DE746669C - Vorrichtung an Frankiermaschinen zum wahlweise Bedrucken eines Briefes oder eines Streifens. - Google Patents

Vorrichtung an Frankiermaschinen zum wahlweise Bedrucken eines Briefes oder eines Streifens.

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DE746669C
DE746669C DE1939P0079124 DEP0079124D DE746669C DE 746669 C DE746669 C DE 746669C DE 1939P0079124 DE1939P0079124 DE 1939P0079124 DE P0079124 D DEP0079124 D DE P0079124D DE 746669 C DE746669 C DE 746669C
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Expired
Application number
DE1939P0079124
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English (en)
Inventor
Rouan Francis James
Prior Harry Lewis
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PITNEY BOWES POSTAGE METER CO
Original Assignee
PITNEY BOWES POSTAGE METER CO
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Description

(RGBl. Π S. 150)
DEUTSCHES REICH AUSGEGEBEN AM 21. AUGUST 1944
REiCHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVi 746 KLASSE 43 a GRUPPE
P 79124. IXbJ'43 a
Francis James Rouan in Stamford und Harry Lewis Prior in Springdale, Conn., V. St. Α.,
sind als Erfinder genannt worden
oder eines Streifens
Patentiert im Deutschen Reich vom 9. Mai 193g an Patenterteilung bekanntgemacht am 13. Januar 1944
ist in Anspruch genommen
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung an Frankiermaschinen zum wahlweise Bedrucken eines Briefes oder eines Streifens durch eine sich drehende Formwalze, T)ei der das zuvor in die anfängliche Drucklage geschobene Streif enende beim. Bedrucken durch die Formwalze vorwärtsbewegt und einer Schneidvorrichtung zugeführt wird, die das bedruckte Endstück abschneidet, worauf das neue Streifenende in die anfängliche Drucklage zurückbewegt wird. Es ist bereits bekannt, Frankiermaschinen, die für das Bedrucken von Briefen bestimmt sind, mit einer Vorrichtung zu versehen, welche eine Papierstreifenrolle und die Vorschub- und Abschneidevorrichtung für den Papierstreifen trägt, um'auch ein Bedrucken von Streifenstücken zu ermöglichen, die auf unhandliche Poetsachen aufgeklebt werden können. Bei dieser bekannten Vorrichtung wird der Papierstreifen zwischen zwei Reibungsrollen eingezogen, die zu diesem Zweck von Hand gedreht werden. Die Weiterbewegung findet beim Drucken durch die Walze des Druckwerkes statt. Zwecks Abschneiden des bedruckten Streifenendes wird eine Gleitstange, die durch einen Zahnstangenteil mit einem Ritzel der Förderrolle in Eingriff tritt, von Hand verschoben, wobei die Endbewegung die Schneidvorrichtung betätigt. Die Rückbewegung der Gleitstange wird durch Federzug erhalten und bringt das neue Streifenende wieder in anfängliche Drucklage. In ihren Endstellungen befindet sich die Zahnstange nicht im Eingriff mit dem Ritzel der Förderrolle, um die Be-
tätigung der Abschneidevorrichtung und die Weiterförderung des Papierstreifens durch das Druckwerk nicht zu beeinträchtigen.
Bei einem gewünschten Wechsel derArbeitsweise müssen die Förderrollen von Hand gedreht werden, um den Papierstreifen aus dem Reibungsangrift" der Förderrolle oder in Reibungsangriff mit demselben zu bewegen. Ein wahlweises1 Arbeiten der Maschine ist daher ίο umständlich und ungenau, da die Länge des ersten zu bedruckenden Streifenendes beim Einziehen durch die von Hand gedrehte Rolle sich nicht genau bestimmen läßt. Außerdem ist bei jeder Bedruckung des Streifens eine Handbetätigung erforderlich.
