DE883261C - Vorrichtung zur Erzeugung des Pressdrucks von Walzen auf hydraulischem Wege, insbesondere bei Florquetschen - Google Patents

Vorrichtung zur Erzeugung des Pressdrucks von Walzen auf hydraulischem Wege, insbesondere bei Florquetschen

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Publication number
DE883261C
DE883261C DEB14626A DEB0014626A DE883261C DE 883261 C DE883261 C DE 883261C DE B14626 A DEB14626 A DE B14626A DE B0014626 A DEB0014626 A DE B0014626A DE 883261 C DE883261 C DE 883261C
Authority
DE
Germany
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pressure
rollers
adjusting spindles
generating
pile
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Expired
Application number
DEB14626A
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Gronbach
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Spinnbau GmbH
Original Assignee
Spinnbau GmbH
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Publication date
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G15/00Carding machines or accessories; Card clothing; Burr-crushing or removing arrangements associated with carding or other preliminary-treatment machines
    • D01G15/94Burr-crushing or removing arrangements
    • D01G15/96Burr-crushing rollers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Erzeugung des Preßdrucks von Walzen auf hydraulischem Wege, insbesondere bei Florquetschen D)ie Erfindung bezieht sich auf hydraulisch belastete Walzen aller Art, insbesondere auf Walzen von. Florquetschapparatenbei Krempelsätzen. Diese Florquetschapparate werden bei der Zweizylinderspinnerei in die Krempelsätze eingeschaltet, um die :im Fasermaterial enthaltenen Unreinigkeiten, wie Stroh, Kletten, Schalen, nicht aufgelöste Fäden usw., auszumerzen. Der Flor wird durch ein kalanderarti.g wirkendes Walzenpaar hindurchgeführt, die die Fremdkörper zerquetschen.
  • Gewöhnlich werden Hartgußwalzen zu diesem Zweck verwendet, die entweder mittels Druckfedern oder auf hydraulischem Wege aneinandergepreßt werden. Die mit Druckfedern arbeitenden Apparate sind als veraltet zu bezeichnen., da die Federkräfte an den Endender einen Walze niemals gleichwertig sind und somit der Anpreßdruck auf einer Seite des Walzenpaares ein anderer ist als auf der anderen Seite. Der hydraulisch erzeugte Anpreßdruck ist andererseits sehr hart, weil eine Druckflüssigkeit (Öl) nicht komprimierbar ist. Kommt ein Fremdkörper von höherem Widerstand zwischen die Walzen, so kann sich die angepreßte Walze, normalerweise .die Oberwalze, nicht genügend abheben, und es können Beschädigungen eintreten. Hinzu kommt, .daß bekannte hydraulisch betätigte Florquetschapparate ohne besondere Vorkehrungen nicht ausschaltbar sind. Dies ist aber bisweilen erforderlich, beispielsweise bei Verarbeitung von karbonisierter Wolle.
  • Die Vorrichtung nach der Erfindung erfüllt diese Bedingungen :in einfacher Weise. Erfindungsgemäß sind zu diesem Zweck die Druckzylinder mit einem Hohlkolben versehen, dessen Hohlraum ein Luftpolster bildet. Der hydraulisch erzeugte Anpreß,druck wird also durch das Luftpolster in seiner Härte gemildert. Die Druckzylinder liegen vorzugsweise in senkrechter Stellung, so daß bei der Montag"-; der Druckkolben das Luftpolster auto=matisch von selbst entsteht. Zweckmäßig greifen die Stellspindeln der Druckkolben an denselben mit einem Bund an, der sich beim Zurückziehen der Spindeln gegen den Zylinderdeckel legt, wodurch die an der Oberwalze befestigten Druckzylinder mit dieser zusammen angehoben werden.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines AusführungsibeispIels, das, in der Zeichnung .dargestellt .ist. Diese stellt eine Längsansicht eines Florquertschapparates, teilweise im Schnitt, dar.
  • Die Unterwalze i des Walzenpaares ist fest gelagert, während die Oberwalze 2 auf und ab be- weglich ist. Die Lagerung der Walzen ist im einzelnen nichtdargestellt. Auf den Lagern 3 der Oberwalze 2 sind die senkrecht stehenden Druckzylinder 4 fest angebracht, beispielsweise verschraubt. Unten an den Druckzylindern befindet sich je ein seitlicher Stutzen 5, in den ein T-Stück 6 eingeschraubt ist. An dieses ist nach oben ein Manometer 7 angeschlossen, während unten an beiden T-Stücken eine Verbindungsleitung B angesetzt ist, die als Druckausgleich zwischen: beiden Druckzylin@.dern dient, so daß in den Zylindern immer der gleiche Anpreßdruck herrscht.
