DE751809C - Registriervorrichtung fuer die am Ende der Messabschnitte bestehenden Zaehlerstaendevon abschnittsweise arbeitenden Zaehlanlagen mit Relaisketten - Google Patents

Registriervorrichtung fuer die am Ende der Messabschnitte bestehenden Zaehlerstaendevon abschnittsweise arbeitenden Zaehlanlagen mit Relaisketten

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DE751809C
DE751809C DES127468D DES0127468D DE751809C DE 751809 C DE751809 C DE 751809C DE S127468 D DES127468 D DE S127468D DE S0127468 D DES0127468 D DE S0127468D DE 751809 C DE751809 C DE 751809C
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DE
Germany
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relay
contact
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chain
counters
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DES127468D
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English (en)
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Waldemar Dipl-Ing Brueckel
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08CTRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
    • G08C19/00Electric signal transmission systems
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B19/00Alarms responsive to two or more different undesired or abnormal conditions, e.g. burglary and fire, abnormal temperature and abnormal rate of flow
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K23/00Pulse counters comprising counting chains; Frequency dividers comprising counting chains

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Unknown Time Intervals (AREA)

Description

  • Registriervorrichtung für die am Ende der Meßabsdinitte bestehenden Zählerstände von abschnittsweise arbeitenden Zählanlagen mit Relaisketten Bei einer bekannten Registriervorrichtung für die am Ende der Meßabschnitte bestehenden Zählerstände von abschnittsweise arbeitenden Zählanlagen wird durch einen ersten, beispielsweise von einem Elektrizitätszähler gesteuerten Impulsgeber schrittweise ein Zeiger längs einer Bahn fortgeschaltet, in die die Antriebsvorrichtungen einer Reihe von Zählwerken ragen. Jedes Zählwerk ist dadurch einem bestimmten ZeigerausschlagswinkeI, also einer bestimmten Registrierstufe zugeordnet. Ein zweiter Impulsgeber, der beispielsweise von einem Uhrwerk gesteuert wird, bringt den Zeiger in die Nullage zurück, der hierbei die im Rücklaufweg liegenden Zählwerke um je einen Schritt fortschaltet. Je größer der Ausschlag des Zeigers vor der Rückkehr in die Nullage gewesen ist, um so mehr Zählwerke werden fortgeschaltet. Da jeweils diejenigen Zählwerke betätigt werden, deren Antriebsteile in dem vom Zeiger bestrichenen Weg liegen, registriert jedes Zählwerk nur, wie oft der Zeiger an seinem Antriebsteil vorbeigewandert ist. Die Angaben der einzelnen Zählwerke entsprechen also nicht den an den Enden der Meßabschnitte erreichten Registrierstufen.
  • Die Erfindung hat u. a. die Aufgabe, die Registrierung in der Weise vorzunehmen, daß die Zählwerl;e od. dgl. die an den Enden der Meßabschnitte erreichten Registrierstufen wiedergeben. Besonders sollen aber bei einer solchen Vorrichtung jegliche Zeiger oder ähnliche spezielle Getriebeteile, die von einem größeren Ausschlagweg jeweils in die Nullage zurückkehren, vermieden werden. Auch soll die Einrichtung für eine größere Zahl von Zählstufen oder für kürzere Meßabschnitte geeignet gemacht werden, ohne dabei einen erhöhten Verschleiß in Kauf nehmen zu müssen. Dies geschieht dadurch, daß die Einrichtung aus im wesentlichen ruhenden und auch bei größerer Schalthäufigkeit bewährten Elementen aufgebaut wird, indem man in an sich bekannter Weise von einer Relaiskette für die Impulszählung ausgeht.