Gemäß der Erfindung hat die Vorrichtung ein der Weiterbewegung des Streifens beim Bedrucken entgegengesetzt angetriebenes Teil, das nur für die selbsttätig begrenzte Zurückbewegung des neuen Streifenendes in die anfängliche Drucklage an dem Streifen einen Reibungsangriff findet, sowie ein von Hand bewegbares Teil, das bei Rückwärtsbewegung durch Reibungsangriff am Streifen das Streifenende aus der anfänglichen Drucklage zieht, um die Druckstelle für das Bedrucken von Briefen freizulegen, und das gleichzeitig einen Reibungsangriff des angetriebenen Teiles verhindert, das andererseits bei entsprechender Vorwärtsbewegung das Streifenende wieder in die anfängliche Drucklage schiebt, das angetriebene Teil für Reibungsangriff am Strei-. fen freigibt und selbst außer Reibungsangrift" gelangt, um das Bedrucken des Streifens zu erlauben. Das angetriebene Teil kann eine mit einer bekannten Gegenrolle zusammenarbeitende Segmentscheibe sein, und das von Hand drehbare Teil kann durch einen Schieber gebildet werden, der zwischen die Segmentscheibe und den Streifen geschoben wird und entsprechend der Richtung der Schiebebewegung das Streifenende aus der anfänglichen Drucklage heraus oder in dieselbe hinein bewegt. Die Segmentscheibe ist zeitlich derart angetrieben, daß sie unmittelbar vor einem eingeleiteten Druckvorgang das neue Streifenende in Einzugslage zurückzieht. Die Segmentscheibe besteht aus nebeneinanderliegenden und gegenseitig verstellbaren Teilen, so· daß durch Veränderung der Umfangsstrecke die Länge der Zurückbewegung des neuen Streifenendes einstellbar ist. Der Schieber ist eine die Segmentscheibe an den Seiten und am Umfang umgebende Hülle, die um dieselbe Achse, jedoch unabhängig von der Segmentscheibe, schwingbar ist. 1
Ein großer Vorteil ergibt sich aus der Ver- ; wendung des angetriebenen Teiles, für den ! eine einfache Lösung in der Segmentscheibe gefunden ist, die einstellbar sein kann, um den Weg der Zurückbewegung des Streifenendes [ I ändern zu können, und da dieser Teil den ! Streifen nur zurückzieht und deshalb in einer einzigen Richtung sich dreht, kann er ohne Schwierigkeit von der Maschine angetrieben ! werden. Bei einer entsprechenden Stellung [ der Segmentscheibe ist das Einziehen des i Papierstreifens einfach. Das von Hand be-I wegliche Teil dient als Schaltglied, das nur : bei einem Wechsel der Arbeitsweise betätigt 7u ! wird und hierbei den Streifen aus der anfängi liehen Drucklage zieht oder in dieselbe hinein- ! schiebt und gleichzeitig das angetriebene Teil : unwirksam macht oder es wieder arbeitsfähig gestaltet. Dieses Teil läßt sich als einfacher Schieber ausbilden* der bei vorhandenen Seitenwänden gleichzeitig eine Schutzvorrichtung für das angetriebene Teil bildet.
