DE746718C - Reibantrieb fuer Schaer- und Zettelmaschinen - Google Patents

Reibantrieb fuer Schaer- und Zettelmaschinen

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Publication number
DE746718C
DE746718C DESCH113106D DESC113106D DE746718C DE 746718 C DE746718 C DE 746718C DE SCH113106 D DESCH113106 D DE SCH113106D DE SC113106 D DESC113106 D DE SC113106D DE 746718 C DE746718 C DE 746718C
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DE
Germany
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friction
drive
warping
machines
takes place
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Expired
Application number
DESCH113106D
Other languages
English (en)
Inventor
Gustav Kahlisch
Dr Wilhelm Reiners
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Oerlikon Textile GmbH and Co KG
Original Assignee
W Schlafhorst AG and Co
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Filing date
Publication date
Application filed by W Schlafhorst AG and Co filed Critical W Schlafhorst AG and Co
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Application granted granted Critical
Publication of DE746718C publication Critical patent/DE746718C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02HWARPING, BEAMING OR LEASING
    • D02H3/00Warping machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Reibantrieb für Schär- und Zettelmaschinen Bei sogenannten Schnellzettelmaschinen mit aus flachen Reibscheiben bestehender Reibverbindung ist es bekannt, das augen#blickliche Stillsetzen der Maschinen bei Fadenbruch durch gemeinsames und gleichzeitiges Lösen der Reibverbindung und Abbremsen der Reibscheibe, der Meßwalze, des Kettenbaumes und seiner Reib- bzw. Antriebstrommel über ein Gestänge zu bewirken. Es wurde gefunden, daß bei derartigen Maschinen besondere Vorteile erreicht werden, wenn als Reibverbindung ein an sich bekanntes Reibkegelgetriebe mit in einer Schwinge gelagerter Reibkegelgegenscheibe dient und diese Schwinge vor Lösen der Bremsen in der abgeschwenkten Stellung durch ein Gesperre verriegelt bleibt. Hierdurch werden nicht nur die bekannten Vorzüge des Reibkegelantriebes, nämlich die selbsttätige Anpassung des Reibungseingriffes an die Belastung und die Lösbarkeit der Reibverbindung bei jedem Übersetzungsverhältnis nutzbar gemacht, sondern es ergibt sich auch zufolge der axialen Verschiebbarkeit des Reibrades eine baulich einfache Lösung für die selbsttätige Konstanthaltung der Umfangsgeschwindigkeit des Zettelbaumes. Ein wesentlicher Vorteil der Erfindung besteht ferner darin, daß der Reibantrieb gelöst bleibt, wenn die Bremsen beispielsweise, um den Baum zurückdrehen zu können, gelöst werden. Das selbsttätige Zusammenwirken des Gesperres und der Bremsen läßt sich in besonders einfacher und sicherer Weise erreichen, wenn erfindungsgemäß das gemeinsame und gleichzeitige Lösen der Reibverbindung und Abbremsen der angetriebenen Teile über einen Druckkolben- oder magnetische Bremssteuerung erfolgt.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise erläutert. Wirkungsgleiche Teile tragen gleiche Bezugszeichen. Es zeigen:
    - Fig. i die Anordnung des Antriebes fii
    eine Zettelmaschine in Seitenansicht,
    Fig. 2 die Anordnung des -Antrieb . ri'
    Vorderansicht. teilweise geschnitten,
    Fig.3 eine Abänderung einer Einzelheit'
    aus Fig.
    Fig..I die Anordnung einer Kammerbreinseinrichtung in Seitenansicht, Fig. 5 und 6 zwei Abänderungen einer Einzelheit aus Fig.4. Fig. 7 die Anordnung einer vollelektrischen Bremseinrichtung schematisch, Fig. 9 die Anordnung der Bremsen bei ortsfest gelagerter Anpreßwalze in Seitenansicht und Fig.9 die elektrische Ausrückvorrichtung gemäß Fig. d. in Sperrstellung. . In dem Beispiel gemäß Fig. 1 sind in bzw.
  • an dein Gestell i der Zettelbaum 2, die Meßwalze 3, der Zettellamm d und die Anpreßwalze 7 gelagert. Die Anpreßwalze 7 schwingt dabei mit ihren Tragarmen 6 in bekannter Weise um die Welle 5.
