DE305205C - - Google Patents

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DE305205C
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shaft
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B69/00Driving-gear; Control devices
    • D05B69/14Devices for changing speed or for reversing direction of rotation
    • D05B69/16Devices for changing speed or for reversing direction of rotation mechanical

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

,KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Kraftantriebsvorrichtung für gruppenweise auf einer Arbeitsbank angeordnete Nähmaschinen, von denen jede Nähmaschine einzeln durch eine besondere Übertragungsvorrichtung von einer gemeinsamen Antriebswelle betätigt wird, die in von Trägern der Arbeitsbank nach unten sich erstreckenden Armen gelagert ist.
Gemäß der Erfindung ist der eine Teil der
ίο Kupplung der Übertragungsvorrichtung unmittelbar auf der Antriebswelle befestigt, während der andere Teil der Kupplung, welcher mit der Triebschnurscheibe verbunden ist, an demselben Träger des Gestelles der Arbeitsbank, aber derart pendelnd angeordnet ist, daß durch seine Verschiebung quer zur Antriebswelle das Kuppeln mit dem auf der Antriebswelle festen Kupplungsteil erfolgt.
Bei den bisher, bekannten Kraftantriebsvorrichtungen, bei denen die beweglichen Kupplungsteile in Richtung der Antriebswelle verschoben werden, ist selbstverständlich die Summe des Endschubes der einzelnen Antriebsvorrichtungen sehr beträchtlich und bringt den großen Nachteil mit sich, daß dieser Schub durch Einrichtungen ausgeglichen werden muß, welche nicht nur den Schub aufnehmen, sondern'auch reibungsfrei sein müssen. Gemäß der Erfindung ist dieser Nachteil dadurch vermieden, daß der Schub jeder Kraftantriebsvorrichtung von der entsprechenden Wellenlagerung seitlich aufgenommen wird. Bei der neuen Anordnung kommt noch der_ Vorteil hinzu, daß der Querschub der Kupplungsteile quer zur Arbeitsbank liegt, d. h. in einer Richtung, in der ihre Gestellträger am stärksten versteift sind.
Ein weiterer Vorteil liegt darin, daß die Schnurscheibe der Kraftantriebsvorrichtung der Nähmaschine auf einem gewöhnlich feststehenden Teil der Antriebsvorrichtung sitzt, so daß die Schnurscheiben ausgewechselt werden können, um Änderungen in den Betriebsverhältnissen der anzutreibenden Maschinen Rechnung tragen zu können, ohne die Antriebswelle anhalten zu' müssen und daher alle anderen Maschinen außer Betrieb zu setzen, die mit dieser Welle verbunden sind und von ihr angetrieben werden, wodurch Zeitverluste entstehen würden.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung dargestellt.
Fig., ι ist eine schaubildliche Ansicht der Vorrichtung, wobei einige Teile abgebrochen dargestellt sind.
Fig. 2 zeigt schaubildlich und zum Teil fortgeschnitten das angetriebene Rad.
Fig. 3 ist eine Vorderansicht, wobei einzelne Teile im senkrechten mittleren Schnitt nach Fig. 1 erscheinen.
Fig. 4 ist eine nach dem angetriebenen Rad zu gesehene' Ansicht unter Fortlassung der zum Antriebe der Maschine dienenden Schnurscheibe.
Fig. 5 zeigt schaubildlich den Hängearm
.2 —
für das angetriebene Rad sowie den Bremshebel und andere Teile.
Fig. 6 zeigt die Verbindung mit der Maschinenwelle.
Die Antriebswelle ι erhält durch einen geeigneten Motor dauernde Drehbewegung. Auf der Welle ι sitzt ein Antriebsrad 2 in Gestalt einer Trommel, deren äußere Umfläche mit Leder o. dgl. bedeckt ist, das eine Reibungsfläche bildet. Die Welle ι ruht in einem Lager 4, welches einen bundartigen Ansatz 5 besitzt, dessen Umfläche 6 quer nach einem Bogen gewölbt ist, der um die Achsenmitte der Welle 1 geschlagen ist. Das andere Ende, des Lagers 4 ist bei 7 (Fig. 1) verkleinert, um ein Schutzrohr 7' aufzunehmen. Das Lager 4 wird von einem Hängearm 8 getragen, der durch Stellschrauben 10 an einem Zapfen 9 festgeklemmt ist. Auf dem Zapfen 9 ist ein Bund 11 angeordnet, der zweckmäßig eine dreieckige Gestaltung hat. Oben an der einen Seite dieses Bundes befindet sich ein Stift 12 und unten sind zwei Schrauben 13 vorgesehen, die an den Träger 14 des Maschinengestelles angreifen, durch den der Zapfen 9 hindurchgeht. Der Zapfen 9 wird in seiner Lage durch eine Kiemmutter 15 gehalten. Zum Einstellen des Zapfens 9 parallel und senkrecht über der Antriebswelle 1 werden die Schrauben 13 nach Bedarf angezogen oder gelockert.
