DE738697C - Verfahren zum Herstellen von Kopiervorlagen durch gemeinsame Aufnahme von Schrift und Halbtonbild - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Kopiervorlagen durch gemeinsame Aufnahme von Schrift und Halbtonbild

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DE738697C
DE738697C DEE49053D DEE0049053D DE738697C DE 738697 C DE738697 C DE 738697C DE E49053 D DEE49053 D DE E49053D DE E0049053 D DEE0049053 D DE E0049053D DE 738697 C DE738697 C DE 738697C
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halftone image
silver
colloid layer
negative
master copies
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DEE49053D
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English (en)
Inventor
Emil E Eckardt
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EMIL E ECKARDT
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EMIL E ECKARDT
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C5/00Photographic processes or agents therefor; Regeneration of such processing agents
    • G03C5/22Direct chromate processes, i.e. without preceding silver picture, or agents therefor
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C5/00Photographic processes or agents therefor; Regeneration of such processing agents
    • G03C5/08Photoprinting; Processes and means for preventing photoprinting

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Description

  • Verfahren zum Herstellen von Kopiervorlagen durch gemeinsame Aufnahme von Schrift und Halbtonbild Die Erfindung betrifft :ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung. von Druckformen, die Schriftdruck untermischt mit Bilderdruck .enthalten sollen, also insbesondere für Zeitungsdruck gebraucht werden. Bisher werden zu diesem Zwecke der fertig zusammengestellte Metalletternsatz und die bereits geätzten Klischees gewöhnlich in einen Rahmen eingespannt und davon z. B,. durch Aufpressen vom Papierstoff .eine Mater angefertigt. Der Bleiabguß der Mater bildete dann die schließliche Druckforen, die z. B. um den Druckzylinder herumgespannt wurde.
  • Es ist an sich für Tiefdruck auch bekannt, nacheinander in der Kamera -die 'auf ina,ctinischer Unterlage in actinischer Deckfärbe hergestellte Schrift und -das vorher abgedeckte Halbtonbild in der Durchsicht auf gleicher Platte aufzunehmen, dann beide Lichteindrücke zu entwickeln und zu fixieren sowie diese Platte dann als- Verlage auf eine Chromat-Gelatine-S,chicht einer Druckplatte umzukopieren, Gemäß der Erfindung werden eine beliebige Schrift, z. B. Schreibmaschihenschiift, und Bilder zusammengestellt und photographiert. Die Platte oder der Film wird- nun skelettiert (s. weiter unten) und z. B. auf eine Zinkplatte kopiert. Ein Film kann dabei z. B. unmittelbar auf eine mit einer Chromatkolloidschicht versehenen Zinkwalze kopiert werden, während die Platte auf die lichtempfindliche Schicht einer Zinkplatte kopiert wird, die dann um den Druckzylinder gespannt wird. Die Ätzung schließt das Verfahren ab. Im übrigen besteht leine Beschränkung hinsichtlich der anzuwendenden Druckart. Es muß sich auch nicht um Rotationsdruck handeln.
  • Die Zusammenstellung kann in beliebiger Weise vorgenommen werden. Z. B. kann man den Schrifttext auf Schreibmaschine mit Druckletterntypen gleich auf dem Format der Druckseite in der Anordnung schreiben, wie sie-gedruckt :erscheinen soll. Dabei sind die Stellen frei zu lassen, an die die Bilder hingehören, die dann so, wie sie als Vorlage leingegangen sind, also ungerastert, unbeschadet etwaiger Retusche, einfach an diese betreffenden Stelleneingeklebt werden. Schon autotypierte Bildvorlagen brauchen nicht ausgeschlossen zu werden, weil es sich erwiesen bat, daß auch solche Vorlagen durch Skellettierung brauchbare Drucke liefern. Es ist hierbei darauf zu achten, daß die Typen gute, satt schwarze Abdrücke ,auf rein weißem Untergrund liefern. Als Schriftträger wird z. B. weißes Glanzpapier o. .dgl. geeignet sein. Aber auch weiße, feine Leinwand o. dgl. Stoffe. kommen in Frage, weil sie durch Ansaugen des Farbstoffes die Buchstaben in vollständig echtem Schwarz ohne Glanzwirkung wi@edergeb.en. Man kann auch den Text zunächst auf Streifen schreiben, die dann auf einem Bogen des verlangten Gesamtformates montiert werden.
  • Der so fertiggestellte Bogen wird nun auf eine Reproduktionsplatte aufgenommen und skelettiert. Unter Skelettieren versteht man gemäß den Patentschriften 6o8 246 und 665 893 das Erweichen der Halogensilberemulsionsschi,cht in warmem bzw. heißem Wasser, bis sich die Silberschwärze umlagert und aus ihrer bisherigen Nebhelform in die aus Linien und Punkten bestehende: Skelettform verwandelt, indem sich dabei der ganz neue Skeletthintergrund aufhellt, der die späteren Lhruckflächenergibt.
