DE748384C - Erhoehung der Wirksamkeit von Braunstein als Depolarisator in galvanischen Elementen - Google Patents

Erhoehung der Wirksamkeit von Braunstein als Depolarisator in galvanischen Elementen

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DE748384C
DE748384C DED87732D DED0087732D DE748384C DE 748384 C DE748384 C DE 748384C DE D87732 D DED87732 D DE D87732D DE D0087732 D DED0087732 D DE D0087732D DE 748384 C DE748384 C DE 748384C
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Description

  • Erhöhung der Wirksamkeit von Braunstein als Depolarisator in galvanischen Elementen Gegenstand des Hauptpatentes 742 5o9 ist ein Verfahren, bei dem durch Temperung von Braunstein dessen Gitterstruktur gestört oder eine Änderung der Struktur eingeleitet wird-Hierdurch wird die depolarisierende Wirkung des Braunsteins verbessert. Wegen des bei höherenTemperaturen eintretenden chemischen Zerfalles des Braunsteins lassen sich jedoch bei der Temperung unter Atmosphärendruck Temperaturen von höchstens 400° anwenden.
  • Es hat sich nun herausgestellt, daß manche Braunsteine ein so stabiles Kristallgitter aufweisen, daß Temperaturen über 400° Verwendung finden müssen. Andere Braunsteine wieder sind cheimisch so leicht zersetzlich, daß schon bei annähernd 4oo° eine erhebliche Zersetzung unter Atmosphärendruck beobachtet wird. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist die Temperung der zu behandelnden Braunsteine unter höherem Atmosphärendruck. Hierbei wird der Braunstein in einem Druckgefäß erhitzt. Es lassen sich bei erhöhtem Druck Temperaturen bis etwa 7oo° anwenden, ohne daß die Abspaltung von Sauerstoff erhebliche Werte annimmt. Gegebenenfalls kann bei der Druckerhitzung zusätzlich eine Erhöhung der Sauerstoffkonzentration in der Luft des Druckgefäßes durch Beimnischung, von etwas sauerstoffabspaltendem Salz, z. B. Kaliumchlorat, zu dem Braunstein oder durch Einleiten von Sauerstoff in das Druckgefäß herbeigeführt werden.
  • Ist der zu behandelnde Bratunsteinchemisch wenig wirksam, so kann zusätzlich eine schwache Hydratisierung durch Abschrecken des heißen Materials in Wasser herbeigeführt werden, womit gleichzeitig eine Stabilisierung der eingetretenen Gitteränderungen herbeigeführt wird.
  • Ist der zu behandelnde Braunstein reich an Hydratwasser, so wird zweclkmäßlig der Druckerhitzung eine teilweise Entwässerung des Braunsteins vorausgeschickt.
  • Beispiel z io kg hvdratwasserarmer Naturbraunstein (etwa i °/ä H_0) werden in einem eisernen Druckgefäß von rund 7,5 1 Fassungsvermögen etwa 6 Stunden lang auf etwa 6oo° gehalten. Das Produkt enthältweniger als o,5% Hydratwasser, läßt im Debeye-Scherrer-Diagramm die für die katalytische Wirksamkeit kennzeichnenden Linien erkennen und weist eine niedrigere Oxydationskraft auf als das Ausgangsmaterial.
  • Ein Ausgangsbraunstein, der weniger als 0,I %p Kobalt, Nickel, Kupfer (und andere, Schwermetalle) enthält, wird gegebenenfalls mit einer Lösung von Io bis 2o g (oder weniger) eines Schwermetallsalzes oder eines Chrom-Kobalt-N ickel- oder Eisensalzes in etwa 2 1 Wasser verrührt. Das Gemisch wird sodann bei etwa Ioo° getrocknet und anschließend der Temperung ausgesetzt. Beispiel 2 Io kg chemisch wenig wirksamer Braunstein, dessen Oxydationskraft möglichst aufrechterhalten werden soll, wird wie bei Beispiel I erhitzt, der Inhalt des Druckgefälles wird aberbeieinerTemperaturvonwenigstens 300° in einem entsprechend großen Überschutß von Wasser abgeschreckt. Der Hydratwassergelhalt des Endproduktes entspricht annäherungsweise dem des Ausgangsstoffes, und die chemische Oxydationskraft ist nicht nennenswert gesunken. Beispiel 3 Io kg stark hydratisierter Braunstein, z. B. Kunstbraunstein mit etwa I I % Hydratwasser, werden in einem Druckgefäß, auf etwa 2oo° 4 Stunden lang ohne Druckanwendung erhitzt, dann wird das Druckgefäß verschlossen, die Temperatur auf 35o' bis 43o° gesteigert und während I2 bis I6 Stunden aufrechterhalten.
  • Beispiel4 Io lkg Braunstein werden in dem Druckgefäiß wie bei Beispiel I bis 3 behandelt, wobei ein künstlich erhöhter Sauerstoffdruck in demn Druckgefäß aufrechterhalten wird. Hierzu wird entweder Sauerstoff aus einer Sauerstoffbombe in das Druckgefäß eingeleitet oder eine ausreichende Menge eines in der Wärme sauerstoffabspaltenden Salzes, z. B. etwa 5o g Kaliumchlorat, im Druckgefäß entergelbracht. Auf diese Weise wird die Abnahme der chemischen Oxydationskraft während der Temperaturbehandlung noch weiter verringert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Erhöhung der Wirksamkeit von Braunstein als Depolarisator in galvanischen Trockenelementen nach Patent 742 5o9, dadurch gekennzeichnet, rlaß der Ausgangsbraunstein unter erlhöhtetm Atmosphärendruck erhitzt wird. 2.Verfahren nach Anspruch I. dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich Sauerstoff in das Druckgefäß eingeleitet oder ein iri der Wärme sauerstoffabspaltendes Salz dein Ausgangsmaterial zugesetzt wird. Zur Abgrenzung des Annieldungsgegenstandes vorn Stand der Technik sind ini l-rteilungsverfahren keine Druckschriften in Betracht gezogen worden.
DED87732D 1942-05-09 1942-05-09 Erhoehung der Wirksamkeit von Braunstein als Depolarisator in galvanischen Elementen Expired DE748384C (de)

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