  • Erfindungsgemäß ist jedem Relais einer I(ette ein Registrierorgan, z. B. ein Zählwerk, zugeordnet, dessen Schaltung beim Ansprechen des Relais lediglich vorbereitet wird und bis zum Ansprechen des nächsten Relais der gleichen Kette vorbereitet bleibt. Ferner sind zwei Impulsgeber vorgesehen, von denen der eine durch seine Impulse die Kettenrelais schrittweise fortschaltet, der andere durch seine Impulse die Meßabschnitte beendigt, die Schaltung der Registrierorgane vollzieht und die Kette wieder auflöst. Der erste Impulsgeber kann von einem Zähler, der zweite von einem Zeitwerk gesteuert werden. Eine Impulsgabe des ersten Impulsgebers während der Auflösung der Relaiskette durch den zweiten Impulsgeber kann in bekannter Weise gespeichert werden, damit sie für die Messung nicht verlorengeht.
  • Die Erfindung soll an Hand der Fig. I bis 3 näher erläutert werden. In diesen sind die Relaismagnete mit großen Buchstaben, z. B. R1, die zugehörigen Schaltkontakte mit rll-4 gekennzeichnet, wobei der untere Index die Ordnungsnummer des Relais und der obere Index die Ordnungsnummer des dem gleichen Relais zugeordneten Kontaktes bezeichnet. Relais mit Abfallverzögerung G und F sind mit einer Umrahmung versehen. Die eigentliche Relaiskette der Fig. I besteht aus den Relais R0, R1 usw., denen durch die Kontakte r03,r14 usw. die Zählwerke ZTFoJ ZT+'1 usw. zugeordnet sind. Der vom ersten Impulsgeber, beispielsweise einem Zähler, betätigte Impulskontakt i1 bewirkt über das Relais A die Fortschaltung der Relaiskette R0, R, usw. vermittels des Zwischenrelaispaares B, C. Der von einem zweiten Impulsgeber, z.B. einem Zeitwerk, betätigte Impulskontakt i2 bewirkt über die Relais D, E und F die Zählung der erreichten Schaltstufe in einem entsprechenden Zählwerk und die Auflösung der Relaiskette.
  • Im einzelnen ist die Schaltung und Wirkungsweise folgende: Nach Ablauf einer vorhergehenden Registrierperiode und vor einer erneuten Betätigung des Kontaktes i1 befinden sich die Schalter zunächst in der dargestellten Ruhelage. Dadurch ist die Reihe der Ruhekontakte rll, r21 ... und f2 geschlossen und es wird das Relais Ro zum Ansprechen gebracht.
  • Ro bringt seine Kontakte rOl, rO2 und rO3 in die Arbeitslage. Arbeitskontakt r01 bewirkt über die Reihe der Ruhekontakte r1, r2³ ... und a das Ansprechen des Relais B, das sich über Ruhekontakt c2 und den Arbeitskontakt bl hält, auch wenn al später dessen Einschaltstromkreis unterbricht. Gleichzeitig wird Ruhekontakt b2 geöffnet, wodurch im späteren Arbeitsveriauf jeweils die Umschaltung von Relais C auf B bewirkt wird. Ferner wird Arbeitskontakt b3 geschlossen. Es ist jetzt also rO2 und b3 und damit der Einschaltstromkreis für das folgende Relais, bis zu dem Arbeitskontakt a1 geschlossen, d. h. R1 ist nunmehr zum Ansprechen vorbereitet: Solange in der neuen Registrierperiode kein Impuls seitens i1 eintrifft, bleibt R0 erregt, und es ist das Zählwerk ZWO, das die Häufigkeit der Stufe Null zu zählen hat, durch rO3 ebenfalls zum Ansprechen vorbereitet.
  • Die Kontakte ülo3 und ü10 gewinnen erst bei der dekadischen Erweiterung der Schaltung Bedeutung und sind bei der Betrachtung der einfachen Schaltung wegzudenken.
  • Wird nun der Impulskontakt i1 geschlossen, so spricht Relais A über die Ruhekontakte e3 und f3 an. Dadurch werden die Kontakte a und a2 in die Arbeitsstellung gebracht. al bringt Relais R1 über den schon vorbereiteten Weg b3, rO2 zum Ansprechen. R1 hält sich über Arbeitskontakt r11 und die folgende Reihe der Ruhekontakte r2l, r31 ..., f und bereitet durch r12 das folgende Relais R2 für den nächsten Impuls vor; dieses kann aber zur Zeit wegen des geöffneten c3 noch nicht ansprechen, obwohl al noch in der Arbeitsstellung liegt. Andererseits ist C3 noch geöffnet, weil C aus dem gleichen Grunde noch nicht ansprechen kann.
