DE941199C - Relaiskettenschaltung fuer Zaehleinrichtungen mit Anzeige der absoluten Stellung, insbesondere fuer Achszaehleinrichtungen im Eisenbahn-Sicherungswesen - Google Patents

Relaiskettenschaltung fuer Zaehleinrichtungen mit Anzeige der absoluten Stellung, insbesondere fuer Achszaehleinrichtungen im Eisenbahn-Sicherungswesen

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DE941199C
DE941199C DES37974A DES0037974A DE941199C DE 941199 C DE941199 C DE 941199C DE S37974 A DES37974 A DE S37974A DE S0037974 A DES0037974 A DE S0037974A DE 941199 C DE941199 C DE 941199C
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Germany
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relay
counting
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chain
relays
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DES37974A
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Klaus Vogel
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Siemens Corp
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Siemens Corp
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L1/00Devices along the route controlled by interaction with the vehicle or train
    • B61L1/16Devices for counting axles; Devices for counting vehicles
    • B61L1/161Devices for counting axles; Devices for counting vehicles characterised by the counting methods

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

  • Relaiskettenschaltung für Zähleinrichtungen mit Anzeige der absoluten Stellung, insbesondere für Achszähleinrichtungen im Eisenbahn-Sicherungswesen Im Fernsteuerwesen kommt es vielfach darauf an, Gegenstände oder Betriebsvorgänge in einer bestimmten umkehrbaren Reihenfolge zu zählen. Beispielsweise wird im Eisenba!hn-Sicherungswesen die Räumung bzw. die Besetzung einer Strecke dadurch festgestellt, daß die Achsen von Zügen bei Einfahrt und bei Ausfahrt in die zu überwachende bzw. aus der zu überwachenden Strecke gezählt werden. Dabei wird vielfach eine unterschiedliche Anzeige nur für Räumung und Besetzung der Strecke verlangt, da die Anzahl der im Gleisabschnitt befindlichen Achsen nicht interessiert. Außerdem treten aber auch Aufgaben auf, z. B. bei Glei.sfüllanzeilgern, bei denen die genaue Anzahl der Achsen festgestellt und angezeigt werden soll.
  • Als Zählvorrichtungen für solche Aufgaben hat man bisher im wesentlichen Drehfeldzählwerke und Schrittschalter verwendet. Man ist auch bereits dazu übergegangen, Relaisketten zu benutzen, wobei man in neuerer Zeit insbesondere für die Achszählung entwickelte Relaisketten anwendet, die vorwärts' und rückwärts, weitergeschaltet werden können. Derartige Zählketten gestatten eine Umkehrung der Zählrichtung, so daß für Einzählung und Auszählung an Stelle .der sonst erforderlichen, nur in einer Richtung fortschaltbaren zwei Zählketten nur eine Relaiskette benötigt wird. Die einzelnen Kettenglieder dieser umkehrbaren Zählketten enthalten mehrere Stromwege, von denen der eine Teil für die Vorwärtszählung; der andere für die Rückwärtszählung wirksam ist. Mehrere solcher Zählketten können zu einer Potenzkettenanordnung zusammengestellt werden, wobei in jeder Kette mindestens ein Relais über eine besondere Haltewicklung dauernd artgezogen sein muß, um das jeweils erreichte Zählergebnis zu kennzeichnen.
  • Der Kontaktaufwand in umkehrbaren Zählketten kann infolge der erforderlichen Abhängigkeit von der jeweils vorhergehenden Zählstellung und von der Zählrichtung ein bestimmtes Mindestmaß nicht unterschreiten. .So muß z. B. im Stromweg für Vorwärtszählung eines beliebigen Relais n ein Arbeitskontakt des Relais (n- i) und ein Ruhekontakt des Relais (n-2), im Stromweg für Rückwärtszählung ein Arbeitskontakt des Relais (n -I- i) und ein Ruhekontakt des Relais- (n + 2) liegen. Im Haltestromkreis des Relais n ist bei den bisher vorgeschlagenen Schaltungen je ein Ruhekontakt der Relais (n- i) und (n+ i) sowie ein Selbstschlußkontakt des Relais n erforderlich. Man hat versucht, den Kontaktbedarf durch. einen größeren Aufwand an Wicklungen herabzusetzen, indem die Kettenrelais mit j e einer Ansprechwicklung für jede Zählrichtung und einer Haltewicklung versehen wurden. Diese Schaltung ermöglichte dann auch eine teilweise Zusammenlegung von Ansprech-und Haltestromkreisen sowie eine Zusammenfassung von Ruhekontakten und Arbeitskontakten zu einem Wechselkontakt.
