AT40775B - Anzeigevorrichtung zur Regelung des Abzuges des Diffusionssaftes. - Google Patents

Anzeigevorrichtung zur Regelung des Abzuges des Diffusionssaftes.

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AT40775B
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Antonin Ulrich
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Antonin Ulrich
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Das Abziehen des diffusionssaftes in den Zuckerfabriken wird derart betrieben, dass die Anzahl der abzuziehenden Hektoliter des Saftes dem die Messgefässe bedienenden Arbeiter durch die Einstellung eines verschiebbaren Pfeiles auf dem   Schauglase des Messgefässes angezeigt wird.   



   Da aber die Durchschnittsqualität der in die   einzelnen Diffuseure eingefüllten Rübensehnitzei     in ihrem Zuckergehalte variiert, ist es nachteilig. sich   damit zu begnügen, aus einem jeden Diffuseur dieselbe Anzahl von   Hektoliter Saft abzuziehen,   und den Abzug erst dann zu verändern, wenn die Analyse die Abfallschnitzel schon als zu hoch   zuckerhaltig,   oder den   Diffusionssaft zu verdiinnt,   erwiesen hat. Dabei tritt noch der wichtige, besonders während der Nacht sehr oft vorkommende 
 EMI1.2 
 unzureichend gefüllten Diffuseur auch bei einer sehr guten   Qualität der eingefüllten Rüben-   schnitzel ein relativ verdünnter Saft erhalten wird. Oft wird auch durch Unachtsamkeit der wirkliche Abzug viel grösser als der angeordnete. 



   Den   Gegenstand vorliegender Erfindung bildet   ein Apparat. mittels welchem die   angeführten   Mängel gänzlich   behoben   werden. Derselbe ist auf beiliegender Zeichnung in Fig.   I   dargestellt ; die Fig. 2 und 3 zeigen Einzelheiten. 



   Der Apparat besteht aus einem Aräometer.   A,   Schwimmer B. Siebzylinder C. einer galvanischen Batterie D samt Glocke Z und   zugehörigen Drahtleitung d und einem Strom-   unterbrecher E. Das Aräometer A und der Schwimmer B sind   im Messgefässe in d@m Siebzylinder C   (Fig. 1) untergebracht, welch'letzterer die innere Einrichtung gegen die Wirkungen der inneren 
 EMI1.3 
 schützt. Der Siebzylinder C trägt in seinem unteren Teil vier diametral gegeneinander gerichtete   Blechstücke c, welche   zum Führen des Aräometers A und zum Tragen des Schwimmers B. wenn das   Messgefäss leer   ist, dienen. Auf dem oberen Rande des Zylinders sind zwei Klemmen 1,      vorgesehen. 
 EMI1.4 
   gebracht ist.

   Beim Schliessen   des Ventils drückt die   Scheibe 77   an den Hebel   14.   wodurch die   Herührung zwischen 7J und 74   und hiedurch der Strom zwischen den beiden   Klemmen   13 und 18 unterbrochen werden. Beim Öffnen des Ventils wird der Kontakt   zwischen 7J   und 14 durch Wirkung der Feder 16 geschlossen. Aus der Batterie D wird der Strom über die Leitung d, Glocke Z, 
 EMI1.5 
 ruht an den Blechstücken (', der   Aräometer steht am   Boden des Messgefässes und die Kontakte 5,   1U   stehen ausser Berührung.

   Beim Öffnen des Einziehventils wird zwischen 13 und   14   die Berührung 
 EMI1.6 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 schlossen wird, wodurch das Läuten der im Stromkreise eingeschlossenen Alarmglocke Z das Zeichen zum sofortigen   Schliessen   des Einziehventils gegeben wird. Die Einstellung des Laufers 6 wird je nach der Qualität des Rübenmaterials und je nach der erwünschten Höhe des Auslaugungsgrades der abfallenden Futterschnitzel bestimmt. 



   Beim Schliessen des Einziehventils wird der Strom bei 13 und 14 unterbrochen. Falls der die Messgefässe bedienende Arbeiter das Einziehventil nicht sofort schliesst, werden die technischen Aufsichtsorgane durch das länger andauernde   Läuten   der Alarmglocke auf die mangelhafte Art des Abzuges aufmerksam gemacht. Zu diesem Zwecke kann die Leitung d in das Zimmer des   Aufsichtsorganes verlängert   und dort ebenfalls mit einer Glocke ausgestattet werden.

   Der Alarm- 
 EMI2.2 
 speziell je nach der Qualität des eingefüllten Rübenschnitzelmaterials angeben, und zwar wird, falls der betreffende Diffuseur mit zuckerreichen Schnitzel gefüllt worden war, das Glockezeichen zum Abbrechen des Abzuges später erfolgen   (Abzug vergrösserte   und zwar in dem Masse. 
 EMI2.3 
 der Reihe nach der letzte werden wird, die ihn verlassene   Schnitze ! den erwünschten Auslaugungs-   grad erreichen. Falls aber der betreffende Diffuseur mit zuckerarmen Schnitzeln gefüllt wird, wird das   Gtockenzeichen   früher   ertnnen   (Abzug verkleinert), weil eben der gewünschte Verdünnungsgrad des Diffusionnsaftes bei den   obwaltenden Verhältnissen früher   erreicht war. 



  Dasselbe geschieht, falls der   Diffusen   unzureichend mit Rübenschnitzeln   gefüllt   war. 



   Dementsprechend wird durch Verstellung des Laufers   a4   die   gewünschte Veränderung   des Abzuges hergestellt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Anzeigevorrichtung zur Regelung des Abzuges des Diffusionssaftes, dadurch   gekenn-     zeichnet, dass im Messgefässe   ein   Aräometer   A und ein Schwimmer B mit Kontakten   5   und 10   angeordnet sind, welche Kontakte mit   einer Batterie D, einer Alarmglocke Z und einem von der Spindel des Einziehventils betätigten Strommunterbrecher E in einen Stromkreis eingeschaltet sind.

   derart, dass durch Öffnen des Einzichventils der Stromunterbrecher E geschlossen wird und beim Anfang des Füllens des Messgefässes sowohl der Schwimmer als auch das Aräometer durch den relativ konzentrierten Saft gehoben werden und beim Ende des Füllens mit dünnerem Saft das Aräometer zum Sinken gebracht wird, solange, bis die Kontakte 5 und 10 in Berührung gelangen, wodurch die Alarmglocke durch Läuten die Erreichung des Abzuges und somit die Zeit des   Schliessens   des   Einziehventils   anzeigt.

Claims (1)

  1. 2. Apparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontakt 5 des Aräometers EMI2.4
    3. Apparat nach den Ansprüchen I und 2, gekennzeichnet durch den Stromunterbrecher E, welcher aus einem doppelarmigen. unter Wirkung einer Feder 76 und einer auf der Ventilspindel 19 angebrachten Scheibe 17 stehenden Hebel 14 besteht, welcher mit einer Klemme 18 in Verbindung steht und mit einem Ende gegen eine zweite Klemme 7J gerichtet ist. derart, dass beim Schliessen des Ventils durch Vermittelung der Schiebe 17 der Hebel 14 vom Kontakte 13 gehoben und beim EMI2.5
    4. Apparat nach den Ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass das Aräometer. 4 und der Schwimmer B in einem Siebzylinder C angeordnet sind, welcher zum Schutze dieser EMI2.6
AT40775D 1908-12-23 1908-12-23 Anzeigevorrichtung zur Regelung des Abzuges des Diffusionssaftes. AT40775B (de)

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