DE655142C - UEberstromschalter, insbesondere in Sockelform - Google Patents
UEberstromschalter, insbesondere in SockelformInfo
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- DE655142C DE655142C DEST48134D DEST048134D DE655142C DE 655142 C DE655142 C DE 655142C DE ST48134 D DEST48134 D DE ST48134D DE ST048134 D DEST048134 D DE ST048134D DE 655142 C DE655142 C DE 655142C
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H73/00—Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism
- H01H73/02—Details
- H01H73/18—Means for extinguishing or suppressing arc
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H73/00—Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism
- H01H73/02—Details
- H01H73/04—Contacts
- H01H73/045—Bridging contacts
Landscapes
- Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)
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Description
- überstromschalter,, insbesondere in Sockelform Es ist bekannt, bei elektrischen Überstromschaltern zur Erzielung einer schnellen Löschung des Unterbrechungslichtbogens mehrere Unterbrechungsstellen vorzusehen und diese im magnetischen Felde von Blasspulen anzuordnen. Ferner sind Ausführungsformen an Selbstschaltern mit nur einer Unterbrechungsstelle bekannt, bei denen die Unterbrechung der Schaltkontakte in einem besonderen Funkenkamin erfolgt. Bei einer weiteren bekannten Ausführung eines Installationsselbstschalters in Schraubstöpselform ist die allseitig geschlossene Funkenkammer durch einen Trennsteg in zwei Einzelkammern geteilt, in deren jeder ein Unterbrechungskontakt angeordnet ist. Bei dieser bekannten Ausführung ist nur eine 'einzige Blasspule vorgesehen, die den Lichtbogen in zwei zueinander parallelen und gleichgerichteten Schleifen in die Teilfunkenkammern treibt. Bei dieser Anordnung ist eine wirksame Vergrößerung der den Lichtbogen kühlenden Isolierflächen nicht zu erreichen.
- In einem älteren Patent, betreffend einen Überstromschalter in Sockelform, ist der Vorschlag gemacht worden, die Unterbrechungsstelle am unteren Ende eines sich über die ganze bzw. nahezu ganze Höhe des Schaltersockels erstreckenden Funkenkamins anzuordnen und sie unter die Einwirkung von zwei oder mehr Blasspulen zu setzen. Bei dieser Ausführung soll der Unterbrechungslichtbogen durch die Einwirkung der Blasspulen und zufolge der Kaminwirkung auf sehr große Länge gezogen und durch Auftreffen auf die kühlenden Wandungen des Funkenkamins rasch zum Erlöschen gebracht werden. Der Vorschlag nach dem älteren Patent hat fraglos eine beachtliche Steigerung der elektrischen Leistungsfähigkeit eines Überstromschalters zufolge, doch wird nur in den seltensten Fällen die gesamte Länge des Funkenkamins zur Kühlung des Lichtbogens ausgenutzt, der namentlich bei hohen abzuschaltenden Überlastungen sehr rasch durch die starke Blaswirkung der Spulen zum Erlöschen gebracht wird.
- Die Erfindung betrifft einen überstromschalter, insbesondere in Sockelform, mit zwei Unterbrechungsstellen innerhalb eines an beiden Enden offenen Funkenraumes im Felde von zwei magnetischen Blasspulen. Zur weiteren Steigerung der Schaltleistung wird nach der Erfindung vorgeschlagen, die beiden Unterbrechungsstellen in dem Funkenraum zu beiden Seiten einer den Funkenraum in zwei Teilkammern zerlegenden Isolierstofftrennwand anzuordnen. Bei einer solchen Anordnung werden die beiden Teillichtbögen unter der. Einwirkung der Blasspulen, die in an sich bekannter Weise gleichzeitig als Auslösemagnete für das Schaltwerkzeug dienen können, in entgegengesetzter Richtung zu den Öffnungen der beiden Teilfunkenkammern hin geblasen. Dies bedeutet, daß die kühlenden Wände der beiden entgegengesetzt gerichteten Funkenkammern weit mehr zur Löschung der Teillichtbögen herangezogen werden, da jeder der Teillichtbögen für sich auf die kühlenden Wandungen des Funkenrauines auftrifft. Die erhöhte Schaltleistung nach der Erfindung wird demnach gegenüber den vorbekannten Ausführungen und gegenüber dem Vorschläge nach dem älteren Patent erreicht durch .die,-Teilung des Lichtbogens und durch die Fort blasung der Teillichtbögen nach verschiedenen Seiten hin.