  • Für die Erfindung ist es wesentlich, daß die Buchstaben als :echte Schwärzen der Vorlage in dem Negativ überhaupt kein Silber schwärzen, ihre Flächen also völlig silberlos ausfallen und an der Skelettierung diaher nicht beteiligt sind, und zwar zu dem Zweck, daß die Buichstabenlinienzügeecht schwarz abdrucken. Weiter ist wesentlich, daß die hellsten Lichter der Vorlage, also der weiße Schriftgrund, so viel Silber schwärzen, daß bei der Skelettlerung der Skeletthintergrund entweder gar nicht-,entsteht oder doch in so tiefem Grau, daß @es zum Abschwimmen der Chromatschicht der Druckplatte führen ruß. Dies ist unschwer durch die Dauer der Belichtung und Entwicklung zu erzielen. Auf diese Weise wird erreicht, daß der gesamte Schriftgrund ohne Druckpunkte bleibt und im Druck rein weiß ausfällt. Die Außerachtlassung dieser beiden Vorschriften vereitelt nicht etwa die Brauchbarkeit des Verfahrens. Sie würde nur dazu führen, daß innerhalb der Buchstabenlinienzüge weiße Lichterpunkte auftreten, die man aber @ebensowenig wüe diejenigen der Autotypie in ihren dunkelsten Stellen mit bloßem Auge erkennt oder die jedenfalls, wenn sie locherkennbar ausfallen: sollten, den betreifenden Buchstaben nicht unleserlich machen. Andererseits würde als Folge einer solchen Außerachtlassung der Schriftgrund ein Druckskelett in Form einer Art Marmorierung zeigen. Auch das bleibt ein brauchbares Ergebnis, weil dieses Druckskelett fein und zart genug ist, daß es dniei Schrift noch gut hervortreten läßt. Man kann sogar dieses Druckskelett im Schrifthintergrund und in den hellsten Lichtern der Bildet als eine Art Führungsraster betrachten, um in größeren schriftfreien Flächen dem Papier beim Druck eine Unterstützung zu bieten. Ferner tritt dabei die Erscheinung auf, daß dieses feine Druckskelett allenthalben von den echten Schwärzen der Buchstaben einen gewissen Abstand hält, so daß diese wie von einem Lichterrand umrahmt um so besser hervortreten. Dieser Umstand kann Veranlassung sein, z. B. für Werbedrucke mit Fleiß eine solche Marmorierung anzuwenden.
  • Von der weiteren Behandlung durch die nach einer Skelettierung übliche Klärung im Blutlaugensalzbad ist zwe.ckmäßiger%i'eise der Schriftbereich auf irgendeine Weise auszuschließen. Man kann schon vor der Skelettieru,ng diesen Bereich z. B. mit Formalin härten, so daß :er gar nicht mitskelettiert. Die Buchstaben haben ja mit ihrem weißen Schriftgrund den Charakter einer Schwarzweißzei!chnumg und bedürfen als solche gar keiner Zerlegung in Druckpunkte. Hierbei wird auch die ob@enerwähnte Marmarierung des Schriftgrundes von vornherein ausgeschlossen. Hat man .aber die ganze Schicht skelettiert, so wird man nunmehr vor dem Blutlaugernsalzbad den Schriftbereich der Schicht durch Lacküberzug o. dgl. abdecken, um den Schriftgrund vor einem Abbau zu schützen, während die erforderliche Klärung der Skeletthintergründe der Bilderbereiche sich vollzieht.
  • Die Erfindung hebt in erster Linie die Güte und Originaltreue der Bilder, weil der Druck von einem Erstklischee aus erfolgt, während bei dem Umweg über Mater und Bleiguß dieselbe Schärfe nicht zu erzielen ist. Sie spart weiter an Zeit und Arbeitslobn. Das Setzen der Lettern und :der Abstandsleisten nimmt wesentlich mehr Zeit in Anspruch als das Schreiben :auf der Schreibmaschine, ebenso,das Einspannen der'Kfiischees in den Rahmen mehr als das Einkleben der Bildvorlagen. Die ganze Maternerzeugung fällt fort. An Material wird an Lettern und Abstandleisten mehr erspart als der Wert einer Schreibmaschine für deren Gebrauchsdauer. Der, Maternstoff wird wieder ganz gespart. Demgegenüber fällt der Mehrpreis der größeren Reproduktionsplatte und gegebenenfalls der Zink- oder Aluminiumplatte nicht ins Gewicht, da namentlich der Arbeitsaufwand viel geringer ausfällt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Kopiervorlagen durch gemeinsame Aufnahme von Schrift und Halbtonbild, dadurch gekennzeichnet, daß die Halogensilberkolloid- Schicht des Negativs nach dem Entwickeln und Fixieren ekelettlert wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch r, dadurch ;gekennzeichnet, daß die Belichtungs- und Entwicklungszeit der Halogensilbierkolloidschicht so bemessen werden, daß in den silberreichsten Stellen des Negativs, insbesondere in den dem Schriftgrund Centsprechenden, beim Skelettieren der Skeletthintergrund derart geschwärzt bleibt, daß beim Belichten der auf einer Druckplatte befindlichen C'hromatkolloidschicht die den silberreichsten Stellen des Negativs @entsprechenden Stellen der Chromatkolloidschicht nicht oder sehr wenig gehärtet werden.
DEE49053D 1926-11-30 1936-12-01 Verfahren zum Herstellen von Kopiervorlagen durch gemeinsame Aufnahme von Schrift und Halbtonbild Expired DE738697C (de)

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