  • Nach Beendigung des ersten, durch den Impulskontakt i1 gegebenen Impulses wird Relais A stromlos und die Kontakte al und a2 fallen ab.
  • Trotzdem bleibt Relais R1 durch den Kontakt r11 vorläufig unter Strom und hält die Kontakte r12, r13 und r14 noch in der Arbeitsstellung.
  • Durch das Zurückfallen des Kontaktes al spricht nunmehr das andere Zwischenrelais C über Arbeitskontakt r13 und die Reihe der Ruhekontakte r23, r35 . . ., a' an und hält sich über cl, nachdem durch Öffnung des Ruhekontaktes c2 das Relais B zum Abfallen gebracht worden ist.
  • Beim Eintreffen eines von dem Impulskontakt i1 gegebenen zweiten Impulses spricht Relais A wiederum an und legt über die Arbeitskontakte al, c3, r1 Relais R2 an Spannung.
  • Dadurch wird r21 umgelegt und Relais R1 wieder spannungslos. r22 bereitet R3 für den nächsten Impuls vor. r23 legt ebenfalls um und bewirkt, daß nach Beendigung des zweiten Impulses beim Zurückfallen von a,l Relais B an Spannung gelegt wird, das sich über bl hält und durch Öffnung des Ruhekontaktes b2 Relais C abschaltet. Hierdurch wird auch b3 geschlossen und c3 geöffnet. Bei der dritten Impulsgabe durch i1 wird der Kontakt a1 wiederum in die Arbeitsstellung gelegt und Relais R3 erhält Strom über b3, r12. R3 hält sich übers31 und schaltet damit R2 ab. Die übrigen Kontakte r32 bis r34 werden in der vorher beschriebenen Weise betätigt.
  • Es sei angenommen, daß in diesem Augenblick der von dem zweiten Impulsgeber gesteuerte Impulskontakt i2 geschlossen werde, durch den die betreffende Registrierperiode beendet, die Zählung der erreichten Relaisstufe und alsdann die Auflösung der Relaiskette bewirkt wird. i2 bringt Relais D über Ruhekontakt fl zum Ansprechen, das sich durch d1 hält; damit wird auch d2 geschlossen. Relais E kann aber noch nicht ansprechen, weil a2 noch geöffnet ist. Erst beim Stromloswerden des Relais A nach Aufhören der Impulsgabe durch i1 fällt a2 zurück und bewirkt über d2 das Ansprechen von E. E schließt numnehr die Kontakte e1, e2 und legt e3 um. el bringt das Relais F (mit Abfallverzögerung) zum Ansprechen, das die Ruhekontakte fl und f2 öffnet, den Wechselkontakt f3 umlegt und den Arbeitskontakt f4 schließt. e2 erhält den Haltestrom für das Relais R3 noch aufrecht, auch nachdem F angesprochen hat und f geöffnet ist. Es ist also r34 noch geschlossen, so daß f4 über diesen Kontakt das Zählwerk ZW3 der Stufe 3 zum Ansprechen bringen kann und so die gewünschte Zählung herbeiführt. Da F gleichzeitig den Ruhekontakt fl geöffnet hat, wird Relais D enterregt und d2 zum Abfallen gebracht, wodurch E ebenfalls enterregt wird und die Kontakte el, e2 öffnet. Infolge der Abfallverzögerung des Relais F bleibt der e2 parallel geschaltete Ruhekontakt f2 noch kurze Zeit geöffnet und unterbricht damit die Haltestromieitung für das Relais R3. Dieses und F fallen also ab, und der ursprüngliche Schaltzustand der Relaiskette ist wiederhergestellt.
