DE732740C - Anstellvorrichtung fuer die Walzen von Walzwerken - Google Patents

Anstellvorrichtung fuer die Walzen von Walzwerken

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DE732740C
DE732740C DEL99071D DEL0099071D DE732740C DE 732740 C DE732740 C DE 732740C DE L99071 D DEL99071 D DE L99071D DE L0099071 D DEL0099071 D DE L0099071D DE 732740 C DE732740 C DE 732740C
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DE
Germany
Prior art keywords
chock
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spindle
hood
intermediate member
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Expired
Application number
DEL99071D
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Laquay
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Individual
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B31/00Rolling stand structures; Mounting, adjusting, or interchanging rolls, roll mountings, or stand frames
    • B21B31/16Adjusting or positioning rolls
    • B21B31/20Adjusting or positioning rolls by moving rolls perpendicularly to roll axis
    • B21B31/22Adjusting or positioning rolls by moving rolls perpendicularly to roll axis mechanically, e.g. by thrust blocks, inserts for removal

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Support Of The Bearing (AREA)

Description

  • Anstellvorrichtung für die Walzen von Walzwerken
    Der den Erfindu;ngsge,;einstand bildenden
    Anstellt7o,rriclittni@g für Kalt- und Warmwalz-
    werke jeder Art liegt die bekannte Walzen-
    anstellung mittels Druckspindel zugrunde.
    Bei diesen Anstcllvorrichtungen sind die Wal-
    zeneinbaustücke an Ztugst@z,ng>cn oder Trag-
    hebeln in Verbindung mit Federn aufgehängt,
    deren Anwendung für groPze Hübe begrenzt
    ist und die für den Walzeneiin- und -ausbau
    längere Betriebsunterhreclutngen notwendig
    machen.
    Es ist auch bekannt, daß das Ei,abaustück
    unter Vermittlung einfes Zwischengliedes von
    einer Verlängeran;g der Anstellspindel ,ge-
    tragen wird. Das Ei@nhatistüclc wird dabei
    durch mehrere seitlich der Anstellspindel Iii-
    geordnete Zugstangen oder Schraulbenbolzrn,
    auf denen sich Druckfedern befinden, der-
    art von dem Zwischenglied getragen, daß es
    durch die Wirkung der Federn unter Zwi-
    schenschaltung eines Brechtopfes unten an der
    Anstellspindel anliegt.
    Bei der Ans.tellvo@rrichtung nach der Erfin-
    dung wird das Einbaustück "lc-:clif;ills unter
    Vermittlung eines Zwischengliedes von einer
    #-'crlätigertrn:g der Aiistrllspiu.del gctrag@n.
    Das Neue b.cstelit darin, daß das Zwischen-
    glied auf dem Einbaustück Befestigt ist und
    sich auf einer die Verlä ngrruu ,g der Ans.tell-
    spindel umgebenden Scliratilienfedcr abstützt,
    die voin ein,m Bund der Spindelverlän ,gerung
    getragen ist.
    Der ttEi-findu'nss;gcgenstantl li tt den Vorteil,
    daß die `-oabeka.nna.en mit Federn @-erselle-
    nen Verbindungs- oder Zti,-stangcn in Fort-
    fall gekommen sind. Dadurch ist .eine vor-
    teilliaftc Vereinfachung der gan.zun Anstell-
    vorrichtun- erreicht, die Anpressung des Eim-
    baustückes erfolgt stets geiinu xrntris-ch an
    die Druck- oder Anstellspin:Iel, was bei den
    bisher verwendeten seitlich liegenden Verl)iiidungsstangen nicht der Fall war, weine die zugehörigen Druckfedern eine verscliieciciic Spannung aufwiesen. Weitere Vorteile des Erfindungsgegenstandes bestehen darin, d@il.a sich das Ausbauen einer Walze weit e infacli; r als bisher gestaltet und däß weniger breite Ständerfenster erforderlich sind, denn die Breite des Ständerfensters braucht nunmehr nur noch der Breite des Einbaustückes zu entsprechen.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung weist das Zwischenglied die Gestalt einer geschlossenen Haube auf, die durch Schraubenbolzen oder durch Gewinde derart mixt dem Einbaustück verbunden ist, daß die Druckfeder bei Herstellung der Verbindung gleichzeitig die erforderliche Verspannung erhält.
