DE73031C - Selbsttätige Wägevorrichtung - Google Patents

Selbsttätige Wägevorrichtung

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DE73031C
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Germany
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lever
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weighing
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DENDAT73031D
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English (en)
Original Assignee
S. WASHINGTON, TH. A. SCHOLES und J. C. SE-QUEIRA in Oaklands, Harpurhey, Manchester
Publication of DE73031C publication Critical patent/DE73031C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G13/00Weighing apparatus with automatic feed or discharge for weighing-out batches of material
    • G01G13/24Weighing mechanism control arrangements for automatic feed or discharge
    • G01G13/242Twin weighing apparatus; weighing apparatus using single load carrier and a plurality of weigh pans coupled alternately with the load carrier; weighing apparatus with two or more alternatively used weighing devices

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Weight Measurement For Supplying Or Discharging Of Specified Amounts Of Material (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAM
KLASSE 42: Instrumente.
(Harpurhey, Manchester).
Selbstthätige Wägevorrichtung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. April 1892 ab.
Zucker, Thee oder ähnliches Gut in gewissen Mengen genau und selbsttätig abwägen zu können, ist der Zweck vorliegender Erfindung. Diese selbstthätige Wägevorrichtung ist in beiliegender Zeichnung dargestellt.
Im wesentlichen besteht die Waage aus zwei abwechselnd zu füllenden Waagschalen 1 und 2 (Fig. 1), welche jede für sich einen Waagebalken MM1, Fig. ι und 2, hat. Diese liegen parallel zu einander, sind in der Mitte auf einer Schneide gelagert und tragen ebenfalls in einer Schneide auf der einen Seite die Lastschale, auf der anderen Seite die Gewichtschale.
Wie Fig. 2 zeigt, ruht auf der einen Seite des Balkens M oder M1 je an einer Verticalstange N oder N1 in einem Kreuz die Waagschale ι oder 2. Damit die Waagschalen stets eine horizontale Lage einnehmen, sind unten an den Stangen N N1 Gegengewichte O O1 vorgesehen, welche seitlich paarweise über einander Arme V V\ S S1 besitzen. Am anderen Hebelarm des Waagebalkens MM1 sind ebenfalls auf einer Schneide gelagert an Verticalstangen Q Q1 Gegengewichte PP1 vorgesehen, welche die andere Seite des Hebels vollständig ausbalanciren. Oben tragen die Stangen Q. Q1 Behälter R R\ welche die Wägegewichte aufnehmen.
Entsprechend der Belastung in R können in der Waagschale 1 abwechselnd mit der Waagschale 2 gewisse Mengen Zucker, Thee oder anderen ähnlichen Gutes abgewogen werden, wobei diese beiden Waagschalen unabhängig von einander wägen und von einem eigenartig verzweigten Rohrstrang Zufuhr erst durch ein grofses Rohr annähernd der abzuwägenden Menge erhalten und alsdann durch ein kleineres Rohr. Hierdurch wird eine sehr genaue, schnelle und selbstthätige Abwägung erzielt.
Von einem grofsen, mit Fallblechen versehenen Trichter wird das abzuwägende Gut in verschiedene Rohre und Kanäle geleitet, wobei zwei von diesen gröfseren Rohren C und C1 zu den beiden Waagschalen führen und abwechselnd durch einen Schieber F abgesperrt werden können. Gleichzeitig führen zwei kleinere Rohrstränge E und E1 je zu einer Waagschale, und auch diese kleineren Rohre werden abwechselnd durch einen Schieber G geschlossen. Diese Schieber F und G werden in ihrer Stellung· von der Bewegung der jeweiligen Waagebalken geregelt und sind auch von dem Stand der Waagschale abhängig gemacht. ■'■ ■
In Fig. ι und 2 ist angenommen, dafs die Waagschale 1 zuerst ein bestimmtes Gewicht, entsprechend der Belastung in jR, abwägen soll. Alsdann ist das grofse Zuführungsrohr C durch den Schieber F geöffnet, und es strömt eine solche Menge ein, bis die Waagschale ein wenig nach unten sinken wird. Bei dieser Bewegung sinkt der seitliche Arm S und mit ihm der Hebel U, welcher seinerseits den
Hebelarm Z des auf einer Schneide h stehenden zweiarmigen Hebels herunterdrückt. Dieser letztere ist mit dem Schieber F durch die Stange F1 verbunden, und also wird der Schieber, wenn S mit U sinkt und mithin auf Z drückt, um die verticale Stange F1 schwingen und das Rohr C schliefsen. Das betreffende abzuwägende Gut wird sodann nur noch durch das kleine Rohr E in die Waagschale gelangen können, bis endlich das abzuwägende Gewicht erreicht ist, wonach bei dem geringsten Uebergewicht die Waagschale ι noch tiefer gehen, mittelst des Armes V auf den Hebel A stofsen und diesen nach unten drücken wird. Hierdurch wird der Arm L eines zweiarmigen, auf einer Schneide hl gelagerten Hebels, der dem bereits erwähnten ganz ähnlich ist, heruntergedrückt und hierdurch mittelst der an dem Hebel befindlichen verticalen Stange G1 der kleine Schieber G in Schwingung gebracht. Dadurch wird die kleine Rohrleitung E1 geschlossen. Nach diesem Vorgang ist das grofse Rohr C1 und auch das kleine Rohr E1, welche beide zur Waagschale 2 führen, geöffnet und das Wägegut wird nunmehr in diese Schale fallen.
