DE744702C - Kleinselbstschalter - Google Patents
KleinselbstschalterInfo
- Publication number
- DE744702C DE744702C DEL102207D DEL0102207D DE744702C DE 744702 C DE744702 C DE 744702C DE L102207 D DEL102207 D DE L102207D DE L0102207 D DEL0102207 D DE L0102207D DE 744702 C DE744702 C DE 744702C
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- Germany
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- switching
- chamber
- chambers
- arc
- small self
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- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H73/00—Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism
- H01H73/02—Details
- H01H73/18—Means for extinguishing or suppressing arc
Landscapes
- Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)
Description
- Kleinselbstschalter Kleinselbstschalter, die im,#all,-,emeinen mit einer thermischen, einer elektromagnetischen und einer Frelauslösung ausgerüstet sind, werden insbesondere an Stelle von Schmelzsicherungen, zum Schutze von Leitungen -und elektrischen Geräten angewendet. Sie werden im allgemeinen in Schraubstöpsel- und Elementform hergestellt und stellen eine Dauersicherung dar. Man ist nun bestr-ebt, die Schaltleistung bei diesen Selbstschaltern bei klein-er Bauform der Schutzeinrichtung möglichst hoch zu bringen. Die Schaltleistung ist nun einerseits von der Geschwindigkeit der Kontakttrennung, der.,1£#usbildung eines magnetischen Blasfeldes und von der Größe der fürdie. Lichtbogenausdehnung zur Verfügung stehenden Schaltkammer abhätigig. Große Schaltkammern - erfordern. aber einen verhältnismäßig großen Bauraum. Infolge ,der Anwendung eines magnetischen Blasfeldes erstreckte sich auch die Funkenkammer bei den bekannten Schalterausführungen gewöhnlich senkrecht zur Kraftlinienrichtung, so daß die Länge bzw. Breite solcher Selbstschalter im allgemeinen durch die Länge der Funkenkammer bestimmt wurde.
- Die Erfindung geht nun von der Erkenntnis aus, einen Kleinselbstschalter gedrungener Ausführung und hoher Schaltleistung dadurch zu erzielen, daß die Funkenkammer aus mehreren Raumteilen gebildet ist, die nicht in einer geraden Richtung miteinander in Verbindung stehen sollen, sondern bei denen der Lichtbogen eine Umlenkung erfährt. Es ist dabei gleichgültig, ob nur ein Lichtbogen in einer Richtung weggeblasen wird oder ob an einer Unterbrechungsstelle zwei Lichtbögen gebildet werden, die durch .das magnetische Blasfeld nach entgeg#ngesetzten Richtungen weggetrieben werden. Gemäß der Erfindung ist bei einem Kleinselbstschalter mit magnetischer Lichtbogenlöschiiii g in einer eine oder mehrere Unterbrechungsstellen aufweisenden geschlossenen Schaltkaminer etwa parallel zu der bzw. den Lichtbogenebenen verlaufend eine Isolierzwischenwand der bzw. den Unterbrechungsstellen auf der der Blasspule abgewendeten Seite vorgelagert, die von der Schaltkamme-r eine bzw. inehrere zusätzliche Kammern abtrennt, die lediglich durch Endschlitze in der Isolierzwischenwand, mit der Schaltkammer verbunden sind. Die auf diese Weise vom eigentlichen Blasfeld entfernte zusätzliche Kammer oder Kammern sind. hiermit praktisch gar keinem oder nur einem schwachen Blasfeld ausgesetzt, so daß der Einmündung der Lichtbogenschleifeii in diese Kammern praktisch keine Kraft entgegensteht. Um bei der Abschaltung von hohen Leistungen dem Lichtbogen die Möglichkeit zu geben, sich verhältnismäßig lang auszubilden, wodurch die Schaltleistung eine Erhöhung erfährt-, werden die zusätzliche Kammer oder Kammern vorteilhaft mit 0 "uerwänden aus-gerüstet.
