DE730271C - Luftfederung fuer schwere Kraftfahrzeuge - Google Patents

Luftfederung fuer schwere Kraftfahrzeuge

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DE730271C
DE730271C DEL97956D DEL0097956D DE730271C DE 730271 C DE730271 C DE 730271C DE L97956 D DEL97956 D DE L97956D DE L0097956 D DEL0097956 D DE L0097956D DE 730271 C DE730271 C DE 730271C
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air suspension
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G11/00Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs
    • B60G11/26Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs having fluid springs only, e.g. hydropneumatic springs
    • B60G11/27Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs having fluid springs only, e.g. hydropneumatic springs wherein the fluid is a gas

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

  • Louis Lege in Hannover Luftfederung für schwere Kraftfahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf eine Luftfederung für schwere Kraftfahrzeuge mit einem Druckluftfedergehäuse, in dem zwei gegeneinander verschiebbare Stoßstangen geführt sind, die auf eine aus zwei Biegehäuten gebildete Luftkammer mit einer mittleren, öffnungen enthaltenden Ausgleichsbiegeplatte einwirken.
  • Die Erfindung besteht darin, daß das Druckluftfedergehäuse in an sich bekannter Weise mittels beidseitig in der Mitte angeordneter Zapfdn gelenkig an einem am Fahrzeugrahmen schwingbar gelagerten Hebel angeschlossen ist, während die obere, in geschlossener Kugelführung gelagerte Stoßstange gelenkig mit dem Fahrzeugrahmen und die untere, in gleicher Weise -gelagerte Stoßstange gelenkig mit einem über die Fahrzeugachse hinaus verlängerten, arz Fahrzeugrahmen drehbar gelagerten Schwinghebel verbunden sind.
  • Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, an sich bekannte Druckluftfedergehäuse der einleitend .angegebenen Art zwischen Fahrzeugrahmen und Fahrzeugachse so einzuschalten, daß insbesondere bei schweren Kraftfahrzeugen die Stöße und sonstigen Beanspruchungen in vorteilhafter Weise aufgenommen werden. Ferner ist bei der Einlagerung des Druckluftfedergehäuses noch besonders darauf Bedacht genommen, daß trotz der ständigen hohen Beanspruchung und Belastung der gesamten Luftfederungseinrichtung lange Haltbarkeit gewährleistet ist.
  • Die Einschaltung des bekannten Druckluftfedergehäuses mit zwei gegeneinander verschiebbaren Stoßstangen fand bisher nur in unvollkommener Weise, z. B. durch unzweckmäßige Geradführungsmittel, Anwendung. Diese Luftfederungseinrichtungen waren jedoch vorzeitigem Verschleiß ausgesetzt und konnten auch hinsichtlich Stoßmilderung nicht befriedigen Bekannt sind ferner Luftabfederungen, bei -den-eil der zur Abfederung dienende, am Fahrzeugrahmen aufgehängte Körper auf einem die Fahrzeugachse und den Fahrzeugrahmen 'verbindenden Hebel ruht. Dabei besteht aber der Abfederungskörper aus einem öl enthaltenden Zylinder mit Kolben in Verbindung mit einer Anzahl von Pufferfedern. Demgegenüber ist die Verwendung des bewährten Druckluftgehäuses mit Biegehäuten und der gelenkige Anschluß dieses Druckluftgehäuses mittels zweier Hebel gemäß der Erfindung als eine weit günstigere Lösung für die Abfederung bei schtveren Kraftfahrzeugen ar--zusehen, weil dadurch die erwünschte Beweglichkeit und Nachgiebigkeit bei den verschiedenartig auftretenden Stößen und Beanspruchungen ermöglicht wird. Harte Stöße werden gemildert und in - günstigster Weise aufgefangen, was sich auch zugleich auf die Haltbarkeit der ganzen Einrichtung günstig auswirkt.
