DE74004C - Beschickungsvorrichtung - Google Patents

Beschickungsvorrichtung

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DE74004C
DE74004C DENDAT74004D DE74004DA DE74004C DE 74004 C DE74004 C DE 74004C DE NDAT74004 D DENDAT74004 D DE NDAT74004D DE 74004D A DE74004D A DE 74004DA DE 74004 C DE74004 C DE 74004C
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lever
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throwing
loading device
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT74004D
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English (en)
Original Assignee
M. SONNENSCHEIN" in Wien IX., Pramergasse 1
Publication of DE74004C publication Critical patent/DE74004C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23KFEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
    • F23K3/00Feeding or distributing of lump or pulverulent fuel to combustion apparatus
    • F23K3/16Over-feed arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
PATENTSCHRIFT
KLASSE 24: Feuerungsanlagen.
MAX SONNENSCHEIN in WIEN. Beschickungsvorrichtung.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 17. Januar 1893 ab.
Vorliegende Erfindung bezweckt eine gleichmäfsige und sichere Brennmaterialzuführung bei gleichzeitig geringem Kraftverbrauch und geringer Abnutzung des Antriebsmechanismus.
Fig. ι ist die Vorderansicht der Gesammtanläge der Vorrichtung,
Fig. 2 ein Schnitt nach der Linie x-x der Fig. i.
Fig. 3 und 4 stellen eine vordere bezw. Seitenansicht des Kohlenvertheiler-Antriebes dar.
Der Antrieb des genannten Apparates erfolgt durch die Reibungswelle e, welche ihre Bewegung mittelst der Reibungsrolle d und der Reibungsscheibe D auf das Kettengetriebe s überträgt. Diese Anordnung ermöglicht, dem Apparat jede gewünschte Geschwindigkeit des Betriebes zu ertheilen und auf diese Weise das Brennmaterial in gröfseren oder geringeren Mengen einzuwerfen. Das mit einer Spannrolle t versehene Kettengetriebe s setzt zwei Knaggenscheiben m in Bewegung, welche an der einen Seitenfläche Knaggen q, an ihrem Umfang Zähne Z besitzen. Die Knaggen q wirken auf den an der Wurfschaufelwelle h befestigten Hebel q1, wodurch die Welle und die auf ihr festgekeilte Wurfschaufel b nach rückwärts bewegt und die Federn X durch den auf der Wurfschaufelwelle aufgekeilten Hebel Y gespannt werden. Sobald ein Knaggen am Hebel q1 abschleift, wird die Wurfschaufel durch die gespannten Federn X nach vorwärts getrieben und die Kohlen eingeworfen.
Die Wurfschaufel b besitzt an ihrem oberen Theile Löcher c zum Durchlassen der Luft, welche sich sonst bei ihrer Bewegung staut; somit wird die zum Zusammenpressen der Luft erforderliche Kraft erspart. Ferner ist die Schaufel an ihrem oberen Theile ausgebaucht, wodurch die Anbringung eines Schirmbleches a ermöglicht wird. Die Zähne / dienen zum Heben eines auf der Wurfschaufelwelle h lose angebrachten Hebels i, welcher zur Erleichterung der Bewegung mit einem Laufrädchen k versehen ist. η sind Stofsbüchsen, welche von dem Hebel i bei seiner auf- und niedergehenden Bewegung gehoben und gesenkt werden; sie wirken durch die mittelst der Widerstandsfedern r federnd gehaltenen Hubstangen 0 auf den Balancier p, welcher auf der Welle O1 gelagert ist und mit seinem verticalen, in dem Kohlenvertheiler f gelenkig angebrachten Arme X1 demselben eine waagerecht hin- und hergehende Bewegung ertheilt. Auf diese Weise beschickt der Vertheiler / mit seinen Endflächen yl abwechselnd die rechts und links liegenden Feuerungen, indem er die Kohlen, welche aus dem Füllschacht F auf die Unterplatte Z fallen, von derselben in den Wurfschaufelraum herunterschiebt.
α ist ein vor dem Feuerungsraum angebrachter Schirm, welcher bewirken soll, dafs die durch den Kohlenvertheiler / gelieferte Kohle nicht unmittelbar in den Feuerungsraum S gelangt; vielmehr mufs dieselbe in den Wurfschaufelraum herabfallen, von wo sie durch die Schaufel b auf den Rost geschleudert wird.
Die Widerstandsfedern r haben den Zweck, bei plötzlich auftretenden Widerständen in Folge grofser Kohlenstücke, Steine u. dergl. die Stöfse aufzufangen und so das Brechen oder Stehenbleiben der Vorrichtung zu ver-
hindern. U ist ein Schürthürhals mit gesenkter Sohle u. Die Schürthür ν hat im Innern eine Schutzplatte ν1, um einer Erhitzung der ersteren ■vorzubeugen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Beschickungsvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dafs die auf Wellen h befestigten Wurfschaufeln b ihre Rückwärtsbewegung durch Vermittelung der in die Knaggen q der Antriebsscheiben / greifenden Hebel q\ ihre Vorwärtsbewegung hingegen nach Freigebung der Hebel q} seitens der Knaggen q von den an Hebeln Y wirkenden Federn X erhalten, während' die den im Kohlenvertheiler / gelenkig eingelagerten Hebel x1 tragende WTelle o1 behufs ihrer Hin- und Herbewegung einen Balancier ρ trägt, welcher durch Vermittelung der am Umfange der Knaggenscheiben, m angebrachten Zähne/, des Hebels i, der Stofsbüchsen η und der Federn r bewegt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT74004D Beschickungsvorrichtung Expired - Lifetime DE74004C (de)

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