In den Zeichnungen, die ein Ausführungsbeispiel der Erfindung darstellen, ist I Fig. ι eine teilweise im Schnitt gezeigte Ani sieht der Kontrollvorrichtung des Streifens j sowie der Druck- und Schneidevorrichtung ; von der Vorderseite einer Freistempelvorrichtung gesehen, '
Fig. 2 ein Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig. ι durch das Innere des Unterteiles der Freistempelmaschine bei Auslassen einiger Teile, um den Maschinenantrieb zu veranschaulichen,
Fig. 3 eine Rückansicht der Streifenkontrollvorrichtung in Richtung' des Pfeiles 3 der Fig. 2 gesehen,
Fig. 4 eine Ansicht der Kupplungsvorrichtung in Richtung des Pfeiles 4 in Fig. 2 gesehen,
Fig. 5 eine schaubildliche Darstellung des drehbaren Teiles zum Zurückziehen des Streifens, und zwar nach Zurückziehen desselben aus der Abschneidelage in die für den Druck-Vorgang anfängliche Stellung und vor Beginn der einzigen Arbeitsumdrehung,
Fig. 6 eine der Fig. 5 ähnliche Ansicht, wobei das drehbare Teil zum Zurückziehen des Streifens sich jedoch am Ende der Arbeits-Umdrehung befindet und das sodann stattfindende Abschneiden des bedruckten Endes gezeigt ist und
Fig.-j eine Darstellung der Wirkungsweise des Schiebers, der den Streifen in die für das Bedrucken anfängliche Lage bewegt oder aus derselben zurückzieht, wobei in der letzteren Lage des Streifens eine Zurückbewegung desselben durch das drehbare Teil bei jedem Druckvorgang verhindert \vird.
Fig. 2 zeigt einen- Teil der Freistempelmaschine 15 mit dem Unterteil 16. In der eigentlichen Stempelvorrichtung· befindet sich eine Formwalze 17, die auswechselbar im Grundrahmen der Maschine angeordnet ist. Im Grundrahmen befindet sich auch der Maschiiunantrieb mit der Antriebsscheibe 18 und
einem Ritzel 19. Scheibe und Ritzel sind frei drehbar auf einer durch Kupplung zu verbindenden Welle 21 gelagert und werden beständig angetrieben. Die Welle 21 ist in Böcken 20-20 gelagert.
An dem Vorderende der Maschine befindet sich eine Druckrolle 22, die unterhalb der Formwalze 17 von einer Welle 23 getragen wird. Diese Welle 23 ruht in Lagern 24-24 im Rahmenteil 25, der von der Grundplatte der Maschine getragen wird. Die Druckrolle
22 ist durch eine Kardanwelle 26 mittels der an beiden Enden befindlichen Kupplungsstücke 27 und 28 mit dem Antrieb verbunden, wobei das Kupplungsstück 27 auf der Welle
23 befestigt ist. Das Kupplungsstück 28 und damit die Druckrolle ist beständig durch das Radgetriebe 29 angetrieben, das seinerseits vom Ritzel 19 (Fig. 4) unmittelbaren Antrieb erhält.
Zwischen dem Getriebeteil 29 und der durch Kupplung zu verbindenden Welle 21 befindet sich eine Kupplungsvorrichtung 31, die jeweils nur für eine Arbeitsumdrehung kuppelt. Der-
z5 artige Vorrichtungen sind bekannt, die folgend beschriebene gehört daher nicht zum Gegenstand der Erfindung. Diese Vorrichtung kann ein. Klinkengesperre sein, das aus einem fest mit einem Rad des Getriebes 29 verbundenen Sperrad 32 und einer Scheibe 33 mit Klinken 34 besteht, die auf der Kupplungswelle 21 befestigt ist. Die Klinken 34 sind um den Rand der Scheibe 33 verteilt angeordnet und werden gewöhnlich mittels Nockenscheibe 35 außer Eingriff mit dem Sperrad 32 gehalten. Eine Feder 37 sucht die Nockenscheibe 35 in einer dem Eingriff der Klinken entsprechenden Richtung zu drehen. Die Nockenscheibe 35 wird jedoch gewöhnlich durch einen Anschlagarm 36 der Kupplung in fester Stellung gehalten. Dieser Anschlagarm 36 kann durch passende Mittel, beispielsweise durch eine von Hand oder durch einen einge^· steckten Brief betätigte Auslösevorrichtung betätigt werden, und* zwar dann, wenn der Brief zwischen die Formwalze und die Druckwalze gelangt. Die Ausbildung der an sich bekannten Auslösevorrichtung bietet dem Fachmann keine Schwierigkeiten und ist deshalb nicht dargestellt worden.
