DE747892C - Verfahren zur Herstellung von Farbenphotographien nach dem Dreifarbenverfahren auf Papier oder anderem Stoff mit Hilfe des Beizverfahrens - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Farbenphotographien nach dem Dreifarbenverfahren auf Papier oder anderem Stoff mit Hilfe des Beizverfahrens

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DE747892C
DE747892C DED86148D DED0086148D DE747892C DE 747892 C DE747892 C DE 747892C DE D86148 D DED86148 D DE D86148D DE D0086148 D DED0086148 D DE D0086148D DE 747892 C DE747892 C DE 747892C
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DED86148D
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English (en)
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Dipl-Ing Wlodzimierz Daniewski
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WLODZIMIERZ DANIEWSKI DIPL ING
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WLODZIMIERZ DANIEWSKI DIPL ING
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C5/00Photographic processes or agents therefor; Regeneration of such processing agents
    • G03C5/26Processes using silver-salt-containing photosensitive materials or agents therefor
    • G03C5/40Chemically transforming developed images
    • G03C5/44Bleaching; Bleach-fixing

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Farbenphotographien nach dem Dreifarbenverfahren auf Papier oder anderem Stoff mit Hilfe des Beiaverfahrens Es gibt verschiedene Verfahren zum Herstellen von Farbenphotographien nach dem Dreifarbenverfahren, bei welchen die' Farbstoffe auf Beizen. fixiert werden, welche-an Stelle eines Silberbildes getreten sind; es handelt sich Uni die Verfahren nach Traube und Christensen. Bei Anwendung dieser Verfahren zur -Herstellung von Farbenphotographien auf Papier entstehen jedoch Schwierigkeiten. Das Verfahren nach Traube ist deshalb nicht zufriedenstellend, weil die Eigenfarbe des Cupricvanids die Reinheit der Farben beeinträchtigt. Beim Christensen-Vet-fahren hingegen ist es nicht möglich, scharfe Umr isse und; alle Einzelheiten wiederzugeben, weil das Silberrhodanid in der Entbleichungsflüssigkeit löslich ist. Vorliegende Erfindung beseitigt diese Schwierigkeiten durch Verwendung einer Entbleiclitingsflüssigkeit, welche neben den üblichen Bestandteilen noch Silbersalze von solchem Prozentsatt enthält, daß ein beständiger N iederschlag hervorgerufen wird, und daß das Lösen des bei der Entbleichung entstehenden Silberrhodanids unmöglich ist.
  • Die Entbleichungsfliissigkeit kann nach folgender Vorschrift hergestellt werden: Man löst .[o g Küpfersttlfat und 6o g Kaliumcitrat in Soo cm' Wasser, dann werden 30 g Essigsäure und darauf 2o g des in zoo cm3 Wasser gelösten Ainnioniutiirliodanids zugegeben; sodann wird noch eine Lösung von r g Silbernitrat in roo cm' Wasser hinzugefügt.
  • Durch geeignetes Härten der Emulsionsschicht des Diapösitives kann man erreichen, daß die Emulsionsschicht ohne Veränderung ihrer Größe oder Gestalt auf Papier oder auf eine andere Unterlage geklebt werden kann, auch nachdem sie von Glas oder von Celluloid entfernt worden ist. Bei diesem Vorgehen braucht man nicht mehr durch das Celluloid oder Glas zu kopieren, um das Entstehen eines Spiegelbildes beim Verfahren des Aufklebens auf Papier mit Unterlage zusammen und des Entfernens der letzteren nach dem Austrocknen zu vermeiden. Es ist verständlich, daß das Kopieren durch das Glas und bzw. durch Celltiloid hindurch nicht zu scharfen Umrissen führen kann, auch wird durch das Zusammenschrumpfen des Papiers während des Trocknens das genaue Übereinanderlegen der einzelnen Schichten erschwert bzw. unmöglich gemacht. Beim Verfahren nach vorliegender Anmeldung hingegen wird das Aufkleben sämtlicher Schichten im nassen Zustande vollführt. Das zum Aufkleben zu verwendende