  • Das haubenartige Zwischenglied kann in der Höhenrichtung geteilt sein; die Druckfeder kann durch ein pneumatisches oder hydraulisches Polster @cr setzt sein.
  • Es sei erwähnt, daß :es bekannt ist, ein das Einbaustfck eine hydraulische Ausglei:c'hsvo,rrichtung einzubauen, die an die Stelle des sonst verwendeten Brechtopfes tritt.
  • Die Zeichnung stellt ein Ausführttngsbeispi:el des Erfindungs.ge;genstandes teilweise in Vorderansicht, teilweise in senkrechtem Schnitt dar.
  • In der nicht dargestellten Druckmutter des Walzenständers i ist die Druckspindel 2oi:n bekannter Weise gelagert. Sie trägt an ihrem unteren Ende eine Verlängerung 3, die in einen Bund 4. ausläuft. Mittels &nes Ansatzes 5 des Bundes drückt die Spindel beim Niede=rgang auf den Brechtopf 6 und das diesen tragende Einbaustück ? der Oherivalze B. Auf den Bund q. sind ein D.ruckkugellager 9, eine Diackfeder io und ein zweites Dru.ckku:gellager i i aufgelagert. Letzteres wird vorm einwärts gebogenen oberen Ende 12 eines Zwischenstückes oder einer Haube 13 übergriffen, die die Druckspindelverlängerung und den Brechtopf einsehließficli der auf dem Bund angeordneten Teile umschließt und mit seinem unteren Ende auf dem Einbaustück, vorzugsweise nachspannbar, befestigt ist, z. B. durch Aufschrauben auf einen Gewindeansatz des Einbaustückes oder durch Verspannung mittels Schraubenbolzen. Durch das Befestigen der Haube 13 am Einbaustück 7 erhält die Druckfeder io eine Verspannung derart, daß sie mittels der Haube 13 das Einbaustück mit dem Brechtopf spielfrei an die Spindele-erIängeruiig andrückt. Die Haube 13 kann auch aus zwei Teilen besteben, die sich in einer senkrechten Ebene berühren.
  • Der die Spindelverlängerun.g u,tnschliel.tende Raumteil der Haube 13 oberhalb des Bundes 4. kann oben und unten auch gas- und wasserdicht so. abgeschlossen werden, daß er ein pneumatisches oder hydraulisches Polsteiaufzunehmen vermag, das :an Stelle der D,rti:ckfeder io und der Kugellager o, 11 tritt.
  • Bei Triowalzwerken kann außer einer g emäß der Erfindung gestalteten, oberliall) der Oberwalze für diese angeordneten Anstellvorrichtung eine zweite solche Vorrichtung in umgekehrter Anordnung für die Unterwalze unterhalb dieser angeordnet werden, so daß ein Hängenbleiben der Ei.nbatistii(-1,e nicht vorkommen kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anstellverrichtung fürr die Walzen von Walzwerken, bei denen das Einbaustück unter Vermittlung eines Zwischengliedes von einer Verlängerung der Anstellspi@iidel getragen und durch Federwirkung unter Zwischenschaltung eines Brechtopfes an der Anstellspindel anliegt, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenglied (13 1 auf dem Einbaustück (7) befestigt ist und sich auf einer die Verlängerung (3) der Anstellspindel (2) umgebenden Sclirau@i>enfeder (io) abstützt, die von einem Bund (4.) der Spindelverlängerung (3) getragen ist.
  2. 2. Vorrichtting nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenglied (13) die Gestalt einer geschlossenen Haube aufweist, die durch Sehrau benbalzen oder durch Gewinde derart mit dem Einbaustück (7) verbunden ist, daß die Druckfeder (io) bei Herstellung der Verbindung gleichzeitig ihre erforderliche Verspannung erhält.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und dadurch gekennzeichnet, daß das haubenartige Zwischenglied (13) in der Höhenrichtung .geteilt ist. q.. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckfeder (io) durch ein pneumatisches oder hydraulisches Polster ersetzt ist, wobei die Haube (13) den Zylinder und die Spindelverlängerung (3, q.) den Kolben darstellt.
DEL99071D 1939-09-19 1939-09-19 Anstellvorrichtung fuer die Walzen von Walzwerken Expired DE732740C (de)

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DE732740C true DE732740C (de) 1943-03-10

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