In den Fig. 1, 5, 6 und. 7 ist eine Führung 41- für den Streifen gezeigt, die von dem Rahmenteil 25 der Maschine getragen wird. Die Führung 41 befindet sich unterhalb der Förderbahn der Briefe und leitet den beispielsweise an der Rückseite mit Klebstoff versehenen Streifen 40 nach aufwärts in eine Lage, in der das vorlaufende Ende von der Formwalze und der Druckrolle für denDruck-
ϊο Vorgang eingezogen, werden kann. In der Nähe der Druckrolle 22 befinden sich mit der Führung 41 zusammenarbeitende Federglieder 42, die zusammen mit einer Abstreifplatte 43 das vorlaufende Ende des Streifens zwischen die Backen einer Schneidevorrichtung 44 führen. Eine Vorratsrolle 45 des Streifens (Fig. 7) kann in passender Lage innerhalb des Maschinenrahmens angeordnet werden.
Ungefähr zwischen den Enden der Führung 41 befindet sich auf einer Welle 47 eine Andrückrolle 46. Die Welle 47 ruht in Längsöffnungen 48 des Maschinenrahmens 25, so daß die Rolle seitlich ausweichen kann. Eine Feder 50 hält die Andrückrolle 46 in Anlage mit der Streifenführung 41 oder dem. Streifen 40 selbst, wenn derselbe auf der Führung 41 aufliegt.
Nach der Darstellung der Streifenführung kann das Streifenende sich in einer der drei Stellungen befinden, die in den Fig. 5, 6 und 7 gezeigt sind. Fig. 5 zeigt die Einzugslage vor dem Drucken, Fig. 6 die Abschneidelage und Fig. 7 die zurückgezogene Lage des Streifenr endes, wenn kein Bedrucken desselben stattfinden soll.
Das Streifenende kann entweder von Hand oder selbsttätig in eine dieser drei Stellungen bewegt werden. Bei Betrachtung der verschieb denen Streifenbewegungen muß man bedenken, daß nach Vollendung eines Arbeitskreises der Maschine das Ende des Streifens sich in Abschneidestellung· nach Fig. 6 befindet. Bei Beginn eines Arbeitskreislaufs der Maschine wird daher das Streifenende zunächst aus der t Abschneidestellung nach Fig. 6 in die für den Druckvorgang anfängliche Lage oder Einzugslage nach Fig. 5 zurückbewegt. Man kann hieraus sehen, daß die Abschneidelage die Stellung des Streifen end es ist, von der aus die übrigen Stellungen bestimmt werden. Beim Einfahrens eines Streifens einer neuen Rolle wird daher das Streifenende durch die Führung in die Abschneidestellung bewegt.
Für die Kontrolle des Streifens sind zwei unabhängige Vorrichtungen angeordnet, von denen die eine von Hand betätigt wird, um die Maschine auf Freistempeln des Streifens umzustellen, und die andere selbsttätig arbeitet, um das Streifenende aus der Abschneidelage in eine für das Bedrucken an- fängliche Lage oder die Einzugslage zurückzubewegen.
Die von Hand zu betätigende Anordnung weist einen Schieber 51 auf, der drehbar auf einer Welle 52 im Rahmenteil 25 gelagert ist. Der Schieber 51 besitzt einen Handgriff 53, der sich nach vorn durch einen bogenförmigen Schlitz 54 in der Vorderwand des Maschinenrahmens 25 erstreckt.' In der Führung 41 befindet sich ein Ausschnitt 60, um den Streifen an der Andrückrolle 46 für Reibungsanlage freizulegen. Wenn der Schieber 51 sich in der
Stellung nach Fig. 7 befindet, dann liegt der Handgriff 53 am. linken Ende des Schlitzes 54 an, und die Umfangsfläche des Schiebers ist in Anlage mit der Unterseite des Streifens 40 unmittelbar gegenüber der Andrückrolle 46. Hiermit befindet sich der Streifen in einer für \ das Drucken unwirksamen Lage. \
Wenn der Schieber bewegt wird, so daß der .j Handgriff 53 am rechten Ende des bogenförmigen Schlitzes 54 anliegt (Fig. 1), dann ist der Streifen durch den Schieber 51 aus der für Drucken unwirksamen Lage (Fig. 7) in die Abschneidelage (Fig. 6) bewegt worden.
