DE415518C - Kettenspannvorrichtung fuer Webstuehle - Google Patents

Kettenspannvorrichtung fuer Webstuehle

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DE415518C
DE415518C DEG58982D DEG0058982D DE415518C DE 415518 C DE415518 C DE 415518C DE G58982 D DEG58982 D DE G58982D DE G0058982 D DEG0058982 D DE G0058982D DE 415518 C DE415518 C DE 415518C
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Germany
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chain
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looms
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lever
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DEG58982D
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/04Control of the tension in warp or cloth
    • D03D49/06Warp let-off mechanisms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Description

  • Kettenspannvorrichtung für Webstühle. Die Erfindung betrifft eine Kettenfadenspannvorrichtung für Webstühle, bei welcher die Webkette über einen auf Hebelarmen befestigten Streichbaum geführt wird. Erfindungsgemäß ist das eine Ende der Bremskette mit jenen abgefederten Armen und das andere Ende mit einer Querstange verbunden, die von abgefederten und gemeinsam mit dem Streichbaum beweglichen Armen getragen wird, so daß die Bremsung des Kettenbaumes nachlassen muß, sobald sich die Keaenfadenspannung bei Bewegung des Streichbaumes während der Fachbildung lockert.
  • Abb. i zeigt die Rückansicht und Abb. a die zugehörige Seitenansicht des Webstuhles.
  • Abb.3, 4 und 5 zeigen drei andere Aus-Führungen.
  • Mit Bezug auf Abb. i und a bezeichnet A den Streichbaum, der mit zwei zweiarmigen Hebeln « in solcher Weise verschraubt ist, daß eine Verstellung relativ zum Drehpunkte a1 dieser Hebel möglich ist. Die Hebel a tragen je einen Haken a= zum Anschluß der Seile oder Ketten b, welche um die Bremsscheiben b1 des Kettenbaumes B gewickelt sind. Zum Weben leichter Tuche können zwischen die Hebel a und die Stellschrauben a4 Federn a#; eingeschaltet werden, welche jede Schlaffheit der Kettenfäden aufnehmen und die Schwingbewegung des Kettenbaumes unterstützen, gleichzeitig auch die Bewegung des Streichbaumes verhindern. Werden schwere Tuche gewebt, so können die Federn a3 auch in Fortfall kommen. Die unteren Enden der Seile oder Ketten b werden, nachdem die Ketten b um die Bremsscheiben b1 des Kettenbaumes gewickelt worden sind, an einer Stange C festgelegt. Die Stange C ist an beiden Enden gekröpft und mit den Hebeln D, verbunden. Die Hebel Z? sind bei d drehbar und durch Gelenkstangen dl und Federn d° mit den vorderen Enden der Hebel a verbunden. Federn d, belasten die Hebel D und setzen deren Aufwärtsbewegung ziemlich starken Widerstand entgegen. Für eine Entspannung der Seile oder Ketten b ist die gekröpfte Stange C mit einem Handgriff c versehen, durch dessen Drehung sie angehoben und dabei die Spannung der Seile oder Ketten gelockert wird. Im Betrieb wird der Kettenbaum jedesmal, wenn sich das Fach öffnet, durch den Zug der Kettenfäden vorwärts gedreht, wobei die Hebel D leicht angehoben und die Federn d' etwas entlastet werden. Da nun gleichzeitig die Bremsung des Kettenbaumes an den Bremsscheiben b1 nachlassen wird, wird immer verhindert, daß die Kettenfäden beim öffnen des Faches eine besondere Spannung bekommen. Folgerechtlich wird das Reißen der Kettenfäden seltener und die Leistungsfähigkeit des Webstuhles vergrößert. Um die normale Kettenfadenspannung in bestimmten Abständen zu lockern, ist eine Daumenscheibe E vorgesehen, die einem auf Welle ei festgekeiltem Arme e eine hin und