  • Die Kolben 9 der Druckzylinder haben gegenüber dem Druckraum der Zylinder eine Längsbohrung io, so daß sie als Hohlkolben zu bezeichnen sind. Am rückwärtigen Ende der Kolben 9 greifen unter Zwischenschaltung eines Bundes 1i die Stellspiindein 12 an, die .in die Kolben eingeschraubt sein können. Der Bund i i hat einen größeren Durchmesser als die Stellspindeln, so, daß dieser Bund sich beim Zurückziehen der Stellspindeln nach oben gegen den Zylinderdeckel 13 legt.
  • Die Stellspindeln 12 gehen oberhalb der Druckzylinder 4 durch fest angeordnete Gehäuse 14 hindurch, in ,denen Spindelmuttern 15 drehbar gelagert sind. Die Stellspindeln 12 sind in diese Muttern 15 eingeschraubt, die oben aus den Gehäusen 14 herausragen und dort mit Schneckenrädern 16 versehen sind, die in .die Schnecken 17 einer Antriebswelle 18 eingreifen, die ebenfalls ortsfest gelagert ist (nicht besonders dargestellt). Auf der Antriebswelle sitzen Handräder 19.
  • Die Wirkungsweise .ist folgende: Unter entsprechendem Drehen eines der Handräder 19 werden die Spindelmuttern 15 gedreht, die Stellspindeln 12 bewegen sich nach abwärts, und die Hohlkolben 9 wirken auf das Druckmittel (.Öl) ein, und dieser Druck bewegt auch die Zylinder 4 nach unten, so daß die Oberwalze 2 an die Unterwalze i unter Preßdruck angelegt wird. Beim Einsetzen der Hohlkolben 9 von oben her iin die Zylinder ¢ ist in den Bohrungen io Luft verblieben, die ein Luftpolster bildet. Beim Durchgang des Flors durch die Preßwalzen 1, 2 kann daher die Oberwalze :2 durch die Anordnung dieses Luftpolsters elastisch etwas nach oben ausweichen, wobei sich die Luft ohne große Druckzunahme isotherrnisch verdichtet. Irgendwelche Fremdkörper aus widerstandsfähigem Stoff, beispielsweise ein ausgebrochener Kratzenzahn des Krernpelbeschlags, können daher ohne die Gefahr von Beschädigungen durch die Preßwalzen unter geringem Ausweichen der Oberwalze hindurchgehen. Dabei kann auch die Oberwalze eine schiefe Lage zur Unterwalze einnehmen, wenn sich etwa ein solcher Fremdkörper am Randdes durchlaufenden Flors befindet.
  • Zum Abhebender Oberwalze wird die Antriebswelle 18 in der anderen Richtung gedreht. Die Stellsp.indeln 12 werden, nach oben zurückgezogen, bis der Bund i i .gegen die Zylinderdeckel 13 anstößt, wodurch bei weiterem Drehen der Welle 18 die Druckzylinder 4 und mit ,ihnen die Oberwalze 2 nach oben gehen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Erzeugung des Preßdruckes von Walzen auf hydraulischem W ege, insbesondere bei Florquetschapparaten von Krempelsätzen, dadurch gekennzeichnet, daß die vorzugsweise senkrecht angeordneten hydraulischen Druckzylinder (4) einen Hohlkolben (9) enthalten, dessen Hohlraum (Bohrung io) ein Luftkissen bildet.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die auf beiden Seiten der Oberwalze (2) eines Walzenpaares befestigten Druckzylinder (4) durch eine Ausgleichsleitung (8) miteinander in Verbindung stehen.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellspindeln (12) der Kolben (9) an diesen mit einem Bund (i i) od. dgl. angreifen, der sich beim Zurückziehen der Stellspindeln (12) gegen den Zylinderdeckel (13) legt, wodurch die an der Oberwalze (2) befestigten Druckzylinder (4) mit dieser zusammen angehoben werden.
  4. 4. Vorrichtung nach,den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß beide Stellspindeln (12) durch einen gemeinsamen Antrieb (15, 16, 17, 18, 19) zu betätigen sind. Angezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 2:59 o91; deutsche Patentschrift Nr. 648 66o.
DEB14626A 1951-04-19 1951-04-19 Vorrichtung zur Erzeugung des Pressdrucks von Walzen auf hydraulischem Wege, insbesondere bei Florquetschen Expired DE883261C (de)

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DE883261C true DE883261C (de) 1953-07-16

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE648660C (de) * 1934-11-22 1937-08-10 Antonio Peralta Albero Einrichtung zum Reinhalten der Walzenoberflaechen eines Klettenzerstoerungswalzenpaares
CH259091A (fr) * 1945-06-08 1949-01-15 Duesberg Hubert Procédé pour régler la pression d'un rouleau sur au moins un autre rouleau dans une machine servant à appliquer une pression sur un voile provenant d'une opération de cardage, et machine pour sa mise en oeuvre.

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE648660C (de) * 1934-11-22 1937-08-10 Antonio Peralta Albero Einrichtung zum Reinhalten der Walzenoberflaechen eines Klettenzerstoerungswalzenpaares
CH259091A (fr) * 1945-06-08 1949-01-15 Duesberg Hubert Procédé pour régler la pression d'un rouleau sur au moins un autre rouleau dans une machine servant à appliquer une pression sur un voile provenant d'une opération de cardage, et machine pour sa mise en oeuvre.

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