- Bei einer Ausgestaltung des Erfindungsgedankens hat sich eine Kontaktanordnung der beiden Unterbrechungsstellen als vorteilhaft erwiesen, bei welcher sich die mit beweglichen Zuleitungen versehenen festen Kontakte in einer Ausnehmung der Grundplatte des Schaltapparates befinden und durch Bohrungen an der Rückwand des Funkenraumes zu beiden Seiten der Trennwand hindurchtreten. Durch diese Anordnung der festen Kontakte wird ferner mit Sicherheit verhindert, daß die Anschlußleitungen durch die auftretenden Unterbrechungslichtbögen abgebrannt werden. Die festen Kontakte stehen unter dem Einfluß von besonderen, an der Stromzuführung unbeteiligten Druckfedern, die an den Auflagerungsstellen der Schaltkontakte mit einer Isoliermaterialschicht belegt sind, um auf alle Fälle eine Erwärmung und damit ein Nachlassen der Druckfedern zu verhindern. Mit den festen Schaltkontakten wirkt in an sich bekannter Weise ein U-förmig ausgebildeter beweglicher Schaltkontakt zusammen, der von dem Schaltwerk gesteuert wird und mit seinen beiden freien Schenkeln durch die Vorderwand des Funkenraumes zu beiden Seiten der Trennwand hindurchtritt. .
- Unter Umständen kann es aus baulichen Gründen erforderlich sein, die quer liegende Trennwand nicht genau in der Mitte, sondern etwas außerhalb der Längsmitte des Funkenraumes, anzuordnen. In diesen Fällen ist es vorteilhaft, die Blasspulen so anzubringen, daß der Teil der größeren Kraftliniendichte des Blasfeldes in der kleineren Funkenkammer zur Wirkung kommt.
- In der Zeichnung ist in Abb. z und 2 in zwei zueinander senkrechten Schnitten eine beispielsweise Ausführungsform eines überstromschalters nach der Erfindung in geöffnetem Zustande dargestellt, während Abb. 3 in einem Querschnitt, entsprechend Abb.2, den Schalter in geschlossenem Zustande erkennen läßt.
- An der Isolierstoffgrundplatte a des Überstromschalters ist eine Funkenkammer b angebracht, die beim Ausführungsbeispiel in der Mitte mit einer zur Längsachse der Kammer b senkrecht liegenden Trennwand c aus Isoliermaterial versehen ist. Hierdurch wird die Funkenkammer b in zwei getrennte Kammern d und e unterteilt, in welchen sich die beiden Unterbrechungsstellen g, h und f, i befinden. Die beiden festen Kontakte f, g sind in einer Ausnehmung j der Grundplatte a an-.,'..greordnet und treten in Bohrungen durch die wRückwand der Kammer b zu beiden Seiten ''der Trennwand c hindurch. Mit den Anschlußbolzen k für die Stromzuführungsleitung sind die Kontakte f, g durch nachgiebige Leitungen wa aus gut leitendem Material verbunden und stehen unter dem Einfluß von Druckfedern zi, die an den Auf lagerungsstellen der festen Kontakte f, g mit einer Isolierinaterialschicht o belegt sind. Die beiden beweglichen Schaltkontakte h, i sind zu einem U-förmigen Bügel p vereinigt, welcher mit seinen beiden freien Enden h, i durch die Vorderwand der Funkenkammer b zu beiden Seiten der Trennwand c hindurchtritt und an welchem mit der Drehachse q das Schaltwerk des Überstromschalters angreift. In der Höhe der Trennwand c sind zu beiden Seiten der zweckmäßig einen rechteckigen Querschnitt aufweisenden Funkenkammer b zwei Blasspulen r angeordnet, die gleichzeitig als Auslösemagnete für das Schaltwerk dienen.
