DE740209C - Fahrgestell fuer Dreschmaschinen - Google Patents
Fahrgestell fuer DreschmaschinenInfo
- Publication number
- DE740209C DE740209C DEP77779D DEP0077779D DE740209C DE 740209 C DE740209 C DE 740209C DE P77779 D DEP77779 D DE P77779D DE P0077779 D DEP0077779 D DE P0077779D DE 740209 C DE740209 C DE 740209C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- chassis
- struts
- threshing
- arrangement
- threshing machines
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01F—PROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
- A01F7/00—Threshing apparatus
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Harvester Elements (AREA)
Description
Es sind Fahrgestelle für Dreschmaschinen bekannt, die aus zwei Längsträgern und diese
verbindenden, einen rechten und einen spitzen Winkel mit den Trägern bildenden Streben
bestehen. Diese Streben sind über die ganze Länge des Fahrgestells verteilt und verhindern eine niedrige Bauart von Dreschmaschinen.
Zudem ist in vielen Fällen das Fahrgestell nicht verwindungsfest.
Zur Erhöhung der Verwindungsfestigkeit wurden die Längsträger auch schon kastenförmig
ausgebildet.
Es ist ferner bekannt, die Verwindungsfestigkeit des Fahrgestells zu erhöhen durch
Wahl eines mittleren Hauptträgers in Gestalt eines Rohres. Hierbei besteht der Nachteil,
daß alle an das Rohr angeschweißten Querträger sich der Form des Rohres anpassen
müssen und die Herstellung sich hierdurch verteuert. Auch bei dieser bekannten Kon-.
struktion erstreckt' sich der Hauptträger über die ganze Länge des Fahrgestells.
Bei diesen bekannten Dreschmaschinen liegen alle Teile und auch die Reinigungsvorrichtung
oberhalb der Ebene des Fahrgestells. Dadurch ist die Bauhöhe der Dreschmaschinen
unverhältnismäßig groß, und liegt der Schwerpunkt der Maschinen hoch. Die Maschinen
sind daher für die Lohndrescherei, die viel in kleinen Betrieben mit niedrigen
Scheunen ausgeübt wird, nicht brauchbar und haben wegen der hohen Lage des Schwerpunktes
beim Dreschen keine genügende Standfestigkeit.
Die Erfindung betrifft ein Fahrgestell für Dreschmaschinen mit zwei kastenförmigen
Längsträgern und diese verbindenden, rechte und spitze Winkel mit den Trägern bildenden
Streben und ist gekennzeichnet durch die Vereinigung folgender Merkmale:
a) Anordnung der Verbindungsstreben nur an den Enden des Fahrgestells,
b) Anordnung von weiteren Verstrebungen am hinferen Ende der Längsträger senkrecht
zur Ebene der Verbindungsstreben, die gegen rechtwinklig am Fahrgestell befestigte Schienen
liegen.
Zweckmäßig ist zwischen den letztgenannten Schienen die Achse der Laufräder in der
üblichen Weise auf Federn abgestützt.
Diese Anordnung gestattet es, die Reinigungsvorrichtung zwischen den Längsträgern
oder unterhalb der Ebene des Fahrgestells ίο anzuordnen. Durch diese Anordnung wird
die Bauhöhe der Dreschmaschinen bedeutend verringert und der Schwerpunkt der Maschinen
tiefer verlegt. Auch ist das Fahrgestell nach der Erfindung verwindungsfest.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt. Es zeigen
Abb. ι eine Seitenansicht,
Abb. 2 eine Draufsicht und
Abb. 3 eine Ansicht von hinten.
Das Fahrgestell besteht aus den beiden rohr- oder kastenförmigen Längsträgern a, die vorteilhaft aus auf der offenen Seite zugeschweißten U-Eisen hergestellt sind. Die Längsträger α sind durch Streben b, c, die mit diesen rechte bzw. spitze Winkel bilden, lediglich an den Enden miteinander verbunden. Das vordere Ende der Längsträger α ruht mit dem vorderen Ende ihrer durch die Streben b, c miteinander verbundenen Teile mittels eines Querstückes d auf der bekannten Feder s des Drehschemels der vorderen Laufräder/; auf. Am hinteren Ende der Träger a sind an ihnen rechtwinklig befestigte Schienen^ angeordnet, die durch einen spitzen Winkel mit ihnen bildende sich kreuzende Streben g und einen rechten Winkel mit ihnen bildende Streben / miteinander und am unteren Ende durch in Richtung der Längsträger a verlaufende schräge Streben e mit dem sie tragenden Längsträger α verbunden sind. Über diese Verbindung stützt sich das hintere Ende der Träger mit dem hinteren Ende ihrer durch die Streben b, c miteinander verbundenen Teile auf den in üblicher Weise von der Achse der hinteren Lauf räder I getragenen Federn r.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt. Es zeigen
Abb. ι eine Seitenansicht,
Abb. 2 eine Draufsicht und
Abb. 3 eine Ansicht von hinten.
