DE192189C - - Google Patents

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DE192189C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D51/00Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions
    • D03D51/18Automatic stop motions
    • D03D51/44Automatic stop motions acting on defective operation of loom mechanisms
    • D03D51/46Automatic stop motions acting on defective operation of loom mechanisms of shedding mechanisms

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-Λ* 192189-KLASSE 86 b. GRUPPE
SASUKE TOYODA in NAGOYA, Japan.
Bei bekannten Webstuhlgeschirren mit Kettenfadenwächtereinrichtung ziehen die z. B. den unteren' Schaftstab des Schaftes umfassenden Endösen der Litzen den durch das Litzenauge gehenden Kettenfaden beständig nieder und verursachen daher nicht allein eine übermäßige Anspannung und Abnutzung des Kettenfadens, sondern auch häufig dessen Bruch, namentlich bei raschem
ίο Gang des Webstuhls. Infolgedessen leidet nicht allein die Güte des gewebten Stoffes, sondern es wird auch viel Zeit mit Knüpfen des abgerissenen Kettenfadens versäumt.
Nach gegenwärtiger Erfindung soll diesem
Übelstande dadurch begegnet werden, daß das Gewicht der Endöse der Wächterlitze nur dann auf die Kettenfäden einwirkt, wenn sie offenes Fach bilden, also nicht auch während der Auf- und Abbewegung des Rahmens.
Zu diesem Zweck sind in bekannter Weise die beiden Schaftstäbe ein und desselben Schaftes in zwei getrennten Rahmen angeordnet, die unter Federdruck gegeneinander verschiebbar sind und in neuer Weise gesondert durch je ein Trittexzenter eine derartige Bewegung erhalten, daß die Wächterlitzen die Kettenfäden nur bei geöffnetem Fach belasten.
In den beiliegenden Zeichnungen stellt Fig. ι die Vorderansicht und Fig. 2 die ' Seitenansicht eines Geschirrpaares eines Webstuhles dar.
Da die Schäfte A und B des Geschirrs, welche abwechselnd auf und nieder bewegt werdenj in allen Teilen einander gleichen, so sind entsprechende Teile des Schaftes B mit den gleichen Bezugszeichen wie die des Schaftes A, jedoch mit dem Index α bezeichnet. Es dürfte daher die Beschreibung eines Rahmens A genügen, der wie gewöhnlich zwei Schaftstäbe 1 und 13 zum Aufhängen der Litzen c hat. Der untere Schaftstab ι ist an senkrechten Leisten 2 befestigt, die mittels Riemen 3 an dem abgesetzten Teil von Rollen 4 aufgehängt sind, welche auf einer Welle 5 befestigt sind, während die senkrechten Tragleisten 2a des Schaftes B an Riemen 3" hängen, die an dem weiteren Teil der Rollen 4 so angebracht sind, daß sich die beiden Schäfte A und B in entgegengesetzter Richtung auf und ab bewegen.
Die unter den Schaftstab 1 herabreichenden Enden der senkrechten Leisten 2 sind durch eine Querleiste 6 verbunden, an welche eine Stange 7 angelenkt ist, die in ihrem Hakenende einen um eine Welle 9 schwingenden Tritthebel 8 trägt. Etwa in· der Mitte dieses Hebels ist eine Rolle 10 gelagert, die mit einer auf der Hauptwelle 12 befestigten exzentrischen Scheibe (Trittexzenter) Ii in Angriff steht.
Der obere Schaftstab 13 ist gegen die senkrechten Tragleisten 2 längsverschiebbar, indem letztere durch Schlitze des Schaftstabes 13 hindurchgehen, während die äußeren Enden des oberen Schaftstabes 13 an Stangen 14 befestigt sind, die längsverschiebbar mittels an den Leisten 2 angebrachter Winkelstücke 15 geführt werden. Über den Stangen 14 geschobene Federn 21, die sich gegen die Winkelstücke 15 abstützen, halten den
Schaftstab 13 nach oben gegen Muttern, die auf die oberen Enden der Stangen 14 aufgeschraubt sind. An das untere Ende dieser Schaftstangen 14 ist eine Querleiste 16 angelenkt, und ein in deren Mitte angebrachtes Gelenkglied 17 trägt einen um die Welle 9 schwingenden Tritthebel 18, in dessen Mitte eine Rolle 19 gelagert ist, die im Angriff mit einer auf der Welle 12 befestigten exzentrischen Scheibe (Trittexzenter) 20 steht. Die Form dieser Scheibe ist so gewählt, daß sie bei χ eine größere Ausladung als Scheibe II hat und sich daher der Hebel 18 tiefer senkt als der Hebel 8; die Einbuchtung j^ (Fig. 2) der Scheibe 20 bewirkt einen kurzen Aufenthalt im Niedergang des. Rahmens A.
Durch die Federn 21 werden die Schaftstäbe ι und 13 auseinander und dadurch die eingezogenen Litzen c gespannt gehalten.
Beim Niedergang des Schaftes 13 wird infolge der Einbuchtung y auf dem Trittexzenter 20 ein kurzer Aufenthalt veranlaßt, so daß die lebendige Kraft der Litzen etwas aufgehoben wird, der Schaft 13 geht dann infolge der größeren Ausladung χ auf dem Trittexzenter 20 weiter nieder, ohne daß der in der Litze geführte Kettenfaden folgt, da dessen Bewegung beim gleichzeitig erfolgenden äußersten Niederhub des Schaftes 1 durch das Trittexzenter 11 aufhört, wodurch offenes Kettenfach für .den Durchgang des Webschützens gebildet wird.
Sollte in dieser Stellung nun ein Kettenfaden sich übermäßig strecken oder reißen, so würde er. infolge der Lockerung der Litzen c durch den weiteren Niedergang des Schaftstabes 13 durch die Schwere der Wächterlitze c und der länglichen, den Schaft 1 umschließenden Endöse c1 auf den Schaftstab 1 * niederfallen und in bekannter Weise eine Abstellvorrichtung beeinflussen können.

Claims (1)

  1. Pate nt-Anspruch:
    Vorrichtung zum Bewegen der Webschäfte mit Kettenfadenwächtereinrichtung, bei welchen die Schaftstäbe unter Federdruck gegeneinander verschiebbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die zwei für den jeden Schaft (1 , 13) vorhandenen Rahmen (2, 2, 6; 14, 14, 16) einen gesonderten Antrieb durch je einen Trittexzenter (11, 20) derart erhalten, daß die Wächterlitzen (c, C1J die Kettenfäden nur bei geöffnetem Kettenfach belasten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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