her gehende Bewegung erteilt. An jedem Ende der Welle e1 sitzt ein Arm e= mit einer Stange e3, welche die Verbindung mit dem Hebel D herstellt und durch eine Bohrung bzw. einen Schlitz des Hebels D@ hindurchgeht. Jedesmal, wenn die Daumenscheibe E den Arm e niederdrückt, hebt die Stange e3 den Hebel D- etwas an und nimmt damit den größeren Teil der Spannung von Kette b ab. Der Vorgang ist zeitlich so bemessen, daß er jedesmal stattfindet, wenn sich das Fach voll öffnet. Bei der in Abb.3 dargestellten Ausführung ist die Daumenscheibe E nicht mehr vorhanden, dafür ist der Arm e verlängert worden und mit einer Schrägfläche e4 versehen, die sich gegen eine an der Ladenstelze F sitzende Rolle e5 legt. Wenn sich die Weblade nach rückwärts bewegt, bewegt sich die Rolle e., über die Schrägfläche e4 und drückt dabei den Arm e nach abwärts, so daß das Anheben des Hebels D) in der vorbeschriebenen Weise wieder stattfindet. Der Hebel D ist bei d3 drehbar und mit einer Verlängerung d4 versehen, die in diesem Falle eine Verbindung mit dem Arme a unter Zuhilfenahme der Stange dl und der Feder d= ermöglichen soll. Die obere Kante des Armes d4 ist mit sägeförmigen Einschnitten versehen, um ein Gewicht d5 in bestimmter Lage zu halten. Das Gewicht d3 kann in irgendeine der Einkerbungen eingehängt werden, um die Spannung, welche der Streichbaum A auf die Kettenfäden ausübt, entsprechend zu regeln. Nach der in Abb. q. dargestellten Ausführungsform ist der Streichbaum A an einem Arm a5 befestigt. Der Arm a5 sitzt starr an einer Stange a'@. Die Stange a6 ist wiederum verschiebbar in eine Führung a7 eingesetzt und ruht mit ihrem unteren Ende bei e' auf dem von der Daumenscheibe E periodisch bewegten Hebel e. Hebel e ist mit einer Feder e6 belastet, deren Spannung durch Stellschrauben e7 geregelt werden kann. Bei der in Abb. 5 dargestellten Ausführungsform ist der Hebel e etwas länger als in Abb. 4. ausgeführt. An beiden Enden der Welle e1 ist ein Armes befestigt. Beide Arme sind mit einer Stange e9 und einer regelbaren Feder e10 dem Hebel D) angeschlossen. Wie in Abb. 4 und 5 dargestellt, können die Arme a5 mit Kniegelenken versehen sein, damit sie sich nach oben in die mit punktierten Linien angedeutete Lage umlegen lassen und so das Einlegen und Herausnehmen des Kettenbaumes erleichtern.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSpRUcFI: Kenenspannvorrichtung für Webstühle, bei welcher die Webkette über einen auf abgefederten Armen sitzenden Streichbaum geführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ende der Bremskette (b) mit jenen abgefederten Armen (a) und das andere Ende mit einer Querstange (C) verbunden ist, die von abgefederten und gemeinsam mit dem Streichbaum beweglichen Armen (D) getragen wird, so daß die Bremsung des Kettenbaumes nachgelassen wird, wenn die Bewegung des Streichbaumes während der Fachbildung die Kettenfadenspannung aufhebt bzw. lockert.
DEG58982D 1923-04-29 1923-04-29 Kettenspannvorrichtung fuer Webstuehle Expired DE415518C (de)

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ID=7132042

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DE (1) DE415518C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE936320C (de) * 1951-07-01 1956-01-12 Kurtz Eisenwerk Ph Selbsttaetig auf die Kettenbaumbremse wirkende Kettenablassvorrichtung fuer Webstuehle

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE936320C (de) * 1951-07-01 1956-01-12 Kurtz Eisenwerk Ph Selbsttaetig auf die Kettenbaumbremse wirkende Kettenablassvorrichtung fuer Webstuehle

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