DE750528C - Vorrichtung zum gleichzeitigen Zentrieren und Festspannen von Annietmuttern waehrenddes Befestigungsvorganges - Google Patents

Vorrichtung zum gleichzeitigen Zentrieren und Festspannen von Annietmuttern waehrenddes Befestigungsvorganges

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Publication number
DE750528C
DE750528C DE1939750528D DE750528DD DE750528C DE 750528 C DE750528 C DE 750528C DE 1939750528 D DE1939750528 D DE 1939750528D DE 750528D D DE750528D D DE 750528DD DE 750528 C DE750528 C DE 750528C
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DE
Germany
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nut
rivet
centering
tightening
bolt
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Expired
Application number
DE1939750528D
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English (en)
Inventor
Wilhelm Bauer
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B47/00Constructional features of components specially designed for boring or drilling machines; Accessories therefor
    • B23B47/28Drill jigs for workpieces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Connection Of Plates (AREA)
  • Insertion Pins And Rivets (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum gleichzeitigen Zentrieren und Festspannen von Annietmuttern während des Befestigungsvorganges Annietmuttern werden im allgemeinen vor dem Vernieten mittels einer Schraube an dem anzunietenden Blechteil befestigt. Da, aber der Durchmesser des Bohrloches mit Rücksicht auf den freien Durchgang der Schraube etwas größer gehalten werden muß als der Durchmesser der Befestigungsschraube: verschiebt sich die Annietmutter beim Vernieten, so daß sich nach Entfernung der Heftschraube die eigentliche Befestigungsschraube vielfach nicht mehr oder schlecht einschrauben läßt, da die Gewindespitzen an den Rändern des Bohrloches anstoßen. Beschädigungen des Gewindes sind die Folge, die aber vermieden werden müssen, da derartige Mißstände immer zu Beanstandungen, insbesondere im Flugzeugbau, führen.
  • Es sind auch Vorrichtungen zum vorübergehenden Verbinden vorgelochter Teile, beispielsweise zum Nieten, bekannt, die außer dem Heften noch ein Zentrieren bewirken. Bei den zu verbindenden Teilen handelt es sich dabei aber ausschließlich um plattenförmige Gegenstände, die eine Ausbildung der Heftschraube verlangen, welche für eine Annietmutter nicht- brauchbar ist: Außerdem ist bei diesen Vorrichtungen die Zentrierung nicht vollkommen ,genug.
  • Gemäß der Erfindung werden die Nachteile der bekannten Einrichtungen zum Festhalten und Festspannen von Annietmuttern während des Befestigungsvorganges durch eine Spannmutter vermieden, die eine der Bauteiloberfläche angepaßte, z. B. ebene oder abgeschrägte Grundfläche und einen in sie eingeschraubten Bolzen besitzt, dessen zwischen den Gewindeteilen angeordneter, dies im Durchmesser überragender Zentrierbund sich in einer den Bund an Grüße übertreffenden Aussparung der Spannmutter befindet und dessen einer Gewindeteil mit in die Annietmutter passendem Gewinde versehen ist. Die Aussparung der Mutter ist zweckmäßig in ihrer Länge und ihrem Außendurchmesser größer als der verstärkte, gewindefreie Zentrierbolzenabschnitt, so daß die Annietmutter an Bleche verschiedener Stärke mittels der Vorrichtung angeklemmt werden kann. Der beim Ankl:emmvorgang in die Durchgangsbohrung des Bauteils eingeführte verstärkte Teil macht infolge seiner genauen Passung ein Verschieben der Annietmutter während des Bohrens der Nietlöcher bzw. während des Nietvorganges unmöglich. Um ein bequemes Einschrauben des Gewindebolzens in die Annietmutter und ein leichtes Lösen des Bolzens zu ermöglichen, wird das freie Ende desselben zweckmäßig mit einer Kordelscheibe o. dgl. versehen. Bei versenkt ang 'dneten Durchgangs,öffnungen im Bauteil eor Z, wird die Auflageseite der auf dem Bolzen drehbaren, zum Anpressen der Annietmutter dienenden Spannmutter zweckmäßig konisch ausgebildet.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Spannvorrichtung nach der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen Schnitt durch eine Annietmutter mit Spannvorrichtung, Abb,2 einen Schnitt durch eine Spannmutter mit abgeschrägter Druckfläche.
