DE72630C - Kettenbaumbremse für Webstühle - Google Patents

Kettenbaumbremse für Webstühle

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DE72630C
DE72630C DENDAT72630D DE72630DA DE72630C DE 72630 C DE72630 C DE 72630C DE NDAT72630 D DENDAT72630 D DE NDAT72630D DE 72630D A DE72630D A DE 72630DA DE 72630 C DE72630 C DE 72630C
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Germany
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chain
tree
brake
looms
lever
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT72630D
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English (en)
Original Assignee
H, WRIGHT in Firma JOHN WRIGHT in Ingrow b. Keighley, Grafschaft York, England
Publication of DE72630C publication Critical patent/DE72630C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/04Control of the tension in warp or cloth
    • D03D49/06Warp let-off mechanisms
    • D03D49/08Warp beam brakes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 86: Weberei.
(Grafschaft York, England).
Kette Ii baumbremse für Webstühle.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. April 1893 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Kettenbaumbremsen für Webstühle und betrifft eine derartige Einrichtung derselben, dafs die Vorzüge der bekannten Seil- und Hebelvorrichtung, welche darin bestehen, dafs der Kettenbaum ein wenig gehoben oder als solcher bewegt werden kann, während die drehende Bewegung stets durch die unausgesetzte Reibung der belasteten Seile gehemmt wird, gewahrt bleiben und weitere Vorzüge erzielt werden, die darin bestehen, dafs der Arbeiter den Kettenbaum aus- oder einrücken kann, wie sich dies von Zeit zu Zeit für bestimmte Zwecke erforderlich macht.
Auf beiliegender Zeichnung ist:
Fig. ι die Hinteransicht eines Theiles des Gestelles eines Webstuhles mit einem Kettenbaum mit der neuen Bremse,
Fig. 2 eine Schnittdarstellung nach der Linie A-B von Fig. 1, in Richtung des Pfeiles a gesehen,
Fig. 3 eine ähnliche Darstellung wie Fig. 1, wobei jedoch einzelne Theile fortgelassen und andere im Schnitt dargestellt sind, so dafs dadurch die in Fig. 1 nicht zu erkennenden Theile gezeigt werden,
Fig. 4 eine Endansicht der aufserhalb des Gestelles angebracht gedachten Theile;
Fig. 5 zeigt die Anordnung der Kettenbaumbremse bei einem breiten Webstuhl;
Fig. 6 ist eine Endansicht von Fig. 5,
Fig. 7 die Hinteransicht eines Endes des Kettenbaumes und der damit verbundenen Theile, von denen einige in Fig. 5 nicht dargestellt sind.
Der Kettenbaüm b wird in den üblichen Ständern in Ausschnitten oder Lageröffnungen cc1 der Gestelltheile d d1 gelagert, Fig. ϊ bis 4. Auf die Ringe e e\ welche an jedem Ende des Baumes b befestigt werden, Werden die Reibungsbügel ff1 aufgepafst, Welche bei g an den Gestelltheilen d dΎ gelenkig angebracht sind, während an den anderen Enden dieser Bügel die Federn h hl angreifen. Die Spannung dieser Federn h h1 kann durch Schraubenmuttern geregelt werden, welche auf den mit Gewinde versehenen Haken k kl verschraubbar sind, die durch die Lagerlappen mm1 lose hindurchtreten.
Unterhalb der Ringe e el sind auf dem Baum b andere Reibungsbügel η ηλ vorgesehen (die ebenso wie die Bügel/"/1 innen mit Stoff, Leder u. s. w. belegt sind), deren Schenkel n2 n% an den Armen o2 und o3 der Hebel ο ο1 gelenkig oder in anderer Weise angebracht sind, wobei die beiden anderen Arme 0^ oh dieser Hebel 0 o1, welche bei ρ p1 drehbar befestigt sind, durch das Glied r mit dem Hebel s gekuppelt sind, welcher um den Zapfen s1 beweglich ist und am äufseren Ende eine Handhabe s2 hat, so dafs durch Anheben des Griffes s 2 der Hebel auf den Anschlag t gelegt werden kann; die Gelenkverbindungen und Elasticität der ganzen Verbindung gestattet diese Bewegung, während die verfügbare Hebellänge die hierzu nothwendige Kraft wesentlich verringert, trotzdem die Spannung der Federn h h 1