  • Für den Fall, daß während dieser Operation der Impulskontakt i1 wiederum geschlossen wird, ist das Speicherrelais G vorgesehen, welches alsdann über die umgelegten Kontakte e3, f3 erregt wird und sich über dem Kontakt g hält. Nach Abfall der Kontakte ei, F3, also nach Wiederherstellung des ursprünglichen Schaltzustandes der Relaiskette, kann das Relais G, das ebenfalls eine Abfallverzögerung besitzt, über den noch geschlossenen Kontakt g das Relais A zum Ansprechen bringen und dadurch den gespeicherten Impuls als ersten Impuls des folgenden Meßabschnittes auf die Relaiskette geben.
  • Wie ersichtlich, wird in jedem Meßabschnift dasjenige Zählwerk um einen Schritt weitergeschaltet, bis zu dem die Kontaktgabe durch die Relaiskette R0, R1 usw. fortgeschritten ist.
  • Eine Abwandlung der Schaltung in der Weise daß nicht nur das zuletzt erreichte Zählwerk eines Meßabschnittes, wie eben beschrieben, geschaltet werden soll, sondern auch alle vorhergehenden, läßt sich dadurch herbeiführen, daß der Kontakt f4 dauernd geschlossen bleibt. In diesem Falle wären auch keine besonderen Zählwerke erforderlich, sondern die Relais R,, R1 usw. könnten selbst als Zählwerke ausgebildet sein. Die oben beschriebene Schaltung macht aber eine dann erforderliche Differenzbildung der einzelnen Zählwerksangaben entbehrlich.
  • Der Kontakt il kann statt von einem Zähler auch von einem Zeitwerk, und der Kontakt i statt von einem Zeitwerk von einem Zähler betätigt werden. Auch dann werden die einzelnen Arbeitsstufen entsprechend ihrer Häufigkeit von den ZählwerkenZWO, ZW1 usw. registriert. Die einzelnen Zählwerksstufen entsprechen dann aber nicht mehr einer arithmetischen, sondern einer hyperbolischen Reihe; eine arithmetische Abstufung läßt sich jedoch auch hier erzielen, wenn die Zeitabstände der Impulse von i1 eine in jedem Meßabschmft neu beginnende hyperbolische Funktion einhalten.
  • Die Kontakte und i2 könnten auch durch andere Meß- oder Zähleinrichtungen betätigt werden, wenn nur die Impulsgabe von i häufiger ist als die von i2. Statt eines Impulsgebers i1 bzw. i0 können z. B. zwecks Summenmessung mehrere Impulsgeber verwendet werden, für deren geordnete zeitliche Reihenfolge durch geeignete Mittel gesorgt ist. Da mitunter die Häufigkeitsmessung nur für bestimmte Tageszeiten von Interesse ist, oder für verschiedene Tageszeiten getrennt durchgeführt werden soll, können die Zählwerke ZWO, ZW usw. periodisch durch eine Uhr abgeschaltet, oder als Zwei- oder Mehrfachtarifzählwerke ausgeführt werden, die entsprechend den verschiedenen Tageszeiten umgeschaltet werden.
  • Die Zahl der ZählwerkeZW braucht nicht mit der Zahl der Relais R übereinzustimmen; es können z. B. auch nur bestimmten Relais, etwa R3, R4 usw., Zählwerke zugeordnet sein.
  • Interessieren nur die höheren Leistungs- oder Arbeitsstufen und ist trotzdem eine feine Abstufung erforderlich, dann kann man den ersten Teil der Relaiskette etwa auch durch ein Schrittschaltwerk ersetzen, das nur nach seiner vollständigen Durchschaltung die Relaiskette in Gang setzt. Statt der im Ausführungsbeispiel dargestellten einfachen Relaiskettenschaltung können auch zusammengesetzte Schaltungen, beispielsweise nach dem an sich bekannten Dual-, Trial-, Dezimalsystem od. dgl., verwendet werden. Man kommt dann bei einer gegebenen Zahl von Stufen mit einer geringeren Anzahl von Relais aus.