  • Gemäß einer besonderen Ausführungsform der Erfindung ist das über die Fahrzeugachse hinaus verlängerte Ende des an den Luftfederungskörper angreifenden Endes des Schwinghebels gekröpft ausgebildet. Dadurch soll der seitliche Achsdruck besser aufgenommen werden.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Fig. i zeigt die an sich bekannte Ausbildung des Druckluftfedergehäuses mit den Biegehäuten und den gegeneinander verschiebbaren Stoßstangen, Fig.2 eine Seitenansicht, welche den Anschluß des Druckluftfedergehäuses an dem Fahrzeugrahmen bzw. an der Achse veranschaulicht, und Fig.3 einen Grundriß hierzu.
  • In das Drucklufffedergehäuse i sind die Biegehäute 2, 3 und .4 luftdicht eingefügt so daß der Hohlraum des Gehäuses in zwei Kammern unterteilt ist. Die mittlere Biegeplatte 3 ist mit Düsen 5 versehen. Gegen die untere Biegehaut liegt die Stoßstange 6 und gegen die obere Biegehaut die Stoßstange 8 an, die beide zweckmäßig Kugelführungen haben, die mittels Muttern 7 nach stellbar sind.
  • Diese Einrichtung des Druckluftfedergehäuses gehört nicht zur Erfindung. Gemäß der Erfindung kommt es vielmehr auf den nachstehend beschriebenen Einbau an, wie er aus den Fig.2 und 3 erkennbar ist. Das Drucklufttedergehäuse i ist in an sich bekannten Weise mittels beidseitig in der Mitte angeordneter Zapfen gelenkig an den airi Fahrzeugrahmen schwingbar gelagerten Hebel.io angeschlossen. Die obere. in geschlossener Kugelführung gelagerte Stoßstange 8 ist gelenkig mit dem Fahrzeugrahmen verbunden. Die untere, in gleicher Weise wie die obere gelagerte Stoßstan,le 6 ruht gelenkig auf dem Schwinghebel 12, der über die Fahrzeugachse i.1. hinaus verlängert und am Fahrzeugrahmen drehbar gelagert ist.
  • Man erkennt aus Fig.3, daß das über die Fahrzeugachse 1.1. hinaus verlängerte, an die untere Stoßstange angreifende Erde des Schwinghebels 12 gekröpft ausgebildet ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Luftfederung für schwere Kraftfahrzetiye mit einem Druckhwftfedergehäuse, iii deni zwei gegeneinander verschiebbare StuUsstangen geführt sind, die auf eine aus zwei Biegehäuten gebildete Luft kammer mit einer mittleren, c:>ftnungen enthaltenden Ausgleichsbiegeplatte einwirken, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckluftfedergehäuse (i) in an sich bekannter Weise mittels beidseitig in der Mitte angeordneter Zapfen gelenkig an einem am Fahrzeugrahmen schwingbar gelagerten Hebel (i o , angeschlossen ist, während die obere, in geschlossener Kugelführung gelagerte Stoßstange (8) gelenkig mit dem Fahrzeugrahmen und die untere, in gleicher Weise gelagerte Stoßstange (6) gelenkig mit einem über die Fahrzeugachse (14) hinaus verlängerten, am Fahrzeugrahmen drehbar gelagerten Schwinghebel (12) verbunden sind.
  2. 2. Luftfederung nach Anspruch i, dadurch gek enuzeichnet, daß das über die Fahrzeugachse (14) hinaus verlängerte Ende des Schwinghebels (i2# gekröpft ausgebildet ist.
DEL97956D 1939-05-13 1939-05-13 Luftfederung fuer schwere Kraftfahrzeuge Expired DE730271C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2818249A (en) * 1954-02-10 1957-12-31 Gomma Antivibranti Applic Shock absorbers
US2822164A (en) * 1954-02-10 1958-02-04 Gomma Antivibranti Applic Fluid movement shock absorbers with springs of rubber-metal
DE1040862B (de) * 1955-04-25 1958-10-09 Westinghouse Bremsen Gmbh Rueckfuehrfederung fuer pneumatische Regelventile
DE1077245B (de) * 1956-11-13 1960-03-10 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Abstuetzung des Wagenkastens von Schienenfahrzeugen auf einem Drehgestell

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