zu überwinden ist. Die Bügel η η1 werden gegen die Ringe e e1 mit ausreichendem Druck geprefst, um die Achsschenkel b1 b'2 des Baumes b aus den Trägern oder Lagern c c1 zu heben; auf diese Weise bilden die Bügel η η1 den einzigen Träger für den Baum b, dessen drehende Bewegung sie verzögern.
Indem der Kettenbaum b auf diese Weise ausschliefslich von den oberen und unteren Bügeln Z/1 und η η1 getragen wird, gestattet die Nachgiebigkeit der Federn h h\ welche die Bügel an den Baum zu pressen trachten, eine geringe verticale Bewegung desselben, welche durch das Abziehen der Kette u bei jedem Schufs veranlafst wird, während die natürliche Nachgiebigkeit der Hebel ο ο1 und s, selbst wenn dieselben aus Gufseisen hergestellt sind, Veranlassung ist, dafs die Bügel η η1 dem Baum bei seinen Bewegungen nach oben folgen, so dafs dadurch, dafs dieser Eingriff stets gesichert ist, die gewünschten Vorzüge vorliegen.
Wenn der Weber den Kettenbaum b von Hand drehen will, so kann, nachdem der Hebel s von seinem Anschlag t abgehoben und fallen gelassen ist, der Baum b nach unten gehen, bis seine Achsschenkel bl b2 den Boden der Ausschnitte oder Lager c cl berühren.
In dieser Lage wird der Niedergang des Kettenbaumes begrenzt, während die Bügel η η1 sich weiter nach unten bewegen können, so dafs der Baum nunmehr frei um seine Achsschenkel bl b2 umlaufen kann. Wird der He-■ bei s wieder auf seinen Anschlag t gebracht, so werden sowohl der Kettenbaum b, als auch die Reibungs- bezw. Bremsvorrichtungen in die frühere Lage gebracht.
Wenn die vorstehend beschriebene Kettenbaumbremse bei breiten Webstühlen angebracht werden soll, so wird an Stelle der Hebel, welche nach einem mittleren Theil des Stuhles führen, so dafs nur ein Handhebel zur Bethätigung beider Bremsen angewendet zu werden braucht, die Einrichtung in der Weise geändert, dafs die unteren Bügel η η1 an den oberen Enden der Hebel ν ν1 vorgesehen werden, die in Verbindung mit den Hebeln w tt>1 wirksam sind, wobei die Drehzapfen der ersteren die Stifte χ χ1 sind, welche von den festen Lagern yy^ getragen werden, Fig. 5 bis 7. Die oberen Enden dieser Lagerstücke sind dabei so gebogen, dafs sie die Drehstellen für die oberen Klemmbügel ff1 bilden. Jedes Paar der Hebel ν vl und n> W^ bildet eine Art Kniegelenk, und an dem Hebel ^ ist der Stellarm n>2 befestigt, welcher in verticaler Richtung durch den Handhebel mit Daumen ^ bewegt wird. Die verticale Lage des H eh eis \ wird durch die Feder ^1 gesichert, so dafs infolge der Verbindung beider Stellhebel durch die Stange »>3 die nothwendige Nachgiebigkeit der Hebel und Theile, welche den Kettenbaum b tragen, gesichert ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Kettenbaumbremse, bei welcher zwecks vertical beweglicher Lagerung des Kettenbaumes und zur bequemen Aufhebung der Bremswirkung jeder der Bremsringe des Baumes zwischen zwei Bremsbacken gelagert ist, von denen der obere durch eine Feder gehalten wird, während sich der untere auf Hebel stützt, welche ihn gegen den Bremsring drücken.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT72630D Kettenbaumbremse für Webstühle Expired - Lifetime DE72630C (de)

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