DE749680C - Vorrichtung zum Heften von miteinander zu vernietenden Blechen - Google Patents

Vorrichtung zum Heften von miteinander zu vernietenden Blechen

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DE749680C
DE749680C DEL97021D DEL0097021D DE749680C DE 749680 C DE749680 C DE 749680C DE L97021 D DEL97021 D DE L97021D DE L0097021 D DEL0097021 D DE L0097021D DE 749680 C DE749680 C DE 749680C
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DEL97021D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B31/00Hand tools for applying fasteners
    • B25B31/005Hand tools for applying fasteners for temporarily connecting sheets before or during assembly operations

Description

  • Vorrichtung zum Heften von miteinander zu vernietenden Blechen Es ist üblich, zwei oder mehrere nur einseitig zugängliche Bleche, welche durch Nieten oder Schrauben miteinander verbunden werden sollen, zunächst zu heften und die übereinanderliegenden Nietlöcher zu zentrieren. Dieses Vorgehen ist insbesondere dann erforderlich, wenn es sich um die Herstellung von Vernietungen bei nur einseitig zugänglichen Blechen handelt, wie Verplankungsbleche im Flugzeugbau, 'die mit genau übereinanderliegenden Nietlöchern untereinander verbunden werden müssen. Da dergleichen Arbeitest fortgesetzt und in sehr großer Anzahl erforderlich sind, hat man bereits für das Heften der Bleche besondere Heftvorrichtungen ausgebildet. So kennt man bereits Vorrichtungen, welche aus einer mit einer Längsbohrung versehenen, an der einen Stirnseite mit einem Zentrieransatz ausgestatteten Hülse und einem in derselben geführten, mit einer Nase hinter die Lochränder greifenden Spannstift bestehen, der durch eine an der anderen Hülsenstirnseite sich abstützende Mutter angespannt wird und dessen Querschnitt im Bereich des Zentrieransatzes diesen zu einem Kreis ergänzt. Bei bekannten Vorrichtungen dieser Art ist der Zentrieransatz exzentrisch in bezug auf die Mittelachse des Spannstiftes angeordnet. Der an sich zylindrische Spannstift ist im Bereich dieses Zentrieransatzes geschwächt, damit das hakenförmige Ende entsteht, welches hinter die Lochränder greift. Der Zentrieransatz und der geschwächteStiftqu.erschnittergän.zen sich zu einem Kreis. Es liegt aber im Wesen der bekannten Ausbildung begründet, daß der exzentrisch angeordnete Zentrieransatz einen sichelförmigen Querschnitt aufweist, während der geschwächte Spannstift zum Zentrieransatz hin und auf der gegenüberliegenden Seite kreisbogenförmig begrenzt ist. Bei dieser Vorrichtung bereitet die Herstellung des Zentrieransatzes wegen. seiner exzentrischen Lage und wegen des sichelförmigen Otterschnittes erhebliche Schwierigkeiten. Es kommt hinzu, dal3 die gegenseitige Berührung von Spannstift und Zentrieransatz läng 1;reisföi-inigen Flächen zusätzliche Mittel zur Verhinderung einer Drehung des Spannstiftes voraussetzt.
  • Diese Nachteile werden vermieden, wenn sich erfindungsgemäß der Zentrieransatz und der Spannstiftunterteil unterhalb der Hülse innerhalb der Projektion des kreisförmigen Spannstiftquerschnittes gegeneinander a>>-stützen und führen. Die neue Vorrichtung hat die Eigenart, daß der Zentrieransatz zentrisch angeordnet ist, was für die Handhabung der Vorrichtung einen Vorteil bedeutet. Der Umstand, daß der Spannstift und der Zentrieransatz längs ebenen Flächen aneinanderliegen, macht die Anordnung zusätzlicher Mittel zur Sicherung des Spannstiftes gegen eine Drehung überflüssig. Außerdem läßt sich die Formgebung des Spannstiftes und des Zentrieransatzes bei der neuen Vorrichtung mit einfachen Mitteln und leicht durchführen. So ergibt sich eine Vorrichtung zum Heften, welche sowohl hinsichtlich des Aufbaues als auch in der Zahl der Einzelteile und der Möglichkeiten einer Massenherstellung besonders günstig ist. Gerade auf die Möglichkeit, diese Vorrichtungen in Massen herzustellen, kommt es aber sehr an.
  • Es ist an sich nicht mehr neu, den Spannstift längs ebenen Flächen an dem Zentrieransatz zu führen, welcher zur 'Mittelachse des Spannstiftes zentrisch angeordnet ist. Bei bekannten Vorrichtungen ist der Spannstift beiderseits abgeflacht und führt sich zwischen zwei zentrischen Ansätzen, die nach außen hin kreisbogenförmig, zum Spannstift hin eben begrenzt sind. Bei dieser Vorrichtung sind aber die Zentrieransätze an einer Kappe befestigt, die an dem einen Ende einer Innengewindehülse drehbar, jedoch nicht längs verschiebbar angeordnet ist. Der Spannstift ist an dein in die Hülse hineinreichenden Ende mit einem Gewindebolzen befestigt, welcher innen in diese Gewindehülseeingreift, jedoch nicht nach außen herausragt. Bei Be-ZD t # äti- ln'tl n - der Vorrichtung muß d alier die Ge-, el windehülse gedreht werden. Diese Vorrichtung ist in der Herstellung und Formgebung weit ungünstiger als der Gegenstand vorliegender Erfindung und daher mit größeren M3erstellungskosten verbunden.