- Die Erfindung ist in den Fig. i bis 4 beispielsweise dargestellt. Fig. i zeigt einen z# z3 Ouerschnitt durch einen erfindungsgemäßen kleinselbstschalter; Fig. 2 zeigt einen Querschnitt durch die zusätzlich vorgesehenen Lichtbogenkammern auf der Linie :2-2 von Fig. I; Fig. 3 zeigt einen Querschnitt auf der Linie 3-3 von Fig. i, und Fig. 4 zeigt einen der Fig. 2 ähnlichen Querschnitt einer andersartigen Ausführungsi,orin der Schaltkammern.
- Bei dem Ausführungsbeispiel für einen Kleinselbstschalter in Elementform, bei dem die zur Erläxtterung der Erfindung nebensächlichen Teile nur schematisch dargestellt bzw. weggelassen sind, stellt i das Gehätise, 2 den Deckel und 3 eine Abschlußplatte dar. In dieses Gehäuse ist eine Tragplatte 4 eingesetzt, die zweckmäßig durch Schlitze, Führungsteile u. dgl. des Gehäuses i und des Deckels:2 gehalten wird und zur Aufnahme des Schaltmechanismus (nicht dargestellt) mit diem beweglichen Kontakt sowie der Blasspule, deren Kern mit 5 bezeichnet ist, dient. Die Einschaltung erfolgt von Hand über einen Druckknopf 6, während die Ausschaltung neben der selbsttätigen Atisschaltung über einen Bimetallauslöser oder elektroniagnetisch auch von Hand mittels eines Druckknopfes 7 vollzo-en werden kann. An der der Schaltkammer gegenüberliegenden Seite der Traplatte 4 ist der eigentliche Schalthebel 8 mit dem beweglichen Kontakt 9 angeordnet. Auf der Tragplatte sitzen fern-er die feststehenden Kontakte io und i i. Bei dem vorliegenden Atisführungsbeispiel, wobei zwei Lichtbögen ,gebildet werden, werden diese unter der Wirkung des Magnetfel#des des Kernes 5 nach entgegengesetzten Seiten -abgeblasen. Um die Längenausdehnung dieses Schalters möglichst klein züi halten, sind neben der Hauptschaltkammer 12 gemäß der Erfindung zusätzliche Schaltkaminern 13, 14 vorgesehen. Sie sind von der Hauptschaltkammer 12 durch eine Zwischenwand 15 und gegenseitig durch eine Zwischenwand 16 getrennt. Die zusätzlichen Kammern 13, 14, die einer Stirnseite des Kernes 5 der Blasspule gegenüberliegen, liegeh, da die Kraftl-inien das Bestreben haben, sich um die Spule heruinzuschließen, irn stark geschwächten Feld, so daß die Wirkung der magnetischen Blasung, deren Kraftlinienverel lauf hier etwa mit dem Lichtbogenweg übereinstimmt, das Eindringen der Lichtbögen in die zusätzlichen Kammern nicht oder nur sehr unwesentlich beeinträchtigen kann. Der Lichtbogenweg wird aber auf diese Weise zusätzlich erheblich verlängert, so daß die Abschaltleistung des Selbstschalters eine erhebliche Erhöhung erfährt. Damit die Lichtbögen möglichst weit auseinanderziehbar sind, wird, wie Fig. i bis 3 zeigen, jede der zusätzlichen Kammern noch mit einer zweckmäßig in der Mitte angebrachten Zwischenwand 17 ausgerüstet, so daß die Lichtbögen 18, ig bei der Abschaltmig hoher Leistungen einen wellenförmigen Verlauf beschreiben, der sich durch einen Teil der Hauptschaltkammer und die zusätzl;chen Kammern erstreckt. Es ist natürlich möglich, auch mehrere solcher Zwischenwänd-e 17 vorzusehen.