  • Ein tragbarer Kontaktaufwand für die gegenseitige Abhängigkeit, die bei den irn Fernmeldewesen gebräuchlichen Relais von Bedeutung ist, wird aber nur erreicht, wenn man Relaisketten mit drei oder vier Gliedern verwendet. In diesen Fällen ist entweder das Relais (n- i) mit dem Relais (n.+ i) bzw. das Relais (n-2) mit dem Relais (n -I- 2) identisch, so daß ein Teil der Kontakte nicht für die Abhängigkeit innerhalb der Kette benötigt wird, sondern für Aufgaben.der Steuerung und Anzeige zur Verfügung steht. Die mögliche Anzeige ist aber dabei auf wenige Fälle beschränkt,_ z. B. die Gleisbesetzung, die keine Anzeige der absoluten Kettenstellung, sondern nur der von der Grundstellung abweichenden relativen Kettenstellung erfordert. Liegt aber den Zählketten nicht das Dezimalsystem, sondern ein Dreier- bzw. Vierersystem zugrunde, so ist eine absolute Stellungsanzeige nur durch weitere Kontaktkombinationen möglich; die aber nidht am Kettenrelais selbst zur Verfügung stehen und einen zusätzlichen Aufwand an Hilfsrelais erfordern würden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Relaiskette für Vorwärts- und Rückwärtslauf mit geringem Eigenbedarf an Kontakten aufzubauen, damit auch bei einer beliebigen Anzahl, vorzugsweise bei zehn Kettengliedern, von den z. B. bei Fernmelderelais üblicher Bauart vorhandenen fünfzehn Kontaktfedern eine ausreichende Anzahl von Kontakten für die absolute Anzeige und Aus-Wertung der Kettenstellung zur Verfügung stehen, Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß Relais mit einer Ansprech-, einer-Halte- und einer Rückstellwicklung verwendet werden und daß die Anschaltstromkreise der Ansprech- und der Rückstellwicklung so zusammengelegt sind, daß die in gemeinsamen Stromkreisen dieser Wicklungen liegenden Kontakte der anderen Kettenrelais bei Vorwärtsschaltung und Rückwärtsscbaltung entgegengesetzte. Stellungen der Relais herbeiführen.
  • Anstatt der Abschaltung der Haltewicklung findet bei der Erfindung eine Anschaltung der Rückstellwicklung statt. Hierdurch ist es möglich, ein Teil der Abhängigkeitskontakte nacheinander für entgegengesetzte Zustandsänderungen der Kettenrelais zu benutzen und die gegenüber anderen Schaltungen frei werdenden Kontakte für die Anzeige der Kettenstellung zu verwenden.
  • Die Schaltung kann darüber hinaus aber durch Zusammenfassung von Ruhe- und Arbeitskontakten, die in Stromkreisen verschiedener Relais liegen, zu einem Wechselkontakt so aufgeführt werden, ,daß für die Abhängigkeit innerhalb der Relaiskette ein Minimum an Kontaktfedern erforderlich ist.
