DE699045C - Vorrichtung zum loesbaren Verbinden und festen Zusammenziehen von Moebelteilen u. dgl. - Google Patents
Vorrichtung zum loesbaren Verbinden und festen Zusammenziehen von Moebelteilen u. dgl.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
- F16B12/00—Jointing of furniture or the like, e.g. hidden from exterior
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Description
- Vorrichtung zum lösbaren Verbinden und festen Zusammenziehen von Möbelteilen ü. dgl. Die Erfindung. bezieht sich auf eine Vorrichtung zum lösbaren Verbinden und festen Zusammenziehen von Möbelteilen, insbesondere der Seiten-, Kopf- und Fußteile von Schränken, mit einem in einem Gehäuse verschiebbar geführten und schwenkbaren Halten am einen Möbelteil und einem mit diesem zusammenwirkenden Widerlagerzapfen am anderen Möbelteil.
- Demgegenüber kennzeichnet sich die Erfindung dadurch, däß eine.einteilige Hakenstange im Gehäuse frei verschiebbar-geführt ist und ihr freies Ende mit einer Anzugsfläche des Gehäuses zusammenarbeitet, derart, daß durch nach dem Einhaken erfolgendes Schwenken der Hakenstange der Widerlagerzapfen angezogen wird, Hierdurch wird gegenüber der Vorrichtung der obigen bekannten Art, bei welcher ein schwenkbarer Haken an einem Schieber angelenkt ist, der durch eine exzentrische Scheibe angezogen wird, eine wesentlich einfachere Bauart und Handhabung erzielt. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Fig. r die Vorderansicht der Vorrichtung in Schließstellung, Fig..2 eine dazugehörige Seitenansicht, Fig. 3 die abgebrochen gezeichnete Vorderansicht der Öffnungsstellung, Fig. q. eine dazugehörige Seitenansicht und Fig. 5 eine abgeänderte Ausführungsform. An dem Möbelteil i, der mit dem Möbelteil: 2 zu verbinden ist, ist eine Hakenschraube 3 eingeschraubt, die mit ihrem hakenförmigen Widerlagerzapfen q. mit der beweglichen Hakenstange 5 des anderen Möbelteiles zusammenarbeitet. Diese Hakenstange 5 hat die Gestalt einer flachen Schiene,. die in Schlitzen 6 und 7 des umgebogenen =Randes 8 einer zylindrischen Kappe 9 beweglich und schwenkbar gelagert ist. Das untere Ende io der Hakenstange ist zurückgebogen und zu einer Kante i i zugeschärft, die mit dem unteren Teil der Randfläche 8 der Kappe 9 zusammenarbeitet. In dem oberen Teile der Hakenstange 5 befindet sich ein Vorsprung a2, welcher zusammen mit dem umgebogenen Ende io ein Herausgleiten der Hakenstange 5 aus den Sehlitzen 6 und 7-verhindert. Die Kappe 9 wird durch zwei Schrauben 13 an dem Möbelteil 2 befestigt.
- In der Öffnungsstellung nimmt die Hakenstange 5 eine beliebige Schräglage ein, z. B. die in strichpunktierten Linien dargestellte Lage 5' der Fig. i, da sie sich frei in den Schlitzen 6 und' 7 bewegen kann. Nachdem der M_ öbelteil i auf den Möbelteil :2 aufgelegt oderaufgesteckt ist, wird die Hakenstange 5 -mit ihrem oberen Ende über den Widerlagerzapfen 4 gehakt, so daß sie in die iii Fig. 3 in ausgezogenen Linien dargestellte.-Lage gelangt. Alsdann- wird ihr unteres Ende io ', durch den Finger nach links gedrückt. Hierbei läuft die Kante i i auf die Randfläche 8 -der Kappe 9 auf, wodurch er Haken nach unten gezogen wird und :den Möbelteil i mittels des Widerlagerzapfens 4 an den Möbelteil :2 heranzieht. Die linke Wandung 14 des Schlitzes 7 ist so angeordnet, däß die linke Kante der Hakenstange 5 an sie erst tierangelangt, nachdem die Kante i z die Totpunktlage, das ist die Verbindungslinie zwischen dem Widerlagerzapfen 4 und dem Kreismittelpunkt der Fläche 8, überschritten hat. Auf diese Weise wird die Hakenstange 5 in ihrer Schließstellung (Fig: i) gesichert.
- Für das richtige Ansetzen der Vorrichtung ist es.im Gegensatz zu den Keilverbindungen nur erforderlich, daß ein bestimmter Abstand zwischen dem Widerlägerzapfen 4 und der zylindrischen Kappe. 9 genau eingehaltenwird. Zu diesem Zwecke sind die zusammenarbeitenden Flächen und Ansätze; nämlich der Widerlagerzapfen 4, die Hakenstange 5, die Kante- i i und die Umfangsfläche 8 sowie der Vorsprung i2 so angeordnet,' daß in der ausgehakten und nach unten zurückgezogenen Lage 5" der Hakenstange, die in der Fig. 3 in strichpunktierten Linien dargestellt ist, ihre oberste Fläche gerade den Widerlagerzapfen 4 von unten berührt. Beim Ansetzen der Vorrichtung geht man deshalb so vor; daß man zunächst die Hakenschraube 3, 4 einsetzt und dann die Kappe g lose gegen den Widerlagerzapfen führt, bis die Hakenstange 5 in ihrer Lage 5" gerade den Widerlagerzapfen 4 berührt. In dieser Stellung der Kappe 9 werden die Stellen, für das- Einschrauben der Schrauben 13 gekennzeichnet, so daß: die - Kappe dann ohne weiteres in ihrer richtigen Läge angeschraubt werden kann. Die Vorrichtung ist sodann. gebrauchsfertig. - Die obere Fläche der Hakenstange 5 kann zur Erleichterung des Ansetzens der Vorrichtung abgeplattet oder ausgehöhlt sein. Wie Fig. 4 zeigt, kann der. Teil i ohne weiteres auch winkelig auf den Teil 2 aufgesetzt sein, wenn die Hakenschraube 3, 4 entsprechend eingeschraubt wird.