- Die Wirkungsweise des überstromschalters nach der Erfindung ist folgende: Im geschlossenen Zustande des Schaltapparates (vgl. Abb. 3) liegen die Unterbrechungskontakte f, i und g, lt zu beiden Seiten der Trennwand c in der Funkenkammer b fest aufeinander, wobei unter der Einwirkung des Schaltwerkes die festen Kontakte f, g entgegen der Wirkung der Druckfedern na in die Ausnehmung j der Grundplatte a hineingedrückt werden. Hierdurch ist infolge des Druckes der Federn m ein stets gleichmäßiger Kontaktdruck der Schaltkontakte gewährleistet. Beim Öffnen des Schaltapparates schnellt unter der Wirkung des Schaltwerkes das bewegliche Kontaktglied p in seine in Abb.2 dargestellte Endlage, wobei auch die festen Kontakte f, g in die Ruhelage gehen. Die beim Abschalten auftretenden Unterbrechungslichtbögen werden durch die Blasmagnete r nach den Öffnungen der beiden Funkenkammern d und e hin abgeblasen und rasch zum Ersticken gebracht.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: z. Überstromschalter, insbesondere in Sockelform, mit zwei Unterbrechungsstellen innerhalb eines an beiden Enden offenen Funkenraumes im Felde von zwei magnetischen Blasspulen, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Unterbrechungsstellen (f, i und g, h) in der Funkenkammer (b) zu beiden Seiten einer die Kammer (b) in zwei getrennte Teilkammern (d, e) zerlegenden Isolierstoffwand (c) angeordnet sind.
- 2. Überstromschalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die festen Kontakte (f, g) in einer Ausnehmung (j) der Grundplatte (a) des Überstromschalters angeordnet sind und in Bohrungen durch die Rückwand der Funkenkammer (b) zu beiden, Seiten der Trennwand (c) hindurchtreten.
- 3. Überstromschalter nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die festen Kontakte (f, g) an gut leitende nachgiebige Zuleitungen (na) angeschlossen sind und unter dem Einfluß von Druckfedern (n) stehen. ,I.
- Überstromschalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckfedern (va) an den Auflagerungsstellen der festen Kontakte (f, g) mit einer Isoliermaterialschicht (o) belegt sind.
- 5. Überstromschalter nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen Kontakte (h, i) als U-förmiger Schaltbügel (p) ausgebildet sind, der mit seinen beiden freien Schenkeln (h, i) durch die Vorderwand der Funkenkammer (b) zu beiden Seiten der Trennwand (c) hindurchtritt.
- 6. Überstromschalter nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zu beiden Längsseiten der zweckmäßig einen rechteckigen Querschnitt aufweisenden Funkenkammer (b) in der Höhe der Trennwand (c) zwei Blasspulen (r) vorgesehen sind.
- 7. Überstromschalter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Blasspulen (r) gleichzeitig als@Auslösemagnete für das Schaltwerk dienen. S. Überstromschalter nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß bei ungleicher Länge der beiden Funkenkammern (d, e) die Blasspulen (r) so angeordnet sind, daß der Teil der größeren Kraftliniendichte des magnetischen Feldes zur Löschung des Lichtbogens in der kleineren Funkenkammer zur Wirkung kommt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST48134D DE655142C (de) | 1931-08-17 | 1931-08-18 | UEberstromschalter, insbesondere in Sockelform |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE387948X | 1931-08-17 | ||
| DEST48134D DE655142C (de) | 1931-08-17 | 1931-08-18 | UEberstromschalter, insbesondere in Sockelform |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE655142C true DE655142C (de) | 1938-01-10 |
Family
ID=25876409
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST48134D Expired DE655142C (de) | 1931-08-17 | 1931-08-18 | UEberstromschalter, insbesondere in Sockelform |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE655142C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE740958C (de) * | 1940-11-10 | 1943-11-01 | Ing Karl Kesl | UEberstromschalter in Trennschalterform |
| DE1052532B (de) * | 1954-07-13 | 1959-03-12 | Siemens Ag | Mit Abdeckkappe versehener Kleinselbstschalter |
-
1931
- 1931-08-18 DE DEST48134D patent/DE655142C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE740958C (de) * | 1940-11-10 | 1943-11-01 | Ing Karl Kesl | UEberstromschalter in Trennschalterform |
| DE1052532B (de) * | 1954-07-13 | 1959-03-12 | Siemens Ag | Mit Abdeckkappe versehener Kleinselbstschalter |
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