  • Vor dem Bohren der Nietlöcher bzw. während des Nietvorganges wird die @nnietmutter i durch den Gewindebolzen 3, dessen Gewindeteil 3' in diese eingeschraubt wird, an den Bauteil z durch Drehen der Spannmutter 5 von Hand angepreßt. Zur Verhinderung einer seitlichen Verschiebung der Annietmutter besitzt der Bolzen eine gewindefreie Verstärkung 4, die mit Passung, d. h. mit einem geringen Untermaß von etwa 1/1o mm, in das Bohrloch im Blechteil 2 hineinpaßt. Das Einschrauben des Bolzenteils 3' in die Annietmutter und das Festhalten der Teile wird durch eine Kordelscheibe 7 erleichtert, die am freien Ende des Bolzens 3 vorgesehen ist.
  • Nach dem Einschrauben, des Bolzens 3' in das Gewinde der Annietmutter i bis zum Aufsitzen des Zentrierbundes 4 wird das Festspannen der Annietmutter am Bauteil 2 deren nie mit einer Aussparung 6 über den Zentrierbund 4 greifende Spannmutter 5 bewirkt, die sich auf der der Annietmutter abgewandten Seite gegen den Bauteil e legt. Die Aussparung 6 ist sowohl in ihrer Tiefe als auch im Durchmesser größer als der Zentrierbund 4 des Bolzens 3, so daß ein gutes Zentrieren auch bei stärkeren. Bauteilen 2 nö glich ist. Der Zentrierbund 4 verhindert infolge seiner engen Passung in der Durchgangsöffnung des Bauteils i ein Verschieben der Annietmutter während des Bohrens der Nietlöcher und während des Nietvorganges, so daß sich nach dem Annieten das Gewinde der Annietmutter genau zentrisch zur Durchgangsöffnung befindet und ein einwandfreies Einführen der Befestigungsschraube gewährleistet ist. Ist das Durchgangsloch im Bauteil 2 als Senkloch ausgebildet, so wird die Spannmutter 5, wie Abb. 2 zeigt, auf ihrer Auflageseite der Senkung entsprechend bei 5' konisch abgeschrägt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum gleichzeitigen Zentrieren und Festspannen von Annietmuttern während des Befestigungsvorganges, gekennzeichnet durch eine Spannmutter (5) mit der Bauteiloberfläche (2) angepaßter, z. B. ebener oder abgeschrägter Grundfläche und einen in diese Mutter (5) eingeschraubten Bolzen (3, 4, f), dessen zwischen den Gewindeteilen (3, 3') angeordneter, diese im Durchmesser überragender Zentrierbund (4) sich in einer den Bund an Größe übertreffenden Aussparung (6) der Spannmutter (5) befindet und dessen Teil (3') mit in die Annietmutter passendem Gewinde versehen ist. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: deutsche Patentschriften ..... Nr. 517 372. 647 647, 655 671,. 664. 003, 672 399; französische Patentschrift . . Nr. &37 913; USA.- 1 log o94.
DE1939750528D 1939-05-18 1939-05-18 Vorrichtung zum gleichzeitigen Zentrieren und Festspannen von Annietmuttern waehrenddes Befestigungsvorganges Expired DE750528C (de)

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Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1109094A (en) * 1911-12-05 1914-09-01 Nagle Re Blade Knife Company Method for inserting rivets in reblade-knives.
DE517372C (de) * 1929-01-28 1931-02-06 Vormals Skodawerke Ag Zentriervorrichtung fuer Nietmaschinen
DE647647C (de) * 1933-02-09 1937-07-09 A T S Company Ltd Vorrichtung zum voruebergehenden Zusammenklammern von aufeinandergeschichteten Metallteilen
DE655671C (de) * 1935-05-13 1938-01-20 Jean Julien Blanc Vorrichtung zum voruebergehenden Verbinden (Heften), beispielsweise zum Nieten vorgelochter Teile
DE664003C (de) * 1936-11-21 1938-08-18 Henschel Flugzeug Werke A G Vorrichtung zum Zusammenheften miteinander zu verbindender, vorgelochter, plattenartiger Teile
FR837913A (fr) * 1937-05-14 1939-02-23 Aviat Developments Ltd Perfectionnements aux dispositifs pour le serrage des pièces de tôle pour faciliter les opérations de rivetage ou analogues
DE672399C (de) * 1936-07-25 1939-03-01 Messerschmitt Akt Ges Heftschraube

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