  • Durch Verwendung von Rückstellwicklungen ist es möglich, im Haltestromkreis mit nur einem Selbstschlußkontakt auszukommen. Die Rückstellung geschieht zweckmäßigerweise durch einen kurzzeitigen Rückstellimpuls, der bei Beendigung jedes Zählimpulses selbsttätig gegeben wird. Insbesondere kann man für diesen Zweck die Entladeströme von Kondensatoren verwenden, die während eines vorhergehenden Zählimpulses bestimmter Richtung aufgeladen werden.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Fig. i zeigt eine fünfgliedrige Zählkette mit den Zählrelais o bis- 4. Jedes Relais. hat eine Ansprechwicklung a, eine Haltewicklung h und eine Rückstellwicklung r. Die Kontakte der Kettenrelais sind mit zweistelligen Bezugszeichen versehen, wobei jeweils die erste Zahl das zugehörige Relais angibt. Die Kontakte ioi bis 107 und toi bis 207 bilden die auf beliebige Weise erzeugten Zählimpulse nach, und zwar die Kontakte ioi bis 107 für die Vorwärtszählung und die Kontakte toi bis 2o7 für die Rück wärtszählung. Dabei ist angenommen, daß ein gleichzeitiges Betätigen der Kontakte für entgegengesetzte Zählrichtung ausgeschlossen ist.
  • In der Grundstellung der Relais sind sämtliche Kontakte abgefallen. Beim Betätigen' des Tastenkontaktes T spricht das Relais o über die Haltewicklung h an und bringt die Relaiskette in die Ausgangsstellung. Dabei wird der Arbeitskontakt o5 im Stromkreis der Rückstellwicklung o r und der Arbeitskontakt o6 im Stromkreis der £3altewicklung oh geschlossen. Die Kontakte 0I bis 04 in den Stromkreisen der anderen Kettenrelais wechseln ihre Stellung. Das Relais o hält Sich über den Kontakt o6 nach Öffnen der Taste T, gis es beim nächsten Zählschritt abgeworfen wird. Beim ersten Zählimpuls für Vorwärtszählung spricht das Relais i über die Wicklung i a und über die Kontakte 101, 0i, 43, 104 an und hält sich nach Beendigung des Impulses über seinen Kontakt 16 und die Haltewicklung i h. Gehen nach Beendigung des Zählimpulses die Kontakte ioi und 104 wieder in die gezeichnete Stellung, so wird über die Leitung L i und die Kontakte 5i, 102, 201, i2, 24, 05 die Rückstellwicklung r des Relais o erregt. Dabei wird die Wirkung der Haltewicklung o h durch die Rückstellwicklung o r neutralisiert, und das Relais o fällt ab. Seine Kontakte nehmen dann die gezeichnete Stellung ein.
  • Die Kontakte 51, 61 der Hilfsrelais 5 und 6 bewirken, daß die Leitungen L i und L 2 zwischen den Zählschritten stromlos sind und immer nur am Ende jedes Zählimpulses einen kurzen Rückstellimpuls auf die Zählrelais geben, und zwar bei Vorwärtszählung über die Leitung L i, bei Rückwärtszählung über die Leitung L2. Da das Relais 5 von dem Kontakt io6 abhängig ist, der gleichzeitig mit dem Kontakt io2 betätigt wird, wechselt der Kontakt 5 i seine Stellung immer etwas später als der Kontakt io2. Wird also der Kontakt io2 wieder geschlossen, so ist die Leitung L i über den nacheilenden Kontakt 51 nur noch kurzzeitig mit der Stromquelle verbunden.- In gleicher Weise wirken die Kontakte 61 und 2o2.
  • Bei einem zweiten Zählimpuls der gleichen Zählrichtung wird in ähnlicher Weise das Relais :2 über die Kontakte i i und o3 zum Ansprechen und das Relais i über die Kontakte 22 und 34 zum Abfallen gebracht. In diesem Zustand der Relaiskette sind die Kontakte 2i, 22, 25, 26 geschlossen und die Kontakte 23, 24 geöffnet. Die übrigen Kontakte nehmen die gezeichnete Stellung ein,. Wird jetzt ein Zählimpuls der entgegengesetzten Zählrichtung gegeben, so wird über die Kontakte toi, 22, 34, 204 die Ansprechwicklung a des Relais i erregt. Bei Beendigung des Impulses wird die Rückstellwicklung r des Relais 2 über die Leitung L2 und die Kontakte 61, 2O2, ioi, 11, 03, 25 erregt, so daß das Relais 2 abfällt. Bei einem weiteren Zählimpuls derselben Zählrichtung, d. h. für Rückwärtszählung, wird das Relais o über die Wicklung o a und über die Kontakte toi 12, 24, 203 zum Ansprechen und anschließend Relais i über die Teile 6i, 2o2, L2, 10 1, o i, 43, i r, 1 5 zum Abfallen gebracht.