  • In Fig. 2 ist beispielsweise eine Schaltung für dekadischen Aufbau dargestellt; sie ist als Ergänzung der Schaltung von Fig. I zu denken.
  • Von der Relaisliette der Fig. I ist in Fig. 2 nur das letzte Relais der ersten Dekade R, mit seinen zugehörigen Ansprech- und Haitekontakten eingezeichnet. Die Relaiskette der Fig. I entspricht also den Einern des dekadischen Systems und die Relaiskette der Fig. 2 den Zehnern.
  • Der Übergang von der ersten Relaiskette auf die zweite Relaiskette wird durch das Übertragungsrelais Ü1O vermittelt, das jeweils beim zehnten Impuls der vorhergehenden Dekade anspricht und die Relaiskette der folgenden Dekade um einen Schritt weiterschaltet. Der dem Relais R00 zugeordnete Kontakt t'100 i gehört zu einem weiteren, am Ende der zweiten Relaiskette angeordneten, in der Figur nicht gezeichneten Übertragungsrelais U1OO, das in der gleichen Weise wie Ü1O die Übertragung von der zweiten auf eine etwa vorhandene dritte Dekade bewirkt. Die Relaisl;ette für die zweite Dekade ROOV R10 usw. wird durch die Kontakte ü104, p³, q3 ebenso fortgeschaltet wie die Relaiskette für die erste Dekade durch die Kontakte a¹, bi, C3.
  • Wir betrachten zunächst die beim Ansprechen des Relais Ü1O innerhalb der Relaiskette für die erste Dekade sich abspielenden Vorgänge und gehen dabei davon aus, daß ein neuer Impuls eintrifft, nachdem Relais R, eingeschaltet worden war. R9 hält sich noch über Arbeitskontakt r9¹ und Ruhekontakt ül02 (Fig. 2). r92 hat Ü1O vorbereitet, und beim Eintreffen des zehnten Impulses wird U10 über al, c3, r9² erregt und hält sich während der Impulsgabe durch al über dem Arbeitskontakt ü101. Gleichzeitig öffnet Ruhekontalst ü1o2 und bringt R9 zum Abfallen. Ferner wird Arbeitskontakt ii10³ (Fig. 1) geschlossen und das Relais R0 der ersten Dekade während der Impulsgabe durch al über c3, ü10³ an Spannung gelegt, das sich auch nach Aufhören der Impulsgabe über die Reihe der Ruhekontakte r1, r2¹ ..., f hält.
  • Dadurch ist auch r01, ro° und r0³ wiederum geschlossen und die Umschaltung von Relais C auf Relais B, die Einschaltung des Relais R1 der ersten Dekade bzw. die Zählung für den nächsten Meßabschnitt vorbereitet.
  • Innerhalb der Relaiskette für die zweite Dekade (Fig. 2) wird während der Impulsgabe durch al der Kontakt it.1'-, in die Arbeitsstellung umgelegt und die zweite Relaiskette in entsprechender Weise wie bei der ersten von dem Relais Roo auf Rlo um geschaltet. Solange in einem Meßabschnitt weniger als zehn Impulse eingetroffen sind, ist also das Relais R00 der zweiten Dekade und das betreffende Relais, beispielsweise R>J der ersten Dekade erregt.
  • Sind gerade zehn Impulse eingetroffen, so ist das Relais Rlo der zweiten Dekade und das Relais R9 der ersten Dekade erregt; bei mehr als zehn Impulsen, beispielsweise elf, liegen die Relais R10 und R1 an Spannung usw., durch die zweite Dekade hindurch, bis bei Erreichung des hundertsten Impulses das Übertragungsrelais Ü1OO auf die dritte Dekade überleitet.
  • Die Lösung sämtlicher Relaisketten wird ebenfalls durch Öffnung des Ruhekontaktes f2 bewirkt, der, wie in Fig. 2 dargestellt, die Haltestromleitung sämtlicher Relaisketten gemeinsam unterbricht. Die in den einzelnen Haltestromleitungen eingezeichneten Ruhekontakte vl, v2 und v, können etwa einer nicht gezeichneten Abfallverzögerungsrelaiskette zugeordnet sein, die die Aufgabe hat, die einzelnen Dekaden nacheinander zum Abfallen zu bringen, was für bestimmte Registriermethoden von Vorteil ist, jedoch hier nicht näher betrachtet zu werden braucht.
