DE72687C - Maschine zur Herstellung von Linoleum-Mosaik - Google Patents

Maschine zur Herstellung von Linoleum-Mosaik

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DE72687C
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DE
Germany
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molds
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linoleum
mass
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Application number
DENDAT72687D
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A. S. OETZMANN, Nr. 67—79 Hampstead Road, London, und S. J. NARRACOTT, Nr. 2 Pyrmont Villas, Castle Hill, Ealing, beide in der Grfsch. Middlesex, England
Publication of DE72687C publication Critical patent/DE72687C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06NWALL, FLOOR, OR LIKE COVERING MATERIALS, e.g. LINOLEUM, OILCLOTH, ARTIFICIAL LEATHER, ROOFING FELT, CONSISTING OF A FIBROUS WEB COATED WITH A LAYER OF MACROMOLECULAR MATERIAL; FLEXIBLE SHEET MATERIAL NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06N7/00Flexible sheet materials not otherwise provided for, e.g. textile threads, filaments, yarns or tow, glued on macromolecular material
    • D06N7/0005Floor covering on textile basis comprising a fibrous substrate being coated with at least one layer of a polymer on the top surface
    • D06N7/0028Floor covering on textile basis comprising a fibrous substrate being coated with at least one layer of a polymer on the top surface characterised by colour effects, e.g. craquelé, reducing gloss

