DE730889C - Vorrichtung zur Verhuetung ungewollter, durch Quecksilberbewegungen verursachter Kontaktunterbrechungen bei Quecksilberschaltern, insbesondere Quecksilberzeitschaltern - Google Patents

Vorrichtung zur Verhuetung ungewollter, durch Quecksilberbewegungen verursachter Kontaktunterbrechungen bei Quecksilberschaltern, insbesondere Quecksilberzeitschaltern

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Publication number
DE730889C
DE730889C DES141090D DES0141090D DE730889C DE 730889 C DE730889 C DE 730889C DE S141090 D DES141090 D DE S141090D DE S0141090 D DES0141090 D DE S0141090D DE 730889 C DE730889 C DE 730889C
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DE
Germany
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mercury
switches
movements
preventing unwanted
unwanted contact
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Expired
Application number
DES141090D
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English (en)
Inventor
Kurt Kessler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H29/00—Switches having at least one liquid contact
    • H01H29/20—Switches having at least one liquid contact operated by tilting contact-liquid container

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  • Keying Circuit Devices (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Verhütung ungewollter, durch Quecksilberbewegungen verursachter Kontaktunterbrechungen bei Quecksilberschaltern, insbesondere Quecksilberzeitschaltern Bei Quecksilberschaltern, namentlich bei Quecksilberzeitschaltern, besteht häufig die Gefahr, daß der einmal .durch das Quecksilber geschlossene Kontakt infolge von Bewegungen des Quecksilbers wiederholt unterbrochen wird. Diese Quecksilberbewegungen können durch Erschütterungen oder durch Nachschwingen beim Kippen des Schaltgefäßes hervorgerufen werden. Die wiederholten, Kontaktunterbrechungen sind. besonders dann zu befürchten, wenn .das Schaltgefäß nur wenig Quecksilber enthält und verhältnismäßig große Abmessungen hat, w#:e dies häufig bei Quecksilberzeitschaltern der Fall ist. Diese wiederholten Kontaktunterbrechungen sind sehr störend, weil be;ispiels: weise das durch deal. Quecksilherschalber e:ngeschaltete Licht vorübergehend wieder erlischt oder die ,durch den Quecksilberschalter betätigten Relais, Schütze usw. wiederholt in und außer Betrieb gesetzt werden.
  • Die Erfindung hat die Aufgabe, diese durch Quecksilberbewegungen hervorgerü5enten ungewollten Kontaktunterbrechungen zu verhüten.
  • Erfindungsgemäß ist in dem Schaltgefäß außer den Hauptelektroden noch wenigstens eine mit eiirrer Hauptelektrode elektrisch leitend verbundene Hilfs:el@ektroide in jenem Bereich des Schaltgefäßes angebracht, in dem sich das Quecksilber unter Loslösung von dieser einen Haupte@ektro,de bewegen kann. Es sind also unter Umständen beide Hawptelektro.den je mit mehreren Hilfsei.@ektroden ellektrisch verbunden, bei solcher Verteilung der Elektrode über den. Schaltgefäßraum, daß bei allen möglichen Schwingungslagen des Quecksilbers stets Elektroden der beiden Polaritäten durch das Quecksilber überbrückt sin d.
  • Ein Ausführungsbeispiel .der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
  • i , 2 sind die beiden durch einen Rücklauf 3 miteinander verbundenen Sammelbehälter eines Quecksilberze;tschalters. Die Sammelbehälter i, 2 sind außerdem noch durch eine Atisglei.chsleitung :l finit bei 5 erhöhtem Ströinungswiderstand verbunden. 6 ist das Schaltquecksilber. 7 ist die eine, 8 die andere Hauptelektrode. Die Elektrode 9, die bestimmten Zwecken dient, braucht bei der Schilderung der Erfindung nicht berücksichtigt Tu werden-.
  • Ein solcher Quecksilberzeitschalter arbeitet folgendermaßen. Durch Kippen des Gefäßes in der Pfeilrichtung wird das Quecksilber aus der Kammerz in die Kammer i entleert; dabei wird der Kontakt zairischen den Hauptelektroden . S geschlossen. Dann wird das Gefäß in eine Lage zarückgeldppt, die im Uhrzeigersin.n gegenüber der dargestellten Lage etwas verdreht ist. Das Quecksilber 6 fließt nun langsam durch das Ausgleichsrohr 4 in den Sammelbehälter z zurück. Sobald es zurückgeflossen ist, wird der Kontakt zwischen den Hauptelektroden ,^ und 8 wieder geöffnet. Wie bei io gestrichelt angedeutet ist, kann das Schaltquecksilber beim Kippen derart nachschwingen oder sich infolge .Erschütteru:ngen derart bewegen, daß der Kontakt zwisehen den Hauptelektroden und 8 vorübero# e end unterbrochen wird.
  • -, h Um diese lästige Kontaktunterbrechung zu verhüten; ist die eine Hauptelektrode 8 mit einer Hilfselektrode So elektrisch leitend verbunden, die in jenem Teil des Schaltgefäßes angebracht ist, nach dem sich das (2tiecksilber uni-er Kontaktunterbrechung bwegen kann. Wie nun auch das Quecksilber hin und her schwingen mag, stets wird zwischen der Elektrode 7 und der Elektrode S oder So der Kontakt aufrechterhalten.
  • Die Erfindung bietet den Vorteil, daß die durch Quecksilberbewegungen h,ervor`-erufenen uagecvollten Kontaktunterbrechungen mit 'einfachen --Mitteln verhütet werden können. und gestattet die Verwendung von geringeren Quecksilberniengen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Verhütung ungewollter. durch Quecksilberbewegungen verursachter Kontaktunterbrechungen bei Qtiecksil.berschaltern, insbesondere Queclzsilberzeitschaltern, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Schaltgefäß (i, 2') außer den Hauptelektroden (7 , 8 j noch wenigstens eine mit einer Hauptelektrode. (8) elektrisch leitend verbundene Hilfselektrode (;8o) in jenem Bereich des Sclialtgefißes angebracht ist, in dem sich das f?uecksilber (wie beispielsweise bei i o i untc r Loslösung von dieser einen @aupfe@ektrode (8) bewegen kann.
DES141090D 1940-05-19 1940-05-19 Vorrichtung zur Verhuetung ungewollter, durch Quecksilberbewegungen verursachter Kontaktunterbrechungen bei Quecksilberschaltern, insbesondere Quecksilberzeitschaltern Expired DE730889C (de)

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