DE742740C - Schusssuch- und Ruecklaufvorrichtung an Webstuehlen - Google Patents

Schusssuch- und Ruecklaufvorrichtung an Webstuehlen

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DE742740C
DE742740C DEM132900D DEM0132900D DE742740C DE 742740 C DE742740 C DE 742740C DE M132900 D DEM132900 D DE M132900D DE M0132900 D DEM0132900 D DE M0132900D DE 742740 C DE742740 C DE 742740C
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Germany
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weft
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cam disc
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DEM132900D
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Maschinenfabrik Rueti AG
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Maschinenfabrik Rueti AG
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D51/00Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions
    • D03D51/06Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions using particular methods of stopping
    • D03D51/08Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions using particular methods of stopping stopping at definite point in weaving cycle, or moving to such point after stopping
    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D51/00Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions
    • D03D51/06Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions using particular methods of stopping
    • D03D51/08Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions using particular methods of stopping stopping at definite point in weaving cycle, or moving to such point after stopping
    • D03D51/085Extraction of defective weft

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Schußsuch- und Rücklaufvorrichtung an Webstühlen Die Erfindung bezieht sich auf eine Schußsuch- und Rücklaufvorrichtung - an Webstühlen, die vom Schußwächter aus gesteuert wird und bei welcher die Weblade bei Schu_ßfadenbruch selbsttätig aus der A.bbremsstellung vor dem Stoffanschlag in die Offenfachstellung gebracht wird.
  • Die Erfindung bezweckt, ein leichtes und zuverlässiges Arbeiten einer solchen Vorrichtung insbesondere bei schnellaufenden, feines Schußmaterial verarbeitenden Webstühlen zu gewährleisten.
  • Es ist bei einer Vorrichtung der eingangs erwähnten Art bereits vorgeschlagen worden, bei Schußfadenbruch durch den Schußwächter ein mit dem dauernd umlaufenden Stuhlantrieb gekuppeltes Getriebe auszulösen, das die Weblade aus der Abbremsstellung vor dem Stoffanschlag in die Offenfachstellung bringt und dabei die vom Schußwächter gesteuerten Teile der Rücklaufvorrichtung in die Bereitschaftsstellung zurückführt. Hierbei findet eine Klauenkupplungsmuffe Anwendung, die mit dem dauernd umlaufenden Antrieb verbunden ist und zum Einschalten des Rücklaufs formschlüssig, d. h. in einer ganz bestimmten Stellung in den in seiner Bewegung von der Bremse abhängigen Gegenkupplungstei' eingerückt werden muß.
  • Demgegenüber ist erfindungsgemäß die Anordnung so getroffen, daß beim Vorwärtsgang der in bekannter Weise vom Antrieb abgekuppelten und der Wirkung der Bremsvorrichtung ausgesetzten Weblade vom Schußwächter aus eine mit einer Hubkurvenscheibe verbundene Klinke .durch Zurückziehen eines Anschlages mit einem ständig umlaufenden Mitnehmerrade in Eingriff gelangt und von der nunmehr umlaufenden Hubkurvenscheibe aus ein ständig umlaufendes Umkehrgetriebe so lange mit der Kurbelwelle des Webstuhles gekuppelt wird, bis bei Vollendung des Zurücklaufens der Weblade die Klinke durch Auflaufen auf den Anschlag aus dem Mitnehmerrade ausgehoben und dadurch die Hubkurvenscheibe in der wirkungslosen Ausgangsstellung stillgesetzt wird, so daß die Kupplung zwischen Rücklaufgetriebe und Kurbelwelle des Webstuhles gelöst wird.
  • Durch .dieses Zusammenarbeiten der Schußsuchvorrichtung mit der Rücklaufvorrichtung wird bei vereinfachter Ausführung ein einwandfreies und völlig selbsttätiges Arbeiten gewährleistet, so daß beim Wiederbeginn der Arbeit de: Stoffanschlag genau finit dem Gewebe übereinstimmt.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigen: Fig. i und 2 in vereinfachter Darstellung, und zwar im Längs- und Querschnitt eine voin Schußwächter gesteuerte Rücklaufvorrichtung, Fig. 3 und .1 Einzelheiten in Ansicht und Teilschnitt.