Wie ersichtlich, kann mit dem Schieber 51 das Streifenende aus der unwirksamen Lage in die Abschneidelage bewegt werden, wenn Bedrucken des Streifens beabsichtigt ist, oder I aus der Abschneidelage in die unwirksame j Lage, wenn Briefe bedruckt werden sollen. ■ In anderen Worten, der Schieber 51 dient als i Schaltglied zum Umstellen der Maschine auf ; Bedrucken von Briefen oder des Streifens. ! Wenn das Streifenende sich in Abschneide- i stellung befindet, wird es bei Beginn eines \ neuen Arbeitslaufes in die anfängliche Stellung· für Drucken (Fig. 5) zurückgezogen. Diese Zurückbewegung wird selbsttätig durch , die bereits früher erwähnte Anordnung erhalten, die ein Segmentteil 55 aufweist. Dieses Teil 55 setzt sich aus dem gabelförmigen ; Glied 56, das auf der Welle 52 befestigt ist, | und einem einstellbaren Teil 57 zusammen. \ ■ Das verstellbare Teil 57 kann zwischen den ! Wänden des Gabelstückes 56 gleiten und wird ■ mit denselben mittels Schraube 58 verbunden, die durch einen Schlitz 59 im einstellbaren Teil 57 hindurchgeht. Die Länge der Umfangsstrecke, die in Reibungsanlage mit dem ; Streifen kommt, kann auf diese Weise ver- { größert oder verkleinert werden. Die Größe : der Zurückbewegung des Streifens kann auf j diese Weise innerhalb der Grenzen der Ein- ! Stellmöglichkeiten verändert werden. |
Das drehbare Teil 55 kann während jeder j Umdrehung der Formwalze einmal gedreht werden, und zu diesem Zweck ist ein Antrieb für die Welle 52 vorgesehen, der mittels des ! Getriebeteiles 61 (Fig. 3) und der Kardan- j welle 62 über die Kupplungsvorrichtung 31 j von der Triebwelle 21 abgeleitet ist. ;
Wenn Betätigung der Maschine für einen j Druckvorgang veranlaßt ist, dann dreht sich die Welle 21 einmal herum und infolge des j Getriebes 63 - (Fig·. 2) auch die Welle der j Formwalze 17. Weiterhin führt das drehbare Teil 55 eine Umdrehung aus, und zwar infolge des Antriebs durch die Kardanwelle 62. Wenn der Schieber 51 sich nun in der in Fig. 1 gezeigten Lage befindet, kann das Teil 55 bei jeder Umdrehung ungehindert mit der Unterseite des Streifens in Reibungsanlage kommen Zusammen mit der gegenüberliegenden Andrückrolle 46 bewegt er sodann den Streifen um eine seiner Umfangsstrecke entsprechende Weglänge zurück.
Will man anstatt des Streifens Briefe bedrucken, dann wird der Schieber 51 von Hand in die Lage nach Fig. 7 bewegt, so daß das Streifenende in eine Lage vor der Einzugstelle der Druckrolle zurückgezogen wird. Hierbei wird das Teil 55 abgedeckt, so daß eine Anlage seiner LTmfangsfläche am Streifen bei jedem Druckvorgang verhütet wird.
