DE726832C - Funkenloeschvorrichtung fuer Installationsselbstschalter - Google Patents

Funkenloeschvorrichtung fuer Installationsselbstschalter

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Publication number
DE726832C
DE726832C DEA83606D DEA0083606D DE726832C DE 726832 C DE726832 C DE 726832C DE A83606 D DEA83606 D DE A83606D DE A0083606 D DEA0083606 D DE A0083606D DE 726832 C DE726832 C DE 726832C
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DE
Germany
Prior art keywords
spark
extinguishing device
contact
automatic installation
plug
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Expired
Application number
DEA83606D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Adam Horst
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H73/00Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism
    • H01H73/02Details
    • H01H73/18Means for extinguishing or suppressing arc

Landscapes

  • Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)

Description

  • Funkenlöschvorrichtung für Installationsselbstschalter Bei elektrischen Installationsselbstschaltern muß der Funkenlöschung besondere Sorgfalt zugewendet werden, da eine schnelle Funkenlöschung infolge des beschränkten Raumes mit Schwierigkeiten verbunden ist. Bei Selbstschaltern in Stöpsel- und Elementform hat man die Unterbrechungskontakte in einer Kammer angeordnet und an zwei gegenüberliegenden Außenseiten Blasspulen vorgesehen. An Stelle von zwei Blasspulen hat man auch eine Spule auf einer Seite der Funkenkammer und auf der gegenüberliegenden Seite eine Platte aus einem magnetischen Material angeordnet. Die Funkenkammern hat man sowohl in der Längsrichtung .des Schalters als auch quer zur Längsachse angeordnet. Die biekannten Vorrichtungen haben fast durchweg den Nachteil, daß einerseits die Kontakte zu kurz sind und anderseits die Funkenkammer verhältnismäßig klein ist, so. daß der Lichtbpgen nicht genügend Raum hat, um sich auf die für das Abreißen erforderliche Länge auszudehnen.
  • Diese Nachteile sind zum Teil dadurch beseitigt worden, daß bei einem Installationsselbstschalt:er, insbesondere in Stöpselform, der Hohlraum des Gewindesockels zur Vergrößerung der Funkenkammer herangezogen wird, wobei die Blas- und Auslösespule im wesentlichen in der einen Hälfte und die Funkenkammer mit dem Schaltmechanismus in der anderen Hälfte des Stöpsels angeordnet sind. Eine wesentliche Verbesserung wird gemäß der Erfindung dadurch ,erzielt, daß der feststehende Kontakt bis zum Fußkontakt verlängert ist und mit dem beweglichen Kontakt zusammen Funkenhörner bildet, an denen die Fußpunkte des Lichtbogens unter dem Einfluß der magnetischen Blasung nach den Bei festigungsstellen der Kontakte wandern. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in den Ab:b. i bis 3 dargestellt. Abb, i ist ein Längsschnitt durch einen Installationsselbstschalter in Schraub-; stöpselform, wobei der Schnitt längs durch die Funkenkammer verläuft. Abb.. z ist @ebenfalls ein Längsschnitt durch den Selbstschalter" der um 9o° zu :dem nach Abh. i versetzt liegt. Abb. 3 ist :ein Querschnitt nach Linie A-B der Abb. i.
  • Das Schaltergehäuse besteht in bekannter Weise aus dem oberen Teila und dem Gewindesockel b mit dem Fußkontakte. In dem oberen Gehäuseteil a ist die Funkenkammer d angeordnet, die an der einen Seite nut der Auslöse- und Blasspule e versehen ist. Inder Funkenkammer ist der feste Kontakt f und Bier bewegliche Kontakt g, angeordnet. Der eigentliche Schaltmechanismus ist in der Zeichnung nicht dargestellt, da :er für die Erfindung ohne Bedeutung ist. Der feststehende Kontakt f ist mit dem einen Ende an dem Punkt lt mit dem Gehäuse verbunden und mit dem anderen Endei an den Fußkontakt c angeschlossen. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß die sonst übliche besondere Verbindung zwischen dem feststehenden Kontakt und dem Fußkontakt fortfällt. Der Funkenraum beschränkt sich nicht nur auf den oberen Teil des Gehäuses, sondern reicht bis in den Gewindesockel b, so daß der Raum für den Unterbrechungslichtbogen dadurch bedeutend vergrößert ist.
  • Der bewegliche Kontakt g ist im Punkt k drehbar gelagert und wird durch einen Schaltmechanismus, beliebiger Art betätigt. Zweckmäßig :erhält der Kontakt die in der Abb. i dargestellte Form, indem das freie Ende nach innen umgebogen ist und auf dem festen Kontakt f aufliegt. Die Berührungsstelle der Kontakte und :damit die Unterbrechungsstelle liegt gegenüber dem Magnetkern ni in der Funkenkammer. Die Ausschaltstellung des beweglichen Kontaktes g ist in der Abb. i gestrichelt dargestellt. Auf der Schaltkarnrn:er ist in dem oberen Teil der U-förmige Eisenblechbügeln angeordnet, der zur Schließung der magnetischen Kraftlinien dient, so daß an der Unterbrechungsstelle der Kontakte ein starkes magnetisches. Feld vorhanden ist. Zu-eckmäßig wird der U-förmige Bügeln mit dem Magnetkern m vernietet. Bei der öffnung der Kontakt:eg und f wird der :entstehende Lichtbogen durch das Magnetfeld nach außen g,2-trieben, wobei die Fußpunkte des Lichtbogens sowohl an dem beweglichen Kontakt g als auch an dem festen Kontakt/ entlang %z-andern. Die Kontakte bildenalso Funkenhörner, und da sie .eine beträchtliche Länge besitzen und außerdem die Funkenkammer durch den Hohlraum des Gewindesockels wesentlich vergrößert ist, so :erfolgt mit Hilfe der magnetischen Blasung ein schnelles Abreißen des Unterbrechungslichtbogens.
  • Das in der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiel bezieht sich auf einen Selbstschalter in Schraubstöpselform. Die Erfindung kann selbstverständlich sinngemäß auch bei Selbstschaltern in Element- oder Sockelform angewendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Funkenlöschvorrichtung für Installationsselbstschalt:er, insbesondere in Stöpselform, bei welchen der Hohlraum des Geuvindesockels zur Vergrößerung der Funkenkammer herangezogen wird, und Blas- und Auslösespule im wesentlichen in der einen Hälfte und die Funkenkammer reit dem Schaltmechanismus in der anderen Hälfte des Stöpsels angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß der feststehende Kontakt (f) bis zum Fußkontakt (c) verlängert ist und mit dem beweglichen Kontakt (g) zusammen Funkenhörner bildet, an denen die Fußpunkte des Lichtbogens unter dem Einfluß der magnetischen Blasung nach den Befestigungsstellen (i, k) der Kontakte wandern.
DEA83606D 1937-07-13 1937-07-13 Funkenloeschvorrichtung fuer Installationsselbstschalter Expired DE726832C (de)

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