Papier maß rein sein oder aber. nur ein Teilbild enthalten. Beispiel Auf photographischem Papier wird ein Bild eines durch einen Blaufilter (z. B. fÄjratten Nr. 49) erhaltenen Negativs aaskopiert und darauf in der nachstehenden Weise gelb gefärbt. Zuerst wird das Bild sorgfältig fixiert und ausgewaschen und in einem Bad gebleicht, welches, sich aus 15 g Bleinitrat, io g Kaliumferrocyanid, i g Salpetersäure und i Liter Wasser zusammensetzt. Nach wiederholtem Auswaschen mit angesäuertem Wasser (o,i °/o Salpetersäure) und nachfolgendem Auswaschen in reinem Wasser wird das Bild bis zum Vergilben von Lichtstellen in einer Lösung von io g Katichromat, 5 g Jodkali und i Liter Wasser gefärbt. Anschließend wird das Bild gespült und nötigenfalls verbellt bzw. finit Lauge von einigen Prozent geschwächt. Das gelbe Bild kann, auf die gleiche Weise wie die nachfolgenden Bilder, unter Verwendung von gelben Farbstoffen hergestellt werden. Positive von Negativen, die mittels Grün- bzw. Rotfiltern aufgenommen wurden (Wratten Nr.58 bzw. a5), werden auf üblichen Diapositivplatten aaskopiert, vorausgesetzt, daß das Bild weich sein soll. Nach dem Fixieren und gründlichem Auswaschen wird gebleicht. Dann wird wieder kräftig gespült, und es wird mit einer Lösung basischer Farbstoffe (1/= bis @i °J, Lösung) bei Zusatz von 2 0/0 Essigsäure gefärbt. Das Diapositiv von roten Filtern wird blaugrün, das von den grünen Filtern rosa gefärbt. Nach beendeter Färbung wird so lange gespült, bis die Gelatine den Farbstoffüberschuß abzugeben aufhört. Zur Aufhellung bzw. Schwächung von Lichtstellen wird eine Lösung von 5 g Kaliumpermanganat, 5 g Schwefelsäure und i bis 3 Liter Wasser benutzt.
  • Das hierbei entstandene Mangandioxyd wird mittels Natriuinbisulfit entfernt. Nach dem Spülen wird das Diapositiv wieder getrocknet. Dann wird die Gelatineschicht an den Rändern mit einem scharfen -Messer angeschnitten und mit einer Lösung von 3 g Natriumfluorid, 33 g Formalin und bis zu ioo g Wasser bestrichen. Nach einigen Minuten wird die Gelatineschicht vom Glas abgenommen und mittels',. prozentigerGelatinelösung auf Papier aufgeklebt. Fall: sich die Schicht schwer vom Glas ablösen läßt, kann man der oben genannten Lösung noch etwas Zitronensäure zusetzen.
  • Die Emulsion kann auch zunächst in Formalin gehärtet und danach finit Fluorwasserstoffsäure gelöst werden: man kann aber auch die Schicht durch Erwärmen,-ablösen, wenn sie schon während des Herstellungsprozesses gehärtet worden ist, und falls sie nicht unmittelbar auf dein Glase oder Celluloid, sondern auf einer Schicht aus ungehärteter Gelatine liegt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Farbenphotographien nach dein Dreifarbenverfahren auf Papier oder anderem Stoff, bei dem die Herstellung der einfarbigen Teilbilder nach dem Beinverfahren erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß eine Fntbleichungsfliissiglceit mit einem solchen Zusatz an Silbersalzen verwendet wird, (bitl beständige Niederschläge entstehen.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Emtilsionsschicht des Diapositives in an sich bekannter Weise derart gehärtet wird, dala sie ohne Änderung ihrer Gestalt und nach ihrer Entfernung vom Glas oder Celltiloi(i aufgeklebt werden kann.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle eines Filmes ein normales photographisches Papier verwendet wird, dessen Silberbild in an sich bekannter Weise geeignet getont wird. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren keine Druckschriften in Betracht gezogen worden.
DED86148D 1940-12-04 1940-12-05 Verfahren zur Herstellung von Farbenphotographien nach dem Dreifarbenverfahren auf Papier oder anderem Stoff mit Hilfe des Beizverfahrens Expired DE747892C (de)

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