Nach Fig. 3 ist der bundartige Ansatz 5 des Lagers 4 mit einer Ausbohrung 16 zur Aufnahme eines Kugelzapfens 17 versehen, der sich am einen Ende der Schraube 18 befindet, die durch eine öffnung in der Unterseite des ringförmigen Teiles des Hängearmes 8 hindurchgeht. Diese Anordnung verhindert eine achsiale Bewegung des Lagers 4, gestattet ihm aber vermöge der Wölbung 6, in senkrechter Ebene eine geringfügige Kreisbewegung auszuführen zum Ausgleich von Fehlern in der Ausrichtung der Welle 1.
Die Schnurscheibe 23 zum Übertragen der Antriebskraft auf die Maschine ist an einem Flansch 21 einer Muffe 20 befestigt, durch deren mittlere Bohrung die Welle 1 hindurchgeht, jedoch derart, daß sie vollkommen außer Berührung mit dieser Muffe bleibt, wie in Fig. i, 3 und 4 gezeigt. An einem zweiten Flansch 22 der Muffe 20 befindet sich eine Trommel 24 mit Flansch 25. Demnach ist die Scheibe 23 mit der Trommel 24 durch die Muffe 20 starr verbunden. Eine Triebschnur 41 geht um die Scheibe 23 herum und ist mit der Maschinenwelle 42 verbunden. Die Muffe 20 ruht in einem Hängearm 26, dessen rohrförmiger Teil (Fig. 5) die Muffe 20 zwischen den Endflänschen 21 und 22 umfaßt. Dieser Hängearm 26 ist drehbar auf dem Zapfen 9 gelagert und derart gegen längsweise Bewegung in der einen Richtung durch die Schraube 27 und in der anderen Richtung durch einen Absatz 9' des Zapfens gesichert.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, geht von dem Flansch 25 der Trommel 24 ein zylindrischer Teil 28 aus, der den rohrförmigen Teil des geschlitzten Hängearmes 26 umgibt. Von diesem zylindrischen Teil 28 geht ein Seitenteil 29 aus, der den äußeren zylindrischen Teil der Trommel 24 trägt, und diese Teile bilden einen ringförmigen Hohlraum zur Aufnahme des Kranzteiles des Antriebsrades 2. Die dargestellte Ausbildung der Trommel verhindert das freie Abschleudern von Öl, das etwa zwischen dem Flansch 22 und dem Ende des Hängelagers 26 hindurchgetreten ist. Der Innendurchmesser der angetriebenen Trommel 24 ist um etwas größer als der Außendurchmesser des Antriebsrades 2, wobei der Spielraum gerade genügt, um dem Antriebsrade 2 einen freien Lauf zu gestatten, wenn die Trommel 24 sich in konzentrischer Lage mit dem Antriebsrade 2 befindet.
Um die Trommel 24 in Reibungseingriff mit dem Antriebsrade 2 zu bringen, erhält sie eine Schwingbewegung quer zur Achse 1. Diese Bewegung wird durch einen Hebel 30 bewerkstelligt, der auf einem Zapfen 31 an der Seite des Bundes 11 gelagert ist. An seinem freien Ende ist der Hebel 30 mit einem Bremsschuh 32 versehen, der durch eine Feder 33 gewöhnlich in Anlage gegen den Umfang der Trommel 24 gehalten wird. Vermöge einer Fußtritt verbindung 34 läßt sich der Bremsschuh von der Trommel lösen. Der Hebel 30 trägt einen Zapfen 35, der durch einen schrägen Schlitz 36 in dem Seitenteil des Hängearmes 26 hindurchtritt. Bewegt man die Fußtrittverbindung 34 abwärts, dann legt sich der Zapfen 35 gegen die untere Wandung des Schlitzes 36 und schwingt infolgedessen den Hängearm 26 aus, so daß die Innenfläche des Umfanges der Trommel 24 in reibende Berührung mit dem Antriebsrade 2 gelangt. Da die Oberfläche des Antriebsrades 2 mit Leder oder ähnlichem Material belegt ist, so bewirkt der Druck des Trommelkranzes gegen diese Fläche eine sich über einen erheblichen Teil des Umfanges erstreckende Berührung dieser Glieder. Die Drehbewegung der Trommel 24 wird durch die Muffe 20 und den Flansch 21 auf die Schnurscheibe 23 übertragen und durch die Triebschnur 41 auf die Welle 42. Bei Freigäbe des Fußtrittes führt die Feder 35 den Hebel 30 in seine gewöhnliche Stellung zurück, so daß der Bremsschuh sich, gegen die Trommel 24 anlegt. Die Rückbewegung des Hebels 30 bringt ebenfalls die Trommel 24 außer Eingriff mit dem Antriebsrade 2.