  • In Fig. 3 ist der dekadische Aufbau der von den beiden Relaisketten nach Fig. I und Fig. 2 gesteuerten Zählwerke dargestellt. Jede Dekade enthält zehn Zählwerke, die einerseits durch die Kontakte der ersten Relaiskette r0 bis r9, andererseits durch die Vielfachkontakte r00 bis ein der gezeichneten Weise vorbereitet werden.
  • Die Einschaltung eines bestimmten Zählwerks kommt erst dann zustande, wenn der Kontakt f4 geschlossen wird. Bei gleichzeitiger Einschaltung von r10 und r1 würde also das Zählwerk In um einen Schritt weitergeschaltet werden.
  • Für den Fall, daß auf die stufenweise Unterteilung beispielsweise der beiden ersten Dekaden verzichtet werden soll und die betreffenden Impulse jedoch einem diesen beiden Dekaden gemeinsamen Zählwerk ZW I-II zugeleitet werden sollen, um auch hierbei eine Kontrolle über die verarbeitete Gesamtimpulszahl zu gewinnen, kann innerhalb der zweiten Relaiskette (Fig. 2) das Zählwerk ZW I-II an der gezeichneten Stelle eingefügt werden. Dieses Zählwerk erhält seine Zählimpulse durch einen besonderen Kontakt a3, und zwar so lange, bis das Relais R30 der folgenden Dekade angesprochen hat. In diesem Falle würden die besonderen Zählwerke der beiden ersten Dekaden wegfallen.
  • Es ist klar, daß ein derartiges Zählwerk an jeder beliebigen Stelle der zweiten oder folgenden Dekade eingefügt werden kann. Bei gleichzeitiger Einfügung mehrerer solcher Zählwerke lassen sich auch die Summen ganzer Dekaden ermitteln, wenn von dem Zählwerkstand der betreffenden Dekade derjenige der vorhergehenden abgezogen wird.
  • Für den Fall, daß nur die höheren Werte feinstufig unterteilt werden sollen und man dabei entweder auf die Kontrolle der gesamten Impulszahl verzichtet oder diese Kontrolle in der eben beschriebenen Weise herbeiführt, können auch mehrere Stufen oder Dekaden in einem Zählwerk zusammengefaßt werden.
  • PATENTANSPRS7CHE I. Registriervorrichtung für die am Ende der Meßabschnitte bestehenden Zählerstände von abschnittsweise arbeitenden Zählanlagen mit Relaisketten, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Relais einer Kette ein Registrierorgan zugeordnet ist, dessen Schaltung beim Ansprechen des Relais lediglich vorbereitet wird und bis zum Ansprechen des nächsten Relais der gleichen Kette vorbereitet bleibt, und daß zwei Impulsgeber vorgesehen sind, von denen der eine durch seine Impulse die Kettenrelais schrittweise fortschaltet, der andere durch seine Impulse die Meßabschnitte beendigt, die Schaltung der Registrierorgane vollzieht und die Kette wieder auflöst.

Claims (1)

  1. 2. Registriervorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Impulsgeber von einem Zähler, der zweite Impulsgeber von einem Zeitwerk gesteuert wird.
    3. Registriervorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß eine Impulsgabe des ersten Impulsgebers während der Auflösung der Relaiskette durch den zweiten Impulsgeber gespeichert wird.
    Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschriften Nr. 497 934,517427, 551531; österreichische Patentschrift Nr. 132 138.
DES127468D 1937-06-05 1937-06-05 Registriervorrichtung fuer die am Ende der Messabschnitte bestehenden Zaehlerstaendevon abschnittsweise arbeitenden Zaehlanlagen mit Relaisketten Expired DE751809C (de)

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