DE74799C - Ausrückvorrichtung für Riemtriebe mittels den Riemen seitlich fassender Kle™111scheiben - Google Patents

Ausrückvorrichtung für Riemtriebe mittels den Riemen seitlich fassender Kle™111scheiben

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DE74799C
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Germany
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DENDAT74799D
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H. J. NOKE in Segeberg, Holstein, Neue Strasse 2
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H7/00Gearings for conveying rotary motion by endless flexible members
    • F16H7/22Belt, rope, or chain shifters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 11. Juni 1893 ab.
Die weitaus meisten Arbeitsmaschinen sind mit einer Fest- und einer Losscheibe versehen, so dafs man durch Hin- und Herschieben des Treibriemens auf die feste oder auf die lose Scheibe ein Ingangsetzen oder Stillstellen der betreffenden Arbeitsmaschine bewirkt. Diese Einrichtung hat wesentliche Mängel, indem der Riemen, wenn die Arbeitsmaschine stillgestellt wird, nicht zur Ruhe kommt, sondern mit derselben Geschwindigkeit weiter läuft. Ein Festfressen der Losscheibe, welches häufig genug vorkommt, verursacht dann das Angehen der Maschine und kann dadurch zu Unglücksfällen Veranlassung geben.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, diesem Uebelstand abzuhelfen, indem durch dieselbe erreicht wird, dafs der Riemen stillsteht, sobald die Arbeitsmaschine ausgerückt wird. . In den Zeichnungen ist die Einrichtung dargestellt; es zeigt die Fig. 1 einen Schnitt durch die Ausrückvorrichtung, Fig. 2 die Seitenansicht, während in Fig. 3 der Riemscheibenkranz mit Riemen und den Seitenscheiben in gröfserem Mafsstabe im Querschnitt dargestellt ist.
Auf der Transmissionswelle W .sitzt die treibende Scheibe S, welche so breit gehalten ist, dafs der Riemen R an beiden Seiten um ein gewisses Mafs über sie hinwegreicht. Zu beiden Seiten dieser Antriebsscheibe befinden sich je eine in einer Lagerung L L1 horizontal verschiebbare Schutzscheibe UU', welche drehbar sind.
Durch Hebel h und Zugstange ^ wird ein Zusammendrücken dieser beiden Schutzscheiben gegen die feste Scheibe S vermittelst des Winkelhebels w ermöglicht, während das Auseinanderschieben dieser beiden Scheiben durch zwei kräftige Federn ff1 bewirkt wird. Die Schutzscheiben haben an der Stelle, mit welcher sie den über die Scheibe £ hinwegreichenden Riemen berühren, eine konisch verlaufende Ringfläche derart, dafs bei 'genügend erfolgtem Zusammenrücken der Scheiben ein Abheben des Riemens von der treibenden Scheibe erfolgt. Es ist selbstverständlich, dafs der Riemen in dieser Lage nicht gespannt sein darf, und eine gewisse Nachgiebigkeit des Riemens wird dadurch erreicht, dafs eine Rolle r, welche drehbar und möglichst sicher gelagert ist, den Riemen im eingerückten Zustande spannt. Soll also ein Ausrücken bezw. Abheben des Riemens von der treibenden Scheibe erfolgen, so mufs die Spannrolle r von dem Riemen abgehoben werden; dadurch wird der letztere schlaff und gestattet ein Unterschieben der beiden konischen Seitenscheiben.
Die beiden seitlichen Schutzscheiben sind, wie bereits erwähnt, drehbar und verschiebbar in entsprechend ausgebohrten Lagerböcken LL1 gelagert. Die Scheiben selbst können derart gebohrt sein, dafs sie gleichzeitig der Welle W zur Lagerung dienen und man auf diese Weise besondere Lagerböcke oder Consolen in der Nähe der Antriebsscheibe entbehren könnte.
Wie aus vorstehendem leicht ersichtlich, gewährt die beschriebene Einrichtung den besonderen Vortheil, dafs die treibende Scheibe, gleichgültig, ob die Arbeitsmaschine aus- oder eingerückt ist, sich in einem vollständig geschlossenen Gehäuse bewegt, so dafs Verletzungen durch dieselbe oder den Riemen ausgeschlossen sind. Dieser letztere befindet sich beim Ausrücken in schlaffem Zustande, so dafs
er wirklich ruhen kann und naturgemäfs eine längere Lebensdauer besitzt, als wenn er auf Fest- und Losscheibe stets in gespanntem Zustande läuft oder durch Riemengabeln angegriffen wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Ausrückvorrichtung für Riemtrieb, dadurch gekennzeichnet, dafs neben der treibenden Scheibe (S) beiderseits dreh- und verschiebbare, mit konischen Flächen versehene Scheiben (U U1) angeordnet sind, welche beim Zusammenschieben auf diesen konischen Flächen den über die treibende Scheibe beiderseits etwas vorstehenden, durch Nachlassen einer Spannrolle oder dergleichen hinreichend gelockerten Riemen (R) erfassen und von der treibenden Scheibe abheben.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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