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Casting Or Compression Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Nach vorliegender Erfindung wird Linoleum-Deckmässe oder ähnliches Material entweder in körniger öder in plastischer Form in einer Anzahl von Formen, entsprechend der Gestalt des gewünschten Musters, zu Platten zusammeilgepfefst, und diese werden auf dem Grundstoff abgelegt. Für jede Farbe in dem gewünschten Muster ist dabei ein besonderer Satz Formen vorgesehen, deren jede an einem, und zwar dem unteren Ende offen und am anderen, oberen Ende durch einen Kolben geschlossen ist.
In jeden Satz Formen wird an den offenen Enden derselben die entsprechende Menge Deck-^ masse von der gewünschten Farbe eingefüllt, die Formen werden dann auf ein Grundgewebe herabgeführt, und das Material wird aus den Formen auf das Grundgewebe an jener Stelle herausgedrückt, an welcher es sich entsprechend dem Muster befinden soll.
Zuerst kann eine Grundfarbe mit Vortheil auf das Grundgewebe mittels einer Musterwalze aufgebracht werden, insbesondere, wenn Umrisse oder andere feine Linien nothwendig sind. Die übrigen Farben werden durch die Formen zugeführt.
Fig. ι ist eine Endansicht, Fig. 2 eine Seitenansicht und Fig. 3 eine. Oberansicht einer Maschine, welche entsprechend der vorliegenden Erfindung eingerichtet ist. Fig. 4 ist ein senkrechter Schnitt einer der Formen mit dem Kolben in vergröfsertem Mafsstab.
α ist die Hauptwelle der Maschine, die durch einen Riemen getrieben wird, welcher um die Scheibe α1 auf dieser Welle geht. Diese Welle besitzt an jedem Ende ein Kegelrad α2, die in Kegelräder bx auf der Querwelle b eingreifen, an Welcher auch Daumen c befestigt sind. Eine der Wellen b trägt auch ein Stirnrad Z>2, das in ein Stirnrad d' auf der Welle d eingreift, mit welcher ein Daumen d2 verbunden ist, der der Stange e eine Auf- und Abwärtsbewegung ertheilt. Am unteren Ende der Stange ist eine Zahnstange e1 befestigt, welche in ein Getriebe^1 am Zahnbogen f eingreift, das seinerseits wieder in das Getriebe g1 auf der Achse der Räder g eingreift. Die letzteren greifen in die Zahnstangen h' auf der Unterseite des Tisches h, auf welchem sich drei Tröge? 1J2J3 befinden, welche Linoleumoder dergleichen Deckmasse in verschiedenen Farben enthalten, jj1 sind zwei Gleittische; der Tisch jl hängt mittelst der Kolben ll am Tisch j, der Tisch j wird durch Stangen kL von den Hebeln und Gegengewichten k getragen, welche das Bestreben haben, ihn emporzuheben. Zeitweise wird er aber durch die Daumen c herabgedrückt, welche auf Rollen k2 an Stangen ks wirken, die an der Oberseite des Tisches befestigt sind. Dieser Tisch trägt an der Unterseite die Kolben /' der Formen /, die letzteren sind an der Unterseite des Tisches j' befestigt, wie in-Fig. 4 gezeigt. Die Formen Z sind in drei Sätzen, entsprechend den drei Trögen i1 P z3, angeordnet und ihre Gestalt ist eine derartige, dafs die Formen jedes Satzes den Zwischenräumen zwischen den Formen der übrigen Sätze in der Weise entsprechen, dafs, wenn die drei Sätze nach einander ihren Inhalt auf das Grundgewebe ab-
gegeben haben, die ganze Fläche derselben bedeckt ist. Natürlich können auch zwei, vier oder irgend eine andere Anzahl von Trögen und Formsätzen anstatt dreier angewendet werden, m m sind Walzen, welche ein endloses Tuch tragen, auf welchem das Grundgewebe liegt.
Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende :
Die Tröge Z1Z2Z3 werden zuerst (durch die Wirkung des Daumens d'2 der Stange e und der Zahnstange e1 des Zahnbogens fl und der Räder g) unter die Formen vorwärts geschoben, welche dann auf das Material in den Trögen herabgehen. Wenn die Ränder der Formen den Boden der Tröge erreichen, so werden sie aufgehalten, aber die Kolben setzen ihre Abwärtsbewegung fort, was durch Zusammenpressung der Federn f2 ermöglicht wird.
Auf diese Weise wird das Material in den Formen zu Kuchen oder Plättchen zusammengeprefst, welche in den Formen verbleiben, wenn diese emporgehen. Die Tröge z1 i- z'3 gehen dann wieder zurück und die Formen und Kolben gehen herab, diesmal aber auf das Grundgewebe. Die Formen und Kolben gehen dann wieder empor, wobei die Plättchen von Linoleum- oder dergleichen Deckmasse auf dem Grundgewebe haften bleiben.
Das letztere wird dann um die Breite einer Formenreihe vorgeschoben, so dafs ein frischer Theil des Grundgewebes unmittelbar hinter dem Theil, welcher das Material aus dem Trog ζ'1 bereits aufgenommen hat, in eine solche Stellung gelangt, um das Material aus dem Trog ζ'2 aufzunehmen; der Theil des Grundgewebes, welcher das Material aus den Trögen ilp bereits aufgenommen hat, kommt in die zur Aufnahme des Materials aus dem Trog ζ'3 geeignete Stellung, während der Theil, welcher das Material aus den Trögen Z1Z2Z3 aufgenommen hat und dessen Muster somit vollendet ist, unter eine in der Zeichnung nicht dargestellte Presse kommt, womit die Fabrikation . beendigt ist.
Fig. i* zeigt die Maschine in der Ansicht, zum Theil Schnitt; aus dieser Figur ersieht man den Lauf des Grundgewebes durch die Maschine sowie die Zuführung 'und das Auftragen der Deckmasse.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Maschine zur Herstellung von Linoleum-Mosaik, bei welcher das Auftragen der in gekörnter Form zur Verwendung kommenden Deckmasse auf den Grundstoff mit Hülfe von mit Prefsstempeln (I1J ausgestatteten Formen (IJ in der Weise erfolgt, dafs diese Formen, nachdem die die Deckmasse enthaltenden Behälter (i1 PJ unter dieselben gebracht worden sind, in die Deckmasse eingesenkt werden, die Prefsstempel dann die in die Formen eingetretene Deckmasse zu Platten umformen, letztere beim Hochgehen der Formen und Stempel mitgenommen und nach Entfernung der Materialbehälter beim Wiederabwärtsgehen der Formen und Stempel auf den Grundstoff abgelegt werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT72687D Maschine zur Herstellung von Linoleum-Mosaik Expired - Lifetime DE72687C (de)

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