DE423167C - Verbindungsgestaenge zwischen Trommeltritten und Schafthebeln von Schaftwebstuehlen - Google Patents

Verbindungsgestaenge zwischen Trommeltritten und Schafthebeln von Schaftwebstuehlen

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DE423167C
DE423167C DEB113935D DEB0113935D DE423167C DE 423167 C DE423167 C DE 423167C DE B113935 D DEB113935 D DE B113935D DE B0113935 D DEB0113935 D DE B0113935D DE 423167 C DE423167 C DE 423167C
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DE
Germany
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shaft
looms
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drum
rods
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Expired
Application number
DEB113935D
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English (en)
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HEINRICH GENENGER
PAUL BICKMANN
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HEINRICH GENENGER
PAUL BICKMANN
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03CSHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
    • D03C1/00Dobbies
    • D03C1/14Features common to dobbies of different types
    • D03C1/144Features common to dobbies of different types linking to the heald frame
    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03CSHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
    • D03C2700/00Shedding mechanisms
    • D03C2700/01Shedding mechanisms using heald frames
    • D03C2700/14Heald frame lifting devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Verbindungsgestänge zwischen Trommeltritten und Schafthebeln von Schaftwebstühlen. Es ist bekannt, bei Schaftwebstühlen an Stelle von Schnurzügen zum Bewegen der Webschäfte Gelenkstangen zu verwenden. Solche Gestänge haben bisher nur bei Webstühlen mit Hochfachbildung Anwe-idung gefunden und eignen sich für Hoch- und Tieffachbildung aus dem Grunde nicht, weil hier innerhalb des Gestänges Zug- und Druckwirkungen auftreten, die auf die Trommeltritte übertragen werden und häufig zu deren Bruch führen.
  • Gemäß der Erfindung wird dieser Nachteil bekannter Verbindungsgestänge dadurch beseitigt, das das Gestänge in der Längsrichtung in sich verschiebbar ist, so das keine Klemmungen infolge von Druckwirkungen auftreten können. Es wird dies dadurch erreicht, das die Ösen des Gestänges, an we'_chen die Verbindungsstücke zu den Schäften angreifen, eine längliche Form besitzen, so das die an den Verbindungsstücken befindlichen Rollen bei den auftretenden Schlägen innerhalb dieser Ösen in der Längsrichtung gleiten können. Die Ösen sind ferner in einem Winkel aus der Längsrichtung der Stangen abgebogen, welcher der von den Schafthebelenden beschriebenen Bogenlinie entspricht, so das die Gleitrollen auch hier keinen hemmenden Widerstand finden können.
  • Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen Abb. i eine Seitenansicht, Abb. 2 eine Vorderansicht des Verbindungsgestänges, Abb. 3 bis 6 Einzelteile des Gestänges in vergrößertem Masstabe.
  • Der besseren Übersicht wegen ist auf der Zeichnung eine Trommel a dargestellt, auf welcher die Trommeltritte b mit Rollen c ruhen. Die Einrichtung läßt sich aber auch bei allen anderen Trommelarten verwenden. Die bei d drehbaren Schafthebel sind mit e bezeichnet, an ihnen greifen in bekannter Weise die Schaftschnüre f an.
  • Das Verbindungsgestänge zwischen den Trommeltritten b und den Schafthebeln e besteht aus den beiden Rundeisenstangen g, h und den Verbindungsstücken i, k, in und n. Die Stücke k und in sind zwei gleiche Metallschlaufen, welche mit den Ösen o an den Trommeltritten b festgeklemmt werden. In dem gabelförmigen Teile p dieser Schlaufen sind Rollen q befestigt, an welchen die offenen Haken r der Stangen ä und lt angreifen. Die Metallschlaufen i und n werden mit den Ösen s in die bekannten Rasten t der Schafthebel e gehängt. In dem gabelförmigen Teil u der Schlaufen i, n sind ebenfalls Rollen v befestigt, an welchen geschlossene Haken w der Stangen g, h angreifen. Die Form dieser Haken wist für ein einwandfreies Arbeiten des Gestänges von großer Bedeutung. Zunächst sind die Haken w in der Längsrichtung des Gestänges so weit, das das Gestänge sich bei den auftretendenSchlägenzusammenscliieben kann,ohne sich zu klemmen. Ferner ist zu beachten, das die Angriffspunkte des Gestänges an den Maschen beim Ausschwingen der letzteren eine Bogenlinie beschreiben. Da hierbei das Gestänge aus der Senkrechten abgedrängt wird, müssen die Haken w, wie in Abb. 5 dargestellt, so abgebogen sein, das deren Ösen keine Reibung an den Rollen v verursachen. Endlich müssen die Schenkel der Gabeln u so lang sein, das die nebeneinanderliegenden Schafthebel e hieran vorbeigleiten können und sich nicht etwa an den Gabelenden verfangen. Die Haken r sind offen, um sie beim Wechseln des Musters leicht aushängen zu können.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCIJE: i. Verbindungsgestänge zwischen den Trommeltritten und Schafthebeln von Schaftwebstühlen, dadurch gekennzeichnet, claß das Gestänge in der Längsrichtung in sich verschiebbar ist.
  2. 2. Verbindungsgestänge nach Anspruch -i, dadurch gekennzeichnet, das die an den Verbindungsstücken (i, u) der Schafthebel (e) angreifenden Ösen (w) des Gestänges eine längliche Form besitzen und in einem Winkel aus der Längsrichtung der Stangen abgebogen sind, welcher der von den Schafthebelenden beschriebenen Bogenlinie entspricht.
  3. 3. Verbindungsgestänge nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, das die Verbindungsstücke (i, n) zwischen den Stangen (g, h) und Maschen (e) verlängerte Schenkel (u) besitzen, um ein Verfangen der Maschen zu verhüten.
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