  • plan kennt sodann noch eine Heftvorrichtun, bei tvelcher eine Flügelmutter auf dem mit, Gewinde versebenen hinteren Bereich des Spannstiftes über Gelenkhebel mit einem Gehäuse verbunden ist, welches das an dem einen Blech anliegende ZViderlager für den Haken des Spannstiftes bildet. Abgesehen davon, daß diese Vorrichtung sehr vielteilig ist, hat sie noch den Nachteil, daß bei stark eingeknickter Stellung der Gelerikliebelpaare der Platzbedarf bedeutend ist, so daß unter Umständen naheliegende Lochungen nicht g@eidizeitig geheftet werden können.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an einem Ausfü hrmigsbeispiel dargestellt.
  • Fig. i zeigt die Vorrichtung während. des Einbringens in ein Nietloch im Längsschnitt. Fig.2 zeigt die Vorrichtung in verspann-Lern Zustande.
  • Fig, 3 zeigt eine Unteransicht zu Fig. i. Fig. q. zeigt einen Schnitt nach Linie IV-IV der Fig. 2.
  • Die Vorrichtung besteht itli wesentlichen aus der Hülse i, dem Spannstift 2. 6 und der Mutter 3. Die Hülse ist mit einer Längsbohrung d versehen. An der unteren Stirnfläche ist die Hülse i finit einem im Bereich der Längsbohrung angeordneten, axial nach auswärts gerichteten Zentrieransatz 5 versehen. An der anderen Stirnfläche der Hülse stützt sich die Mutter 3 ab, welche auf den mit Gewinde versehenen Teil 6 des in der Längsbohrung .t der Hülse i geführten Spannstiftes 2, 6 aufgeschraubt ist. Das andere Ende 2 des Spannstiftes ist entsprechend dem von dein Zentrieransatz noch frei gelassenen c)uerschnitt der Bohrung d. abgeflacht und auf ler dem Zentrieransatz abgekehrten Längsseite mit einer Nase 7 versehen. Wie Fig. d zeigt, sind der Zentrieransatz und der Unterteil des Spannstiftes im Querschnitt etwa halbkreisförmig ausgebildet. Spannstift und Zentrieransatz stützen sich gegeneinander in ihren ebenen Flächen S ab, so daß sich der Spannstift während des Drehens der Mutter 3 nicht mitdrehen kann. Der Gesamtquerschnitt von Zentrieransatz und Spannstiftunterteil entspricht etwa dem des Nietloches g, so daß im 1-erspannten Zustand die übereinander angeordneten Nietlöcher genau zentriert sind.
  • Das Heften der Bleche io erfolgt etwa in folgender Weise: Die Mutter 3 wird zurückgedreht und der Spannstift .2 vorgeschoben. Der Spannstift wird durch das Nietloch 9 der Bleche io hindurchgesteckt, so daß die Nase ; hinter die Nietlochkante greift. Die Mutter 3 wird angezogen und der Spannstift in die Hülse hineingezogen. Dadurch drückt sich der Zentrier-Z, 5 in die Nietlöcher 9 hinein und führt in Zusammenarbeit mit dein Spannstift 2 die genaue Zentrierung der Nietlöcher herbei. Durch `feiterdrehen der Mutter werden die Bleche durch die Nase; des Spannstiftes 2 gegen die Stirnfläche der Hülse i gedrückt und dadurch fest miteinander verspannt. Das Lösen der I-Ieftvorrichtung erfolgt durch Zurückdrehen der -Mutter 3 auf dem Gewindeteil des Spannstiftes und anschließendes Herausziehen aus dem Nietloch. Die Heftvorrichtung kann selbstverständlich auch dort angewendet werden, wo die Bleche :beiderseitig zugänglich sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Heften von zwei oder mehreren nur einseitig zugänglichen, miteinander zu vernietenden Blechen, bestehend aus einer mit Längsbohrung versehenen, an der einen Stirnseite mit einem Zentrieransatz ausgestatteten Hülse und einem in derselben geführten, mit einer Nase hinter die Lochkanten greifenden Spannstift, der durch eine an der anderen Hülsenstirnseite abgestützte Mutter angespannt wird und dessen QueTsdhnitt im Bereich des Zentrieransatzes diesen zu einem Kreis ergänzt, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Zentrieransatz (5) und der Spannstiftunterteil (a) unterhalb der Hülse (r) innerhalb der Projektion des kreisförmigen Spannstiftquerschnittes (6) gegeneinander abstützen und führen. Zur .:Abgrenzung des Anmeldungsgegen-@tandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: deutsche Patentschrift ...... Nr. 69,3 962; französäscheZusatzpatentschrift - 48 048; französischePatentschriften. . - 83.3 695, 837913-
DEL97021D 1939-02-01 1939-02-01 Vorrichtung zum Heften von miteinander zu vernietenden Blechen Expired DE749680C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4488713A (en) * 1983-03-15 1984-12-18 The United States Of America As Represented By The Secretary Of The Air Force Pneumatic clamping device
US5848460A (en) * 1997-04-07 1998-12-15 Rasmussen; Neils L. Bearing puller

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR48048E (fr) * 1936-05-13 1937-10-16 Dispositif pour l'épinglage des tôles
FR833695A (fr) * 1938-02-12 1938-10-27 Dispositif perfectionné pour fixer des tôles ou plaques les unes aux autres pendant qu'on effectue sur elles des opérations de rivetage, de soudure, etc.
FR837913A (fr) * 1937-05-14 1939-02-23 Aviat Developments Ltd Perfectionnements aux dispositifs pour le serrage des pièces de tôle pour faciliter les opérations de rivetage ou analogues
DE693962C (de) * 1937-03-20 1940-07-22 Franz Holler Heftvorrichtung

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