Bei der gewöhnlichen Stellung der Teile,
d. h. bei Anlage der Bremse und bei Außereingriff der Trommel 24 mit dem Antriebsrade, ist es wünschenswert, einen Wiedereingriff dieser Teile infolge etwaiger zufälliger Verschiebung des Hängearmes 26 zu verhindern. Zu diesem Zweck sind an den Seiten des Hängearmes 26 zwei Ansätze 37 und 38 vorgesehen. Mit dem Ansatz 37 wirkt ein Vorsprung 39 an der Seite des festen Bundes 11 zusammen, während mit dem Ansatz 38 ein Vorsprung 40 auf der Unterseite des Hebels 30 unmittelbar unter dem Zapfen 31 (Fig. 1) zusammenwirkt. In der gewöhnlichen Stellung befinden sich die Ansätze 37 und 39 bzw. 38 und 40 in Eingriff miteinander, so daß dadurch die Bewegung des Hängearmes 26 nach der einen oder anderen Richtung verhindert ist und die Trommel 24 in ihrer unwirksamen Mittelstellung und außer Eingriff mit dem Antriebsrade 2 gehalten wird. Bei etwaigem Bruch oder Versagen^ z. B. des Fußtrittes, der Zugstange 34 oder des Endes des Hebels 30, schwingt die Trommel 24 infolge ihrer Schwere in ihre mittlere unwirksame Stellung.
Nach Fig. 1, 3 und 5 sind die Rippen des Hängearmes 26 oberhalb des Muffenlagers oder ' rohrförmigen Hängearmteiles etwas verschmälert, damit die Schnurfläche der Scheibe 23 so nahe wie möglich an die Mittellinie des Lagers gebracht werden kann, um eine etwaige klemmende Wirkung der. Muffe 20 im Hängearm lager zu verhindern, d. h. die Scheibe 23 ist nicht überhängend eingerichtet, und die Riemenfläche befindet sich in einer Ebene, welche die Ebene des Hängearmlagers schneidet. Die muldenartige Gestaltung der Scheibe 23 verhindert das Abschleudern von öl, das etwa zwischen dem Flansch 21 und dem Lager 26 ausgetreten ist. Die dicht anliegende Stellung der Scheibe 23 gestattet, daß die Triebschnur 41 in der Nähe des Trägers 14 des Gestelles läuft. Demnach läßt sich die Kraft antriebsvorrichtung als Ganzes im wesentlichen symmetrisch zum Träger 14· anordnen, was den Vorteil bietet, daß dadurch die Verteilung der Beanspruchungen auch annähernd symmetrisch ausfällt.
Statt einer Scheibe 23 mit Schnurantriebverbindung 41 nach der Maschinenwelle. 42 kann auch eine Zahnradverbindung vorgesehen sein. Eine derartige Anordnung eignet sich besonders für langsame Geschwindigkeiten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Kraftantriebsvorrichtung für gruppen- weise. auf einer Arbeitsbank angeordnete Nähmaschinen, von denen jede Nähmaschine einzeln durch eine besondere Uber-. tragungsvorrichtung von einer gemeinsamen Antriebswelle betätigt wird, die in von Trägern (14) der Arbeitsbank nach unten sich erstreckenden Armen (8) gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Teil , (2, 3) der Kupplung der Übertragungsvorrichtung unmittelbar auf der Antriebswelle (1) befestigt ist, während der andere Teil der Kupplung (24, 29, 28, 25), welcher mit der Triebschnurscheibe (23) 0. dgl. verbunden ist, an demselben Träger (14) des Gestelles der Arbeitsbank, aber derart pendelnd angeordnet ist, daß durch seine Verschiebung quer zur Antriebswelle (1) das Kuppeln mit dem auf der Antriebswelle festen Kupplungsteil (2, 3) erfolgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT305205D 1914-10-20 Active DE305205C (de)

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GB191421246T 1914-10-20

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