  • Bezeichnet man das Relais i in allgemein gültiger Form mit n und demgemäß das Relais o mit (n- i), Relais 2 mit (n+ i), das Relais 3 mit (n -h 2) usw., so wird das Relais n bei Vorwärtszählung angestoßen, d. h, beim Übergang von der Zählstellung (n- i) nach n über einen Arbeitskontakt des Relais (n-i), z. B. den Kontakt o i, bei Rückwärtszählung, d. h. beim Übergang von der Zählstellung (n -f- i) nach n über einen Relaiskontakt 22 des Relais (n -I- i), z. B. den Kontakt 22. Abgeworfen wird das Relais n nach dem Übergang der Zählkette in die Zählstellung (n -f- i) über einen Arbeitskontakt 22 des Relais (n -f- i) und nach dem Übergang in die Zählstellung (n-i) durch einen Arbeitskontakt o i des Relais _ (n- i). Es führen also dieselben Kontakte, z. B. der Kontakt oi bzw. 22, bei Vorwärtszählung und bei Rückwärtszählung entgegengesetzte Zustandsänderungen des Relais n herbei. Die Ruhekontakte 34 und 43 im Stromkreis des Relais i, d. h. also Kontakte des Relais (n -f- 2) und (n-2), sind erforderlich, damit die Kette nicht auf einen Zählimpuls zwei Schritte macht.
  • Fig. 2 zeigt, wie die Rückstellimpulse auf einfache Weise mit Hilfe von Kondensatoren gegeben werden können und wie gleichzeitig die Bedingung erfüllt wird, daß die Leitungen L i, L2 zwischen den Rückstellimpulsen stromlos sind. Während der Zählimpulse wird bei Vorwärtszählung der Kondensator C i über den Kontakt 107, bei Rückwärtszählung der Kondensator C 2 über den Kontakt 2O7 aufgeladen. Die Rückstellung des jeweils abzuschaltenden Relais wird dann am Ende des Zählimpulses über den wieder schließenden Impulskontakt 107 bzw. 2o7 und den nicht betätigten Wechselkontakt toi bzw. ioi der entgegengesetzten Zählrichtung durch den Entladestrom des jeweils aufgeladenen Kondensators bewirkt. Die Kondensatoren sind so bemessen, daß ihre Ladung gerade zur Erregung einer Rückstellwicklung ausreicht. Durch die Widerstände R i und R2 wird die Restladung der Kondensatoren nach Beendigung der Schalthandlung beseitigt, so daß ein Ansprechen eines falschen Relais, z. B. des beim vorhergehenden Zählimpuls gerade angeschalteten Relais, verhindert wird.
  • In Fig. i sind jeweils die Ansprechwicklungen unmittelbar benachbarter Relais, d. h. der Relais (n-i), n, (n+ i), über getrennte parallel liegende Impulskontakte 103, 2o3 bzw. 104, 204 bzw. io5, 205 mit der Stromquelle verbunden. Diese Aufteilung ist zweckmäßig, damit nicht die Rückstellimpulse für ein beliebiges Relais n über die Ansprechwicklung a dieses Relais und die Ansprechwicklung und die Rückstellwicklung des beim vorhergehenden Zählvorgang angeschalteten Relais (n- i) bzw. (n+ i) auf dieses Relais einwirken können.
  • Man kann mit nur einem Kontaktpaar io3, 203 auskommen, wenn, wie :in Fig. 3 dargestellt, in den Leitungen der Ansprechwicklungen Sperrzellen angeordnet sind. Bei dem dargestellten Beispiel genügt es, nur drei Sperrzellen 5 i, 52, 53 vorzusehen, wenn die Schaltung so getroffen ist, daß jeweils die Relais (n-i), n, (n+ i) an getrennte Sperrzellen angeschlossen sind.
