventils  beim Öffnen und Schliessen ist folgende:  Beim Öffnen des     Ventils    wird das Hand  rad 14 auf dem Flachgewinde 46 derart ge  dreht, dass es in die in     Fig.    15     veränschau-          lichte    obere Endlage gelangt. Der durch die  Nabe 48 freigegebene Doppelhebel kuppelt    unter der     Wirkung    der Zugfeder 52 das Ge  häuse 37 mit dem Traggestell 39, so dass sich  das Gehäuse 3 7 bei der weiteren Drehung des  Handrades im gleichen Drehsinne nicht mit  bewegen kann.

   Die Bewegung der Spindel  achse 40 wird also unter Vermittlung der       Untersetzungsräder    41 bis 44 auf den Zahn  kranz 45 übertragen, was zur Folge hat, dass  das Gehäuse 36 und damit auch die Steuer  spindel 11 verhältnismässig langsam gedreht  werden. Die Drehung dieser Spindel bewirkt       unter        Vermittlung    der Abziehnocken 15, 16,  15a, 16a und der zugehörigen Bügel 17, 17a  das Abheben der Absperrplatten 7, 7a aus  der Schliessstellung und ihre Überführung in  die Stellung nach     Fig.    11.

   Bei der weiteren  Drehung des Handrades greifen die Vor  sprünge 31 der Nocken 18 hinter die Rippen  19 des Ventiltellers 7 und schwenken diesen  und     mit    ihm zusammen auch den Ventilteller  7a in die in     Fig.    12 veranschaulichte Offen  lage. Wie bereits oben dargelegt, findet die       Mitnahme    des Ventiltellers 7a beim Schwen  ken des Tellers 7 durch Vermittlung der An  sätze 33 an den Bügeln 17, 17a statt.  



  Infolge der Anwendung der beiden ge  meinsam steuerbaren Ventilteller 7, 7a, die  bei geöffnetem Ventil     (Fig.    12)     ausserhalb     des Weges. des Fördermittels in einer seit  lichen Aussparung des Ventilgehäuses 3 lie  gen, wird das das Ventil durchströmende       Fördermittel    auf seinem Wege von der einen  Öffnung zur andern     (Öffnung    des Ventil  gehäuses seitlich so geführt, dass grössere  Druckverluste durch Wirbelbildungen oder  sonstige Störungen vermieden sind. Das     För-          dermittel    kann sich nicht mehr, wie dies bis  her der Fall war, ohne weiteres im Innern  des Ventilgehäuses ausdehnen.  



  Soll dieser Absperrschieber geschlossen  werden, so gelangt das nunmehr im entgegen  gesetzten Sinne gedrehte Handrad aus der  Stellung nach     Fig.    15 in die in     Fig.    14 ver  anschaulichte Lage. Hierbei wird der An  schlag 53 des Doppelhebels 51 nach unten  gedrückt, der die Sperrvorrichtung 54 aus  klinkt     (Fig.    14). Wird das Handrad in der  gleichen     Richtung    weiterbewegt, so setzt sich      die Handradnabe 48 auf den Gehäusehals 38  auf und nimmt infolgedessen durch Reibung;  diesen Hals 38 und das Gehäuse 37 direkt  mit.

   Das beim Öffnungsvorgang eingeschal  tete     Untersetzungsgetriebe        41-44    bleibt also  während des Schliessens des Absperrventils  unwirksam, denn das Gehäuse 37 nimmt in  folge der     Kupplung    zwischen dem Rad 44  und dem Zahnkranz 45 das Gehäuse 36 un  mittelbar mit. Das Gehäuse 36 dreht sieh  also genau so rasch wie das Handrad 14 be  wegt     wird.     



  Das Gehäuse 36 nimmt die Steuerspindel  11 mit. Diese Bewegung hat eine Schwen  kung der     segmentförmigen    Scheibe (24) und       damit    eine     Rückbewegung    des Armes 27 zur  Folge, der seinerseits den Ventilteller 7 aus  seiner     Offenstellung,    sowie, infolge der  Kupplung der beiden Ventilteller durch die       Bügelansätze    33, auch den Teller 7a in die  Lage nach     Fig.    11 überführt.  



  Wird die Spindel 11 weitergedreht, so  kommen die     Andrücknocken    18, 18a auf die  Rippen 19, 19a zur Wirkung und drücken  die Ventilteller 7, 7a fest auf ihre Sitze 4, 4a.  



  Aus     Fig.    18 ist erkennbar, dass die mit  einander     zusammenwirkenden    Dichtungsflä  chen der Ventilteller 7, 7a und der zugehöri  gen Sitze 4     bezw.    4a auf einer Kegelober  fläche liegen, deren     Mittelpunkt    in der  Längsachse der Steuerspindel 11 liegt. Dies  hat den Vorteil, dass die Ventilteller nur  wenig von ihren Sitzen angehoben zu werden  brauchen, um in die ausgeschwenkte Lage  gebracht werden zu können.  



  Infolge der oben erörterten     Offnungs-          bezw.        Schliesseinrichtung    ist es möglich, nur  durch die Bewegung eines einzigen Hand  rades das Ventil langsam zu öffnen, aber  schnell zu schliessen, ohne dass es einer beson  deren Ausschaltung oder Einschaltung des       Untersetzungsgetriebes    bedarf.

   Die Anwen  dung zweier     Ventilteller    ermöglicht im übri  gen die     Anwendung    des Ventils in     Ring-          leitungen        bezw.    solchen     Leitungen,    in denen  die     Strömungsrichtung    des     Fördermittels     wechselt.