Die von dieser Schale 2 abzuwägende Menge kann verschieden sein von der, welche die Waagschale 1 abwägt, und entspricht selbstredend den der Waagschale R aufgesetzten Gewichten. Ist diese Waagschale 2 annähernd mit einer dem abzuwägenden Gewicht entsprechenden Menge gefüllt, so wird auch hier der seitliche Arm S1 am Gegengewicht O1 sinken und mit ihm der einarmige Hebel U1, welcher seinerseits den Knaggen Z1 nach unten drücken und damit den grofsen Schieber F in seine ursprüngliche Lage bringen wird. Hierdurch wird das Rohr C1 geschlossen, wonach nur durch das kleine Rohr E1 Waare in die Waagschale gelangen kann, so lange, bis der seitliche Arm V1 auf den Hebelt1 stölst, durch ihn den Knaggen L1 herunterdrückt und mithin den kleinen Hebel in seine ursprüngliche Lage bringt, wodurch Rohr E1 geschlossen wird. Es sind somit die Rohre C und E wieder geöffnet und die Belastung in Waagschale ι, welche inzwischen geleert werden mufs, kann wieder beginnen.
Fig. 2 zeigt die Verbindung der Schieberstangen jp1 und G1 mit den zweiarmigen Hebeln, an welchen sich die Knaggen ZZ1 und LL1 befinden. Die beiden zweiarmigen Hebel lagern auf Schneiden in Pfannen / und J1, Fig. i. Dadurch ist es möglich gemacht, dafs die Klappen F und G um die Verticalachse der Stangen F1 und G1 schwingen können. Damit sie in ihrer Lage verbleiben, ist der Hebel U mit einem verstellbaren Gegengewicht versehen und durch eine Schneide W auf der Grundplatte gelagert. Je nach Stellung der Waagschale wird der untere Winkel S oder S1 am Gegengewicht O oder O1 den Schieber F nach links oder rechts schwingen, wodurch das linke oder rechte grofse Rohr geöffnet ist.
Durch eine geeignete Vorrichtung kann es auch ermöglicht werden, dafs die Waagschalen bei entsprechender Form nach gefüllter Schale und abgewogener Menge sich selbstthätig entleeren, entweder durch Ueberkippen oder anders.
Fig. 4 bis 6 zeigen die Anordnung dieser Waage schematisch, und zwar zeigt:
Fig. 4 die Waage mit leerer Schale 1, durch Gegengewicht O an der Verticalstange N in horizontaler Lage gehalten am doppelarmigen Hebel M. Die seitlichen Arme S und T der Verticalstange N sind durch Striche angedeutet. P auf der anderen Seite des doppelarmigen Hebels M soll die Ausbalancirung der linken Seite vorstellen und R die mit Gewichten zu belastende Waagschale.
Der Einfachheit halber ist nur eine Waagschale gezeichnet.
Wird nun die Schale 1 etwas gefüllt (Fig. 5), so wird sie sinken und mit dem seitlichen Arm S durch Vermittelung des Hebels U auf den Knaggen Z stofsen und der Schieberstange F1 eine geneigte Lage geben. Bei weiterer Füllung der Waagschale 1 (Fig. 6) um so viel, dafs die Menge in der Waagschale etwas schwerer als das Gewicht auf der anderen Seite ist, wird der Winkel T den Knaggen Z1 herunterdrücken (mit Hülfe des Hebels U') und mithin Schieberstange G1 um ihren Drehzapfen schwingen. Durch diese Bewegung der Schieberstangen erhalten die an deren Enden befestigten Schieber eine entsprechende Stellung, in welcher sie die zusammengehörigen Zuflufsrohre zu den Waagschalen öffnen oder schliefsen.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Selbsttätige Wägevorrichtung, gekennzeichnet durch die Vereinigung zweier Balkenwaagen mit einem Einlauftrichter, der in vier durch geeignete Ventile verschliefsbare Nebenkanäle C, E, C1 und E1 mündet, das Ganze zu dem Zwecke, Wägungen in der Art auszuführen, dafs die beiden Waagen abwechselnd in Thätigkeit treten und zunächst durch den Kanal C oder C1 nahezu die abzuwägende Menge der Schale 1 oder 2 zugeführt wird, worauf eine feine Wägung lediglich durch Zuflufs aus dem Kanal E oder E1 bewirkt wird.
  2. 2. Bei der unter 1. gekennzeichneten selbstthätigen Wägevorrichtung ein Steuerungsmechanismus für die Ventile F und G, so
    eingerichtet, dafs infolge des Abwärtsgehens der sich füllenden Schalen durch die Uebertragung dieser Bewegung auf die Hebel U und U1 eine Stange F1 sich bewegt und dadurch das Ventil F schliefst, wodurch der Hauptzuflufs des zu wägenden Gutes durch den Kanal C nach der Schale 2 geleitet wird, während bei weiterem Sinken der Schalen durch Einwirkung der an den Gewichten O und O1 sitzenden Arme V und V1 auf die Hebel A und A1 eine zweite Stange G1 das Ventil G schliefst.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT73031D Selbsttätige Wägevorrichtung Expired - Lifetime DE73031C (de)

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