  • Der `'Webstuhl ist in bekannter Weise mit einer rasch wirkenden, nicht dargestellten Bremse versehen, um bei Schußfadenbruch die Weblade vor dein Blattanschlag anzuhalten. Das Abstellen des Webstuhles wird durch einen Zentralschußwächter eingeleitet.
  • Ein Stößel i (Fig. i) bekannter Art wird bei Schußfadenbruch gehoben und stößt auf einen Hebe12, wodurch das Abstellen des Webstuhles erfolgt. Mit dein Hebel 2 ist durch Zugdrähte 3 und 4. und einen Hebel 5 ein Winkelhebe16 verbunden, der an einem Arm einen sich in waagerechter Richtung erstreckenden Anschlag 7 trägt. Dieser Anschlag dient dazu, einen auf einem Zapfen 14 verbohrten Finger 8 samt ebenfalls auf diesem Zapfen verbohrter Klinke 9 (Fig. 2) außer Eingriff mit einem 11-litnehmerrad io z u 'halten (Fig. t' i und 2). Das Mitnehmerrad io erhält seinen beständigen Drehantrieb im Sinne des Pfeiles P (Fig. i) durch ein Kettenrad 12, das mit einem motorisch antreibbaren Reibrad i i fest verbunden ist. Das Mitnehmerrad io sitzt lose auf einer Welle 16, auf welcher ein den Zapfen 14 tragender Mitnehmer 13 festsitzt. Eine Feder 15 ist mit ihrem einen Ende am Finger 8 und mit ihrem anderen Ende an dein Mitnehiner 13 befestigt und ist dazu bestimmt, den Finger 8 (Fig. 3) nach erfolgter Freigabe durch den Anschlag 7 nach rechts und damit die Klinke 9 in Eingriff mit dein Mitnehmerrad io zu schwenken, wodurch der Mitnehmer 13 an der Drehung dieses Rades teilnimmt. Auf der mit dem Mitnehmer 13 verbundenen Welle 16 sitzt eine Kurvenscheibe 17 (Fig. 2 und 3) fest, gegen die ein Gleitschuh i9 durch eine Feder 34 gedrückt wird, und welche bezweckt, die Drehung der Scheibe 17 in die Totpunktstellung zu vollenden.
  • Die lange, auf der Kurbelwelle i i i lose sitzende Nabe des motorisch angetriebenen Reibrades i i trägt eine Beilage 2o, durch welche eine zum Antrieb des Rücklaufgetriebes dienende Reibscheibe 21 mit der Nabe -des Reibrades i i axial verschiebbar verbunden ist. Zum Ein- und Ausrückender Reibscheibe 2i in das auf der Kurbelwelle i i i lose sitzende innere, mit einem Zahnrad 27 (Fig. i und 2) gekuppelte Reibrad 26 ist ein um die Achse 23 schwenkbarer Fußtritt 22 vorgesehen, der über eine Stange 2.4 und einen um Zapfen 32 schwenkbaren Hebel 25 mit der Reibscheibe 21 verbunden ist und letztere mit dem Reibrad 26 zu kuppeln bestimmt ist. Das Rad 27 treibt über ein Zwischenrad 28 die beiden fest miteinander verbundenen Räder 29 und 30, von denen das letztere in das Antriebsrad 31 (Fig. i und 2) eingreift. Die Kurvenscheibe 17 besitzt eine auf eine Rolle 35 des Ein- und Ausrückhebels 25 wirkende Kurve, an welche eine Feder 33 den Hebel 25 heranzieht.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Bei Bruch des Schußfadens stößt der gehobene Stößel i auf den Hebel2 und verschwenkt ihn nach links, wodurch die Abstellung des Stuhles in bekannter Weise erfolgt. Gleichzeitig wird durch die Teile 3, 4. 5 und 6 der Anschlag 7 (Fig.4) nach links verschoben und dadurch der in Stellung nach Fig. i zurückgehaltene Finger 8 frei, so daß dieser dein Zuge der Feder 15 folgt und hierdurch die Klinke 9 mit dem sich ständig drehenden Mitnehmerrad io in Eingriff kommt (Fig. 3). Im gleichen Augenblick wird der durch Zugdraht 4 gezogene Winkelhebel 6 durch den Zugdraht 4 wieder freigegeben, und der vom Winkelhebel 6 getragene Anschlag 7 durch die Zugfeder 18 seitlich an den Finger 8 (Fig. 4) herangezogen. Sobald der Mitnehnier 13 mit dem Finger 8 gedreht wird, kommt der Finger 8 außer Bereich des Anschlages 7, so daß letzterer wieder gänzlich unter Einwirkung der Zugfeder 18 nach rechts verschoben wird.