Das Fahrgestell besteht aus den beiden rohr- oder kastenförmigen Längsträgern a, die vorteilhaft aus auf der offenen Seite zugeschweißten U-Eisen hergestellt sind. Die Längsträger α sind durch Streben b, c, die mit diesen rechte bzw. spitze Winkel bilden, lediglich an den Enden miteinander verbunden. Das vordere Ende der Längsträger α ruht mit dem vorderen Ende ihrer durch die Streben b, c miteinander verbundenen Teile mittels eines Querstückes d auf der bekannten Feder s des Drehschemels der vorderen Laufräder/; auf. Am hinteren Ende der Träger a sind an ihnen rechtwinklig befestigte Schienen^ angeordnet, die durch einen spitzen Winkel mit ihnen bildende sich kreuzende Streben g und einen rechten Winkel mit ihnen bildende Streben / miteinander und am unteren Ende durch in Richtung der Längsträger a verlaufende schräge Streben e mit dem sie tragenden Längsträger α verbunden sind. Über diese Verbindung stützt sich das hintere Ende der Träger mit dem hinteren Ende ihrer durch die Streben b, c miteinander verbundenen Teile auf den in üblicher Weise von der Achse der hinteren Lauf räder I getragenen Federn r.
An den Längsträgern α sind in bekannter Weise die Profileisen t befestigt, an denen
die Verschalung (die Wandungen) angebracht wird und die Teile der Dreschmaschine gelagert
werden.
Claims (1)
- Patentanspruch:Fahrgestell· für Dreschmaschinen mit zwei kastenförmigen Längsträgern und diese verbindenden, rechte und spitze Winkel mit den Trägern bildenden Streben, gekennzeichnet durch die Vereinigung folgender Merkmale:aj Anordnung der Verbindungsstreben (b und c) nur an den Enden des Fahrgestells («),b) Anordnung von weiteren Verstrebungen (g, f, e) am hinteren Ende der Längsträger senkrecht zur Ebene der Ver- gg bindungsstreben (b und c), die gegen rechtwinklig am Fahrgestell (a) befestigte Schienen (q) liegen.Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegen-Standes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren in Betracht gezogen worden:deutsche Patentschrift Nr. 491 457;schweizerische - - 159 822;amerikanische - - 1 708 286.ι 808785, ι 835327.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP77779D DE740209C (de) | 1937-07-20 | 1937-07-20 | Fahrgestell fuer Dreschmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP77779D DE740209C (de) | 1937-07-20 | 1937-07-20 | Fahrgestell fuer Dreschmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE740209C true DE740209C (de) | 1943-10-14 |
Family
ID=7393247
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP77779D Expired DE740209C (de) | 1937-07-20 | 1937-07-20 | Fahrgestell fuer Dreschmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE740209C (de) |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1708286A (en) * | 1929-04-09 | Thrashing-machine construction | ||
| DE491457C (de) * | 1928-11-25 | 1930-02-14 | Paul H Mueller Dr Ing | Fahrgestellrahmen fuer Kraftfahrzeuge |
| US1808785A (en) * | 1927-05-21 | 1931-06-09 | Deere & Co | Thrashing machine |
| US1835327A (en) * | 1928-03-15 | 1931-12-08 | Deere & Co | Thrashing machine |
| CH159822A (de) * | 1931-09-12 | 1933-01-31 | Doebeli Otto | Chassis für Fahrzeuge, insbesondere für Automobile. |
-
1937
- 1937-07-20 DE DEP77779D patent/DE740209C/de not_active Expired
Patent Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1708286A (en) * | 1929-04-09 | Thrashing-machine construction | ||
| US1808785A (en) * | 1927-05-21 | 1931-06-09 | Deere & Co | Thrashing machine |
| US1835327A (en) * | 1928-03-15 | 1931-12-08 | Deere & Co | Thrashing machine |
| DE491457C (de) * | 1928-11-25 | 1930-02-14 | Paul H Mueller Dr Ing | Fahrgestellrahmen fuer Kraftfahrzeuge |
| CH159822A (de) * | 1931-09-12 | 1933-01-31 | Doebeli Otto | Chassis für Fahrzeuge, insbesondere für Automobile. |
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