  • Der Baum:, erhält seinen Antrieb über die Zahnräder i o, 11, 13 und 1.4 vom -Motor 17 über Reibkegel 16 und Reibrad 15. Das Reibrad 1,5 kommt in üblicher Weise dadurch zur Anlage all den Kegel 16, dall es nebst dein Zahnrad 14 in einer um die Achse der Welle 12 pendelnden Schwinge 18 gelagert ist. Je größer der Widerstand des zu drehenden Baumes ist, um so stärker ist auch der R; ilidruck, mit dem das Reibrad 15 sich dem Ziegel. 16 anlegt, da ja das Zahnrad 1..1 zunächst das Zahnrad 13 zti umlaufen sucht, bis es am Weiterlauf durch den Kegel 16 gehindert wird.
  • Damit nun die t"nifangsgescliwindigl:eit des Baumes.2 bei wachsendem Umfang unverändert bleibt, ist die in einer axial verschiebbaren Büchse gelagerte Welle 2o des Treibkessels 16 von der Anpreßwalze 7 (Fig. i) oder der Meßwalze 3 (Fig. 3) aus beeinflußbar, da von ihrer Eingrifttiefe in das Reibrad 15 die Drehgeschwindigkeit des Baumes abhängt. Im Beispiel ist angenominen, daß der Wickelkörper des Zettelbaumes den beabsichtigten gröliteil Durchmesser allnähernd erreicht hat, so daß die Anpreßwalze 7 ihre äußerste Stellung einnimmt. Dementsprechend ist auch der Kegel 16 nach dem Motor zu verschoben. Diese Verschiebung erfolt entweder über die Kegelräder 21, 22. die' Welle 23, die Kettenräder 2.1, 26 sanft Kette 25 und (las Zahnrad 27, indelll ein mit den Lagerarmen 6 der Anprerwalze ,' schwingendes Zahnsegment 28 das "Zahnrad 27 dreht, oder über den Schneckentrieb 30, 31, die Kurbelstange 32 und die Klinkenschaltung 33, 3.1 und 35 in Übereinstimmung mit der von der Meßwalze aufgenommenen, dem Zettelbaum zugeführten Fadenlänge.
    Die gleichzeitige Lösung des Antriebs und
    y s Anhalten des Baumes, der Anpreßwalze
    id der Meßwalze ist gleichfalls an zwei Bei-
    erläutert, und zwar einmal hn-drau-
    lisch und das andere 11a1 vollelektrisch. Die Auslösung erfolgt in beiden Fällen von einer elektrischen Wächtereinrichtung bzw. von mit ihr im gleichen Stromkreis liegenden Handschaltern aus.
  • Die mit einem ölvorratsbehälter 31 verseliene Druckkammer 30 ist über die starren Leitungen 32, 33, 34 und die biegsamen Leitungen 35, 36 finit den Drucl;kannnern 37 . 3 find 39 verbunden, die ihrerseits auf die kleinere Außenbackenbremse -o für die 1Meßwalze 3 und die großen Innenbackenl»-einseii .I1 und .I2 für die Anpreßwalze 7 bzw. die Reibscheibe 15 wirken, sobald der Kolben in der Druckkainnier 3o nach oben verschoben wird. Diese Bewegung erfolgt nach dein Gesetz der kommunizierenden Röhren in allen Kammern in dein Augenblick, in welchem ein um den Zapfen 5 1 schwingender dreiarmiger Hebel 52, 53, 62 nach Lösung der Sperre der Haltestange 56 unter den Einfluß eines Gewichts 5,5 gelangt. In der Sperrstellung hängt die Stange 56 mit ihrer Nase 56,1 auf einer Rast 561, und wird durch eine Feder 561. in dieser Stellung gehalten, in der ein an der Stange 56 allgelenkter Hebel 57 mit seiner Spitze auf dein Anker 57,1 eines Elektromagneten 57,1 aufruht. Unterhalb einer im Hebel 57 vorgesehenen Kerbe 57,, ist ein Zackenrad 57b angeordnet, das voll irgendeiner Stelle des Antriebs ini Sinne des eingezeichneten Pfeils ständig angetrieben wird. Wird der Wächterstrom eingeschaltet, dann zieht der Elektromagnet 57. den Anker 57,1 all, der den Hebel 57 frei gibt, so daß dieser nach unten schwingt, mit seiner Kerbe 57, in die Balin des Zackenrades 57,, gelangt und in Richtung des Pfeiles nach rechts (Fig. 9) verschoben wird. Diese Bewegung macht die Stange 56 zwangläufig finit, so daß die Sperrung 56,1 56,, gegen die \Wirkung der Feder 56, gelöst wird. Der Hebel 57 wird von der Stange 56 lief deren Abwärtsbewegung durch das Gewicht 55 illitgenommen, stößt gegen den Anschlag 57, ulld löst so selbsttätig den Eingriff zwischen Zackenrad 57b, und Kerbe 57e (Fig. d.).