- Um der Verbindung eine größere Festigkeit zu geben, kann .die Kappe 9 nach Art der Fig. 5 in eine zylindrische Ausnehmung 15 des Möbelteiles 2 eingelassen sein. In diesem Fälle genügt für die Befestigung ein Stift oder Nagel 16, welcher durch das Holz des Möbelteiles :2 und Löcher 17 des Kappenrändes 8 hindurehtritt.
- Wird an Stelle der Kappe 9 ein mit einem durchgehenden Schlitz für die Hakenstange versehener massiver oder starkwandiger,: pfropfenartiger Körper verwendet, so kann dieser - anstatt. aus Metall aus Holz, oder Preßstoff hergestellt sein, da: er in dieser Gestalt den Druck der entsprechend abgerundeten Kante ii aufzunehmen vermag. Hierdurch wird eine weitere wesentliche Ersparnis an metallenem Werkstoff erzielt. Man kann auch die Befestigungsschrauben oder den Stift 16 (Fig. 5) erübrigen, indem man, sofern .es sich um leimbaren Werkstoff handelt, den pfropfenartigen Körper in eine entsprechende Einsenkung der Schrankwand einleimt:
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum lösbaren Verbinden und festen Zusammenziehen von Möbelteilen u. dgl. mit einem in einem Gehäuse verschiebbar geführten und schwenkbaren Haken am einen Möbelteil und einem mit diesem zusammenwirkenden Widerlagerzapfen am anderen Möbelteil, dadurch gekennzeichnet, daß eine einteilige Hakenstange (5) im Gehäuse (9) frei verschiebbar und schwenkbar geführt ist und ihr freies Ende mit einer Anzugsfläche (8) des Gehäuses (9) zusammenarbeitet; derart, daß durch nach dem Einhaken erfolgendes Schwenken der Hakenstange (5) der Widerlagerzapfen (4) angezogen wird.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzugsfläche (8) bei der Schwenkung der Hakenstange (5) keilförmig auf einen Ansatz (ii) der Hakenstange (5) einwirkt und die Hakenstange über ihre Totpunktlage hinweg zur Anlage kommt.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, däß die Hakenstange-(5) in Schlitzen.,(6, 7) des umgebogenen Randes (8) einer zylindrischen Kappe (9) frei beweglich gelagert ist und ihr umgebogenes Ende (io) mit einer zugeschärften Kante (ii) mit der Randfläche (8) als Anzugsfläche zusammenarbeitet. q..
- Vorrichtung nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hakenstange (5) an ihrem Hakenteil einen Vorsprung (i2). aufweist, der zusammen mit der Umbiegung (i r) ein völliges Herausbewegen der Hakenstange aus den Schlitzen (6, 7) verhindert.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die gegenseitige Lage der zusammenarbeitenden Teile (5, q., 12" 8, 1i) so gewählt ist, daß die Hakenstange in der ausgehakten und zurückgezogenen Lage mit ihrer obersten Fläche .gerade den Widerlagerzapfen (q.) von unten berührt.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe (9) in eine Einsenkung (i5) des Möbelteiles (2) eingesetzt ist und ihre Befestigung mittels eines durch Löcher (i7) des Randes (8) tretenden Stiftes (i6) erfolgt.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse. (9) als massiver oder starkwandiger Körper aus Holz oder Preßstoff ausgebildet ist, der in die Einsenkung (15) eingeleimt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1939SC118059 DE699045C (de) | 1939-03-30 | 1939-03-30 | Vorrichtung zum loesbaren Verbinden und festen Zusammenziehen von Moebelteilen u. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1939SC118059 DE699045C (de) | 1939-03-30 | 1939-03-30 | Vorrichtung zum loesbaren Verbinden und festen Zusammenziehen von Moebelteilen u. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE699045C true DE699045C (de) | 1940-11-21 |
Family
ID=7450910
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1939SC118059 Expired DE699045C (de) | 1939-03-30 | 1939-03-30 | Vorrichtung zum loesbaren Verbinden und festen Zusammenziehen von Moebelteilen u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE699045C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2700815A1 (fr) * | 1993-01-28 | 1994-07-29 | Davanture Robert | Dispositif d'assemblage et de verrouillage de pièces. |
-
1939
- 1939-03-30 DE DE1939SC118059 patent/DE699045C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2700815A1 (fr) * | 1993-01-28 | 1994-07-29 | Davanture Robert | Dispositif d'assemblage et de verrouillage de pièces. |
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