Um den Brief in die in Fig. 1 mit 65 bezeichnete Drucklage zu fördern, wird der Brief mittels geeigneter Fördermittel von einer Vorratsstelle in Anlage mit einem Auslöseglied 66 geschoben, von wo er sodann in Druckstellung gelangt. Wenn der Brief die Druckstellung erreicht hat, hat sich inzwisehen auch die Formwalze weiterbewegt, um den Aufdruck zu machen. Durch fortgesetzte Drehung· der Formwalze wird sodann der Brief ausgeschoben. Einzelheiten bezüglich der Zuführung und Bedruckung von Briefen sind nicht weiter beschrieben, da derartige Vorrichtungen bekannt sind.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    i. Vorrichtung an Frankiermaschinen zum wahlweise Bedrucken eines Briefes ,oder eines Streifens durch eine sich drehende Formwalze, bei der das zuvor in die anfängliche Drucklage geschobene Streifenende beim Bedrucken durch die Formwalze vorwärts bewegt und einer Schneidvorrichtung zugeführt wird, die das bedruckte Endstück abschneidet, worauf das neue Streifenende in die anfängliche Drucklage zurückbewegt wird, gekennzeichnet durch ein der Weiterbewegung des Streifens beim Bedrucken entgegengesetzt angetriebenes Teil (55), das nur für die selbsttätig begrenzte Zurückbewegung des neuen Streifenendes in die anfängliche Drucklage an dem Streifen (40) einen Reibungsangriff findet, sowie durch ein von Hand bewegbares Teil (51), ~das bei Rückwärtsbewegung durch Reibungsangriff am Streifen das Streifenende 'i" aus der anfänglichen Drucklage zieht, um die Druckstelle für das Bedrucken von Briefen freizulegen, und das gleichzeitig einen Reibungsangriff des angetriebenen Teiles (55) verhindert, das andererseits bei entsprechender Vorwärtsbewegung das Streifenende wieder in die anfängliche Drucklage schiebt, das angetriebene Teil (55) für Reibungsangriff am Streifen freigibt und selbst außer Reibungsangriff gelangt, um das Bedrucken des Streifens zu erlauben.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das angetriebene Teil (55) eine mit einer bekannten Gegenrolle (46) zusammenarbeitende Segmentscheibe ist und das von Hand drehbare Teil (51) einen Schieber bildet, der zwischen die Segmentscheibe (55) und den Streifen geschoben wird und entsprechend der Richtung der ScMebebewegung das Streifenende aus der anfänglichen Drucklage heraus oder in dieselbe hinein bewegt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmentscheibe (55) zeitlich derart angetrieben ist, daß sie unmittelbar vor einem eingeleiteten Druckvorgang das neue Streifenende in die Einzugslage zurückzieht.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmentscheibe (55) aus nebeneinanderliegenden und gegenseitig verstellbaren Teilen (56, 57) besteht, so daß durch Veränderung der Umfangsstrecke die Länge der Zurückbewegung des neuen Streifenendes einstellbar ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (51) eine die Segmentscheibe (55) an den Seiten und am Umfang umgebende Hülle ist, die um dieselbe Achse (52), jedoch unabhängig von der Segmentscheibe, schwingbar ist.
    Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Er- 3^ teilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden:
    deutsche Patentschrift .... Nr. 545810;
    französische - .... - 825 075;
    USA.- - - ι 206 813.
    ■ Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DE1939P0079124 1938-05-13 1939-05-09 Vorrichtung an Frankiermaschinen zum wahlweise Bedrucken eines Briefes oder eines Streifens. Expired DE746669C (de)

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DE1939P0079124 Expired DE746669C (de) 1938-05-13 1939-05-09 Vorrichtung an Frankiermaschinen zum wahlweise Bedrucken eines Briefes oder eines Streifens.

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DE (1) DE746669C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE955097C (de) * 1952-06-06 1956-12-27 Hartmann & Braun Ag Markiervorrichtung fuer Registriergeraete

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1206813A (en) * 1910-01-17 1916-12-05 Ncr Co Cash and credit register.
DE545810C (de) * 1930-04-26 1932-03-05 Postage Meters & Machines Co Freistempelmaschine

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