AT101444B - Raddruckwage für Lokomotiven, Eisenbahnwagen und andere Fahrzeuge. - Google Patents

Raddruckwage für Lokomotiven, Eisenbahnwagen und andere Fahrzeuge.

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AT101444B
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Carl Hueckel
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Carl Hueckel
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    Raddrnckwage fiir Lokomotiven, Eisenbahnwagen und andere Fahrzenge.   



   Es ist bekannt, das Gewicht von Wagen im allgemeinen bzw. den Raddruck zu messen, indem ein Kraftmesser zwischen den Enden zweier Hebel angeordnet wird, deren andere Enden mit einer Wageschneide aufeinander ruhen und überdies sich eineiseits an einer festen Unterlage, beispielsweise der Sehiene und anderseits an dem Umfang des Rades abstützen, dessen Druck gemessen werden soll. Die bisher bekannten Einrichtungen dieser Art haben den Nachteil, dass die Abstützungstelle des einen Hebels an dem Radumfang ausserhalb der eigentlichen Raddruckebene, d. i. der durch den Laufkreis des Rades 
 EMI1.1 
 Versuche haben ergeben, dass diesbezüglich Differenzen zwischen dem eigentlichen und dem angezeigten Gewichte von 3-4% vorkommen.

   Diesen Nachteil zu beheben, ist der Zweck der Erfindung, welche im wesentlichen darin besteht, die   Abstützungsstellen   des einen Hebels an dem Rade zu beiden Seiten der Auflagerung desselben an die feste Unterlage (Schiene) anzuordnen, wodurch es leicht möglich ist, den Druck des Rades vom Laufkreis desselben abzunehmen. 



   Im Rahmen dieses Erfindungsgegenstandes sind natürlich die verschiedensten Ausführungsformen möglich ; die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Wage dar, u. zw. in Fig. 1 eine Endansicht, in Fig. 2 einen Grundriss, in Fig. 3 eine Stirnansicht, abgebrochen gezeichnet, Fig. 4 zeigt eine Einzelheit. 



   Wie aus der Zeichnung ersichtlich, sind die an der festen Auflage (Schiene) bzw. dem Rade anliegenden Enden der Hebel 1, 2 gabelartig ausgebildet und sind die Gabelschenkel mittels   der Wägeschneiden 3, 4   gegeneinander abgestützt. An den Enden der Gabelschenkel des Hebels 2 sind Pfannen   5,   6 angeordnet, 
 EMI1.2 
 Abstützungsorgane gegen den Radumfang befinden. 



   Es ist klar, dass diese Abstützungsorgane durch diese Einrichtung so eingestellt werden können, dass sie genau im Laufkreis des Rades liegen. 



   Vorteilhaft ist es, die Abstützungsorgane als Prismen auszubilden und derart einzurichten (Fig. 4), dass die Schneide 11 unten, die Pfanne 12 oben liegt, so dass eine Verunreinigung der Pfanne bzw. Benach- 
 EMI1.3 
 reinigungen zufolge ihrer Lage mit der konkaven Seite nach unten überhaupt nicht eintreten kann und weil anderseits solche Verunreinigungen an den   Schrägflächen   der Schneide abgleiten. 



   Die Erfindung bezieht sich auch noch auf die Anordnung des Kraftmessers selbst zwischen den äusseren Enden der vorgenannten Hebel 1 und 2.   Die Stellschraube-M wirkt   gemäss der Erfindung nicht unmittelbar auf den Kraftmesser sondern auf einen an den Hebel 2 angelenkten Hebel 14, in dessen Mitte oder ungefähren Mitte der Kraftmesser in geeigneter Weise, beispielsweise durch Prismenaufhängung, hängt. Dadurch wird der Vorteil erzielt, dass man eine ausgiebige Grobeinstellung mittels der Stellschraube   1.'3   vornehmen kann, ohne dadurch unmittelbar auf den Mechanismus des Kraftmessers einwirken zu müssen.

   Die Zeigereinstellung wird sich daher in feinerer Weise erzielen lassen, als dies bei den bisher bekannten Einrichtungen nur durch die Anordnung eines äusserst feinen Gewindes an der Stellschraube möglich war. Überdies wird durch diese Anordnung der Kraftmesser selbst nicht mehr unmittelbar unter die bei der Einstellung der Stellschraube auftretenden Kraftäusserungen gestellt, wodurch der ganze Mechanismus des Kraftmessers und der   Zeigervorriehtung   wesentlich geschont wird.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Raddruckwage für Lokomotiven, Eisenbahnwagen und andere Fahrzeuge mit zwei gegeneinander drehbaren Hebeln, die an einem Ende zwischen ein festes Widerlager (Schiene) und die Lauffläche des Radumfanges greifen und mit den entgegengesetzten Enden auf einen zwischen ihnen angeordneten, mit dem einen Hebel durch eine Stellschraube verbundenen Kraftmesser wirken, dadurch EMI2.1 auf jeder Seite der Stelle angeordnet ist, an welcher das Rad auf dem festen Widerlager (Schiene) aufruht, so dass die Angriffsstellen unmittelbar in der durch die Abstützungsstelle des Rades auf der festen Unterlage gelegten lotrechten Ebene angeordnet werden können. EMI2.2 greifenden Hebelenden gegabelt sind, dieGabelschenkel der Hebel gegeneinander mittels Drehschneiden (3, 4)
    abgestützt sind und die Gabelschenkel des Hebels (2) die Abstützungsorgane tragen, weiche in dem Laufkreis des Rades liegen. EMI2.3
AT101444D 1924-10-20 1924-10-20 Raddruckwage für Lokomotiven, Eisenbahnwagen und andere Fahrzeuge. AT101444B (de)

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