  • Würde man in gleicher Weise wie in Fig. s eine zehngliedrige Relaiskette aufbauen, so wäre lediglich eine vierte Gruppe von Impulskontakten bzw.-eine vierte Sperrzelle erforderlich, um Fehlströme zu vermeiden. Man könnte dann z. B. das Relais o an die erste Sperrzelle anschließen, die Relais i, 4, 7 bzw. 2, 5, 8 bzw. 3, 6, g an die zweite, dritte und vierte Sperrzelle, um eine Trennung der Stromkreise der Relais (n- i), n, (n+ i) zu erzielen. -Wie aus Fig. i ersichtlich, sind für die gegenseitige Abhängigkeit der Kettenrelais insgesamt je Relais nur sechs Kontakte mit zwölf Kontaktfedern erforderlich. Man kann aber noch eine Zusammenlegung von Kontakten vornehmen und z. B. die Kontakte 05, o6 als Zwillingsarbeitskontakte ausbilden. Weiterhin kann man noch Arbeits- und Ruhekontakte der Kettenrelais, über die bei gleicher Zählrichtung gleiche Zustandsänderungen der anderen Relais bewirkt werden, z. B. den Arbeitskontakt oi im Stromkreis des Relais i und den Ruhekontakt 03 im Stromkreis des Relais 2, zu einem Wechselkontakt zusammenfassen. Insbesondere bei Relaisketten mit einer geraden Anzahl von Zählschritten, z. B. bei zehngliedrigen Ketten, ist diese Zusammenfassung zu 'einem Wechselkontakt für alle Kettenrelais möglich.
  • Als -Kontaktaufwand für die gegenseitige Abhängigkeit der Relais ergeben .sich dann zwei zweifedrige und zwei dreifedrige Kontakte, d. h. insgesamt zehn Kontaktfedern, so daß von den fünfzehn Kontaktfedern eines " handelsüblichen Fernmelderelais, die drei - Ruhe- bzw. Arbeitskontakte und drei Wechsel- bzw. Doppelkontakte bilden können, noch je ein zweifedriger Ruhe- bzw. Arbeitskontakt und ein dreifedriger Wechselkontakt zur Verfügung stehen.
  • Kettenschaltungen nach der Erfindung können für eine' beliebige Anzahl von Kettengliedern angewendet werden. Wird eine Zahlenanzeige der Kettenstellungen verlangt, so wird man zweckmäßig als Grundkette eine Zehnerkette wählen und als übergeordnete Ketten eine oder mehrere Potenzketten je nach der geforderten Höchstanzeige, z. B. für vierzig Stellungen, eine weitere viergliedrige Kette, für dreihundert Anzeigen eine zwei- und eine dreigliedrige Potenzkette. Die Potenzketten können in der Weise angeschaltet werden; daß die Potenzkette einen Zählimpuls erhält; wenn die' untergeordnete Kette bei Vorwärtslauf vom Endglied nach o und bei Rückwärtslauf von o zum Endglied fortschaltet.
  • Die Anwendung der Erfindung ist nicht auf Ketten der bzschriebenen Art beschräfikt, sondern kann auch auf andere Ketten angewendet werden, z. B. auf Ketten, bei denen die Zählstellung nicht nur durch ein Relais definiert wird, sondern durch Relaiskombinationen.

Claims (7)

  1. FATENTANSPRÜG$E: z. Relaiskettenschaltung für Zähleinrichtungen mit Anzeige der absoluten Stellung, insbesondere für Achszähleinrichtungen im Eisenbahn-Sicherungswesen, bei der die Kettenrelais über -zwei verschiedene Stromwege angeschaltet werden, wobei der eine Stromweg bei Vorwärtszählung, der andere bei Rückwärtszäh-Jung der Kette wirksam ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Relais mit einer Ansprech-, einer Halte- und einer Rückstellwicklung versehen sind und daß die Anschaltstromkreise der Ansprech- und Rückstellwicklungen so zusammengelegt sind, daß die in den gemeinsamen Stromkreisen dieser Wicklungen liegenden Kontakte der anderen Kettenrelais bei Vorwärtsschaltung und Rückwärtsschaltung entgegengesetzte Stellungen der Relais herbeiführen.