  • Wenn die Klinke 9 mit dem sich ständig drehenden Mitnehnierrad io in Eingriff gelangt ist, «>erden mit diesem auch der Mitnellmer 13, die «gelle 16 und die Kurvenscheibe 17 in gleicher Richtung (Pfeil P in Fig. i) gedreht. Kurz bevor die Kurvenscheibe 17 eine ganze -Umdrehung gemacht hat, läuft der Finger 8 in der Drehrichtung von innen an den wie vorstehend beschrieben verschobenen Anschlag 7 auf, bis die Klinke 9 außer Eingriff mit dein Mitnehmerrad io steht. Durch den unter Federdruck stehenden Gleitschuh i9 wird noch eine zusätzliche Drehbewegung der Kurvenscheibe 17 in die Totpunktlage bewirkt.
  • Soll der Stuhl selbsttätig (vom Zentralschußwächter aus) rückwärts laufen, so wirkt die Kurve der Kurvenscheibe 17 auf die Rolle 35 des Ein- und Ausrückhebels 25. wodurch die Kupplungsscheibe 21 an das Scheibenrad 26 gedrückt wird. Die Kurve der Scheibe 17 entspricht der Bewegung von der Abbremsstellung der Weblade bis in ihre hinterste Stellung, d. h. in die Offenfachstellurg. Der Rückwärtslauf des Webstuhles bleibt somit eingeschaltet, bis die Weblade in der hintersten Stellung angelangt ist, so daß der Webschätzen ohne weiteres bedient und der Schuß gesucht werden kann.
  • Beim Rückwärtsdrehen des Stuhlgetriebes arbeitet auch der Regulator rückwärts, während gleichzeitig Bremsen und Schlagvorrichtung selbsttätig ausgelöst sind. Das Entstehen von Anlaßstellen ist somit ausgeschlossen.
  • Soll der Webstuhl nach Belieben rückwärts laufen, so wird durch Niedertreten des Fußtrittes 22 über das Hebelgestänge 24, 25 die Reibscheibe 2r an das Scheibenrad 26 gedrückt, was ein Rückwärtsdrehen des Rades 3 1 zur Folge hat. Die Kupplungsscheibe 2i wird durch den Zug .der Feder 33 am Ausrückhebe125, beim Freigeben des Fußtrittes 22 von dem Scheibenrad 26 abgehoben und dadurch ausgerückt. Diese Vorrichtung, mit welcher `der Webstuhl beliebig rückwärts laufen gelassen werden kann, gehört jedoch nicht zur Erfindung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schußsuch- und Rücklaufvorrichtung an Webstühlen, die vom Schußwächter aus gesteuert wird und bei welcher die Weblade bei Schußfadenbruch selbsttätig aus der Abbremsstellung vor dem Stoffanschlag in die Offenfachstellung gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß beim Vorwärtsgang der in bekannter Weise vom Antrieb abgekuppelten und der Wirkung der Bremsvorrichtung ausgesetzten Weblade vom Schußw ächtir aus eine mit einer Hubkurvenscheibe (i7) verbundene Klinke (9) durch Zurückziehen eines Anschlages (7) mit einem ständig umlaufenden Mitnehmerrade (io) in Eingriff gelangt, und von der nunmehr umlaufenden Hubkurvenscheibe aus ein ständig umlaufendes Umkehrgetriebe (26, 27, 28, 29, 30) so lange mit der Kurbelwelle des Webstuhles gekuppelt wird, bis bei Vollendung des Zurücklaufens der Weblade die Klinke (9) durch Auflaufen auf den Anschlag (7) aus dem Mitnehmerrade (io) ausgehoben und dadurch die Hubkurv enscheibe in der wirkungslosen Ausgangsstellung stillgesetzt wird, so .daß die Kupplung zwischen Rücklaufgetriebe und Kurbelwelle des Webstuhles gelöst wird. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: britische Patentschrift ..... Nr. 4o6 194; österreichische 110 147.
DEM132900D 1935-12-11 1935-12-11 Schusssuch- und Ruecklaufvorrichtung an Webstuehlen Expired DE742740C (de)

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DEM132900D DE742740C (de) 1935-12-11 1935-12-11 Schusssuch- und Ruecklaufvorrichtung an Webstuehlen

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DE742740C true DE742740C (de) 1943-12-10

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ID=7332640

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DE (1) DE742740C (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT110147B (de) * 1927-05-07 1928-07-10 Siemens Schuckertwerke Wien Sicherheitsvorrichtung für Webstühle.
GB406194A (en) * 1932-07-18 1934-02-22 Fernand Phily Improvements in or relating to driving gear for machines such as looms

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT110147B (de) * 1927-05-07 1928-07-10 Siemens Schuckertwerke Wien Sicherheitsvorrichtung für Webstühle.
GB406194A (en) * 1932-07-18 1934-02-22 Fernand Phily Improvements in or relating to driving gear for machines such as looms

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