      Um dem durch das Ventil hindurchtreten  den Fördermittel einen möglichst geringen  Widerstand zu bieten, sind die zum     Andrük-          ken    des Ventiltellers 7 vorgesehenen Rippen  1.9 ausserhalb des eigentlichen Strömungs  raumes angeordnet, so dass nur die im     Quer-          schnitt    elliptisch ausgebildete Rippe 19a in  den     Strömungsraum    hineinragt. Bei grösseren  Dimensionen des Absperrventils der beschrie  benen     Ausführungsformen    ist es von beson  derem Vorteil, den Ventilteller mit Verstei  fungsrippen 70, wie in     Fig.    22 und 23 dar  gestellt, zu. versehen.

   Dabei bleibt der Rand  71 des Ventiltellers frei, so dass die Festig  keit des Ventiltellers unter Wahrung seiner  Biegsamkeit erhöht wird. Das Freihalten des  Randes 71 von Rippen gewährleistet eine si  chere Abdichtung des Ventils, weil der Tel  ler infolge dieser Ausbildung den Dehnungen  des Gehäuses 3 bei hohen     Überhitzungen    und  hohen Drücken leicht folgen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Absperrventil für Hochdruckleitungen, gekennzeichnet durch einen Ventilteller, wel cher beim Öffnen des Ventils parallel zur Strömungsrichtung und ausserhalb des Rohr durchganges verschwenkbar ist, und durch eine zum Verschwenken des Ventiltellers die nende, drehbare, jedoch nicht längsverschieb bare Steuerspindel, zu deren Betätigung, zwecks Erzielung eines langsamen Öffnens des Ventiltellers, ein Untersetzungsgetriebe vorgesehen ist, welch letzteres beim Schliess vorgang auskuppelbar ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Absperrventil nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Unter- setzungsgetriebe ein aus- und einkuppel- bares Schneckengetriebe (58, 59) vorge sehen ist. 2.
    Absperrventil nach dem Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch an der Steuer spindel (11) vorgesehene Abziehnocken (16, 15) für den Ventilteller (7), die mit Ansätzen (20) von die Spindel und deren Abziehnocken (15, 16) frei umschliessen den Bügel (17) zwecks Abhebens des Ventiltellers von seinem Sitz zusammen wirken, sowie durch einen weiteren, auf der Spindel sitzenden Nocken (18), der mit einem Teil (31) nach erfolgtem Ab heben des Ventiltellers (7) vom Ventil sitz (4) mit einem Anschlag (19) des Ventiltellers zusammenwirkt und den Ventilteller (7) beim Weiterdrehen der Spindel (11) aus der Bahn des Förder- mittels herausschwenkt. Absperrventil nach dem Unteranspruch 2,
    dadurch gekennzeichnet, dass die böch- sten Stellen (15a, 16a) der Nocken, mit welchen diese bei geöffnetem Ventil mit den Ansätzen (20) der Steuerglieder (17) des Ventiltellers (7) zusammenwirken, geringe Steigung besitzen. 4. Absperrventil nach dem Unteranspruch 3, gekennzeichnet durch einen mit einem Ansatz (29) des Ventiltellers (7) zusam menwirkenden Hebel (27), der durch eine auf der Steuerspindel (11) befestigte kreissegmentförmige Scheibe (24) beim Schliessvorgang derart betätigt wird, dass er den Ventilteller (7) vor die abzusper rende Öffnung des Ventils führt..
    Absperrventil nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuer spindel aus zwei Teilen, und zwar aus einem mit zwei Ventiltellern (7, 7a) zu sammenwirkenden Teil (11) und einem aus dem Ventilgehäuse (3) herausragen den Teil (40) besteht, wobei das zwischen beiden Teilen eingeschaltete Unterset zungsgetriebe beim Öffnungsvorgang selbsttätig eingeschaltet und beim Schliessvorgang selbsttätig ausgeschaltet wird, wobei im letzteren Falle die Dre hung des äussern Spindelteils unmittel bar auf den innern Spindelteil übertra gen wird. 6.
    Ventil nach dem Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die Ein- und Ausschaltung des zwischen den beiden Spindelteilen (40, 11) vorgesehenen En- tersetzungsgetriebes (41--45) mittelst einer von dem auf dem Spindelteil (4(1) sitzenden Handrad (14) selbst gesteuer ten Klinkeneinrichtung (51 bis 54) er folgt. 7. Absperrventil nach dem Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Ven tilteller (7, 7a) gemeinsam steuerbar sind. B.
    Absperrventil nach dem Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Ven tilteller (7, 7a) nur während des Ab hebens von ihren Sitzen (4, 4a) bezw. beim Andrücken auf die Sitze unab hängig voneinander in der Strömungs- richtung des Fördermittels bewegbar, sonst jedoch derart miteinander gekup pelt sind, dass beim Schwenken eines Ventiltellers (7) auch der andere Teller (7a) mitgeschwenkt wird. 9.
    Absperrventil nach dem jTnteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass an jedem Ventilteller zwei biigelförmige Steuer glieder (17 bezw. 17a) angeordnet sind, welche je einen Ansatz (33) aufweisen, wobei die Ansätze der Steuerglieder, des einen Ventiltellers in an den Steuerglie dern des andern Ventiltellers vorgesehene und bei geschlossenem Ventil parallel zur Strömungsrichtung verlaufende Nuten (34) eingreifen. 10.
    Absperrventil nach dem Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die mit einander zusammenwirkenden Dichtungs flächen der Ventilteller (7, 7a) und der zugehörigen Sitze (4, 4a) annähernd Teile der Flächen eines Kegels (56) bil den, dessen Achse mit der Längsachse der Durchtrittsöffnungen des Ventil , e 'häuses zusammenfällt. 11. Absperrventil nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, class der Ventil teller mit Versteifungsrippen (7d) aus gerüstet ist.
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