  2. 2. Relaiskettenschaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in den Anschaltstromkreisen der Kettenrelais sich gegenseitig ausschließende Impulskontakte liegen, die als Wechselkontakte ausgebildet sind, und daß über diese Kontakte in der Arbeitsstellung die Weiterschaltung der Relaiskette in der- entsprechenden Zählrichtung, in der Ruhestellung das Abwerfen der Relais bei der entgegengesetzten Zählrichtung geschieht.
  3. 3. Relaiskettenschaltung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorhanden sind, die bei Beendigung jedes Zählimpulses einen kurzzeitigen Rückstellimpuls erzeugen.
  4. Relaiskettenschaltung nach Anspruch i oder 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Stromkreis der Rückstellwicklung ein Arbeitskontakt des zugehörigen Relais liegt, welcher das Wirksamwerden der Rückstellwicklung vom vorhergehenden Ansprechen des Relais abhängig macht.
  5. 5. Relaiskettens haltung nach Anspruch i oder 2, 3 und q., dadurch gekennzeichnet, daß der eine Anschluß der Haltewicklung unmittelbar, der andere über einen Arbeitskontakt des zugehörigen Relais an Spannung liegt.
  6. 6. Relaiskettenschaltung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, - daß die im Stromkreis der Rückstellwicklung und der Haltewicklung liegenden Arbeitskontakte des zugehörigen Relais zu einem dreifedrigen Arbeitskontakt zusammengefaßt sind.
  7. 7. Relaiskettenschaltung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Zählrichtung ein Kondensator zugeordnet ist, der wähnend jedes Zählimpulses dieser Zählrichtung über einen Impulskontakt aufgeladen wird und bei Beendigung des Zählimpulses durch seinen Entladestrom die Rückstellung des abzuwerfenden Relais bewirkt (Fig. 2). B. Relaiskettenschaltung nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsleitungen von dem einen Pol der Stromquelle zu den Ansprech- und Rückstellwicklungen der Relais über die allen Relais gemeinsauren Impulswechselkontakte geführt sind, während für die Verbindung° der Ansprechwicklungen mit dem anderen Pol der Stromquelle mindestens drei Gruppen von parallel liegenden Impulskontakten vorhanden sind, wobei jeweils die Relais (n-i), n, (n+ i) an verschiedene Gruppen angeschlossen sind (Fig. i). g. Relaiskettenschaltung nach Anspruch i bis-7, dadurch gekennzeichnet, daß in den Verbindungsleitungen von den Ansprechwicklungen zu dem anderen Pol der Stromquelle allen Relais gemeinsame Impulskontakte und mindestens dreiparallel -liegende' Sperrzellen angeordnet sind, wobei jeweils die Relais (n- i), n, (n -f- i) über verschiedene Sperrzellen an die Impulskontakte angeschlossen sind (Fig. 3). io. Relaiskettenschaltung nach Anspruch i bis y, dadurch gekennzeichnet, daB jeweils ein Arbeitskontakt und ein Ruhekontakt jedes Kettenrelais, über die bei gleicher Zählrichtung gleiche Zustandsänderungen anderer Kettenrelais herbeigeführt werden, zu einem Wechselkontakt zusammengefaBt sind.
DES37974A 1954-03-05 1954-03-05 Relaiskettenschaltung fuer Zaehleinrichtungen mit Anzeige der absoluten Stellung, insbesondere fuer Achszaehleinrichtungen im Eisenbahn-Sicherungswesen Expired DE941199C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3169734A (en) * 1959-04-21 1965-02-16 Fryba Josef Rail track traffic indicator system
DE1231745B (de) * 1967-01-05 Standard Elektrik Lorenz Aktiengesellschaft Stuttgart Zuffenhausen Steuerrelaisanordnung fur Relaisspeicher bei selbstatigen Ablaufstellwerken

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