- Es ist nun nicht unbedingt erforderlich, daß Jie LichtbÖgen die in Fig. i bis 3 scheniatisch dargestellte Gestalt bei der Abschaltung hoher Leistungen annehmen. Für gewisse Zwecke kann es von Vorteil sein, dem Lichtbogen einen Weg vorzuschreiben, bei dem diesem eine Wellenform aufgezwungen wird, die nur -,--rhältnismäßigkleine Amplituden besitzt. Zu diesem Zweck werden, wie Fig. 4 zeigt, eine Anzahl kleinerer Kammern 2o vorgesehen, die aus einer größeren zusätzlichen Kammer durch eine Anzahl Zwischenwände 21- gebildet werden. Diese Zwischenwände schreiben dem aus der Hauptschaltkammer in diese zusätzlichen Kammern um-,gelenkten Lichtbögen die aus Fig. 4 scheinatisch dargestellte Wellenf017111 22 vor und bewirken in Verbindung mit der dabei erfolgenden Kühlung und Auseinanderziehung des Lichtbogens eine schnelle Unterbrechung bei Erhöhung der Abschaltleistung.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Kleinselbstschalter mit magnetischer Lichtbogenläschung in einer eine oder mehrere Unterbrechungsstellen aufweisenden geschlossenen Schaltkaminer, dadurch gekennzeichnet, daß etwa parallel zu der bzw. den Lichtbogenebenen verlaufend eine Isolierzwischenwand (15) der bzw. den Unterbrechungsstellen (9, io, ii) auf der der Blasspule abgewendeten Seite vorgelagert ist, die von der Schaltkannner (12) eine bzw. mehrere zusätzliche Kammern (13, 14, 210) abtrennt, die lediglich durch Endschlitze in der Isolierzwischenwand mit der Schaltkammer verbunden sind.
- 2. Kleinselbstschalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlichen Kammern (13, 14; 2o) mit Querwänden (17; 21) versehen sind. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: deutsche Patentschriften .... Nr. 437 547, 572 087, 582 397, 669 511, 678 493, 695 o2i.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL102207D DE744702C (de) | 1940-10-26 | 1940-10-27 | Kleinselbstschalter |
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE261040X | 1940-10-26 | ||
| DEL102207D DE744702C (de) | 1940-10-26 | 1940-10-27 | Kleinselbstschalter |
| DE91140X | 1940-11-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE744702C true DE744702C (de) | 1944-01-24 |
Family
ID=27180279
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL102207D Expired DE744702C (de) | 1940-10-26 | 1940-10-27 | Kleinselbstschalter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE744702C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE937657C (de) * | 1951-10-06 | 1956-01-12 | Wilhelm Leyhausen | Elektrischer Kleinselbstschalter in Sockelform |
| DE1098587B (de) * | 1959-08-10 | 1961-02-02 | Licentia Gmbh | Schaltgeraet, insbesondere Installationsselbstschalter |
Citations (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE437547C (de) * | 1925-10-25 | 1926-11-24 | Aeg | Installations-Selbstschalter mit mehreren Unterbrechungsstellen |
| DE572087C (de) * | 1931-12-16 | 1933-03-10 | Aeg | Installationsselbstschalter mit Lichtbogenkuehlung |
| DE582397C (de) * | 1931-11-03 | 1933-08-14 | Aeg | Kontaktanordnung fuer Installations-Selbstschalter |
| DE669511C (de) * | 1935-05-03 | 1938-12-30 | Wilhelm Leyhausen | Funkenkammer fuer Kleinselbstschalter |
| DE678493C (de) * | 1934-03-01 | 1939-07-15 | Siemens Schuckertwerke Akt Ges | Installationsselbstschalter mit Freiausloesung und einer zwischen zwei axial hintereinander liegenden Ausloese- und Blasspulen angeordneten Schaltkammer |
| DE695021C (de) * | 1937-12-14 | 1940-08-16 | Siemens Schuckertwerke Akt Ges | Installationsselbstschalter |
-
1940
- 1940-10-27 DE DEL102207D patent/DE744702C/de not_active Expired
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