  • Zugleich mit der Schwenkbewegung des Hebels 52, 53 erfolgt durch dessen .-rin 62 augenblicklich die Lösung des Antriebs. Zu diesem Zweck ist die Schwinge iS mit einem gezähnten Ansatz 6o .versehen; in den eine Klinke 61 eingreift, so daß die -Schwinge 18 im Sinne einer Lösung der Reibverbindung zwischen Kegel 16 und Reibrad 15 verschwenkt wird.
  • Bewegt dagegen der Scherer den Tritt 5d nach unten, so wird die Kolbenstange 5o augenblicklich den Druck in Kammer 3o in einen Unterdruck verwandeln, also die Bremswirkungen aufheben und die Schwinge i8 in ihre Arbeitslage zurückführen.
  • Die Freigabe der Bremsen kann natürlich auch selbsttätig erfolgen, indem beispielsweise der Hebelarm 52 mittels eines Winkelhebels 63 auf die am Maschinengestell über einen Arm 64 angelenkte Kolbenstange 50 wirkt, so daß beim Freikommen des Winkelhebels 63 der Kolben zurück eben kann (Fig.5), oder indem die Kolbenspange mittels Elektromagnet 66 (Fig. 6) bewegt, also bei Stromunterbrechung gleichfalls freigegeben wird.
  • An Stelle der Druckkammern können den Breinsendo, 4.1 und42 auchElektromagnete7o, 71 und 72 zugeordnet sein (Fig. 7), und ebenso kann die Beeinflussung der Schwinge i8 elektromagnetisch erfolgen, indem z. B. das Kernende 75 eines Elektromagneten 73 als Sperrnase ausgebildet wird. Wird also der Elektromagnet 73 erregt, was .zugleich mit der Erregung der Elektromagnete 70; 71 und 72 erfolgt, so daß der Sperrstift 75 in den Zahnkranz 74 eingreift, so wird die Schwinge 18 vom Treibkegel 16 abgerückt, wodurch der Antrieb unterbrochen wird. Gleichzeitig erfolgt durch Erregung eines zweiten Magneten 76 eine Sperrung dieses Sperrstiftes 75 in seiner Sperrlage, auch wenn der Elektroinagnet 73 nicht mehr erregt ist, indem der Hebel 76, ein Zurücktreten des Sperrstiftes 75 so lange verhindert, als der Elektromagnet 76 erregt ist. In dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig.8 ist gezeigt, wie die gleiche Anordnung von Antrieb und Bremsen bei Zettelmaschinen mit in Schwingarmen 6" gelagerten Bäumen gestaltet werden kann. In , diesem Beispiel sind die Bremsen dl, 42 als Bandbremsen ausgeführt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Reibantrieb für Schar- und Zettelmaschinen, bei dem das augenblickliche Stillsetzen der Maschinen bei Fadenbruch u. dgl. durch gemeinsames gleichzeitiges Lösen der Reibverbindung, Abbremsen der angetriebenen Reibscheibe, der Meßwalze und des Kettenbaumes bzw. seiner Reibtrommel erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß als Reibverbindung ein Reibkegelantrieb (15, 16) mit in einer Schwinge (18) gelagerten Reibkegelgegenscheibe (15) dient und daß die Schwinge (ig) bei Lösen der Bremsen (4o, dl, 42) in der abgeschwenkten Stellung durch ein Gesperre verriegelt bleibt.
  2. 2. Reibantrieb nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das gemeinsame und gleichzeitige Lösen der Reibverbindung und Abbremsen der angetriebenen Teile über einen Druckkolben oder magnetische Bremssteuerung erfolgt. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: deutsche Patentschriften .... N r. 6d6 o71, 646 977; Patentblatt vom 19..I. 1934, aS. 515 (Gm. 1 296787).
DESCH113106D 1937-06-19 1937-06-19 Reibantrieb fuer Schaer- und Zettelmaschinen Expired DE746718C (de)

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DESCH113106D DE746718C (de) 1937-06-19 1937-06-19 Reibantrieb fuer Schaer- und Zettelmaschinen

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DE746718C true DE746718C (de) 1944-06-21

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DE (1) DE746718C (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE646071C (de) * 1932-11-12 1937-06-10 Maschf Zettelmaschine
DE646977C (de) * 1933-01-18 1937-06-24 Maschf Zettelmaschine

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE646071C (de) * 1932-11-12 1937-06-10 Maschf Zettelmaschine
DE646977C (de) * 1933-01-18 1937-06-24 Maschf Zettelmaschine

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