AT40775B - Anzeigevorrichtung zur Regelung des Abzuges des Diffusionssaftes. - Google Patents
Anzeigevorrichtung zur Regelung des Abzuges des Diffusionssaftes.Info
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Description
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Das Abziehen des diffusionssaftes in den Zuckerfabriken wird derart betrieben, dass die Anzahl der abzuziehenden Hektoliter des Saftes dem die Messgefässe bedienenden Arbeiter durch die Einstellung eines verschiebbaren Pfeiles auf dem Schauglase des Messgefässes angezeigt wird.
Da aber die Durchschnittsqualität der in die einzelnen Diffuseure eingefüllten Rübensehnitzei in ihrem Zuckergehalte variiert, ist es nachteilig. sich damit zu begnügen, aus einem jeden Diffuseur dieselbe Anzahl von Hektoliter Saft abzuziehen, und den Abzug erst dann zu verändern, wenn die Analyse die Abfallschnitzel schon als zu hoch zuckerhaltig, oder den Diffusionssaft zu verdiinnt, erwiesen hat. Dabei tritt noch der wichtige, besonders während der Nacht sehr oft vorkommende
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unzureichend gefüllten Diffuseur auch bei einer sehr guten Qualität der eingefüllten Rüben- schnitzel ein relativ verdünnter Saft erhalten wird. Oft wird auch durch Unachtsamkeit der wirkliche Abzug viel grösser als der angeordnete.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Apparat. mittels welchem die angeführten Mängel gänzlich behoben werden. Derselbe ist auf beiliegender Zeichnung in Fig. I dargestellt ; die Fig. 2 und 3 zeigen Einzelheiten.
Der Apparat besteht aus einem Aräometer. A, Schwimmer B. Siebzylinder C. einer galvanischen Batterie D samt Glocke Z und zugehörigen Drahtleitung d und einem Strom- unterbrecher E. Das Aräometer A und der Schwimmer B sind im Messgefässe in d@m Siebzylinder C (Fig. 1) untergebracht, welch'letzterer die innere Einrichtung gegen die Wirkungen der inneren
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schützt. Der Siebzylinder C trägt in seinem unteren Teil vier diametral gegeneinander gerichtete Blechstücke c, welche zum Führen des Aräometers A und zum Tragen des Schwimmers B. wenn das Messgefäss leer ist, dienen. Auf dem oberen Rande des Zylinders sind zwei Klemmen 1, vorgesehen.
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gebracht ist.
Beim Schliessen des Ventils drückt die Scheibe 77 an den Hebel 14. wodurch die Herührung zwischen 7J und 74 und hiedurch der Strom zwischen den beiden Klemmen 13 und 18 unterbrochen werden. Beim Öffnen des Ventils wird der Kontakt zwischen 7J und 14 durch Wirkung der Feder 16 geschlossen. Aus der Batterie D wird der Strom über die Leitung d, Glocke Z,
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ruht an den Blechstücken (', der Aräometer steht am Boden des Messgefässes und die Kontakte 5, 1U stehen ausser Berührung.
Beim Öffnen des Einziehventils wird zwischen 13 und 14 die Berührung
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schlossen wird, wodurch das Läuten der im Stromkreise eingeschlossenen Alarmglocke Z das Zeichen zum sofortigen Schliessen des Einziehventils gegeben wird. Die Einstellung des Laufers 6 wird je nach der Qualität des Rübenmaterials und je nach der erwünschten Höhe des Auslaugungsgrades der abfallenden Futterschnitzel bestimmt.
Beim Schliessen des Einziehventils wird der Strom bei 13 und 14 unterbrochen. Falls der die Messgefässe bedienende Arbeiter das Einziehventil nicht sofort schliesst, werden die technischen Aufsichtsorgane durch das länger andauernde Läuten der Alarmglocke auf die mangelhafte Art des Abzuges aufmerksam gemacht. Zu diesem Zwecke kann die Leitung d in das Zimmer des Aufsichtsorganes verlängert und dort ebenfalls mit einer Glocke ausgestattet werden.
Der Alarm-
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speziell je nach der Qualität des eingefüllten Rübenschnitzelmaterials angeben, und zwar wird, falls der betreffende Diffuseur mit zuckerreichen Schnitzel gefüllt worden war, das Glockezeichen zum Abbrechen des Abzuges später erfolgen (Abzug vergrösserte und zwar in dem Masse.
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der Reihe nach der letzte werden wird, die ihn verlassene Schnitze ! den erwünschten Auslaugungs- grad erreichen. Falls aber der betreffende Diffuseur mit zuckerarmen Schnitzeln gefüllt wird, wird das Gtockenzeichen früher ertnnen (Abzug verkleinert), weil eben der gewünschte Verdünnungsgrad des Diffusionnsaftes bei den obwaltenden Verhältnissen früher erreicht war.
Dasselbe geschieht, falls der Diffusen unzureichend mit Rübenschnitzeln gefüllt war.
Dementsprechend wird durch Verstellung des Laufers a4 die gewünschte Veränderung des Abzuges hergestellt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Anzeigevorrichtung zur Regelung des Abzuges des Diffusionssaftes, dadurch gekenn- zeichnet, dass im Messgefässe ein Aräometer A und ein Schwimmer B mit Kontakten 5 und 10 angeordnet sind, welche Kontakte mit einer Batterie D, einer Alarmglocke Z und einem von der Spindel des Einziehventils betätigten Strommunterbrecher E in einen Stromkreis eingeschaltet sind.
derart, dass durch Öffnen des Einzichventils der Stromunterbrecher E geschlossen wird und beim Anfang des Füllens des Messgefässes sowohl der Schwimmer als auch das Aräometer durch den relativ konzentrierten Saft gehoben werden und beim Ende des Füllens mit dünnerem Saft das Aräometer zum Sinken gebracht wird, solange, bis die Kontakte 5 und 10 in Berührung gelangen, wodurch die Alarmglocke durch Läuten die Erreichung des Abzuges und somit die Zeit des Schliessens des Einziehventils anzeigt.
Claims (1)
- 2. Apparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontakt 5 des Aräometers EMI2.43. Apparat nach den Ansprüchen I und 2, gekennzeichnet durch den Stromunterbrecher E, welcher aus einem doppelarmigen. unter Wirkung einer Feder 76 und einer auf der Ventilspindel 19 angebrachten Scheibe 17 stehenden Hebel 14 besteht, welcher mit einer Klemme 18 in Verbindung steht und mit einem Ende gegen eine zweite Klemme 7J gerichtet ist. derart, dass beim Schliessen des Ventils durch Vermittelung der Schiebe 17 der Hebel 14 vom Kontakte 13 gehoben und beim EMI2.54. Apparat nach den Ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass das Aräometer. 4 und der Schwimmer B in einem Siebzylinder C angeordnet sind, welcher zum Schutze dieser EMI2.6
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| AT40775T | 1908-12-23 |
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| AT40775D AT40775B (de) | 1908-12-23 | 1908-12-23 | Anzeigevorrichtung zur Regelung des Abzuges des Diffusionssaftes. |
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1908
- 1908-12-23 AT AT40775D patent/AT40775B/de active
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